... Dank rapider Fortschritte der Batterietechnik taugen
Elektrofahrzeuge nun auch für den Sport. Erste strombetriebene
Motocross-Motorräder sind bereits im Handel. ...
... Mit erstaunlichen Qualitäten tritt das E-Rad nun an. Der Motor
leistet 16,8 Kilowatt (22,8 PS) und beschleunigt das knapp zwei
Zentner leichte Gefährt mit einem Drehmoment von 38 Newtonmetern,
etwa dem Wert leichter Cross-Maschinen für den Profi-Einsatz. Mit
einer Batterieladung schafft sie 40 bis 50 Kilometer; im Gelände
ist das ein zweistündiger Ausflug.
Der Elektromotor wurde dort plaziert, wo sonst das Getriebe sitzt,
und treibt direkt die Kette an. Mit nur einem Gang schafft Quantya
je nach Übersetzung bis zu 80 km/h. Den traditionellen Platz des
Motors nimmt die Lithium-Polymer-Batterie ein. Sie hat etwa das
Format eines Reservekanisters, wiegt 19 Kilogramm und speichert
laut Dick etwa 2,3 Kilowattstunden Strom - eine Leistungsdichte im
Spitzenfeld der weltweiten AkkuEntwicklung. Die Batteriezellen
bezieht Quantya von dem südkoreanischen Anbieter Kokam, die
Steuerelektronik aus der Schweiz und den Motor aus England.
Vor allem die Batterie macht die Quantya teuer. Im Einkauf, sagt
Dick, koste ein Akku derzeit etwa 2000 Euro - das ist fünfmal so
viel wie die Motor-Getriebe-Einheit einer kleinen konventionellen
Geländemaschine.
Die Version mit Straßenzulassung wird in Deutschland für 9282 Euro
vertrieben, rund 2000 Euro mehr, als etwa KTM für eine 250er
Cross-Maschine verlangt. Die Werksgarantie bürgt für 1000
Batterieladungen, also maximal 50 000 Kilometer. ...
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