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Goldenes Mittelalter 2.0 - Ein Weg aus der Krise? ( Seite 16)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 25.09.08 09:10:27
von
neuster Beitrag 11.02.09 09:13:12
von

Anzahl Beiträge: 165
Aufrufe gesamt: 11.230
Aufrufe heute: 2
Diskussionsnr.: 1.144.509
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[ Seite: 123151617neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 30.09.08 20:09:38
Beitrag Nr.151 
(35.352.184)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.351.978 von Eurofuchs2 am 30.09.08 19:53:53Der Ofen ist doch nur Mittel zum Zweck.
Die Rechnung sieht so aus.

Neuwert - Wertverlust + Arbeitsverdienst (durch den Ofen)- Zinsen - Darlehen (+ Inflation)= Einkommen bzw. neu geschaffenes Eigenkapital

Zins (- Inflation) = gestiegenes Kapital

gruß:)
Irre - Wir behandeln die Falschen
Irre - Wir behandeln die Falschen

Manfred Lütz
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schrieb am 30.09.08 20:14:52
Beitrag Nr.152 
(35.352.263)
Antwort
Zitat
Unterstellt man einmal, dass die Geldmenge im Darlehenszeitraum gleichgeblieben ist, kann ich nur erkennen, dass weniger Eigenkapital vorhanden sein muss, bei wem auch immer

P.S. Durch die Kreditvergabe ist die Geldmenge natürlich dementsprechend ausgeweitet.
Avatar
schrieb am 30.09.08 20:45:54
Beitrag Nr.153 
(35.352.644)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.352.263 von diggit am 30.09.08 20:14:52Natürlich ist der Ofen Mittel zum Zweck und selbstverständlich erzielt der Bäcker daraus ein Einkommen, nur hält der Ofen nicht unbegrenzt im Gensatz zum Geld auf der anderen Seite.
Den Faktor Inflation habe ich nicht erwähnt, da sich das Einkommen (Kaufkraft) des Bäckers genauso um die Inflationsrate verringert, wie der Zinsertrag auf der Kapitalseite.

Nun bin ich kein Betriebs- oder Volkswirt und habe mit Geldmenge auch nicht das im Umlauf befindliche Geld gemeint sondern das physisch vorhandene, die gesamte Geldmenge. Für des Bäckers Ofen wurde sicher kein neues Geld gedruckt.
Avatar
schrieb am 30.09.08 21:03:36
Beitrag Nr.154 
(35.352.843)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.352.644 von Eurofuchs2 am 30.09.08 20:45:54Sorry, aber du musst schon die Dinge genau betrachten.

Den Faktor Inflation habe ich nicht erwähnt, da sich das Einkommen (Kaufkraft) des Bäckers genauso um die Inflationsrate verringert, wie der Zinsertrag auf der Kapitalseite.

Stimmt nicht.
Die Inflation erhöht das Einkommen des Bäckers. Höhere
Brötchenpreise -> höheres Einkommen -> Kredit kann einfacher bedient ---> schnellere Eigenkapitalbildung.

Inflationiert wird in erster Linie das Geld, welches der Bäcker benutzt, aber ihm nicht gehört.

Für des Bäckers Ofen wurde sicher kein neues Geld gedruckt

Doch! Wenn er den Kredit in Bar abheben will, kriegt er frisch gedrucktes.

gruß
:)
Avatar
schrieb am 30.09.08 21:25:07
Beitrag Nr.155 
(35.353.052)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.350.718 von diggit am 30.09.08 18:02:38"Niemand zahlt Zinsen, ohne dass einem vorher ein Kredit gewährt wurde."

Träum schön weiter. Jeder Unternehmer läßt die Zinsen, die er für seine Kredite bezahlen muß, in die Kalkulation seiner Warenpreise einfließen. Und der Käufer muß deshalb mit dem Warenpreis auch Zinsen mit bezahlen, auch wenn er selber gar keinen Kredit an der Backe hat.
Du solltest erst mal selber was ordentliches lesen, nicht nur den Schrott, mit dem die Lakaien des Großkapitals den Wirtschaftsstudenten das Gehirn zuscheißen.
Avatar
schrieb am 30.09.08 21:33:36
Beitrag Nr.156 
(35.353.132)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.353.052 von Borealis am 30.09.08 21:25:07Beruhige dich erst mal. Dann blätter eine Seite zurück und lese. Den Punkt hatten wir doch schon besprochen.

Ich wünschen Dir trotzdem noch einen schönen Abend.

gruß
:)
Avatar
schrieb am 01.10.08 08:43:50
Beitrag Nr.157 
(35.358.296)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.346.342 von knudolf am 30.09.08 13:32:58In einer Gesellschaft mit echten gesetzlich garantierten Eigentumsrechten muß nicht der Steuerzahler für Hochwasserschäden zahlen, sondern der Verursacher oder/und die Versicherung der Geschädigten. -Wenn der Verursacher nicht zahlen kann, weil er pleite ist, soll er das gerne auch in Form von lebenslanger Zwangsarbeit tun.


Sorry Knudolf, aber greif mal einem nackten Mann in die Tasche...;)...
Also, wenn mir der Wald oberhalb von Ischgl gehört, ich den dann komplett abholze, das Holz vertickere, das Geld in Sicherheit bringe und im nächsten Winter eine Lawine den gesamten Ort plattmacht...wer kommt dann auf? Die Versicherung? Und wer macht die Menschen wieder lebendig? Auch eine Versicherung?


Das bedeutet: Wenn ich den Wald für 1 Mio Eur kaufe und sofort abholze, mache ich Verlust.

Knudolf, schonmal was von Kredit gehört? Ich nehme selbstverständlich einen langlaufenden Kredit auf, habe im Jahr ca. 50.000 € Zinskosten - und vertickere den Wald für 500.000 €....Gewinn 450.000 €...und das Geld bring ich beiseite...die Bank kann ja dann das Land wieder haben....:D
Zu wildesten Neuer Markt Zeiten haben einige Chefs Millionen beiseite gebracht, sind dann 5 oder 6 Jahre in den Knast gegangen - und hatten danach ausgesorgt. Noch heute weiß keiner, wo die Knete hin ist. Wenn ich 6 Millionen beiseite bringe, dafür 6 Jahr absitze - dann nenn ich das einen guten Verdienst!
Unternehmer sind nun mal nicht alle seriös und vorausschauend. Besonders nicht, wenn es eine AG ist und von Managern geleitet wird. Das siehst Du doch jetzt gerade wieder. Ein besseres Beispiel gibt es doch schon nicht mehr.


Arthur Spooner
Avatar
schrieb am 01.10.08 08:54:21
Beitrag Nr.158 
(35.358.421)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.350.443 von LordofShares am 30.09.08 17:42:33Der durchschnittliche Zinsanteil in den Warenpreisen liegt bei ca. 30%, der Zinsanteil an den Staatsausgaben bei knapp 15% (ca. 40 Milliarden von insg. 283 Milliarden Euro). D.h., zu den aufgrund eigener Schulden zu zahlenden Zinsen kommen noch ca. 30% der monatlichen Ausgaben für Lebenshaltung etc. sowie noch ca. 15% der monatlich gezahlten Steuern. Diese Summe muss nun nur noch von den aufgrund eigener Geldverleihungen (festverzinsliche Wertpapiere, etc.) erhaltenen Zinsen abgezogen werden. Ist das Resultat negativ, gehört man zu den Verlierern der Zinseszins-Umverteilung...


Richtig, dazu kommen noch diverseste andere Steuern, die sich der Staat so ausgedacht hat...;)
Würde man hingegen von der Geldmenge jeden Monat nur 1 % einziehen, hätte der Staat sehr hohe Einnahmen bei einer sehr hohen Gerechtigkeit - denn alle zahlen nun wirklich das selbe. Momentan können sich die Geldbesitzer allerdings Heerscharen von Steuerberatern leisten, die jedes kleine Loch im Paragrafendschungel ausnutzen. Oder zur Not geht es eben im Koffer über die Grenze. Dem einfachen Arbeiter oder Angestellten hingegen wird schonmal ein Großteil der zu entrichtenden Abgaben gleich vom Lohn abgezogen. Anschließend schlägt noch der Zins und Zinseszins plus der Mehrwertsteuer und diverseste andere Steuern zu.
Ja, da bleibt nicht mehr viel übrig...;)


Arthur Spooner
Avatar
schrieb am 01.10.08 11:38:19
Beitrag Nr.159 
(35.361.144)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.358.421 von ArthurSpooner am 01.10.08 08:54:21"Ja, da bleibt nicht mehr viel übrig... "

Da ist es schon komisch, daß Deutschland Reiseweltmeister ist.
wilbi
Avatar
schrieb am 01.10.08 11:53:55
Beitrag Nr.160 
(35.361.396)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.361.144 von Wilbi am 01.10.08 11:38:19:confused:
Grübel....wieviel ist "nicht mehr sehr viel".....????

Soweit die statistik lügt werfen allein die überfressenen bundesbürger für etwa 25 milliarden noch brauchbare lebensmittel pro jahr in den müll weg.

von den anderen werten in dieser wegwerfgesellschaft nicht zu reden...

vielleicht meint arthur ja ,dieser irrsinn sein noch nicht groß genug??? Deshalb weg mit den zinsen ....

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