Also,
es geht hier nicht ums Mittelalter....

Vielmehr ist mein Anliegen, hier mal auf eine Besteuerung
aufmerksam zu machen, die wirklich gerecht ist und alle anderen
Steuern ablösen könnte. Denn wenn der Besitz von Geld besteuert
wird, dann wird automatisch der zur Kasse gebeten, der auch am
meisten davon hat....
Netter Nebeneffekt ist, das der Verleih von Geld wieder Zinslos
geschieht - denn Niemand kann auf Seinem Vermögen hocken bleiben,
da es durch diese Art der Besteuerung immer weniger wird. So wird
der Geldbesitzer z.B. 10.000 € verleihen unter der Auflage,
nächstes Jahr 10.000 € wieder zu bekommen. Tut er dies nicht, hat
er nächstes Jahr keine 10.00 € mehr. Im heutigen Zinseszinssystem
hat er nächstes Jahr mindestens 400 € mehr auf dem Konto - ohne
eigene Leistung!
Meiner Meinung nach würde es ausreichen, jeden Monat 1% des Geldes
einzuziehen und für Staatsausgaben zu verwenden. Dies bedeutet für
einen Arbeiter mit 2500 € brutto eione Belastung von 25 € im Monat.
Lächerlich gering! Nur der "einfache" Milliardär wird halt mit 10
Mio. € im Monat zur Kasse gebeten.
Der Millionär oder Milliardär kann in so einem System auch nicht
mehr passiv von Seinem Geld leben - in einem überschaubaren
Zeitraum wäre es dahin. Also muss dieses Geld verliehen werden -
zur Not sogar zu einem leicht negativen Zins. Immer noch besser als
Jahr für Jahr rund 12 % zu verlieren.
Das war auch die Stärke des System im goldenen Mittelalter. Das
Geld kam immer wieder in den Kreislauf...wieder und wieder...und
Niemand konnte sich auf Geldvermögen ausruhen, das war faktisch
nicht möglich.
Lasst Euch den folgenden Satz mal auf der Zunge zergehen:
Das Minimum der arbeitsfreien Tage pro Jahr lag bei 90, oftmals
über 150. Sehr bald wurde auch der arbeitsfreie Montag
eingeführt. Damit mussten die Handwerker nur vier Tage in der
Woche arbeiten.
Und dann vergleicht mal mit heute. 700 Jahre später. Die gesamte
Menschheit fest im Griff des Zinseszinssystems, wie jetzt die
meisten Menschen knuffen müssen....
Arthur Spooner