Antwort auf Beitrag Nr.: 34.348.515
von TheodenEdnew am 22.06.08
11:31:34@TheodenEdnew und AndreasJH
Die Einwände von AndreasJH sind nicht unbegründet!
Der Wirkungsgrad der Module wird nachlassen, da die
Halbleiterkristalle durch den Stromfluß geschädigt werden, ebenso
durch natürliche radioaktive Isotope, die in den Kristallgittern
enthalten sind.
Das Recyclingproblem ist auch nicht wirklich gelöst. Zwar wird
Elektronikschrott recycelt, aber nicht wegen des Siliziums (weil
massenhaft vorhanden), sondern wegen Metallen, wie Kupfer, Alu,
Gold.
Und leider sind Halbleiter immer Sondermüll, da sie giftige und
umweltschädigende Stoffe enthalten, die beim Herstellungprozess
benötig werde.
Das man die Module nach 25 Jahren an einen Verwerter verkaufen kann
halte ich für unwahrscheinlich. Ich glaube eher, dass die
Entsorgung richtig Geld kosten wird.
Ja und gerade die Wechselrichter sind eine große Schwachstelle bei
den PV-Anlagen. Das diese nach 10 Jahren leicht und billig zu
reparieren sind, würde ich nicht unterschreiben!
Der Fonds muss halt entsprechende Betriebskosten kalkulieren, dann
sollte dies alles kein Problem sein.Wie es dann mit der
Rentabilität aussieht ist eine weitere Frage
Leider habe ich noch keinen Prospekt und kann deshalb nur die tech.
Anmerkungen machen.