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Offene Immobilienfonds vor der Krise? ( Seite 465)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 03.10.08 13:00:51
von
neuster Beitrag 24.05.12 16:25:03
von

Anzahl Beiträge: 5.393
Aufrufe gesamt: 500.758
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Diskussionsnr.: 1.144.743
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schrieb am 22.02.12 22:13:23
Beitrag Nr.4641 
(42.792.242)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.792.052 von rollybolly am 22.02.12 21:44:34Vergleicht einmal ganz einfach die Rendite im Fonds mit den Zinsen, die der Fonds auf seine Kredite zahlt (besicherte Kredite!) - und die Augen werden euch übergehen. Diese Kredite sind größtenteils noch dazu so nieder, dass sie der Kreditgeber nicht mit Eigenkapital unterlegen muss.

Nur weil ihr euer Eigenkapital für Sparbuchzinsen zur Verfügung stellt machen das andere noch lange nicht, zu allerletzt eine Bank. Wer dort mit so einer Idee kommt meldet sich freiwillig zur Personalreduktion.
Avatar
schrieb am 22.02.12 23:06:42
Beitrag Nr.4642 
(42.792.560)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.792.242 von big_mac am 22.02.12 22:13:23zu big_mac Nr.4641

Die Nettorendite bei normalem Geschäftsbetrieb, also normale Zinsen und keine außergewöhnlichen Vermarktungs- und Vermietungsaufwendungen und Abschreibungen, ist doch gar nicht so schlecht und dürfte im Bereich der langjährigen Ausschüttungen liegen. Exakte Angaben zu den Kreditzinsen habe ich bisher nirgendwo gefunden. Ist es nicht ralistisch, sie bei einer so niedrigen Beleihungsquote im Bereich der heutigen (niedrigen) Hypothekenzinsen anzusiedeln? Hier lerne ich aber gerne dazu.
Bisher gehe ich davon aus, dass jeder, der sein Hypotheken-teilfinanziertes Haus vermietet, (auch) renditemäßig schlechter dran ist als mit einer Geschäftsimmobilie (bzw. OIF unter Normalbedingungen). Und solche Objekte werden ja, wenn es dumm läuft, gelegentlich auch von Banken übernommen.
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schrieb am 22.02.12 23:25:22
Beitrag Nr.4643 
(42.792.655)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.792.242 von big_mac am 22.02.12 22:13:23zu big_mac Nr.4641

Aber ich gebe zu, mit einer angestrebten Eigenkapitalrendite von 25% wird es natürlich schwierig...
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schrieb am 22.02.12 23:28:55
Beitrag Nr.4644 
(42.792.669)
Antwort
Zitat
Zitat von big_macJeder, der nicht zurückgibt handelt bei rationaler Betrachtung nicht in seinem besten Interesse.
Es ist unwahrscheinlich, dass eine große Anzahl Investierter so handelt, geschweige denn eine ausreichend große.


Das sehe ich genauso, allerdings auch nur, da die Fondsgesellschaften keine Sicherheit bieten, dass sie ihre Anleger nicht bei erneuter Schließung wieder im Regen stehen lassen... Dennoch werden nicht alle zurück geben, vor allem, da dort eher ältere und unerfahrene Investoren drin stecken! Selbst wenn alle gut informiert wären, abziehen von den 100% Rückgaben könnte man rd. 20-30% die über Versicherungsverträge angespart werden (und jetzt zT noch einzahlen) und 10% der Anleger würden bei Öffnung wahrscheinlich im Urlaub sein! Unterschätzt aber nicht wie uninformiert die Menschen sind -vor allem die Älteren Immosparer - so haben 18% der Deutschen zB noch nie das Internet genutzt!?
http://www.zerohedge.com/news/45-greeks-have-never-used-inte…
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schrieb am 22.02.12 23:57:03
Beitrag Nr.4645 
(42.792.746)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.792.560 von rollybolly am 22.02.12 23:06:42rollybolly,
die Renditerechnung ist keine Hexerei. Man nehme die Ertragsrechnung und die Vermögensaufstellung aus dem Jahresbericht des Fonds. Dann suche man den "ordentlichen" Ertrag (im ausserordentlichen sind die Verkäufe und ein paar Kleinigkeiten mit drinnen - kann man mitnehmen,ist aber nicht unbedingt nachhaltig) und die bezahlten Zinsen in der Ertragsrechnung, beim Halbjahresbericht mal 2 nehmen. Danach aus der Vermögensaufstellung das Nettovermögen (=Eigenkapital) und die ausstehende Kreditsumme (ohne die sonstigen Verbindlichkeiten, die sind unverzinst).
Jetzt die Divisionen Ertrag/NAV=Eigenkapitalrendite und Zinszahlungen/Kreditsumme=Fremdkapitalkosten - fertig.
Die GmbHs sind so bei den Krediten nicht erfasst (weil nicht konsolidiert), unterjährige Änderungen auch nicht - aber für einen Überblick reicht es, und auf 0,2% mehr oder weniger kommt es ohnehin nicht an.

Bei der EK-Rendite wirst du beim SEB oder CS auf um die 2% kommen, bei den Fremdkapitalkosten um die 4%. Bei einer brauchbaren Immobilien AG ist die EK-Rendite zwischen 8 und 10% (die notieren dann auch um den NAV herum), eine Bank sollte im Trend bei 15% und mehr liegen.
Avatar
schrieb am 23.02.12 00:01:16
Beitrag Nr.4646 
(42.792.762)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.792.669 von ShortSqueeze am 22.02.12 23:28:55...da die Fondsgesellschaften keine Sicherheit bieten, dass sie ihre Anleger nicht bei erneuter Schließung wieder im Regen stehen lassen

Man kann den Fondsgesellschaften wirklich vieles vorwerfen, aber das ausnahmsweise nicht. Hier läßt nicht die Fondsgesellschaft im Regen stehen, sondern die Mitinvestoren, die -aus welchem Grund auch immer- ihr Kapital abziehen.
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schrieb am 23.02.12 00:03:13
Beitrag Nr.4647 
(42.792.771)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.792.669 von ShortSqueeze am 22.02.12 23:28:55zu ShortSqueeze Nr.4644

Unterschätzt aber nicht wie uninformiert die Menschen sind -vor allem die Älteren Immosparer

Dazu ein "Beispiel": Ich kenne eine ältere Dame, die hat sich in ferner Vergangenheit mit VW-Volksaktien eingedeckt und sich danach nie wieder für Aktien interessiert. Im Zuge des VW-Porsche-Übernahme-Debakels, als die Aktie irgendwo 1000 Euro erreichte, erinnerte sie sich wieder an ihre VW-Aktien und verkaufte. Ich wette, sie hat viele informierte VW-Spekulanten um Meilen geschlagen...

Will damit sagen, ein mehr an Informationen führt nicht automatisch zu besseren Entscheidungen.
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schrieb am 23.02.12 00:39:30
Beitrag Nr.4648 
(42.792.830)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.792.746 von big_mac am 22.02.12 23:57:03zu big_mac Nr. 4645

Danke und Respekt für die Nachhilfe. Sie war für einen Nichtkaufmann wie mich wohl notwendig. Bleibt die (schüchterne) Anmerkung, dass die nur 2% Eigenkapitalrendite, wie ich schon sagte, den derzeitigen Sonderbedingungen geschuldet sein dürften.
Trotzdem, die Immo-AGs sind schon eine Überlegung wert, spätestens bei der ersten Rückzahlung...
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schrieb am 23.02.12 01:50:41
Beitrag Nr.4649 
(42.792.887)
Antwort
Zitat
Jaja, redet euch nur weiter ein dass der Großteil der Anleger dümmer ist als ihr und nach fast 2 Jahren noch nicht gecheckt hat was abgeht.
Und das in Zeiten der Finanzkrise wo sich doch selbst Oma und Opa fragen ob mit ihrem Vermögen noch Alles ok ist.

Wie hier jemand auf die Idee kommt, dass 20% in Sparverträgen stecken ist mir auch ein Rätsel.
Dort halten sich Zuflüsse und Abgänge in etwa die Waage.
CS hat nach eigenen Angaben seit Schließung Zuflüsse von 190 Mio. gehabt. Könnt euch selbst ausrechnen wieviel % das sind.
Hinzu kommt, dass Lebensversicherungen bei Fondssparplänen die Anteile bei Versicherungsende, Auflösung oder Fondswechsel zum NAV zurücknehmen müssen.
Was glaubt ihr was die mit den Anteilen machen werden auf denen die sitzengeblieben sind?
Besonders der CS ist da stark involviert.
Avatar
schrieb am 23.02.12 10:26:49
Beitrag Nr.4650 
(42.794.298)
Antwort
Zitat
Zitat von TraderESCCS hat nach eigenen Angaben seit Schließung Zuflüsse von 190 Mio. gehabt. Könnt euch selbst ausrechnen wieviel % das sind.
190 Mio. bei 6 Mrd. Fondsvolumen sind 3,2% in weniger als 2 Jahren, der Fonds wurde vor 20 Jahren aufgelegt...

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