Antwort auf Beitrag Nr.:
39.326.156 von Magictrader am 13.04.10
18:29:43Frau Knorr hat wohl nicht unrecht...
es kommt ganz darauf an, ob und wer hinter dem Fonds steht. Die
DEGI-Fonds wurden fallen gelassen, weil keine Vertriebsgesellschaft
und keine Institution dahinter stand - daher hohe Abschläge an der
Börse.
Beim AXA sieht es anders aus; hier kann eine Gesellschaft mit
Börsenkäufen dafür sorgen, dass der gehandelte Kurs gegenüber dem
Emittentenkurs relativ stabil bleibt.
Trotzdem sollte jeder mal gaaaannnz bewusst darüber nachdenken,
warum ein kleiner Privatanleger die Chance haben sollte, an diesen
wahnsinnig rentablen Immobilien profitieren zu dürfen... Ich
persönlich glaube nicht an "altruistisches Kapital".
Ich würde behaupten, dass noch nicht einmal 1% der gehaltenen
Gewerbeimmobilien produktiv bewirtschaftet werden können. Der
Anstieg der NAV resultiert also lediglich daraus, dass man früher
auf Wertsteigerungen des Portfolios setzen konnte, die dem Fonds
eine positive Performance bescherten.
Im Prinzip ist jeder Immo-Fondsbesitzer so dumm wie alle
amerikanischen Immobilienbesitzer, die auch immer davon ausgingen,
dass ihre Häuser konstant im Wert steigen und diese Wertsteigerung
verkonsumierten...
Im Übrigen sprechen Kreditaufnahmen des Fonds eigentlich völlig
gegen die urspüngliche Idee eines Investmentfonds. Dieser soll
Kapitalsammelstelle für Investitionen und nicht
Eigenkapitalbeschaffungsinstrument für Finanzierungen sein!
Außerdem muss die Not hoch sein, wenn Gesellschaften vollvermietete
Objekte 30% unter Buchwert verkaufen...