Antwort auf Beitrag Nr.:
35.304.754 von knudolf am 27.09.08
12:34:01Im Übrigen haben wir bereits ein Schwundgeld.
Das Papiergeld verliert via Inflation ständig an Wert.
Deshalb leiht Otto Normalverbraucher sein Erspartes einer Bank,
welche ihm ungefähr so viel Zinsen zahlt, dass der
Inflations-Schwund ungefähr ausgeglichen wird (m.E. sogar weniger
als der Inflationsschwund).
Otto Normalverbraucher spart sich dadurch, dass er das Geld einer
Bank leiht, die Mühe, selbst einen Kreditnehmer finden zu müssen,
dessen Bonität zu prüfen etc...
Die Bank fungiert hier als Dienstleister, die dem Geldverleiher
diese Mühen abnimmt. Für dieses Dienstleistung berechnet sie eine
Gebühr in Form eines bestimmten Prozentsatzes an dem Zins, den sie
vom letztendlichen Kreditnehmer nimmt.
Genau so wird es auch in einem Schwundgeld-System funktionieren.
-Zum Schwundausgleich suche ich mir einen Kreditnehmer, der mir
mindestens den Schwund an Zinsen zahlt, damit mein Vermögen nicht
wegschmilzt. Ich suche diesen Kreditnehmer nicht selbst, sondern
beauftrage damit einen Dienstleister -die Bank.
Diese Dienstleistung der heutigen Banken, Kreditnehmer für meine
Geld zu finden, ist doch aber auch gar nicht das Problem am
heutigen Geldsystem, sondern das Problem ist, dass die
Geschäftsbanken eingezahltes Bargeld, gesetzlich legitimiert, bis
zu 50 mal weiterverleihen dürfen und -somit Geld erschaffen,
wodurch die Inflation, wegen der die Kunden ihr Geld bei der Bank
einzahlen (Schwundbekämpfung) erst entsteht. -m.E. ein Betrug.