Antwort auf Beitrag Nr.:
34.697.324 von Ciccarelli am 11.08.08
09:50:05Ausschnitt aus:
http://www.haz.de/newsroom/wirtschaft/art659,656619
...
Zu dem angeblichen Plan von Conti-Chef Manfred Wennemer, die
Übernahme durch einen weiteren kreditfinanzierten Großeinkauf zu
vereiteln, hieß es in Unternehmenskreisen, dass dies angesichts der
gegenwärtigen Marktlage und der ohnehin schon hohen Verschuldung
von Continental eher unwahrscheinlich sei. Conti habe noch nicht
einmal die VDO-Übernahme verdaut, da käme ein solcher Schritt zum
falschen Zeitpunkt.
Zu dem angeblichen Plan von Conti-Chef Manfred Wennemer, die
Übernahme durch einen weiteren kreditfinanzierten Großeinkauf zu
vereiteln, hieß es in Unternehmenskreisen, dass dies angesichts der
gegenwärtigen Marktlage und der ohnehin schon hohen Verschuldung
von Continental eher unwahrscheinlich sei. Conti habe noch nicht
einmal die VDO-Übernahme verdaut, da käme ein solcher Schritt zum
falschen Zeitpunkt.
Nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung plant
Wennemer, wie berichtet, eine mehr als 3 Milliarden Euro teure
Übernahme in der Autozulieferbranche. Wie dazu am Sonntag zu
erfahren war, hat er offenbar die Münchener Knorr-Bremse AG ins
Visier genommen. Die Gruppe bezeichnet sich als weltweit führenden
Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge.
In Schaeffler-Kreisen hieß es dazu, man sei nicht grundsätzlich
gegen derartige Pläne. „Wenn es sich um sinnvolle Übernahmen
handelt, warum nicht?“ Sollte Wennemer jedoch solche Bestrebungen
allein unter dem Gesichtspunkt verfolgen, die Übernahme von
Continental zu erschweren, „wird er sich dafür rechtfertigen
müssen“. Schließlich bestehe dann die Gefahr, dass durch den damit
verbunden Zeitdruck ein zu hoher Preis bezahlt werden müsse...
von Albrecht Scheuermann