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Wer kennt die RWB AG? Rendite, Risiko und Chance?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 19.08.08 14:46:12
von
neuster Beitrag 02.08.11 08:07:54
von

Anzahl Beiträge: 359
Aufrufe gesamt: 70.085
Aufrufe heute: 15
Diskussionsnr.: 1.143.626
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[ Seite: 123343536neuster Beitrag ]

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schrieb am 19.08.08 14:46:12
Beitrag Nr.1 
(34.763.895)
Hi,

ein Bekannter von mir hat zuviel Geld und sucht nun nach guten Investmentmglk. ;)

Seine Frage
Was haltet ihr von der RWB AG (www.rwb-ag.de) und deren Private Equity Angeboten?

Er hat die Info, dass die Ausfallqoute/Totalverlust vom Privat Equity u. 0.1% betraegt, im Internet gefunden (http://www.wagniskapitalfonds.de/vc-statistik.htm)

Wer kann das bestätigen?

Wer verfügt über eigene Erfahrungen mit der RWB AG?

Von einem "Vermittler" (nehme an es ist einer, war ja auch nur ne Info über ein Forum) wurde ihm folgendes Produkt der RWB AG empfohlen: Portfoliobeteiligungen Private Capital Fonds • International III - zugesicherte Rendite: 16% p.a.

Wer kann meinem Bekannten zu diesem Produkt und der RWB allgemein Infos geben?
Er liest mit. Fragen dazu werde ich gerne weiterleiten und die Antwort hier einstellen.

Vorschläge zu anderen Produkten sind natürlich auch nicht verkehrt.

Bitte keine Firmen empfehlen. Er möchte nicht in einzelne versch. Firmen investieren und sich nicht täglich damit beschäftigen müssen.

Vielen Dank für Eure Meinung(en)
Avatar
schrieb am 19.08.08 15:23:41
Beitrag Nr.2 
(34.764.469)
Hallo olibaer2006,

ich kenne RWB sehr gut (berater) und kann es nur empfehlen. Eine zugesicherte Rendite gibt es nicht!!!!
Der erste Fonds III wurde mit einem jährliche Rendite von 12% Steuerfrei abgeschlossen. Das ist sicherlich eine Sehr gute Leistung!
Alles weitere kann nur ein Berater klären.

Grüße
Avatar
schrieb am 19.08.08 15:25:34
Beitrag Nr.3 
(34.764.496)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.763.895 von olibaer2006 am 19.08.08 14:46:12...mMn. nach wie vor noch aktuell:
-> Watchlist "Stiftung Warentest"
=> wenn schon Private Equity, dann richtig, aber bitte keine "Spar-Plan-Anbieter" mit völlig intransparenten Kosten...die vor allem über völlig schmerzfreie "Strukies" verkauft werden.

URL: http://www.stiftung-warentest.de/online/geldanlage_banken/test/1294060/1294060/1301818.html



hier der ganze artikel:

ONLINE-TEST aus GELDANLAGE + BANKEN

11.10.2005 PDF-Dokument

Schmuckbild Test Private-Equity-Fonds

Private-Equity-Fonds
Riskanter Fischzug
Private Equity klingt nach Wohlstand und Rendite. Nach Geldanlage für Fortgeschrittene. Die Bezeichnung meint die Beteiligung an nicht börsennotierten Unternehmen. Lange Zeit waren solche Geldanlagen speziellen Unternehmen und kapitalstarken Investoren vorbehalten. Inzwischen tauchen immer öfter Angebote für Normal- und Kleinanleger auf. Private Equity-Anlagen gibt es schon für 25 Euro im Monat. Doch Vorsicht: Die Kosten und Risiken sind bei manchem Angebot enorm, und das Geld liegt über viele Jahre hinweg fest. FINANZtest erklärt, was es mit Private Equity Fonds auf sich hat, wo sich die Kosten und Risiken verstecken und warum sie allenfalls in wenigen Einzelfällen eine geeignete Geldanlage sind.
Angst vor der Pleite
Auch für Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen gilt die Grundregel: Wo besondere Chancen liegen, gibts auch ein hohes Risiko. Hinzu kommt: Jenseits der Börse sind die Risiken für Privatanleger noch schwerer zu beurteilen als bei Aktiengesellschaften. Kleine und mittlere Unternehmen sind in der Regel nicht verpflichtet, Geschäftsberichte zu veröffentlichen und sie prüfen zu lassen. Direkte Investitionen in ein Unternehmen sind daher viel zu riskant. Was bleibt, ist die Beteiligung an einem Fonds, der sich selbst wiederum an einer Vielzahl von Unternehmen beteiligt. Je höher die Zahl der Unternehmen, desto eher lässt sich eine Pleite verschmerzen. Das gilt auch im Umkehrschluss. So warnt FINANZtest vor dem Fonds Midas Mittelstandbeteiligung Nr. 2. Er investiert nur in wenige Unternehmen und birgt daher ein besonders hohes Risiko.
Totalverlust ist möglich
Viele Private Equity Fonds sind so genannte Dachfonds. Sie investieren nicht direkt in Unternehmen, sondern beteiligen sich an anderen Fonds. Das senkt das Risiko dramatischer Verluste, führt aber gleichzeitig zu zusätzlichen Kosten. Mancher Dachfondsanbieter behauptet unter Berufung auf zweifelhafte Studien, Verluste seien ausgeschlossen. Tatsächlich trifft zu, was versteckt so auch im Kleingedruckten aller Prospekte steht: Möglich ist alles bin hin zum Totalverlust.
Kosten vor Rendite
Weitererer Nachteil von Private Equity-Anlagen: Bevor das Geld der Anleger tatsächlich investiert wird, fallen mehr oder weniger hohe Kosten an. Bei den Innoventure Equity Funds 1 und 2 und den Mig Fonds 1 und 2 etwa gehen jeweils fast 25 Prozent des Anlegergeldes für Einmalkosten verloren. Im Klartext: Von 100 Euro werden überhaupt nur 75 Euro wirklich angelegt. Hinzu kommen noch laufende Kosten. Sie können je nach Fonds noch mal bis zu 2 Prozent der Anlagesumme ausmachen. Für Anleger bedeutet das: Der Fonds muss schon einen Gewinn machen, damit der Anleger am Ende keinen Verlust hat. Beispiel Mig Fonds 1: Mit 3,9 Prozent jährlich muss sich die Geldanlage verzinsen, wenn am Ende kein Verlust stehen soll. Bei Kündigung der Geldanlage zum 31. Dezember 2014 müssen je 100 Euro Investition gut 141 Euro bereit liegen, um Anleger verlustfrei auszuzahlen. Wenn ein Anleger auf eine Rendite von 3 Prozent kommen soll, muss sich sein Anlagekapital über die gesamte Laufzeit hinweg mit fast 7 Prozent verzinsen.
Laufzeit bis 2032
Die Geldanlage in Private Equity Fonds ist wenig flexibel. Das Geld liegt bis zum Ende der Laufzeit oder bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit fest. Wenn überhaupt ein vorzeitiger Ausstieg möglich ist, bringt er zusätzliche Kosten. Die Mindestlaufzeiten der Fonds im Test bewegten sich zwischen gut 9 Jahren (Mig Fonds 1) und 27 Jahren (InnoVenture Equity Fund 2). Während der Laufzeit ist der Anleger dem Geschick der Fondsmanager ausgeliefert. In welche Unternehmen oder Fonds sie investieren und nach welchen Kriterien sie wieder aussteigen, entzieht sich seinem Einfluss. Oft genug wird er es gar nicht mitbekommen.
Für Kleinanleger nicht geeignet
Fazit: Allenfalls für sehr vermögende Privatleute mit hoher Risikobereitschaft eignen sich Private Equity Fonds. Zur Altersvorsorge sind sie ungeeignet. Ratensparpläne für Kleinanleger sind viel zu teuer. 3. RWB Private Capital Fonds, InnoVenture Equity Fund 2, Midas Mittelstandsfonds Nr. 2 und Mig Fonds 2 hat FINANZtest auf die Warnliste Grauer Kapitalmarkt gesetzt. Ihre hohen fixen Kosten und das mit Private Equity verbundene Verlustrisiko stehen in einem krassen Missverhältnis zu den Rendite-Chancen.
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FabelhafteMrFlimFlam
schrieb am 19.08.08 16:05:30
Beitrag Nr.4 
(34.765.267)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.764.496 von max_deus am 19.08.08 15:25:34kennst Du dich mit Liquiditätssteuerung bei einem Private Equity Dachfonds aus? Kennst Du die wissentschaftlichen Studien von Dr.Meyer und Dr.Geschrei dazu ?
Kennst Du Prof.Dr.Jugel,der in der Finanztest frei zitiert wurde und danach das Interview mit der RWB?
Mit Sicherheit nicht. Finanztest kannte das auch nicht.
Kennst Du den 8 seitigen bericht des Magazin Der Freie Berater, der auf 8 Seiten einen Bericht zu dem Test veröffentlicht hat, unter dem Motto "Warnliste der Stiftung Warentest" auf abwegen?
in wieviel Tranchen wird den bei den anderen PE-Anbietern die Du anbietest Einmalanlagen abgerufen, wie bei RWB in einer, oder in zwei,drei oder vier.
Wusstest Du,dass ein perfektes Liquiditätsmanagement in der Endrendite 3-4% mehr aus macht und das ohne ratierliche Zahlungen nicht möglich ist (siehe Studie Dr.Meyer).
Was wird Finanztest sagen, wenn die Kunden des RWB I. nächstes Jahr für 10 Jahre eine Nettorendite von 12% p.a. bekommen ?
Warst du schom mal auf den Transperenztagen der RWB und hast live und echt in die Bücher der Zielfonds geschaut?
Kannst du das bei einem anderen Anbieter ?
Haben Deine Anbieter auch schon 40 Zielfonds und über 300 Unternehmen im Portfolio ?
Ich habe als Makler Finanztest angeschrieben und gefragt, ob Sie in die Haftung gehen, wenn ich einen Kunden aufgrund des Artikels von RWB abrate und es dann doch nicht so kommt wie Finanztest meinte. Kennst Du die Antwort ?

Ich verstehe Dich, war ein großer Kritiker der RWB, bis ich sie mir auf deren Transparenztagen angeschaut habe.

Prüfen, dann entscheiden, aber nicht ungeprüft nachblabbern,
meine Meinung
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schrieb am 19.08.08 16:42:35
Beitrag Nr.5 
(34.765.948)
Ich kenne mich mit dem Kram nicht aus. In einem Magazin namens poolnews, Ausgabe 4/2005, Warnung vor Private Equity, Seite 6, steht:

"Die Stiftung Warentest hat in der Oktober-Ausgabe ihres Magazins „Finanztest Private-Equity-Fonds analysiert. Das ernüchternde Ergebnis: Vier von elf untersuchten Fonds hat Stiftung Warentest
in die „Warnliste Geldanlagegebote“ aufgenommen. Ursache für die Warnung sind vor allem die zu hohen Gebühren der Fonds."


"2. Auch bei RWB monieren die Finanztest-Experten zu hohe Kosten. So müsse der 3. RWB Private Capital Fonds allein 5,6 Prozent Rendite jährlich erwirtschaften, um die Kosten auf Dachfonds-Ebene zu decken. Auf ihrer Warnliste kommentiert Stiftung Warentest einen anderen RWBFonds: .Hohe Kosten und das Verlustrisiko
des Private-Capital Fonds International II (Typ B) stehen in einem krassen Missverhältnis zu den Renditechancen. Generell sind Private-Equity-Fonds nichts für Kleinanleger und nicht für die private Altersvorsorge geeignet."


Avatar
schrieb am 19.08.08 16:47:15
Beitrag Nr.6 
(34.766.022)
Kosten im Verhältnis zum Ergebnis :

große dt. LV´s Kosten 14% - Ergebnis Netto 1,49% p.a.
RWB Kosten 14,9% - Ergebnis RWB I. Netto 12%p.a.(2009)
:confused:
Was kostet es und was bringt es ?!
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schrieb am 19.08.08 17:04:42
Beitrag Nr.7 
(34.766.309)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.765.267 von FabelhafteMrFlimFlam am 19.08.08 16:05:30...ich kenne verschiedene studien verschiedener (anerkannter!) experten.
- in Sachen RWB genügt mir zu wissen, dass die immer noch in großem umfang sparpläne verkaufen und daher in der definitiv falschen zielgruppe agieren ...
- ich kenne vertriebsschulungen von denen, wo ua. empfohlen wurde hypothen-darlehen umzuschulden, tilgungsfrei zu stellen und als "ersatz" in PE-Fonds von RWB zu investieren, die mit 15% "rendite" hochgerechnet wurden...
- ich kenne deren marketing- aufwand, durch den z.B. gigantische kampagnen in "cash" finanziert wurden... und in der Folge sogar ein "güdel" "man of the year" (2004) werden konnte ...
- deine "sorge" von einem anleger in Anspruch genommen werden zu können, weil Du ihm ( guten Gewissens!) von einer Anlage abrätst, lässt mich ahnen, zu welcher zielgruppe du selbst gehörst. :D
- frag deinen Kunden doch, ob er immer noch zeichnen will, wenn du Ihm vorher sagst, was du bei der vermittlung des tollen Produktes verdienst und wie hoch die weichkosten bei dem Anbieter sind ...
Avatar
schrieb am 19.08.08 17:16:29
Beitrag Nr.8 (34.766.507)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Harte Beleidigung
Avatar
schrieb am 19.08.08 17:31:21
Beitrag Nr.9 (34.766.793)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: themenfremder Inhalt
Avatar
schrieb am 19.08.08 18:07:55
Beitrag Nr.10 
(34.767.395)
Wer sich die Kosten an die Backe nagelt:rolleyes: hat es nicht anders verdient:cry:

[ Seite: 123343536neuster Beitrag ]

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