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Immobilien sind kein Schutz vor Inflation - Vorsicht bei der Altesvorsorge mit Immobilien ( Seite 6)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 12.09.08 09:12:36
von
neuster Beitrag 24.09.08 19:48:35
von

Anzahl Beiträge: 58
Aufrufe gesamt: 32.381
Aufrufe heute: 5
Diskussionsnr.: 1.144.163
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[ Seite: 123456neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 14.09.08 17:32:11
Beitrag Nr.51 
(35.101.224)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.099.499 von Matze900 am 14.09.08 14:12:44exakt so könnte es kommen (vielleicht ist es schon soweit):

langlebige, "verzichtbare" Güter deflationieren, so wie Möbel, Autos, Immos etc., vielleicht auch alle gängigen Finanznassets (außer Tagesgeld), während "lebensnotwendige" Güter inflationieren, v.a. Lebensmittel und Energie (Strom, Gas, Benzin, Öl).

Dies ist aktuell für die nächsten Jahre kein unwahrscheinliches Szenario, wenn man die finanziellen Belastungen für den Steuerzahler durch F&F, IKB etc. bedenkt, die ja erst einmal abgebaut werden müssen ...
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Robert_Reichschwein
schrieb am 21.09.08 22:49:16
Beitrag Nr.52 
(35.208.765)
Antwort
Zitat
@4711en:...tendenziell sehe ich das auch so!
Was Wert behält sind lebensnotwendige Güter!
Avatar
Robert_Reichschwein
schrieb am 21.09.08 22:52:46
Beitrag Nr.53 
(35.208.776)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.101.224 von 47Elfen am 14.09.08 17:32:11...es wird m.E. nicht so sein, daß nicht lebensnotwendige Güter billiger werden, sondern, die Inflation wird Lebensmittel und Energie eher treffen als Autos und Immobilien.
Wobei Immos in der Sondersituation sind, nicht vermehrbar zu sein, so daß diese auch nicht billiger werden, wenn dann nicht viel in Deutschland, solange hier noch so viele Leute wohnen.
Avatar
schrieb am 24.09.08 03:28:36
Beitrag Nr.54 
(35.244.848)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.097.147 von schlier am 14.09.08 09:40:36"...Aber seit 6-12 monaten hat sich der markt wieder gedreht. Erstmals seit vielen jahren sind die deutschen wieder vermehrt als käufer unterwegs und die preise erholen sich (ganz langsam). ABer ein plus von 3% ist besser als einminus von 7%;-)....."

Ja, vor 12 Monaten befand sich Deutschland und die Weltwirtschaft just auf dem Höhepunkt eines Superkonjunkturzyklus und zudem auch auf dem Gipfel einer weltweiten Immobilienhysterie. In den nächsten Jahren hingegen werden wir uns einem Superrezessionszyklus stellen müssen und das bedeutet auch für den deutschen Immobilenmarkt nur eins: Game over!!!
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schrieb am 24.09.08 08:14:21
Beitrag Nr.55 
(35.246.700)
Antwort
Zitat
"Finanzkrise erreicht Berlin: Immobilienpreise stürzen ab"

Die internationale Finanzkrise wird Berlin mit Wucht treffen. Die Preise von Bürohäusern und Wohnimmobilien sind bereits in den vergangenen Monaten um 30 bis 50 Prozent gesunken. Das sagen Experten dem Tagesspiegel.

meldet der Vorstandschef der Deutschen Grundstücksauktionen: „Die Preise sind bei Wohnhäusern um ein Drittel gefallen“, sagt Hans Peter Plettner. Auch gebrauchte Eigentumswohnungen verlören an Wert. Betroffen seien auch gute Lagen im Südwesten: Während Eigentumswohnungen in Grunewald oder Westend noch vor wenigen Monaten von Maklern für bis zu 2100 Euro pro Quadratmeter angeboten wurden, würden sie heute ab 1400 Euro verkauft.

Kann das jemand unter Euch Berlin-Kennern bestätigen? Das wäre ja der Hammer!


Avatar
schrieb am 24.09.08 08:40:32
Beitrag Nr.56 
(35.247.012)
Antwort
Zitat
FAZ online 24. September 2008

Energieausweis - Eine ernüchternde Bilanz


Von Christiane Harriehausen

http://www.faz.net/s/Rub5C3A58B4511B49148E54275F4B025915/Doc…
Avatar
schrieb am 24.09.08 19:05:44
Beitrag Nr.57 
(35.257.873)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.247.012 von Fruehrentner am 24.09.08 08:40:32Äußerst interessanter Artikel!!!
Avatar
schrieb am 24.09.08 19:48:35
Beitrag Nr.58 
(35.258.519)
Antwort
Zitat
Letzter für heute.... ;)

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Krise schüchtert Hausbauer ein

von Richard Haimann

Die Angst vor einem wirtschaftlichen Abschwung lässt viele Familien den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zurückstellen. Dafür ist Experten zufolge nicht nur die Finanzkrise verantwortlich.
Die internationale Kredit- und Finanzkrise hat auch den deutschen Eigenheimmarkt deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Nach Angaben der Bundesbank fiel das Kreditvolumen für Neu- und Anschlusskredite an private Immobilienkäufer in den ersten fünf Monaten dieses Jahres auf 71,7 Mrd. Euro. Das entspricht einem Rückgang um 8,4 Prozent im Vergleich zu ausgereichten Hypothekendarlehen in Höhe von 78,3 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum.

Die Zahlen zeigen, dass viele Familien wegen der Kapitalmarktkrise ihren Wunsch nach den eigenen vier Wänden vorerst zurückgestellt haben. "Bereits im zweiten Halbjahr war die Nachfrage privater Haushalte nach Immobiliendarlehen in Deutschland deutlich zurückgegangen", sagt Kai Oppel, Finanzierungsexperte beim Kreditvermittler Hypothekendiscount.

Die Furcht vor einer Abschwächung der deutschen Wirtschaft hat dazu geführt, dass seit September vergangenen Jahres viele Interessenten ihre Kaufabsichten zurückgestellt hatten. Auch wenn nach Angaben der Bundesbank die Lage bei den Finanzkonditionen wie bei der Kreditnachfrage in Deutschland besser ist als im Rest der EU-Zone, so ist die Zurückhaltung inzwischen auch hier deutlich zu spüren.
Erste Anzeichen für einen Preisrutsch

Thomas Beyerle, Chefresearcher der Immobiliengesellschaft Degi, sieht eine weitere Ursache für den Einbruch am Immobilienmarkt im deutlichen Anstieg des Ölpreises in den vergangenen zwölf Monaten. "Durch die hohen Kraftstoffpreise haben Eigenheime im Grünen massiv an Attraktivität verloren." Hingegen seien die Preisforderungen für Einfamilienhäuser und moderne Eigentumswohnungen in den Städten noch so hoch, dass die wenigsten Familien die Objekte bezahlen können. Beyerle: "Im Umland der Städte wird sich der Markt erst dann wieder beleben, wenn die Verkäufer die neuen ökonomischen Realitäten realisiert haben und ihre Preisvorstellungen entsprechend herunterschrauben."

Erste Anzeichen für einen Preisrutsch gibt es bereits: Wie der Hauspreisindex von Hypoport zeigt, wurden bestehende Eigenheime in Deutschland von 2005 bis Mitte vergangenen Jahres im Schnitt zu Preisen zwischen 202.000 und 208.000 Euro gehandelt. Seit Beginn der US-Immobilienkrise ist der Durchschnittspreis jedoch kontinuierlich gesunken. Im Juni dieses Jahres wurden für Bestandsobjekte im Schnitt nur noch 189.000 Euro gezahlt (siehe Grafik).



Dass Immobilienkäufer bereits im vergangenen Jahr sehr stark auf den Preis geachtet haben, zeigen die Jahreszahlen der Landesbausparkassen (LBS). Danach stieg das Vermittlungsvolumen der zehn LBS-Immobiliengesellschaften bei gebrauchten Eigenheimen 2007 um 17 Prozent. Bei insgesamt 70 Prozent aller von den LBS-Gesellschaften vermittelten Objekte handelte es sich um Gebrauchtimmobilien. Kein Wunder: Während die von den LBS-Gesellschaften vermittelten neuen Eigenheime 2007 im Schnitt 230.000 Euro kosteten, betrug der Durchschnittspreis der Gebrauchtimmobilien nur 148.000 Euro. LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm: "Solange das Angebot an Bestandsobjekten so preisgünstig ist, wird sich der Trend nicht ändern."

Über die weitere Entwicklung des Eigenheimmarkts in diesem Jahr sind die Experten geteilter Ansicht. Degi-Chefresearcher Beyerle erwartet in den Umlandregionen eine Fortsetzung der Kaufzurückhaltung und damit weiter sinkende Preise. "Neben der Finanzkrise wirken ja auch die Vorzieheffekte durch die Streichung der Eigenheimzulage noch nach." Optimistischer ist Hypothekendiscount-Experte Oppel: "Im zweiten Halbjahr wird sich der Markt stabil auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums halten."

Quelle: Aus der FTD vom 04.09.2008
© 2008 Financial Times

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