Antwort auf Beitrag Nr.:
34.635.426 von HeWhoEnjoysGravity am
02.08.08 08:45:35"Es kann doch nicht so schwierig
sein, das Beste für das ganze Volk, den Staat, die Erde, usw. tun
zu wollen....."


Nebenfrage: Wie alt bist du eigentlich? 15 Jahre? Höchstes 25
Jahre, schätze ich mal. Alles andere wäre ja auch ein echtes
Trauerspiel.
Ok.....
Also, was für den einen das Beste ist, dass ist für den anderen das
Schlechteste. Die Menschen/Lebenwesen auf der Erde haben alle
unterschiedliche Interessen, die sich zeitweilig gänzlich diametral
entgegenstehen. Das lässt sich nicht alles unter einem Hut
bringen.
".....Es kann doch nicht nur noch engstirnige Egoisten
geben."
Nö, gibt es auch nicht. Die absolute Mehrheit aller sind nämlich
weitstirnige Egoisten. Eine Kakalake will unbedingt, am Liebsten
auch noch mit ihrer ganzen weitverzweigten Sippschaft, in deiner
Küche wohnen. Du hingegen willst das auf gar keinen Fall. Was wäre
nun das Beste für euch und wer wäre in in dem Konflikt der
engstirnige Egoist? Vermutlich derjenige, der seine Maximalpostion
am hartnäckigsten verteidigt, oder? Daher schließe mit Karl
Kakalake und seiner Fancy Family einen Kompromiss. Wenn deine
Freundin zu Besuch ist, dann müssen sie sich alle in den Abfluss
verpissen, wenn du alleine zu Hause bist, so dürfen sie auch auf
deinen Tisch rumspringen. So hat jeder seine
(egoistischen)Standpunkte zu einem zumindest kleinen Teil wahren
können. Tja, so schon kann die Welt sein, wenn es nicht nur
engstirnige Egoisten auf ihr gäbe.


"....Diejenigen sollen regieren, die möglichst gut sind und
wahrscheinlich alles richtig machen werden......"
Hitler, Stalin, Pol Pot, Milosewitsch, usw, usf haben alle nur das
Beste gewollt. Tatsächlich!!! Und für schlechte Menschen haben sie
sich daher mutmaßlich wohl auch nicht gehalten. Und auch zB. Bush
will nur das Beste für die USA/Welt, davon kannst du mal
ausgegehen. Politiker und öffentlich wirkende Menschen sind
generell davon beseelt vorallem im Sinne großer Mehrheiten
wohltätig zu sein. Daher soll(t)en auch nicht diejenigen regieren,
die "gut" sind, sondern diejenigen, die Mehrheitspositionen
vertreten. Auf diese Weise ergibt sich nämlich "das Gute" von ganz
alleine, da Mehrheitspositionen immer gruppen- und niemals
individualbezogen sind, ja?!
"Die Herrschaft einer (idealerweise besonders guten und fähigen)
Minderheit über die Mehrheit ist eine unvermeidliche Notwendigkeit.
Auch sogenannte demokratische Staaten können andere Länder
überfallen und erpressen. Gute Ziele und eine möglichst gute
Struktur (stabiler, effizienter und reaktionsschneller
Staatsapparat) sind am Wichtigsten."
a)In einer Welt, wo sich hunderte Milliarden Dinge gleichzeitig in
jeder Sekunde verändern, kann es eh auch nichts Ideales geben, da
das Ideale vor einem Augenblick(Wenn es das überhaupt gäbe) ja
schon wieder das Unideale des gegenwärtigen Moments und erst Recht
der unmittelbar darauf folgenden Zukunft ist.
B) Generell können nicht nur Diktaturen, sondern auch echte
demokratische Staaten andere Länder überfallen. Keine Frage. Nur
kommt das halt äußerst selten vor, da es für
Großpopulationen(Völker) idR. bei solchen Konflikten nichts für die
breite Masse zu gewinnen gibt.
c) Jaja, die "guten" Menschen und ihre "guten" Ziele. Jesus war gut
und seine Ziele waren's auch. Aber ansonsten? Ich weiß nicht so
Recht. Und bedenke bitte, in einer Welt in der der Wolf und das
Schaf Freunde auf Lebenszeit sind, muss der arme Wolf verhungern
und würden beide hingegen nur Pflanzen fressen, so wäre dann das
Gras der Leidtragende. Auch nicht schön, gell?!
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