Neuste Beiträge aus: Offene Immobilienfonds vor der Krise?
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schrieb am 24.05.12 16:25:03
24.05.2012 Kapitalanleger im Immobilienrausch: Makler können
Nachfrage kaum bedienen
Mehr Interessenten als passende Objekte: Die Nachfrage nach
Immobilien zur Kapitalanlage ist in Deutschland kaum zu bremsen. 55
Prozent der Makler haben in den letzten zwölf Monaten ein deutlich
gestiegenes Kaufinteresse beobachtet. Das ergibt die repräsentative
Studie Marktmonitor Immobilien 2012 von immowelt.de, eines der
führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der
Hochschule Nürtingen-Geislingen. Besonders hoch ist das
Kaufinteresse im Süden: Dort berichten 69 Prozent der Makler von
einem signifikanten Nachfragezuwachs.
Zu wenig Objekte im Angebot
Die große Kauflust macht interessante Objekte allerdings zur
Mangelware. Die Makler blicken deshalb selbstkritisch und mit Sorge
auf ihr eigenes Angebot: 42 Prozent beurteilen ihr Angebot als
deutlich zu gering. Im Süden Deutschlands fällt auch dieses Urteil
drastischer aus: 59 Prozent der Makler glauben, dass ihr Angebot an
Immobilien deutlich unter der Nachfrage liegt.
Einflussfaktor Finanzkrise
Dass sich Kapitalanleger verstärkt dem Immobiliensektor zuwenden,
wird von mehreren Faktoren begünstigt: Seitdem die Schulden- und
Finanzkrise in Europa anhält und Anleger einen Mangel an stabilen
und attraktiven Anlagemöglichkeiten wahrnehmen, haben Immobilien
Hochkonjunktur. Unterstützt wird die Nachfrage vom aktuell
niedrigen Leitzins und den zinsgünstig angebotenen Darlehen.
Über den Marktmonitor Immobilien 2012
Der Marktmonitor Immobilien 2012 ist eine repräsentative Studie von
immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der
Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden
innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG
erhoben, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der
Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der
Immobilienwirtschaft teil. Für den Marktmonitor Immobilien 2012
wurden 539 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland
befragt.
Weitere Ergebnisse der Studie:
Die Nachfrage nach Kaufimmobilien zur Kapitalanlage ist laut der
befragten Makler in den letzten zwölf Monaten deutlich
gestiegen:
• Gesamtdeutschland: 55 Prozent
• Nord: 58 Prozent
• Süd: 69 Prozent
• West: 46 Prozent
• Ost: 38 Prozent
Angesichts der hohen Nachfrage bewerten die Immobilienmakler ihr
eigenes Angebote als deutlich zu gering:
• Gesamtdeutschland: 42 Prozent
• Nord: 28 Prozent
• Süd: 59 Prozent
• West: 34 Prozent
• Ost: 29 Prozent
Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2012 kann hier
heruntergeladen werden: www.marktmonitor-immobilien.de
schrieb am 24.05.12 14:14:49
Wie hoch war bei den geschlossen Fonds der max. Abschlag bisher?
schrieb am 24.05.12 13:14:45
Zitat von Investor0310@straßenköter:
Im Gegensatz zu manchem hier bin ich über die
Verkaufsgeschwindigkeit in einigen Immobilienfonds nicht sonderlich
überrascht. Es braucht viele Monate, bis ein derartiger Prozess
abgeschlossen ist. Wer meint, er müsste deswegen gleich Discounts
von 30-40% auf die betreffenen Portfolios einpreisen, soll das
gerne tun.
Wir sollten gerade im Gewerbeimmobereich nicht vergessen, dass die
Objekte als Kapitalanlage gesehen werden. Das von Dir genannten
Argument der "speziellen Parameter" trifft doch vor allem auf
Käufer mit Eigenbedarf zu. Das ist hier nicht gegeben. Es geht hier
alleine um eine Alternativrechnung: Ich habe einen Betrag X
anzulegen, und was tue ich damit:
A) Ich investiere in Bundesanleihen mit einer effektiven Rendite
von aktuell 0,07% p.a. auf Sicht von zwei Jahren.
B) Ich investiere in den Aktienmarkt mit seinen großen
Schwankungen.
C) Ich investiere direkt in Rohstoffe mit ebenso hoher Volatilität
oder
D) Ich investiere in Gewerbeimmobilien mit einer Mietrendite von
4-8% p.a.
Bin mal sehr gespannt, was die Versicherungen weiter beschließen
werden, die immerhin Verträge mit einem Garantiezins von 4,00%
bedienen müssen. B und C scheidet fast vollständig aus, mit A ist
die Rendite nicht mehr darstellbar.
Zudem wird die Liquidität in den nächsten Jahren wohl weiter
zunehmen. Alleine aus Diversifikationsgesichtspunkten wird vielen
gar nichts anderes übrig bleiben, als in D zu investieren - zumal
die baulichen Aktivitäten hier nicht mit dem Wohnimmobilienmarkt
vergleichbar sind.
Und so schleppend laufen die Verkäufe doch gar nicht. Schau Dir mal
das größte Sorgenkind, den P2Value an. Der hat doch richtig Umsatz
gemacht in den letzten beiden Monaten.
Das von Dir beschriebene Verhältnis ist wohl eher umgekehrt: Wenn
das Immobilienangebot knapp wird, entsteht ein Angebotsmarkt und
die Eigentümer diktieren die Preise, auch bei den Vermietungen.
Denn dem Mieter fehlt das Drohpotentzial ("wenn die Miete nicht
sinkt, gehe ich eben woanders hin").
Die jüngsten Neuvermietungszahlen können sich doch sehen
lassen.
Das Beispiel vom Scheitern des Verkaufs der Potsdamer Platz Immo
beim SEB zeigt doch, dass insbesondere große Immobilien in einem
Markt, in dem Käufer nicht mehr so zahlreich vorhanden sind wie vor
2008, sich als sehr schwierig herausstellen kann. Zur Discounthöhe
kann ich nichts sagen. Das wären alles Vermutungen. Definitiv
belastend bei einem vorzeitigen Verkauf sind aber zu leistende
Vorfälligkeitsentschädigungen bei Kündigung von Darlehen.
Mit spezielle Parameter meine ich die Parameter, die einem Investor
eine langfristige Sicherheit versprechen. Ich will Dir mal ein
Beispiel geben: Es gibt aktuell eine geschlossene Beteiligung mit
einer 5 Sterne Hotelimmobilie auf Sylt. Das Hotel ist fertig
gebaut, seit Sommer 2010 in Betrieb, hat eine durchschnittliche
Auslastung von 70% und einen voll indexierten Mietvertrag über 25
Jahre mit einem guten Mieter. Für weitere Hotels gibt es auf Sylt
keine Baugenehmigung. Bei so einer Immobilie finde ich jederzeit
einen Käufer, weil ich eine langfristige Ertragssicherheit
darstellen kann. Dann gebe ich Dir zwei Beispiele für ein ähnliches
Konstrukt bei dem ich nach Ablauf des Mietvertrages nach 10 Jahren
eine hohe Unsicherheit habe und ich als Investor die Finger
weglassen würde. Neu gebaute Büroimmobile in Hamburger B-Lage durch
Hochtief mit Mieter Hochtief (indexierter Mietvertrag 10 Jahre).
Spätestens mit Ablauf des Mietvertrages geht das Geschachere los.
Gerade der Mieter Hochtief hat die Möglichkeit zu sagen, wenn ihr
uns nicht entgegen kommt, bauen wir halt woanders selber ein neues
Gebäude. Die brauchen noch nicht einmal sagen, dass sie auch
alternativ woanders mieten können. Zweites Negativbeispiel:
Fondsimmobilie mit Mieter Allianz mit Mietvertrag 10-12 Jahre
(B-Lage in München). Der Fonds wird 10 Jahre wie an der Schnur
laufen. Trotzdem sind die Wolken jetzt schon zu sehen, weil die
Allianz gute Karten bei der Verhandlung eines neuen Mietvertrages
haben wird, da allein durch die Größe der Immobilie nur wenige
Unternehmer als Neumieter in Frage kommen.
Natürlich werden Versicherungen in den nächsten Jahren aufgrund des
Anlagenotstandes auch in Immobilien investieren. Aber sie werden
genauer hingucken als früher. Die spanische Logistikimmobilie wie
im AXA enthalten stehen sicher nicht zu den ausgewiesenen Preisen
auf der Wunschliste. Deine Alternativliste ist mir ein wenig zu
kurz. Im allgemeinen werden institutionelle Anleger verstärkt auf
Sachwerte zurückgreifen. Das können aber auch anstelle von Gewerbe-
oder Büroimmobilie Photovoltaikanlagen mit 20 Jahre staatlicher
garantierter Einspeisungsvergütung sein. Die Liste ist sicher
deutlich ausbaubar. Ob es zu einem Philosophiewechsel hinsichtlich
der Aktieneinstellung kommt, möchte ich auch bezweifeln, weil man
immer auf das Risikobudget abzielt. Logischer wäre es aber sicher,
wenn institutionelle Investoren Aktien mit hohen Dividendenrenditen
kaufen und die Papiere als Anlagevermögen bewerten könnten. Im
Grunde wie es früher nach HGB üblich war.
Wie es sich mit der Liquidität in den nächsten Jahren verhält,
bleibt abzuwarten. Die Kreditvergabe durch die Banken ist
restriktiv, da die Banken Risiken abbauen müssen. Irgendwann wird
irgendwo die Liquidität aber schon landen. Nur wo ist die
Frage.
Der MS P2Value ist grundsätzlich nicht unbedingt beispielhaft, weil
der Immobilienbestand sich auch zu größeren Teilen außerhalb
Europas befindet. Trotzdem ist aber auch hier schon ersichtlich,
dass der NAV, der noch in 2008 ausgewiesen worden war, beim Verkauf
nicht einmal annähernd erreicht werden wird. Geschwindigkeit ist
das eine, der Preis das andere. Insofern weiß ich nicht, was Du mit
dem Beispiel sagen möchtest.
schrieb am 24.05.12 11:30:16
Zitat von Investor0310@straßenköter:
Im Gegensatz zu manchem hier bin ich über die
Verkaufsgeschwindigkeit in einigen Immobilienfonds nicht sonderlich
überrascht. Es braucht viele Monate, bis ein derartiger Prozess
abgeschlossen ist. Wer meint, er müsste deswegen gleich Discounts
von 30-40% auf die betreffenen Portfolios einpreisen, soll das
gerne tun.
Wir sollten gerade im Gewerbeimmobereich nicht vergessen, dass die
Objekte als Kapitalanlage gesehen werden. Das von Dir genannten
Argument der "speziellen Parameter" trifft doch vor allem auf
Käufer mit Eigenbedarf zu. Das ist hier nicht gegeben. Es geht hier
alleine um eine Alternativrechnung: Ich habe einen Betrag X
anzulegen, und was tue ich damit:
Jahrzehntelang hat diese Betrachtungsweise keine Menschenseele
gestört. Nur haben wir es doch seit einiger Zeit mit einer Spezie
Anleger in den OIF`s zu tun, die vielfach keinerlei Ahnung von dem
Produkt haben bzw. hatten und sich nur auf den kurzfristigen
spekulativen Gewinn konzentriert haben. Das davon einige Anleger
jetzt gross aufschreien, ist für mich das normalste auf der Welt.
Wenn man einigen Kommentaren daraus folgen würde, dann hätte die
ganze Welt keine einzige fremdgenutzte Immobilie und die Mehrheit
würde immer noch in selbst gezimmerten"Hundehütten" wohnen.
Und wie du m.E. richtig geschrieben hast, ich habe Geld anzulegen
und was mache ich damit. Wer sich so eine Frage nicht stellt bzw.
nicht gestellt hat, ist selber schuld. Und warten wir doch mal den
Schlusspunkt ab. Bisher gibt es keine abgewickelten Fonds und damit
ist auch für keinen noch so schlauen Betrachter klar, welche
Rendite erzielt worden ist. Noch weniger, wie denn eine
Vergleichsrendite ausgesehen hätte.
schrieb am 24.05.12 11:05:08
@straßenköter:
Im Gegensatz zu manchem hier bin ich über die
Verkaufsgeschwindigkeit in einigen Immobilienfonds nicht sonderlich
überrascht. Es braucht viele Monate, bis ein derartiger Prozess
abgeschlossen ist. Wer meint, er müsste deswegen gleich Discounts
von 30-40% auf die betreffenen Portfolios einpreisen, soll das
gerne tun.
Wir sollten gerade im Gewerbeimmobereich nicht vergessen, dass die
Objekte als Kapitalanlage gesehen werden. Das von Dir genannten
Argument der "speziellen Parameter" trifft doch vor allem auf
Käufer mit Eigenbedarf zu. Das ist hier nicht gegeben. Es geht hier
alleine um eine Alternativrechnung: Ich habe einen Betrag X
anzulegen, und was tue ich damit:
A) Ich investiere in Bundesanleihen mit einer effektiven Rendite
von aktuell 0,07% p.a. auf Sicht von zwei Jahren.
B) Ich investiere in den Aktienmarkt mit seinen großen
Schwankungen.
C) Ich investiere direkt in Rohstoffe mit ebenso hoher Volatilität
oder
D) Ich investiere in Gewerbeimmobilien mit einer Mietrendite von
4-8% p.a.
Bin mal sehr gespannt, was die Versicherungen weiter beschließen
werden, die immerhin Verträge mit einem Garantiezins von 4,00%
bedienen müssen. B und C scheidet fast vollständig aus, mit A ist
die Rendite nicht mehr darstellbar.
Zudem wird die Liquidität in den nächsten Jahren wohl weiter
zunehmen. Alleine aus Diversifikationsgesichtspunkten wird vielen
gar nichts anderes übrig bleiben, als in D zu investieren - zumal
die baulichen Aktivitäten hier nicht mit dem Wohnimmobilienmarkt
vergleichbar sind.
Und so schleppend laufen die Verkäufe doch gar nicht. Schau Dir mal
das größte Sorgenkind, den P2Value an. Der hat doch richtig Umsatz
gemacht in den letzten beiden Monaten.
Das von Dir beschriebene Verhältnis ist wohl eher umgekehrt: Wenn
das Immobilienangebot knapp wird, entsteht ein Angebotsmarkt und
die Eigentümer diktieren die Preise, auch bei den Vermietungen.
Denn dem Mieter fehlt das Drohpotentzial ("wenn die Miete nicht
sinkt, gehe ich eben woanders hin").
Die jüngsten Neuvermietungszahlen können sich doch sehen lassen.
schrieb am 24.05.12 10:17:19
"Die durchschnittliche Anfangsrendite ist trotz des Rückgangs der
Transaktionen weiter gefallen, was darauf hindeutet, dass ein
Mangel an Produkten – und nicht die fehlende Nachfrage – die
Aktivität vorantreiben".
Ohne Tobi vorgreifen zu wollen, kann man dem antworten, dass bei
1a-Lagen und 1a-Mietern Investoren sehrwohl grundsätzlich bereit
sind, bei Immobilien zuzugreifen und sich dabei auch mit
niedrigeren Renditen zufrieden geben. Vor dem Hintergrund, dass ich
für vermeintlich sichere Anleihen wie Bundesanleihen keine Zinsen
mehr bekomme, ist vielleicht auch nicht überraschend. Zwei Dinge
sollten aber auch tiefergehend analysiert werden: Kann es sein,
dass Investoren nur noch Objekte mit speziellen Parametern kaufen
von denen aber zu wenige existieren? Ist der Rückgang des Volumens
nicht eher damit zu erklären, dass ein Großteil der Immobilien
uninteressant ist, weil ich genau weiß, dass es mit der
Nachvermietung Probleme geben wird? Zweitens sollte es zu denken
geben, dass der Verkauf der Immobilien in den Immofonds, die in der
Abwicklung sind, eher schleppend verlaufen.
Preise ergeben sich aus Angebot und Nachfrage. In dem Moment wie
Gewerbe- und Büroimmobilien knapp werden, entweicht der Druck bei
Neuvermietungen bzw. Neuverhandelungen von Mietverträgen. Diese
Systematik ist nichts anderes als bei den Charterraten von
Schiffen. Wenn ich mir zum Beispiel die Monatsberichte des AXA
Immoselect ansehe, lese ich immer wieder die gleichen Begründungen
für vorgenommene Abwertungen von Immobilien: Das Mietvertragsende
nähert sich und eine vergleichbare Miete ist derzeit nicht am Markt
zu erzielen bzw. es sind große Eingeständnisse wie mietfreie Zeiten
bei der Neuvermietung von Nöten. Das sind Fakten.
schrieb am 24.05.12 09:36:45
Speziell unserem lieben Tobias widme ich folgende brandaktuelle
Situationsanalyse:
24.05.2012 Büroimmobilien beherrschen europäischen
Investmentmarkt
Ein höheres Angebot an hochwertigen Büroimmobilien und eine starke
Investorennachfrage führten laut dem
Immobiliendienstleistungsunternehmen CBRE dazu, dass Büroimmobilien
im ersten Quartal 2012 die Hälfte der europäischen Investitionen in
Gewerbeimmobilien ausmachen.
Mit Investitionen in Höhe von 12 Milliarden Euro – das entspricht
50 Prozent des gesamten Marktes – haben Büroimmobilien das erste
Quartal 2012 dominiert. Trotz des Transaktionsvolumens hat der
Bürosektor jedoch eine Steigerung der durchschnittlichen
Anfangsrendite von 6 Basispunkten auf 5,69 Prozent zu verzeichnen.
Werte von schätzungsweise 45 bis 50 Milliarden Euro werden im
Bereich europäische Büroimmobilien in diesem Jahr voraussichtlich
den Besitzer wechseln, wobei eigenkapitalstarke Anleger, wie
beispielsweise Staatsfonds und ausländische Pensionsfonds,
weiterhin zu den aktivsten Käufergruppen gehören.
Zu den großen Transaktionen, die in diesem Jahr bereits erfolgt
sind, gehört der Verkauf der Maximilianhöfe in München, den CBRE
begleitet hat. Die Maximilianhöfe sind eine erstklassige, gemischt
genutzte Immobilie, die an Pembroke Real Estate verkauft wurde.
Desweiteren ist der Kauf von 1 Cabot Square im Canary Wharf in
London durch die Qatar Investment Authority für ca. 400 Millionen
Euro zu verzeichnen.
Die Performance des Büromarktes kehrt den Trend der letzten drei
Jahre, in denen Einzelhandelsimmobilieninvestments als Teil des
europäischen Marktes beständig gewachsen sind, um. Nach den hohen
Investitionen in Einzelhandelsimmobilien zwischen 2010 und Anfang
2011 sind diese im ersten Quartal 2012 auf 19 Prozent
zurückgegangen – das ist der seit Anfang 2007 niedrigste
verzeichnete Anteil. Die durchschnittliche Anfangsrendite ist trotz
des Rückgangs der Transaktionen weiter gefallen, was darauf
hindeutet, dass ein Mangel an Produkten – und nicht die fehlende
Nachfrage – die Aktivität vorantreiben.
Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland:
„Investoren fragen immer noch stark erstklassige
Einzelhandelsimmobilien nach; allerdings war das Angebot guter
neuer Anlagemöglichkeiten in Europa nach den intensiven Aktivitäten
der vergangenen Jahre zu Beginn dieses Jahres sehr begrenzt. Ganz
anders hingegen der europäische Büroimmobilienmarkt: 2012 sind
zunehmend hochwertige Büroimmobilien auf den Markt gekommen.
Gleichzeitig gab es eine starke Nachfrage der Investoren, die die
fehlende Entwicklungsaktivität der vergangenen Jahre als mögliche
Quelle für ein Mietwachstum in zukünftigen Jahren – oder zumindest
als Faktor, dass die Mietpreise und Mieteinnahmen für
Qualitätswerte beibehalten werden können, sehen.“
Der europäische Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien belief sich
im ersten Quartal 2012 auf insgesamt 23,8 Milliarden Euro – das ist
im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Rückgang um 18
Prozent. Die Abschwächung kam angesichts der Herabstufung der
Wirtschaftswachstumsprognosen seit Mitte des vergangenen Jahres
nicht völlig unerwartet. Allerdings deutet die Pipeline der
anstehenden, aber noch nicht abgeschlossenen großen Transaktionen
darauf hin, dass sich die Zahlen im zweiten Quartal 2012 in
gewissem Maße erholen werden.
Deutschland, Großbritannien und Skandinavien sind für den Bereich
Büroimmobilien, wie auch für den Investmentmarkt für
Gewerbeimmobilien insgesamt, die dominierenden Märkte und haben
alle von der Risikoscheu der Investoren angesichts der Krise in der
Eurozone profitiert. Skandinavien konnte in den ersten drei Monaten
2012 Aktivitäten im Wert von mehr als 5 Milliarden Euro verzeichnen
– das ist der höchste Quartalsumsatz seit dem vierten Quartal 2010.
Das Interesse hiesiger und ausländischer Investoren wächst als
Reaktion auf die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Region vom Euro
und die verhältnismäßig starken inländischen Wirtschaftssysteme
weiter. Am Investmentmarkt für gewerbliche Immobilien in
Deutschland wurden im ersten Jahresviertel 2012 rund 5,1 Milliarden
Euro und registriert.
Klein: „Die jüngsten politischen Entwicklungen – vor allem die
französische Präsidentschaftswahl und die Parlamentswahlen in
Griechenland – werden die Ungewissheit im Hinblick auf die
europäische Wirtschaftspolitik kurzfristig verstärken. Das kann
sich auf die Investitionstätigkeit auswirken. Die Nachfrage nach
erstklassigen Immobilien an Kernstandorten und vor allem an
Deutschland bleibt unvermindert.“
Quelle: Deal-Magazin.com
Man beachte vor allem die Aussage: "Die durchschnittliche
Anfangsrendite ist trotz des Rückgangs der Transaktionen weiter
gefallen, was darauf hindeutet, dass ein Mangel an Produkten – und
nicht die fehlende Nachfrage – die Aktivität vorantreiben".
schrieb am 23.05.12 18:29:23
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.195.897 von Herbert H am 22.05.12
12:16:25
Bitte bedenke das der P2 schon viel staerker seine Immos abgewertet
hat wie
der CS Euro.
Deshalb konnte auch in letzter Zeit so gut wie alles zum Buchwert
verkauft werden.
Positiv war fuer mich vor allem, das scheinbar auch die angeblichen
Depotleichen in Spanien und Japan zu verkaufen sind.
Ansonsten denke ich immer wieder gerne an Deine
IPC Archtec Liqui Empfehlung zurueck.
Ich hoffe, das es bei den OI's aehnlich läuft.
schrieb am 22.05.12 16:32:54
Zitat von Herbert H
Zitat von deSadeDanke
für die schnelle Rückmeldung ,ich meine mich zu erinnern das bei
der letzten Auszahlung des Fonds soviel ausgeschüttet wurde das 10
% Eigenkapital zurück behalten wurden, wenn dies wieder so gemacht
wird, bedeutet dies das 120 Mio ausgeschüttet werden + 27 Mio dies
sind knapp 5 € verteilt auf 31 Mio Anteilsscheine.
Würde eine solche Ausschüttung tatsächlich in der genannten Höhe
vorgenommen werden, würde die ohnehin schon hohe
Fremdfinanzierungsquote des P2 Value weiter steigen - daher denke
ich nicht, dass die obige Annahme realistisch ist.
Das wurde im März ausgiebig thematisiert Unter #4884 wurde
geschrieben, das Cash praktisch gleich Fremdverschuldung ist. Also
so schlimm ist es sicherlich nicht.
schrieb am 22.05.12 13:04:49
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.195.869 von deSade am 22.05.12
12:08:45das kann man vermuten, stimmen muß das nicht.
Wer es genauer wissen will, muß graben, graben, graben, also die
letzte Bilanz hernehmen und von da aus ermitteln, was zu welchem
Wert verkauft wurde, wie es belastet war und was davon ggf. getilgt
wurde (Vorfälligkeitsentschädigung) und welche prozentuale
Belastung an Steuern, Provisionen und anderen Ausgaben aus früheren
Verkäufen angesetzt werden sollten. Was dann übrig bleibt, steht
ggf. für Ausschüttungen zur Verfügung (falls der Fonds keine
anderen Angaben macht wie z.B. zusätzlicher Schuldenabbau).
Entscheidend ist auch, ob die verkauften Werte eigene Immobilien
waren oder Anteile an anderen Fonds.
schrieb am 22.05.12 12:16:25
Zitat von deSadeDanke
für die schnelle Rückmeldung ,ich meine mich zu erinnern das bei
der letzten Auszahlung des Fonds soviel ausgeschüttet wurde das 10
% Eigenkapital zurück behalten wurden, wenn dies wieder so gemacht
wird, bedeutet dies das 120 Mio ausgeschüttet werden + 27 Mio dies
sind knapp 5 € verteilt auf 31 Mio Anteilsscheine.
Würde eine solche Ausschüttung tatsächlich in der genannten Höhe
vorgenommen werden, würde die ohnehin schon hohe
Fremdfinanzierungsquote des P2 Value weiter steigen - daher denke
ich nicht, dass die obige Annahme realistisch ist.
schrieb am 22.05.12 12:14:46
schrieb am 22.05.12 12:08:45
schrieb am 22.05.12 12:00:12
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.195.746 von tofu1 am 22.05.12
11:39:39
M. E. liegt die Liquiditätsquote des MS P2 Value mit
dem jüngsten Verkauf ziemlich genau auf dem Niveau von CS Euroreal
und SEB Immoinvest. Nicht ganz zufällig preist die Börse diesen
Fonds auch ähnlich wie die beiden Dickschiffe (45 bis 50 % Abschlag
nach der jeweils in den kommenden Monaten zu erwartenden
Ausschüttung).
Im Vergleich zu SEBI und CSE sehe ich aber beim P2 Value kritisch,
dass die Fremdfinanzierung höher und das Restportfolio m. E.
schwieriger ist.
schrieb am 22.05.12 11:55:42
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.195.736 von deSade am 22.05.12
11:37:32das weiß ich nicht, bin dort nicht investiert.
Das hängt in erster Linie davon ab, welches Kreditvolumen aufgrund
verkaufter Immobilien zurückgeführt werden muß. Weitetr sin die
Provisionen, Steuern, und sonstige Abgaben sowie Rückstellungen für
Betrieb und Instandhaltung der verbliebenen Immobilien davon
abzuziehen. Für Interessierte empfehle ich einen Blick in die
letzte Bilanz des Fonds.
schrieb am 22.05.12 11:39:39
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.195.736 von deSade am 22.05.12
11:37:32das sieht so aus. Nicht umsonst schmiert der P2
aktuell nicht im Gleichschritt mit den anderen OI's ab.
schrieb am 22.05.12 11:37:32
schrieb am 21.05.12 17:40:26
was zu erwarten war ! Bin mal gespannt, wie der MArkt diese
Immobilienflut verkraftet, nun suchen rund 20 Milliarden eine neue
Heimat (wenn es mal dabei bleibt).
Was die Kurse anbelangt: es geht noch billiger. Die Ungeduldigen
drängen wie üblich alle auf einmal zum gleichen Ausgang. Schätze,
wir werden die 30 sehen (von unten) sowohl bei SEB, KanAm und CS.
schrieb am 21.05.12 16:08:46
Auch CS Euroreal wird abgewickelt
Die Krise der offenen Immobilienfonds fordert ein weiteres Opfer:
Der milliardenschwere CS Euroreal wird abgewickelt, rund 200.000
Sparer kommen vorerst nicht mehr an ihr Geld. Genauso wie zuvor der
SEB Immoinvest hatte auch der Fonds der Schweizer Großbank Credit
Suisse seinen Anlegern nach zwei Jahren erstmals wieder angeboten,
ihre Anteile zurückzugeben.
Doch die Rückgabewünsche der Anleger haben die zur Verfügung
stehende Liquidität weit überstiegen, wie das Fondsmanagement der
Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft
am Montag in Frankfurt mitteilte: "Im Sinne der Gleichbehandlung
aller Anleger können die eingegangenen Rückgabewünsche daher nicht
bedient werden."
Der Fonds hat aktuell ein Volumen von rund 6 Milliarden Euro. Das
Management hat jetzt fünf Jahre Zeit, die 98 Liegenschaften zu
verkaufen und die Anleger nach und nach auszuzahlen. Die erste
Ertragsausschüttung ist im zweiten Halbjahr geplant, spätestens mit
der regulären Ertragsausschüttung im Dezember. Credit Suisse
bezifferte die Bruttoliquidität aktuell auf rund 32 Prozent des
Fondsvermögens. Die Höhe der ersten Auszahlung stehe noch nicht
fest./hqs/DP/wiz
Es ist schon erstaunlich, dass nach der SEB Pleite auch der CS
Euroreal abgewickelt wird. Der Absturz an der Börse Hamburg
erfolgte sofort, zur Zeit 36,55 Euro. Ich denke, dass diese Kurse
für diesen Fond zu niedrig sind.
schrieb am 21.05.12 15:22:52
ist ja sicher interessant, wenn Bewegung in den Immobilienmarkt
kommt. Die Anleger der betroffenen Fonds sollten sich zunächst
einmal damit auseinandersetzen, wieviel bei dem
Kauf-/Verkaufsgezocke in den Taschen anderer landet und ob der
Fonds hinterher tatsächlich besser dasteht als vorher.
Im "wahren" Börsenleben heißen solche Vorgänge "scalping", wenn sie
denn überwiegend dem Wohl der "Vermögensvernichter" dienen.
schrieb am 21.05.12 14:29:51
21.05.2012 Deka Immobilien kauft Büroimmobilie für 53,7 Mio. Euro
in Prag
Die Deka Immobilien GmbH hat die Büroimmobilie „City Green Court“
in Prag erworben. Der Kaufpreis beträgt rund 53,7 Mio. Euro.
Verkäufer ist der schwedische Immobilienentwickler Skanska. Das im
renommierten Stadtteil Prag 4, Teilmarkt Pankrác, gelegene Objekt
wird in den Liegenschaftsbestand des Offenen
Immobilien-Publikumsfonds Deka-ImmobilienEuropa eingebracht. Die
Immobilie ist als nachhaltiges Green Building konzipiert und wurde
als erstes Bürogebäude in Tschechien mit LEED „Platin“
vorzertifiziert. Die im Bau befindliche Immobilie bietet auf acht
Etagen rund 17.300 qm Mietfläche und soll in diesem Jahr fertig
gestellt werden. Sie ist nahezu voll vermietet. Hauptmieter wird
die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
PricewaterhouseCoopers mit einer Niederlassung ihrer tschechischen
Tochtergesellschaft. In unmittelbarer Nähe zum Gebäude befinden
sich neben weiteren Büroobjekten eine Metro-Station,
Einkaufsmöglichkeiten sowie einige Restaurants.
Mit dem Erwerb der Büroimmobilie „City Green Court“ setzt der
Offene Immobilien-Publikumsfonds Deka-ImmobilienEuropa seine
Strategie fort, in erster Linie Gebäude mit einer
Nachhaltigkeitszertifizierung zu erwerben. Mit dem Kauf erhöht der
Fonds außerdem seinen Tschechien-Anteil im Portfolio von 1,6
Prozent auf 2,1 Prozent.
schrieb am 21.05.12 14:28:33
21.05.2012 Offene Immobilienfonds der DekaBank nutzen Chancen für
An- und Verkäufe
Die drei Offenen Immobilienfonds, die die DekaBank für
Privatanleger anbietet, haben bereits in den ersten viereinhalb
Monaten dieses Jahres ein Transaktionsvolumen von rund 1,4 Mrd.
Euro erreicht. Insgesamt kauften die drei Retailfonds
Deka-ImmobilienEuropa, Deka-ImmobilienGlobal und WestInvest
InterSelect vier Objekte für rund 750 Mio. Euro an und verkauften
sieben Objekte für rund 640 Mio. Euro. „Derzeit bieten sich gute
Ankaufschancen in einigen nordeuropäischen Immobilienmärkten. Diese
nutzen wir, um die uns anvertrauten Gelder der Sparkassenkunden
wieder zu investieren“, sagt Thomas Schmengler, Geschäftsführer der
Deka Immobilien GmbH und verantwortlich für den An- und Verkauf.
Gleichzeitig würden die Fonds antizyklische Verkaufschancen nutzen.
Das höchste Ankaufsvolumen unter den drei Retailfonds verzeichnet
seit Jahresbeginn der WestInvest InterSelect mit rund 420 Mio.
Euro. Danach folgt der Deka-ImmobilienEuropa mit rund 330 Mio.
Euro. Die beiden Fonds investieren in Top-Immobilien in den
europäischen Kernmärkten. Dazu gehören zum Beispiel Großbritannien,
Deutschland, Frankreich, die Niederlande und die Tschechische
Republik. Das höchste Verkaufsvolumen entfällt mit rund 520 Mio.
Euro auf den Deka-ImmobilienGlobal.
Die größte Transaktion seit Beginn des Jahres 2012 war der Verkauf
der Büroimmobilie „Bentall V“ in Vancouver für den
Deka-ImmobilienGlobal. Der Verkaufspreis betrug rund 310 Mio. Euro
und lag damit deutlich über dem Ankaufspreis aus dem Jahr 2009. Den
größten Ankauf tätigte der WestInvest InterSelect mit dem Erwerb
der Büroimmobilie „Kings Place“ in London für rund 280 Mio.
Euro.
schrieb am 20.05.12 20:27:37
Hallo Forenteilnehmer,
etwas läuft falsch mit den offenen Immobilienfonds.
Wie aus vielen Beiträgen zu sehen, sollen die unvollständigen,
beschönigenden oder zu falschen Schlussfolgerungen verleitenden,
veröffentlichten, offiziellen Informationen durch Euer
Hintergrundwissen relativiert werden. Für diese vielen Detailinfos
und teilweise konträren Ansichten zunächt mein Dank an Euch.
Aber eins ist mir bisher nicht klar geworden. Seid Ihr langristig
denkende Anleger, die sichere und laufende Mieteinnahmen wünschen
und Inflationsschutz oder Trader, die von den Kursveränderungen an
der Börse profitieren wollen. Es tut schon weh, die Kursverluste
z.B. des SEB Immoinvest zu sehen. Chancen zum Ausstieg waren
zwischenzeitlich da, aber eben nur für kurzfristig Handelnde.
Kann man überhaupt noch Klarheit über das Vermögen eines Fonds
erlangen und selbst rechnen um dann evtl. zu kaufen oder herrschen
überall nur schöne Worte und Dunst bis hin zu Vernebelungstaktik?
Wenn es diese Fonds geben sollte, welche schlagt Ihr vor?
Gibt es diese Transparenz mit klaren Fakten für eine
Anlageentscheidung oder muß man glauben? Ist das Produkt mit den
vorgesehenen gesetzlichen Änderungen zukunftsfähig(er)?
Bin zunächst gespannt, was morgen beim CS passiert.
schrieb am 17.05.12 20:41:47
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.178.773 von wallstreetmarc am 17.05.12
18:52:26ach ja, ist das besser, wenn eine "Depotbank"
die "Resteverwertung" übernimmt ? Was (wieviel Prozent vom
Verkaufserlös) verlangt die "Depotbank" dafür ? Wer ist in der
Verantwortung (falls es sowas heutzutage überhaupt noch gibt) ?
Für mich macht es schon einen Unterschied, wenn sich das
Fondsmanagement zu früh davonstiehlt. Aber es gibt bestimmt viele,
die das unkritisch sehen.
schrieb am 17.05.12 18:54:35
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.178.773 von wallstreetmarc am 17.05.12
18:52:26oder noch deutlicher: die Anleger sind der
Fondgesellschaft ausgeliefert. Diese kann die Immos in 12 Monaten
komplett verkaufen oder auch keine in 5 Jahren. - Oder wie sollen
Nicht-Verkäufe sanktioniert oder bestraft werden?!
schrieb am 17.05.12 18:52:26
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.177.984 von Cocodrillo am 17.05.12
15:50:33kurzen Abwicklungszeitraum
vielleicht sollte man mal klarstellen, dass dieser
Abwicklungszeitraum kein muss ist alles zu verscherbeln, schon gar
nicht mit "Zwangsverkäufte"; und nur für die Fondgesellschaft gilt,
bevor die Abwicklung (theoretisch noch Jahrzehnte) von der
Depotbank fortgeführt wird.
schrieb am 17.05.12 15:50:33
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.176.972 von rollybolly am 17.05.12
12:01:13Ich kenne den Fonds nicht, halte das für einen
sehr kurzen Abwicklungszeitraum. Dafür müßte es plausible Gründe
geben, sonst haben hauptsächlich die Käufer der Immobilien was
davon.
schrieb am 17.05.12 12:01:13
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.171.108 von wallstreetmarc am 16.05.12
09:20:01Nachdenklich macht mich, dass beispielsweise der
Axa Immoselect nach kontinuierlicher Abwärtsbewegung an der Börse
jetzt schon mit über 50% Abschlag gehandelt wird (24,xx bei 50,90
aktueller Rücknahmepreis). An Abwertungen wurden beim Axa bisher
(nur) etwa 6 bis 7% vorgenommen, also eine ähnliche Größenordnung
wie bisher bei KanAm, SEB und CS. Die Vermietungsquote liegt
immerhin beim Axa bei etwa 89%. Allerdings hat es dort bisher
anscheinend keine nennenswerten Verkäufe gegeben und der
Abwicklungszeitraum reicht nur bis 2014. Trotzdem frage ich mich,
wo man vor diesem Hintergrund realistischerweise eine Bodenbildung
an der Börse erwarten kann.
schrieb am 16.05.12 21:23:17
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.173.233 von chiro am 16.05.12
15:22:05vmal abgesehen von den unbegründeten Statements,
vor 10 Jahren galten andere Spielregeln. Mit denen kann man heute
nur noch untergehen.
schrieb am 16.05.12 15:22:05
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.172.904 von Schneidersenior am 16.05.12
14:28:33So ein Schmarrn. Vor 10 Jahren hat kein Mensch
es für dumm erachtet in einen Immobilienfonds zu investieren.
[ Seite: 1, 2, 3 … 538, 539, 540, neuster Beitrag ]
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