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Immobilien sind kein Schutz vor Inflation - Vorsicht bei der Altesvorsorge mit Immobilien ( Seite 5)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 12.09.08 09:12:36
von
neuster Beitrag 24.09.08 19:48:35
von

Anzahl Beiträge: 58
Aufrufe gesamt: 32.381
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Diskussionsnr.: 1.144.163
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[ Seite: 123456neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 12.09.08 21:08:43
Beitrag Nr.41 
(35.083.604)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.081.842 von uk0804 am 12.09.08 19:12:53erzähl das mal einem Verkäufer im Einzelhandel mit 1200 € netto :rolleyes:
Avatar
schrieb am 13.09.08 14:33:34
Beitrag Nr.42 
(35.089.792)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.072.644 von Fruehrentner am 12.09.08 10:13:35Also wenn ich da an mein Elternhaus denke.
Gebaut vor ca. 35 J. 950qm Grundfläche Peis damals 5000 DM
Mit Doppelgarage hat es unter Einbeziehung von Eigenleistung keine 100.000 DM gekostet. Aussenmauern 30 - er Betonholblock ( keinerlei Nässe im Keller) Dachfläche glasierte Frankfurter Pfanne ( hält noch 20 Jahre - es wurde nur mal die Firstlinie erneuert)
Heizung wurde vor 10 J erneuert. Sehr Ruhige Wohnlage
Ich habe just ein Angebot von 250.000 EUR ausgeschlagen.
Mir soll keiner was von Immobilienwertverfall erzählen - das ist Quatsch.
Kommt natürlich auf den Gesamtzustand auch etwas an und ist wohl genauso wie bei einem Oldtimerauto. Manche sind nach wie vor unbezahlbar.
Avatar
schrieb am 13.09.08 15:59:26
Beitrag Nr.43 
(35.090.027)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.089.792 von Red_Eileen am 13.09.08 14:33:34da die Inflationszahlen in den Siebzigern extrem hoch waren, könnte es sein, dass die angebotenen 250.000,- € inflationsbereinigt deutlich unter den vor 35 Jahren investierten 105.000,- DM plus zwischenzeitlicher Investitionen (Heizung etc.) liegen. Ich würde sogar davon ausgehen. Rechne es mal nach, offiziele Zahlen zur Verbraucherpreisentwicklung (Inflation) findest Du wahrscheinlich beim Statistischen Bundesamt.

Ich vermute, dass die Realwertentwicklung der Immobilie (incl. Instandhaltungsaufwendungen) kaufkraftbereinigt negativ war. Dies ist nämlich der Normalfall, d.h. Rendite negativ. Aber vielleicht hast Du tatsächlich Glück gehabt mit der Immobilie, rechne es mal nach.
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schrieb am 13.09.08 21:12:23
Beitrag Nr.44 
(35.092.540)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.090.027 von 47Elfen am 13.09.08 15:59:26Auch mal nachrechnen was "wirklich" für das Haus bezahlt wurde.

105000 DM war der Kaufpreis!!!! Jetzt noch die Zinsen der ganzen Jahre dazurechnen die an die Bank gezahlt werden mussten.zzgl Instandhaltungskosten und Investitionen (Heizung) usw....

Auf was für eine Summe kommst du dann??
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schrieb am 14.09.08 09:40:36
Beitrag Nr.45 
(35.097.147)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.092.540 von Matze900 am 13.09.08 21:12:23Servus,

also hie rwird es mal wieder so dargestellt, dass die deutschen stagnation der immobilienpreise im grundgesetz verankert wäre und schon immer so dagewesen.
Es ist eine Gegebenheit der letzten 15 Jahre. Davor sah dass auch ganz anderst aus.
Die ETW in dre ich groß geworden binw urde 1980 für ca. 170TDM gebaut, 1988 für ca. 320TDM verkauft, und 1995 wieder für 480TDM verkauft.
Bis 1995 haben sich immos in OST und WEST gut geschlagen. Dann gabs eben di große blase und dann noch eine schlechte wirtschaftliche entwicklung und seither läufts mehr als bescheiden.

Selbst in wirtschaftlcih starken abllungsräumen um stuttgart kostet iene etw heute nominal fast soviel auf den m² wie vor 5 Jahren. Liegt dort hauptsächlich dran dass dort die gemeinden unendlich bauland ausweisen. SOmit entsteht keine knappheit.

Aber seit 6-12 monaten hat sich der markt wieder gedreht. Erstmals seit vielen jahren sind die deutschen wieder vermehrt als käufer unterwegs und die preise erholen sich (ganz langsam). ABer ein plus von 3% ist besser als einminus von 7%;-)

Insofern ist momeentan siche rnicht der schlechteste moment zum einstieg.

Es entsteht eindeutig eine knappheit bei hochwertigem wohnraum in guten lagen. Selbst hier im ossiland. Die BEstandsverkaufspreise liegen einfach immernoch bei 40%-60% der herstellungskosten ohne bauland. Somit wird fast nichts neu hergestellt und die qualität des bestandes nimmt kontinuierlich ab.
Dann gibt es zwar 100 leere woohnungen im angebot aber nur 6 oder 7 in die mann noch einziehen möchte.

Und knappheit führt immer zu höheren preisen. Und wenn der Bestandspreis hier wieder auf einen abgezinsten neuherstellungspreis + bauland steigt dann hat man schon 100 % plus.

Insofern ist das nivea momentan in denmeisten orten so niedrig, dass man kaum noch ein risiko eingeht.

Servus
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schrieb am 14.09.08 10:58:06
Beitrag Nr.46 
(35.097.780)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.097.147 von schlier am 14.09.08 09:40:36Hallo schlier,

zunächst muss man Dir natürlich beipflichten, dass Immobilienmärkte prinzipiell sehr heterogen sind, sowohl regional als auch im Zeitablauf. Anfang der Siebziger (Olympiade) standen selbst in München zahlreiche Wohnungen leer. Es folgten Jahrzehnte des Immobilienbooms. Seit etwa 10 Jahren ist die Luft raus. Eine erneute Boomphase ist prinzipiell(!) möglich.

Was die Preise bestimmen wird, ist neben regionalen Standortvor- und nachteilen (Lage) grundsätzlich die demographische Entwicklung, die Zinsentwicklung sowie die Neubauerstellungsaktivität (Angebotsausweitung bzw. -verknappung).

Hier in dem Thread geht es u.a. um die Perspektiven, mit einer Investition in eine Immobilie für das Alter vorzusorgen und sich vor inflationären Entwicklungen zu schützen.

Und da bin ich eher skeptisch. Die Demographie entwickelt sich eindeutig ungünstig (Nachfrage), die Inflation wird vermutlich eher steigen, und die Mittelschicht, klassische Nachfrager für höherwertige Wohnungen und Häuser, bei denen mit Mieterhöhungen inflationäre Entwicklungen ausgeglichen werden könnten, bricht partiell in die Unterschicht ab.

Den Erwerb einer eigengenutzten Immobilie sehe ich, wie schon gesagt, eher als Konsum denn als Rendite versprechende Investition, sicher sinnvoll zur Steigerung von Freiheitsgefühl und Lebensqualität, jedoch auch teuer, wenn man mit spitzem Bleistift rechnet. Und die wenigsten Neuwagen entwickeln sich im Alter zu begehrten Oldtimern, um noch einmal den Vergleich mit dem Kauf eines Autos zu bemühen.

Wer Experte ist und sich sehr gut auskennt, kann lokale Kenntnisse vielleicht in eine lohnende Investition am richtigen Ort zur richtigen Zeit ummünzen. Die große Mehrheit aber sollte nicht den Werbeaussagen von Bausparkassen u.a. auf den Leim gehen und glauben, dass der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses eine sinnvolle Altersvorsorge darstellt. Da gibt es bessere Sachwertanlagen bzw. Geldanlagen (letztere allerdings mit dem Risiko, bei einer Währungskrise einen guten Teil davon zu verlieren).

Gruß
47Elfen
Avatar
schrieb am 14.09.08 12:38:47
Beitrag Nr.47 
(35.098.666)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.097.780 von 47Elfen am 14.09.08 10:58:06..." Die große Mehrheit aber sollte nicht den Werbeaussagen von Bausparkassen u.a. auf den Leim gehen ..."

Volle Zustimmung!
Avatar
schrieb am 14.09.08 14:06:53
Beitrag Nr.48 
(35.099.448)
Antwort
Zitat
schönen sonntag an alle hier!

also es kommt meiner meinung auch immer darauf an zu welchem preis man kauft---da gibt es ja schon größere unterschiede.
man kann ein haus auch ersteigern wie ich es getan habe---da sieht der preis auf einmal ganz anders aus---da ist eine negativrendite fast nicht mehr möglich.

zusätzlich hab ich mir noch eine immobilie in venezuela gegönnt. schön warm im winter und war extrem billig.
lebe schon seit 15 jahren jeden winter dort.
in ein paar jahren vermiete ich das haus hier und lebe mit dem geld sehr gut in südamerika.
so viel zu meiner altersvorsorge.

liebe grüße vom wörthersee
hardy

ps--wenn mich jemand im winter in venezuela besuchen will der soll sich bei mir melden--
Avatar
schrieb am 14.09.08 14:12:44
Beitrag Nr.49 
(35.099.499)
Antwort
Zitat
Hier ein Auzug aus einem aktuellen Interview mit Marc Farber, dass wie ich finde gut zu Thread passt.

Leben wir in einem inflationären oder in einem deflationären Umfeld?

Es ist vielen nicht klar, was Inflation ist. Wenn man denkt, dass Inflation eine Erhöhung der Geldmengen und die Ausdehnung des Kreditwesens ist, so leben wir immer noch in einer inflationären Zeit - ganz klar. Aber sie können auch Inflation in einem Bereich der Wirtschaft und Deflation in einem anderen Bereich haben. Ich glaube im Moment, dass die Preise für Konsumgüter weiter steigen, dagegen die Vermögensgüterpreise weiter fallen werden.

So wie ich das verstehe meint er dass es möglich ist das auch Immobilienpreise fallen können wenn Lebensmittelpreise steigen!


Quelle:http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/Doc~E58B12D9806054740B694AD575AED2F55~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

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schrieb am 14.09.08 17:25:01
Beitrag Nr.50 
(35.101.155)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.099.448 von www.hardy.at am 14.09.08 14:06:53Es ist eben ein altes Kaufmannsprinzip, dass im Einkauf bereits der Gewinn liegt.

[ Seite: 123456neuster Beitrag ]

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