Antwort auf Beitrag Nr.:
34.744.461 von zocklany am 17.08.08
16:10:52Die FTD schreibt heute:
Wenn seine Firma mit einer Organisation verglichen wird, die eine
"sektenähnliche Struktur" hat und gegen ihre Außendienstmitarbeiter
"psychologische Druckmittel, vergleichbar mit denen von
sektenählichen Vereinigungen", anwendet.
Die Wiesbadener Anwältin Heidrun Jakobs hat das ausgerechnet vor
dem Arbeitsgericht in Ulm getan. Die Reaktion folgte prompt. Per
einstweilige Verfügung wurde der streitbaren Juristin, die eine
Reihe ehemaligen MLP-Mitarbeiter gegen ihren früheren Arbeitgeber
vertritt, diese Äußerung untersagt. Doch der Triumph in der
Wieslocher MLP-Zentrale war nur von kurzer Dauer. Am 20. Juni
2006hob das Landgericht Wiesbaden die einstweilige Verfügung auf
und wies die Klage gegen Jakobs ab.
Die FAZ schrieb am Samstag, dass sich Mitarbeiter "brain-washed"
fühlen.
Ich habe nicht gewusst, wie es bei MLP intern zugeht.
Wenn die Zustände: "sektenartig" und "brain-washed" von einem
deutschen Gericht, der FTD und der FAZ bestätigt werden, wer will
da noch widersprechen?
Ich erhoffe mir im board Antworten auf meine Fragen:
Was sagt der Verfassungsschutz dazu?
Wie stellen sich Vorstand und Aufsichtsrat zu diesen Fakten?
Weiß jemand, ob es noch mehr börsennotierte "sektenartige
Organisationen" in Deutschland gibt?