Frank Weber, Ingenieur, Manager und bei General Motors zuständig
für das Elektroauto-Projekt ...
...
Weber: Die 16 Kilowattstunden, die wir brauchen, haben wir in einem
Batteriepack untergebracht, das 180 kg wiegt und mit 30 Schrauben
im Unterboden befestigt ist. Das Ganze ist damit ein Bestandteil
der Karosseriestruktur.
...
Weber: Theoretisch können Sie die Batterie in nur 20 Minuten leeren
- dann kommen sie mit Vollgas auf der Autobahn rund 60 Kilometer
weit. Aber genau so schnell, wie sie die Batterie entladen können,
lässt sie sich mit einem entsprechend starken Ladegerät auch wieder
aufladen. Im Normalfall reichen eine Steckdose und drei
Stunden Ladezeit. Abends einstecken - morgens losfahren. ...
http://www.ftd.de/auto/hintergrund/374941.html
16 kWh bei 3 Stunden an 230 Volt sind immerhin 23 Ampere, aber das
Konzept ist nicht schlecht für einen Kleinwagen, den man
vorzugsweise in Stadtnähe nutzt und über Nacht in vielleicht
realistischeren 6h aufladen kann. Man könnte die Leistung sogar
noch weiter reduzieren. Das Design (
http://www.ftd.de/auto/bilder/374940.html?bid=374941&p=2&cp=…)
ist dafür allerdings grober Unfug (imho).
Was man bräuchte wäre einen Elektro-Kleinwagen mit max. 80 km/h und
max. 100 km Reichweite, der nicht auf Sportlichkeit, sondern auf
Energieeffizienz (und natürlich Sicherheit) getrimmt ist.