Meine Bezeichnung "dubioser Fonds" klang sicherlich zu negativ.
Aber was man vor einigen Jahren alles in "sicheren" Geldmarktfonds
erleben durfte, lässt einen vorsichtiger werden. Ich würde hier
allerdings niccht von stillen Reserven ausgehen; zumal die Duration
sehr kurz gehalten ist. Allerdings könnt ich mir die ein oder
andere Griechenland und Portugal-Anleihe darin vorstellen, die
jedoch bei kurzer Laufzeit auch kein Problem darstellen sollten.
Bei den gedeckten Bonds sind ja mittlerweile auch wieder vernüftige
Kurse zu erzielen. So hätte vor zwei Jahren der
Morgan-Stanley-Floater in ihrer Cashreserve (immerhin auch 10 Mio.)
kaum mehr als die Hälfte des aktuellen Kurses erzielt.
Nach dem Hürth- und Romverkauf (ich unterstelle Preise zu 90-95 %
der aktuellen Verkehrswerte) sollte der Cash-Anteil (c.p. und vor
Deckung übriger Verbindlichkeiten) auf ca. 526 Mio ansteigen
(immerhin gut 20 Euro je Anteil) und die Verbindlichkeiten um
weitere 120 Mio. sinken.
Insofern sind Zerschlagungswerte von Anfang 20 Euro nicht sehr
wahrscheinlich, wenn auch natürlich nicht unmöglich.
Ein Kurs von 29 Euro und ein Verkauf zu obigen Kursen impliziert
eine Abwertung auf den verbleibenden Immobilienbestand nach meiner
Rechnung (trotz noch leichtem FK-Hebel) von immerhin ca. 36,5
%.
Kurse von 22 implizieren eine nochmalige Halbierung.
Unwahrscheinlich aber nicht unmöglich. Jedenfalls kein Grund zu
Beleidigungen ;-)
(Und umgekehrt auch kein Grund für ein so "dünnes Fell"; aber nur
meine Meinung

)
Als problematischer als die Vorfälligkeitsentschädigung empfinde
ich die u.U. intransparenten Verkaufskurse bzw. die "Nebenkosten",
die mit der Veräußerung verbunden sind.