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schrieb am 29.05.08 15:05:26
Hab ich schon fast 9 Jahre in Depot und schon als Depotleiche ab
geschrieben nun ziehen sie wieder an. Die arbeiten u.a. mit BMW und
Ford zusammen.
schrieb am 29.05.08 15:12:06
Westport Innovations – weniger
Emissionen dank effizienten Gasmotoren
Westport Innovations (Westport) entwickelt und vermarktet
effiziente Gasverbrennungsmotoren für Kleintransporter,
Lastwagen und Busse. Seit 2001 besteht ein Joint Venture
zwischen dem US-Dieselmotorenhersteller Cummins und
Westport (Cummins Westport). Westport ist für die Ent-
wicklung der Motoren zuständig, Cummins für die Produk-
tion, Wartung und Vermarktung.
Westports-Motoren verbrennen entweder reines Erdgas
oder ein mit ca. 5% Diesel angereichertes Diesel-Gasge-
misch, das mit Hochdruck direkt eingespritzt wird (West-
port-Cycle-Technologie). Verglichen mit einem herkömmli-
chen Dieselmotor (ohne Partikelfilter) resultieren je nach
Motorentyp 60–90% weniger Russpartikel, 40–60%
weniger Stickstoffdioxid und bis zu 20% weniger CO2.
Die Motoren erfüllen so teilweise schon die ab 2008
gültigen EURO-V-Abgasnormen für Lastwagen, und dies
bei einem unvermindert hohen Drehmoment und zu
einem relativ kostengünstigen Preis.
Neben dem Joint Venture mit Cummins setzt Westport auf
die Kooperation mit Motorherstellern in der Markt- und
Produktentwicklung. Das Unternehmen hat Kooperations-
verträge mit MAN Nutzfahrzeuge, Ford Motor Com-
pany, Dearborn/Michigan, Isuzu Motors Ltd. und BMW
abgeschlossen. Der grösste Teil des Umsatzes wird noch
in den USA erzielt, als entscheidende Wachstumsmärkte
werden jedoch auch China und Indien betrachtet. West-
port-Cummins-Kunden betreiben Fahrzeugflotten mit
einem beschränkten Einsatzgebiet (z.B. Busse für den
öffentlichen Verkehr). Für eine breitere Anwendung von
Gasmotoren ist derzeit das Gastankstellennetz noch zu
wenig dicht.
schrieb am 29.05.08 15:24:57
Erdgasfahrzeug PDF Drucken E-Mail
Ein Erdgasfahrzeug, auch Erdgasauto oder englisch, Natural Gas
Vehicle (NGV) oder CNG vehicle genannt, ist ein Fahrzeug, das heute
vorrangig mit komprimiertem Erdgas als Kraftstoff betrieben wird
und mit einem Verbrennungsmotor als Antriebsaggregat ausgestattet
ist. Der Motor entspricht einem herkömmlichen Ottomotor. Anstatt
eines Benzin-Luft-Gemisches wird ein aufbereitetes
Erdgas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt.
Da Erdgas bei atmosphärischem Normaldruck im Vergleich zu z. B.
Dieselkraftstoff eine sehr geringe Energiedichte besitzt und mit
0,036 MJ/Liter einen niedrigeren volumetrischen Heizwert als Diesel
mit 34,7 MJ/Liter, wird das Erdgas auf etwa 200 bar verdichtet (CNG
= Compressed Natural Gas) oder durch Temperatursenkung auf –162
Grad Celsius verflüssigt (LNG = Liquefied Natural Gas), um eine
ausreichende Energiemenge in einem vertretbaren Volumen im Fahrzeug
mitführen zu können. Das Erdgas aus dem bereits bestehenden
Erdgasnetz als heute wichtigster Energieträger im Haushaltsbereich
wird in den Tankstellen komprimiert und steht somit auch dem
Autoverkehr zur Verfügung.
Aufgrund der Umweltvorteile wir die Europäische Kommission den
Anteil von Erdgasfahrzeugen am europäischen Kraftfahrzeugbestand
unterstützen, so dass bis 2020 rund 10 % aller Fahrzeuge mit Erdgas
fahren könnten. Erdgasfahrzeuge sind nicht zu verwechseln mit den
Autogasfahrzeugen, die mit Flüssiggas (LPG = Liquefied Petroleum
Gas) betrieben werden.
Historie
* 1862 baute Étienne Lenoir das erste Gasmotorenfahrzeug, noch
bevor es Benzin- und Dieselfahrzeuge gab.
* 1862 arbeitete Nicolaus August Otto auch an Experimenten mit
Viertakt-Motoren.
* 1863 wurde die erste Gaskraftmaschine entwickelt.
* 1876 Entwicklung eines Viertakt-Motors mit Verdichtung eines
Gas-Luftgemisches.
Im Laufe der Jahre begann eine immer stärker werdende weltweite
Motorisierung und verschiedene Gasfahrzeuge wurden betrieben. Als
Treibstoff diente u. a. Biogas, Campinggas, Erdgas, Holzgas,
Koksgas oder Stadtgas. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es eine große
Nachfrage an Gaskraftstoffen. In Italien gab es zudem ein Boom an
Erdgasfahrzeugen durch das im Norden des Landes geförderte Erdgas.
Ab den 1950er Jahren konzentrierte sich die Automobilindustrie mehr
auf Benzin- und Dieselfahrzeuge und baute keine
Erdgas-Serienfahrzeuge. Es gab nur einzelne umgerüstete
Erdgasfahrzeuge und wenige Tankstellen. Hinzu kam das die Kosten
für Benzin und Diesel bis in die 1970er Jahre immer mehr fielen.
Aus Klima- und Umweltschutzgründen nahm der Einsatz von Erdgas als
Treibstoff weltweit zu, darunter besonders in den Ländern
Argentinien, Brasilien und Italien. 1984 entwickelte Volvo das
erste erdgasbetriebene Fahrzeug in Schweden.
Erdgasfahrzeuge in Österreich
Die erste öffentliche Erdgastankstelle in Österreich wurde 1997 von
der OMV AG in Graz in Betrieb genommen. 2006 fuhren in Österreich
ca. 3.000 Fahrzeuge mit Erdgasantrieb und es wird ein Anstieg bis
2010 auf 50.000 Fahrzeuge erwartet. Das Kraftstoffangebot wird
durch derzeit 81 öffentlichen Erdgastankstellen (Stand: November
2007) und 40 Betriebstankstellen gewährleistet. Der Bestand an
öffentlichen Tankstellen soll bis 2010 auf bis 200 ausgebaut
werden. In Wien gibt es derzeit zehn öffentliche Erdgastankstellen
(Stand: November 2007) und deren Anzahl soll bis 2010 auf 24
Tankstellen erweitert werden
Technik bei Serienfahrzeugen
Viele Automobilhersteller haben sich zusammen mit dem Bundesverband
der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft, der Mineralölindustrie (u.
a. Aral), dem Bundesumweltministerium und dem Automobilklub ADAC im
Trägerkreis „Das Erdgasfahrzeug“ zusammengetan. Die
Automobilindustrie bietet seit 2001 eine zunehmende Modellpalette
an serienmäßigen Erdgasfahrzeugen an.
Erdgasfahrzeuge gibt es in zwei Ausführungen: bivalent und
monovalent.
* Bivalente Fahrzeuge (auch bifuel genannt) können sowohl mit dem
Treibstoff Erdgas als auch mit Benzin fahren. Durch Betätigen eines
Schalters oder automatisch kann der Betrieb zwischen den
Kraftstoffen jederzeit gewechselt werden. Dadurch ist die
Reichweite der Fahrzeuge vergleichbar mit konventionell
angetriebenen Personenkraftwagen.
* Monovalente Fahrzeuge (monofuel) werden nur mit komprimiertem
Erdgas betrieben oder haben einen zusätzlichen Nottank für maximal
15 Liter Benzin. Die Motoren bei monovalenten Fahrzeugen sind auf
den Erdgasbetrieb technisch besser abgestimmt, der einen
optimierten Kraftstoffverbrauch und geringere Schadstoffemissionen
bietet.
Bei fast allen Serienfahrzeugen werden die Erdgastanks unterflurig,
d.h. unter dem Fahrzeugboden angebracht, so dass keine
Einschränkung des Ladevolumens besteht. Der zunehmende
Gebrauchtwagenmarkt für Erdgasautos ermöglicht den Autokäufern, die
Kosten für die je nach Autotyp ca. 1000 bis 2000 Euro höheren
Anschaffungskosten gegenüber einem konventionell angetriebenen
Serienfahrzeug zu umgehen. Allerdings liegen auch die
Gebrauchtwagenpreise für die CNG-Fahrzeuge noch höher.
Im Unterschied zu Benzinfahrzeugen kommt bei Erdgasfahrzeugen noch
die entsprechende Technik dazu, die aus Druckgasbehältern, einem
Druckregler, Einspritz- und Rückschlagventilen sowie einer
elektronischen Motorsteuerung besteht. Der Antrieb unterscheidet
sich dadurch, dass in den Zylindern statt eines
Benzin-Luft-Gemisches ein Erdgas-Luft-Gemisch verdichtet, gezündet
und verbrannt wird.
Bei einem Tankvorgang gelangt das Erdgas in die Druckgasbehälter,
von wo es durch ein multifunktionales Sicherheitsventil in den
Hochdruckregler strömt. Der Speicherdruck des getankten
komprimierten Erdgases wird von 200 bar (ungefährer Druck eines
Taucher-Atemgerätes) vom Hochdruckregler auf 7 bar verringert. Eine
nachfolgende Filterung verhindert, dass Verunreinigungen im Erdgas
die Gasdosierung verschmutzen. Bei der sequenziellen Gasdosierung
wird die Erdgasmenge mittels computergesteuerter Magnetventile
entsprechend der benötigten Leistungsanforderung des Fahrzeugs in
jeweils getrennte Ansaugtrakte getrennt eingeblasen, um eine
optimale Verbrennung zu gewährleisten. Im Ottomotor wird das Erdgas
mit der Ansaugluft verwirbelt, und das Gemisch verbrennt im
Zylinder wie bei einem konventionellen Benzinmotor. Die Tankgrößen
bei Serienmodellen liegen zwischen 12 und 26 kg Erdgas.
Die Verdichtung kann bei Erdgasmotoren aufgrund der hohen Oktanzahl
von 134 im Vergleich zu 95 bis 98 bei bleifreiem Superbenzin höher
gewählt werden und erzielt dann einen höheren Wirkungsgrad in
Ottomotoren. Erste TNG-Prototypen (Turbo Natural Gas) nutzen die
Turboaufladung, um die Effizienz und Leistung weiter zu steigern.
Diese Technik erlaubt auch einen bivalenten Betrieb mit Benzin,
durch Reduzierung des Ladedrucks. Im Nutzfahrzeugbereich werden
Dieselmotoren so umgerüstet, dass sie mit Erdgas als Kraftstoff
fahren können. Diese Innovation ist die Grundlage des DING-Motors
(Direct Injection Natural Gas), einen hocheffizienten,
schadstoffarmen und damit umweltfreundlichen Fahrzeugantrieb.
Zurzeit wird der DING-Motor im Alltagsbetrieb im Hinblick auf eine
künftige Serienanwendung getestet. Die Entwicklung des DING-Motors
wird stark durch die kanadische Firma Westport Innovations
Inc, auch zusammen mit renommierten deutschen Unternehmen
vorangetrieben.
Technik bei umgerüsteten Fahrzeugen
Fast alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotoren können theoretisch für den
alternativen Betrieb mit Erdgas umgerüstet werden. Hier liegt auch
der Vorteil des Kraftstoffes, da auf ausgereifte Motorentechnik und
Motorenentwicklung der Automobilindustrie zurückgegriffen werden
kann, da am Motor selbst nur wenige Veränderungen vorgenommen
werden müssen. Diese betreffen insbesondere den Ventiltrieb, der
sich aufgrund des andersartigen Verbrennungsverhaltens von Erdgas
als Schwachstelle bei herkömmlichen Benzinmotoren herausgestellt
hat. Ohne diese notwendigen Verbesserungen der Basismotoren muss
eine Dauerhaltbarkeit bei den meisten Aggregaten in Frage gestellt
werden.
Nur ein Erdgastank (Stahlflaschen, Kompositflaschen oder moderne
EU-genormte Kunststoffflaschen), ein Zuleitungssystem zum Saugrohr
und entsprechende Motoren-Managementsysteme müssen integriert und
angepasst werden. Außerdem ist in der Regel ein Platzverlust im
Kofferraum zu verzeichnen, da die Tanks nur selten wie bei
Serienfahrzeugen unterflurig angeordnet werden. Entsprechende
Fachbetriebe (ca. 65 Firmen in Deutschland) können diese Umrüstung
nach der europäischen ECE-R 115-Richtlinie hinsichtlich technischer
Ausstattung vornehmen und die Gasanlage muss in den
Kraftfahrzeugbrief und Kraftfahrzeugschein eingetragen sein, sonst
erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.
Eine Nachrüstung von Benzinfahrzeugen kostet zwischen 3.200 und
4.500 Euro je nach Autotyp und amortisiert sich durch Einsparung
der höheren Kraftstoffkosten nach ca. 40.000 - 50.000 km (abhängig
vom Verbrauch des KFZ und den aktuellen Benzin- und Erdgaskosten).
Die Anschaffung von neuen Serienfahrzeugen oder jüngeren
Gebrauchtwagen ist meistens rentabler.
Umweltaspekte
Erdgas verbrennt im Motor mit niedrigen Emissionen an Kohlenmonoxid
(CO), Stickoxiden (NOx) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC)
sowie fast ohne Partikel. Die bei der Verbrennung beispielsweise im
Dieselmotor entstehenden krebserzeugenden Rußpartikel und die stark
riechenden Aldehyde und Acroleine entstehen bei einem
Erdgasfahrzeug nicht. Das Erdgas, dessen Hauptbestandteil Methan
ist, ist der kohlenstoffärmste Brennstoff und verbrennt daher auch
praktisch geruchsfrei, auch wenn odoriertes Erdgas verwendet wird.
Zudem ist die Nutzung von veredeltem Biogas, in der Schweiz auch
Kompogas genannt, als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge möglich.
* Erdgasfahrzeug (H-Gas) im Vergleich zum Benzinfahrzeug
o bis zu 25 % weniger Kohlendioxid (CO2) (Biomethan ist zusätzlich
entstehungsneutral) (Kohlendioxidemissione pro Liter siehe Kapitel
4.3).
o bis zu 75 % weniger Kohlenmonoxid (CO)
o bis zu 60 % weniger reaktive Kohlenwasserstoffe (HC)
* Erdgasfahrzeug (H-Gas) im Vergleich zum modernen
Dieselfahrzeug
o bis zu 5 % weniger Kohlendioxid (CO2)
o bis zu 50 % weniger Kohlenmonoxid (CO)
o bis zu 80 % weniger reaktive Kohlenwasserstoffe (HC)
o bis zu 70 % weniger Stickoxide (NOx)
o bis zu 99 % weniger Rußpartikel bzw. Feistaubemmission
schrieb am 29.05.08 15:58:46
Das Problem mit dem Erdgas ist doch, daß es im Gegensatz zu LPG
hoch komprimiert auf 200bar im Fahrzeug "gelagert" werden muß. Das
verteuert die Angelegenheit.
schrieb am 29.05.08 16:19:38
Antwort auf Beitrag Nr.:
34.197.077 von EcCo65HH am 29.05.08
15:58:46Bei yahoo! gefunden.....
Schwere
Flüssigerdgas-Lkw für Los Angeles
Freitag Juni 8
Etwa 5 300 Diesel-Lkw sollen bis 2011 in den Häfen von Los Angeles
durch Flüssigerdgas-Lkw ersetzt werden. Die Anschaffung der ersten
20 Trucks steht nun bevor. Es handelt sich um schwere Zugmaschinen
des Typs Kenworth T800, die mit einer Gasanlage von
Westport
Innovations ....

aus
Kanada ausgerüstet sind. Das Erdgas wird flüssig getankt, weil es
in dieser Form nur ein Sechshundertstel seines normalen Volumens
benötigt. Das bei minus162 Grad Celsius verflüssigte LNG (Liquefied
Natural Gas) wird in wärmeisolierte Tanks an Bord der Lkw gepumpt,
die es vor ungewolltem Verdampfen schützen. Nur die im Motor
benötigte Gasmenge wird kontrolliert verdampft, hochkomprimiert und
in die Motorbrennkammern eingedüst. Die Abgasemissionen sind
wesentlich geringer als die von Dieselkraftstoff, vor allem fast
rußfrei. Für die Region von Los Angeles ist das ein wichtiges
Kriterium, da sie mit 16 Millionen Einwohnern nicht nur dicht
bevölkert, sondern auch häufig von Smog betroffen ist.
schrieb am 29.05.08 16:33:12
schrieb am 29.05.08 19:33:33
Wir kommen weg von den fossilen Brennstoffen und steuern auf die
Wasserstoffwirtschaft zu.
schrieb am 02.06.08 14:44:07
Antwort auf Beitrag Nr.:
34.199.270 von Cubitus am 29.05.08
19:33:33 Über die Cummins Westport Inc.
Die Cummins Westport Inc., ein Joint-Venture-Unternehmen derCummins
Inc. (NYSE:CMI) und der Westport Innovations Inc.
(TSX:WPT),produziert und vertreibt das weltweit größte Spektrum
anemissionsarmen Motoren für Alternativ-Treibstoffe, die in
Fahrzeugenfür die gewerbliche Personen- und Warenbeförderung wie
Lastern undBussen zur Anwendung kommen. Westport Innovations ist
führend in derEntwicklung von Technologien, auf deren Grundlage
Motoren mit sauberenBrennstoffen wie Erdgas, Wasserstoff

und mit Wasserstoffangereichertem Erdgas betrieben werden können.
www.cumminswestport.com
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