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Goldenes Mittelalter 2.0 - Ein Weg aus der Krise? ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 25.09.08 09:10:27
von
neuster Beitrag 11.02.09 09:13:12
von

Anzahl Beiträge: 165
Aufrufe gesamt: 11.230
Aufrufe heute: 2
Diskussionsnr.: 1.144.509
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[ Seite: 123151617neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 25.09.08 12:45:31
Beitrag Nr.11 
(35.269.715)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.268.664 von Blue Max am 25.09.08 11:46:55"...Das Hochmittelalter war die größte Entwicklungsperiode der deutschen Geschichte... :laugh:

Inklusive Hexenverbrennung usw..."

ja genau, da haste recht! sowas gibt´s heute leider nicht mehr - ich sag nur claudia roth, sarah wagenknecht, andrea ypsilanti und andrea nahles...
Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind
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schrieb am 25.09.08 13:03:51
Beitrag Nr.12 
(35.270.037)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.269.715 von Borger52 am 25.09.08 12:45:31Naja, Deine Liste entbehrt nicht eines gewissen Charmes.

Allerdings sollte man nicht vergessen daß auch Ketzer verbrannt oder gerädert wurden.

Ich glaube die männlichen Anwärter für diese "Ehre" der öffentlichen Entsorgung wurde die Nachhaltigkeit des deutschen Waldes in ein deutliches Ungleichgewicht bringen.
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:05:52
Beitrag Nr.13 
(35.270.069)
Antwort
Zitat
Also,

es geht hier nicht ums Mittelalter....;)
Vielmehr ist mein Anliegen, hier mal auf eine Besteuerung aufmerksam zu machen, die wirklich gerecht ist und alle anderen Steuern ablösen könnte. Denn wenn der Besitz von Geld besteuert wird, dann wird automatisch der zur Kasse gebeten, der auch am meisten davon hat....
Netter Nebeneffekt ist, das der Verleih von Geld wieder Zinslos geschieht - denn Niemand kann auf Seinem Vermögen hocken bleiben, da es durch diese Art der Besteuerung immer weniger wird. So wird der Geldbesitzer z.B. 10.000 € verleihen unter der Auflage, nächstes Jahr 10.000 € wieder zu bekommen. Tut er dies nicht, hat er nächstes Jahr keine 10.00 € mehr. Im heutigen Zinseszinssystem hat er nächstes Jahr mindestens 400 € mehr auf dem Konto - ohne eigene Leistung!
Meiner Meinung nach würde es ausreichen, jeden Monat 1% des Geldes einzuziehen und für Staatsausgaben zu verwenden. Dies bedeutet für einen Arbeiter mit 2500 € brutto eione Belastung von 25 € im Monat. Lächerlich gering! Nur der "einfache" Milliardär wird halt mit 10 Mio. € im Monat zur Kasse gebeten.
Der Millionär oder Milliardär kann in so einem System auch nicht mehr passiv von Seinem Geld leben - in einem überschaubaren Zeitraum wäre es dahin. Also muss dieses Geld verliehen werden - zur Not sogar zu einem leicht negativen Zins. Immer noch besser als Jahr für Jahr rund 12 % zu verlieren.
Das war auch die Stärke des System im goldenen Mittelalter. Das Geld kam immer wieder in den Kreislauf...wieder und wieder...und Niemand konnte sich auf Geldvermögen ausruhen, das war faktisch nicht möglich.
Lasst Euch den folgenden Satz mal auf der Zunge zergehen:

Das Minimum der arbeitsfreien Tage pro Jahr lag bei 90, oftmals über 150. Sehr bald wurde auch der arbeitsfreie Montag eingeführt. Damit mussten die Handwerker nur vier Tage in der Woche arbeiten.

Und dann vergleicht mal mit heute. 700 Jahre später. Die gesamte Menschheit fest im Griff des Zinseszinssystems, wie jetzt die meisten Menschen knuffen müssen....;)


Arthur Spooner
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:16:32
Beitrag Nr.14 
(35.270.224)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.270.069 von ArthurSpooner am 25.09.08 13:05:52Vielmehr ist mein Anliegen, hier mal auf eine Besteuerung aufmerksam zu machen, die wirklich gerecht ist und alle anderen Steuern ablösen könnte.
Das geht doch nicht (mehr). Denke doch mal an dieses damalige Feudalsystem mit den wenigen Adeligen und Beamten. Die konnten zugleich leben wie die Made im Speck, da sie so Wenige waren, die auf dem Karren saßen und im Gegenzug zu Viele, die den Karren zogen.

Heute sitzen proportional mindestend 300% mehr auf dem Karren. Dann Renten, die´s früher nicht gab. Der Gesundheitsdienst...Autobahnen, auf der Alle fahren. Alle können heute ein Auto besitzen.

Neue Erforschung auf dem Umweltsektor (damit meine ich auch die Elektro-Autos) verschlingen Milliarden!

Ja, und die Staatsschulden- wie bekommen wir die weg?

Neustart meinetwegen, aber nicht mit so überholten Modellen, die zwar einen vollen Bauch garantieren, aber eine kalte Wohnung.
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:18:07
Beitrag Nr.15 
(35.270.248)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.269.237 von farniente am 25.09.08 12:18:59Ich hab auch die Nachkriegszeit erlebt. Bei dem Banken Abs gebe ich dir ja recht.
Aber ich habe auch nicht vergessen, daß die 68er das Bankenestablishment als Nazis beschimpft haben.So rosig war es damals auch nicht.
wilbi
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:23:35
Beitrag Nr.16 
(35.270.333)
Antwort
Zitat
Nur damit Leute wie Wilbi oder BlueMax mal sehen, worüber hier eigentlich geredet wird, was man unter dem goldenen Mittelalter versteht und welchen Reichtum ein gerechtes Steuersystem allen Menschen bringen kann:




Selbst nach dem zweiten Weltkrieg waren wir mit dem Zinseszinssystem noch nicht wieder dort, wo wir ohne dieses System mal gewesen waren...



Arthur Spooner
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:29:59
Beitrag Nr.17 
(35.270.446)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.268.664 von Blue Max am 25.09.08 11:46:55AHA!
Jetzt ist es klar bewiesen!

Du kannst Texte, länger als 100 Worte nicht verstehen.

Stimmt nicht?

Dann lies dem Eingangsbeitrag nochmal gründlich und dann deinen Beitrag dazu.
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:34:41
Beitrag Nr.18 
(35.270.530)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.270.224 von Dorfrichter am 25.09.08 13:16:32Das hat damit nichts zu tun. Es gibt eine Summe X an Geld. Diese Summe ist bekannt. Und wenn ich als Staat nun Summe Y benötige um meinen Verpflichtungen nachzukommen, dann kann ich viele Steuern einführen die mehr oder weniger gerecht sind - oder einfach das Geld besteuern....
Der Vorteil ist, ich weiß genau was ich an Steuereinnahmen bekomme, da ja die Geldsumme bekannt ist. Irgendwelche Steuerausfälle gibt es nicht mehr. Ist die Geldmenge z.B. 1.000.000 € dann habe ich jeden Monat Einnahmen von 10.000 €. Und die sind sicher! Im Gegensatz zu allen anderen Steuern...
Natürlich wird so ein Steuersystem den Reichen nicht gefallen. Also wird es totgeschwiegen oder bestenfalls denunziert. Wobei z.Zt. das Totschweigen angesagt ist, da sich noch recht wenige Menschen mit so einem Steuersystem beschäftigen. Also will man da keine schlafenden Hunde wecken...


Arthur Spooner
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:34:56
Beitrag Nr.19 
(35.270.538)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.270.248 von Wilbi am 25.09.08 13:18:07Von rosig kann keine Rede sein, habe ich auch nicht behauptet.

Die 68 waren und sind ohnehin nicht ganz dicht, die haben jeden beschimpft der nicht bei drei auf einem Baum saß.

Vergessen darf man nicht daß es der größte Fehler der NachkriegsgesellschaFT war, den Braunen Pestbazillus wieder zu integrieren, ein Fehler, der sich bei der Wiedervereinigung mit den linken Seilschaften wiederholte.

Wie man sieht, Geschichte wiederholt sich doch.

Aber mein Posting sollte nicht nur auf die Bemerkung über die Nachkriegszeit reduziert werden, da es sich um einen winzigen Teilaspekt handelt, dazu noch mehr individuell empirisch unterlegt als streng nach Fakten.
Avatar
schrieb am 25.09.08 13:39:51
Beitrag Nr.20 
(35.270.617)
Antwort
Zitat
Ich habe auch meine Zweifel, ob es im Hochmittelalter so toll war.

Andererseits, wenn man sieht, was damals geschaffen wurde, in dieser angeblich so promitiven Zeit.....

Ende des Mittelalters.
These von Egon Fridell (verkürzt):
Im Mittelalter kam niemand auf den Gedanken etwas anderes werden zu wollen als das, wo er hineingeboren war. Diese gesellschaftliche Statik nahm durch die Pest ein Ende, als die Menschen herausfanden, daß es 1. auch ohne Pfarrer und Ritter geht und 2. daß der Mensch in der Lage ist auch andere Aufgaben zu erfüllen, als die, für die er durch seinen Stand vorgesehen war.
Folge: Man kam auf die Idee, "fortzukommen" im wörtlichen wie im übertraguenen Sinn. Auch die Idee, daß andere Dinge und Methoden, als die bisher bekannten, brauchbr sein könnten, setzte sich durch .....
Der Wunsch sich durch Bereicherung über andere zu erheben war auch eine Folge davon, ebenso wie der Verlust des Verantwortungsgefühls der Ritter für ihre Bauern etc.

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