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schrieb am 17.04.12 22:24:08
sehr ruhig bei mühlbauer. keine news, keine meldungen.
weiss jemand näheres über den laden (auftragslage, wachstum, etc.)?
schrieb am 26.04.12 08:49:19
26.04.2012
Roding, 26. April 2012 - "Der Technologiekonzern Mühlbauer konnte
sich im
Geschäftsjahr 2011 in einem immer rauer werdenden Marktumfeld
insgesamt gut
behaupten und als vollverantwortlicher und verlässlicher
Systempartner für
innovative ID-Applikationen weitere Regierungen und regierungsnahe
Institutionen
überzeugen", so der Firmengründer und persönlich haftende
Gesellschafter Josef
Mühlbauer.
Zwar konnte der Auftragseingang vor dem Hintergrund der im
Projektgeschäft
naturgemäß auftretenden Schwankungen sowie der in der zweiten
Jahreshälfte
eingesetzten Abschwächung der Nachfrage nach
Halbleiter-Backend-Produkten mit
260,8 Mio. EUR sein Vorjahresniveau (301,6 Mio. EUR) nicht halten.
Gestützt auf
den hohen Auftragsbestand zum Ende des Vorjahres sowie der im
Berichtsjahr
akquirierten Regierungsprojekte, Maschinen- und Komponentenaufträge
war
Mühlbauer jedoch in der Lage, den schon im Vorjahr um knapp 30% auf
207,5 Mio.
EUR kräftig gestiegenen Umsatz mit einem Zuwachs von 3,3% nochmals
leicht zu
erhöhen und mit 214,4 Mio. EUR einen neuen Höchststand in der
bisherigen
Konzerngeschichte zu markieren. Wenngleich das operative Ergebnis
mit dieser
Entwicklung nicht Schritt halten konnte, wurde die Positionierung
in
Wachstumsmärkten mit massiven Investitionen in Infrastruktur und
Forschung und
Entwicklung weiter verstärkt und die Umstrukturierung des Konzerns
zur Erhöhung
der Eigenverantwortung und Unabhängigkeit seiner Geschäftsbereiche
weiter
vorangetrieben.
Umsatzentwicklung in den Geschäftsbereichen. Die im
Kerngeschäftsfeld Cards &
TECURITY® im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse lagen mit 124,3
Mio. EUR um
2,0% unter dem Vergleichswert des Vorjahres (126,9 Mio. EUR).
Ursächlich für
diesen leichten Rückgang waren projektbedingte Unterschiede in
der
Leistungserbringung und Verumsatzung, wobei die Umsatzerlöse auch
im
Berichtsjahr mehrheitlich von der fortschreitenden Umsetzung
akquirierter
Regierungsprojekte, die immer häufiger die gesamte Prozesskette von
der
Datenerfassung bis hin zur Personalisierung von Ausweisdokumenten
beinhalten,
gespeist wurden. Der halbleiternahe Geschäftsbereich Semiconductor
Related
Products setzte den Aufwärtstrend der vergangenen beiden Jahre
weiter fort. Die
Umsatzerlöse konnten abermals um 6,6% auf 62,8 Mio. EUR gesteigert
werden
(Vorjahr 58,9 Mio. EUR). Während die erzielten Umsatzerlöse auch
im
Berichtszeitraum mehrheitlich von der hohen Nachfrage nach
Automatisationslösungen zur Herstellung von RFID-Smart Labels sowie
dem bis
Mitte des Geschäftsjahres anhaltenden Interesses nach
Semiconductor
Backend-Lösungen getrieben waren, konnten diese auch erstmals von
einem im
Vorjahr akquirierten Auftrag aus der Solarbranche profitieren. Das
Rekordjahr
des deutschen Maschinenbausektors spiegelte sich auch im
Geschäftsbereich
Precision Parts & Systems wider. Die hohe Nachfrage nach
hochpräzisen und
qualitativ hochwertigen Bauteilen und Baugruppen aus
unterschiedlichsten
Industrien führte - nach einem bereits kräftigen Plus von 70,8% auf
21,7 Mio.
EUR im Vorjahr - zu einer weiteren Umsatzsteigerung um 25,8% auf
27,3 Mio. EUR.
Ergebnisentwicklung. Bei annähernd gleichem Bruttoergebnis vom
Umsatz in Höhe
von 82,3 Mio. EUR (Vorjahr 82,4 Mio. EUR) minderten deutlich
gestiegene
Vertriebs- und Forschungs- und Entwicklungskosten das Ergebnis vor
Zinsen und
Steuern (EBIT) um 26,4% auf 28,1 Mio. EUR (Vorjahr 38,2 Mio. EUR).
Mit einem
Finanzergebnis in Höhe von 0,3 Mio. EUR summierte sich das
Vorsteuerergebnis
(EBT) auf 28,4 Mio. EUR (Vorjahr 38,6 Mio. EUR), was einer
Umsatzrendite von
13,3% entspricht - nach 18,6% im Vorjahr. Unter Berücksichtigung
eines
Steueraufwandes von 6,4 Mio. EUR sank der Konzernjahresüberschuss
auf 22,0 Mio.
EUR (Vorjahr 30,3 Mio. EUR), was einem Ergebnis je Aktie in Höhe
von 1,51 EUR
(Vorjahr 2,09 EUR) entspricht.
Cashflow. Bedingt durch den niedrigeren Jahresübschuss bei
gleichzeitiger
Zunahme des Working Capitals sank der Cashflow aus Operativer
Geschäftstätigkeit
um 10,9 Mio. EUR auf 37,0 Mio. EUR. Der Mittelabfluss aus der
Investitionstätigkeit lag aufgrund der anhaltend hohen
Investitionstätigkeit zur
Modernisierung und Erweiterung der technologischen Basis mit 28,3
Mio. EUR um
0,4 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahres (27,9 Mio. EUR). Als
Ergebnis dieser
Entwicklung notierte der Free Cashflow im Berichtsjahr mit minus
4,6 Mio. EUR
deutlich niedriger als im vergleichbaren Vorjahr (plus 25,9 Mio.
EUR). Die
Eigenkapitalquote ging von 73,5% zum Ende des Vorjahres auf 68,1%
zum Ende des
Berichtsjahres zurück. Die Nettoliquidität reduzierte sich zum
gleichen
Zeitpunkt von 38,4 Mio. EUR auf 15,2 Mio. EUR.
Dividendenvorschlag. Der persönlich haftende Gesellschafter und der
Aufsichtsrat
wollen ihre Kommanditaktionäre auch in diesem Jahr angemessen
am
Unternehmensergebnis teilhaben lassen und werden der
Hauptversammlung deshalb
vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von 1,00 EUR
(Vorjahr
1,30 EUR) je gewinnberechtigtem Anteilschein auszuschütten.
Ausblick. Die fundamental positiven Trends im Cards &
TECURITY®-Markt haben nach
wie vor Bestand: Das starke Interesse, Menschen sowohl mehr
Sicherheit als auch
Mobilität zu bieten, wird sich langfristig positiv auf die
Nachfrage nach
modernsten Technologie- und Softwarelösungen zur Herstellung
von
sicherheitsorientierten Ausweissystemen im Card- und Passportformat
auswirken.
Gleiches gilt auch für RFID-basierte Applikationen. Getrieben von
einer Fülle
von Anwendungsvorteilen im Einsatz von RFID-Tags gegenüber
herkömmlichen
Barcode-Etiketten sowie fortlaufenden Kostenreduktionen in deren
Herstellung
folgen immer mehr Unternehmen dem Beispiel des Einzelhandelsriesen
Walmart, der
eine Referenzstellung im Einsatz von RFID-Tags bei der
Warenkennzeichnung
einnimmt, und setzen die kontaktlose Technologie vor allem im
Supply Chain
Management ein.
schrieb am 26.04.12 15:58:30
Nicht so dolle.....
Weniger Umsatz, weniger Gewinn, geringeres EK, Dividendenkürzung -
nicht unbedingt der Stoff, aus dem die Träume sind.
Zum Ausblick:
Die Sparkassen wollen ihre EC-Karten auf berührungsloses Bezahlen
umstellen.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/austauschakti…
Ist Mühlbauer da involviert?
schrieb am 26.04.12 20:15:52
Zitat von lalin1972Nicht
so dolle.....
Weniger Umsatz, weniger Gewinn, geringeres EK, Dividendenkürzung -
nicht unbedingt der Stoff, aus dem die Träume sind.
Zum Ausblick:
Die Sparkassen wollen ihre EC-Karten auf berührungsloses Bezahlen
umstellen.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/austauschakti…
Ist Mühlbauer da involviert?
Die Zahlen sind wahrlich nicht überragend. Doch der Kurssturz der
Vergangenheit zeigte ja schon an, das die Zahlen nicht überragend
werden. Mühlbauer ist und bleibt eine Wachstumsstory . Die
Dividende von 1 Euro bedeutet immer noch eine 4% Verzinsung auf das
eingesetzte Kapital bei dem derzeitigen Kurs. Immer noch wesentlich
mehr als auf der Bank . Und bei Mühlbauer ist die Dividende seit
Jahren relativ konstant.
Mühlbauer wird sich zurück melden und wir sehen die alten Hochs bei
48 Euro wieder,da verwette ich meine Oma.

schrieb am 03.05.12 21:53:16
Cashkuh, ich bin auch optimitisch.
Bin in der RFID Branche tätig. Für mich aber nicht nur desshalb ein
klarer Wachstumsmarkt. Solide Unternehmen wie Mühlbauer sollten
langfristig profitieren.
Cashkuh..Du bist doch auch ein insider, oder? ;-)
schrieb am 04.05.12 16:15:21
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.118.012 von sandmann359 am 03.05.12
21:53:16Leider bin ich kein Insider hätte dann
vermutlich mehr potenzielles Wissen über die Technologien von
Mühlbauer.
Trotz alle dem "kenne"ich das Unternehmen seit seiner Gründung
durch Josef Mühlbauer. Diese Fa. schrieb über all die Jahre
positive Zahlen und ist an Substanz nur gewachsen. Sicher versaut
Mühlbauer auch immer wieder mal ein Quartal so das der Aktienkurs
wieder zurück kommt. Auch von den Einbrüchen der gesamten Börse
bleibt bzw. blieb Mühlbauer meist nie verschont.Diese Kursdellen
waren aber langfristig gesehen immer "Top-Gelegenheiten" seine
Einstandskurse zu verbilligen bzw. seinen Bestand aufzustocken. Man
wurde bei Mühlbauer dafür immer wieder belohnt, es war nur eine
Frage der Zeit. Bis zu den Kurserholungen mußte man sich halt
begnügen mit Dividende die das Unternehmen Mühlbauer immer
bezahlte!!
schrieb am 15.05.12 10:40:17
Quartalsbericht
15.05.2012
Roding, 15. Mai 2012 - Der Technologiekonzern Mühlbauer ist mit
einem
Orderzuwachs in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Ausschlaggebend
hierfür war
sowohl ein erhaltener Auftrag zur Lieferung von Technologielösungen
und Software
zur Personalisierung von ID-Karten als auch die zu Beginn des
Jahres wieder
erstarkte Nachfrage nach Halbleiter-Backend-Produkten, welche
dem
Lösungsanbieter ein Plus von 20,3% auf 58,0 Mio. EUR (Vorjahr 48,2
Mio. EUR)
bescherten. Gleichzeitig wurde mit der im Berichtsquartal
vollzogenen
Fertigstellung und dem Bezug des in Roding errichteten
Produktionsgebäudes sowie
dessen Ausstattung mit Maschinen und Anlagen ein weiterer wichtiger
Meilenstein
der vor zwei Jahren gestarteten Investitionsoffensive, welche
der
Modernisierung, dem Ausbau bestehender und der Erschließung neuer
Standorte
dient, erreicht.
Umsatzentwicklung in den Geschäftsbereichen. Der konsolidierte
Umsatz vor Abzug
von Erlösschmälerungen von jeweils 0,1 Mio. EUR stieg im Vergleich
zum
Vorjahresquartal um 1,7% leicht auf 50,4 Mio. EUR (Vorjahr 49,5
Mio. EUR).
Während der Geschäftsbereich Cards & TECURITY® mit 32,5 Mio.
EUR um 8,8% über
dem Vorjahreswert von 29,9 Mio. EUR notierte, reduzierten sich die
Umsatzerlöse
im Geschäftsbereich Semiconductor Related Products bedingt durch
die im zweiten
Halbjahr 2011 eingesetzte Abschwächung der Nachfrage nach
Halbleiter-Backend-Produkten um 8,1% auf 11,0 Mio. EUR (Vorjahr
11,9 Mio. EUR).
Rückläufig entwickelt hat sich auch der Umsatz im Geschäftsbereich
Precision
Parts & Systems.
Ergebnisentwicklung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
konnte den um
einen ergebniswirksamen Sondereffekt von 1,2 Mio. EUR
begünstigten
Vergleichswert des Vorjahres in Höhe von 9,8 Mio. EUR nicht halten
und notierte
mit 2,8 Mio. EUR um 71,4% niedriger. Dies entspricht einer
EBIT-Marge von 5,6% -
nach 19,9% im vergleichbaren Vorjahresquartal. Ursächlich für
diesen deutlichen
Ergebnisrückgang sind zum Einen gestiegene Personalkosten und
investitionsbedingt höhere Abschreibungen, was zu einer um 9,2%
höheren
Herstellkostenquote geführt hat. Andererseits wirkten teilweise
deutlich
gestiegene Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten sowie
nochmals leicht
höhere Forschungs- und Entwicklungskosten zusätzlich
ergebnisbelastend. Unter
Berücksichtigung einer verlustabzugsbedingt höheren Steuerquote hat
die
Gesellschaft im Berichtsquartal netto 1,1 Mio. EUR und damit 6,3
Mio. EUR
weniger verdient als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (7,4 Mio.
EUR). Der auf
jeden Anteilschein entfallende Gewinnanteil beträgt im
Berichtszeitraum 0,07 EUR
- nach 0,51 EUR im vergleichbaren Vorjahr.
Cashflow. Der geringere Jahresüberschuss, der deutliche Anstieg des
Working
Capitals sowie der investitionsbedingt deutlich höhere
Mittelabfluss aus der
Invesitionstätigkeit führten dazu, dass der Free Cashflow mit minus
12,3 Mio.
EUR um 26,1 Mio. EUR unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
(plus 13,8 Mio.
EUR) lag. Damit hat sich die zum Ende des Berichtsquartals im
Konzern vorhandene
Nettoliquidität auf 2,8 Mio. EUR reduziert. Die Eigenkapitalquote
ging im
Vergleich von 68,1% zum Ende des Vorjahres auf 66,9% zum Ende
des
Berichtsquartals zurück.
Ausblick. Die fundamentalen Nachfragetrends im Cards &
TECURITY®-Markt haben
nach wie vor Bestand, denn das starke Interesse von Regierungen
und
regierungsnahen Institutionen, Menschen sowohl mehr Sicherheit als
auch
Mobilität zu bieten, wird sich weiter langfristig positiv auf die
Nachfrage nach
modernsten Technologie- und Softwarelösungen zur Herstellung
von
sicherheitsorientierten Ausweissystemen im Card- und Passportformat
auswirken.
Gleiches gilt auch für RFID-basierte Applikationen. Getrieben von
einer Fülle
von Anwendungsvorteilen im Einsatz von RFID-Tags gegenüber
herkömmlichen
Barcode-Etiketten sowie fortlaufenden Kostenreduktionen in deren
Herstellung
setzen immer mehr Unternehmen die kontaktlose Technologie vor allem
im Supply
Chain Management ein.
schrieb am 15.05.12 21:45:01
Die Aktie ist auf Basis des Gewinnes mittlerweile extrem teuer. Die
Gewinnabsackung ist bei weitem aus meiner Sicht nicht eingepreist.
Wenn die Börse weiter schwächwlt werden die 20€ nicht heben. bei zu
wenig Aufträgen sinken hier ganz schnell die Margen.
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