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Neuste Beiträge aus: Offene Immobilienfonds vor der Krise?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 03.10.08 13:00:51
von
neuster Beitrag 24.05.12 16:25:03
von

Anzahl Beiträge: 5.393
Aufrufe gesamt: 500.758
Aufrufe heute: 163
Diskussionsnr.: 1.144.743
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schrieb am 24.05.12 16:25:03
Beitrag Nr.5393 
(43.207.003)
Antwort
Zitat
24.05.2012 Kapitalanleger im Immobilienrausch: Makler können Nachfrage kaum bedienen
Mehr Interessenten als passende Objekte: Die Nachfrage nach Immobilien zur Kapitalanlage ist in Deutschland kaum zu bremsen. 55 Prozent der Makler haben in den letzten zwölf Monaten ein deutlich gestiegenes Kaufinteresse beobachtet. Das ergibt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2012 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Besonders hoch ist das Kaufinteresse im Süden: Dort berichten 69 Prozent der Makler von einem signifikanten Nachfragezuwachs.

Zu wenig Objekte im Angebot
Die große Kauflust macht interessante Objekte allerdings zur Mangelware. Die Makler blicken deshalb selbstkritisch und mit Sorge auf ihr eigenes Angebot: 42 Prozent beurteilen ihr Angebot als deutlich zu gering. Im Süden Deutschlands fällt auch dieses Urteil drastischer aus: 59 Prozent der Makler glauben, dass ihr Angebot an Immobilien deutlich unter der Nachfrage liegt.

Einflussfaktor Finanzkrise
Dass sich Kapitalanleger verstärkt dem Immobiliensektor zuwenden, wird von mehreren Faktoren begünstigt: Seitdem die Schulden- und Finanzkrise in Europa anhält und Anleger einen Mangel an stabilen und attraktiven Anlagemöglichkeiten wahrnehmen, haben Immobilien Hochkonjunktur. Unterstützt wird die Nachfrage vom aktuell niedrigen Leitzins und den zinsgünstig angebotenen Darlehen.

Über den Marktmonitor Immobilien 2012
Der Marktmonitor Immobilien 2012 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teil. Für den Marktmonitor Immobilien 2012 wurden 539 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland befragt.

Weitere Ergebnisse der Studie:

Die Nachfrage nach Kaufimmobilien zur Kapitalanlage ist laut der befragten Makler in den letzten zwölf Monaten deutlich gestiegen:
• Gesamtdeutschland: 55 Prozent
• Nord: 58 Prozent
• Süd: 69 Prozent
• West: 46 Prozent
• Ost: 38 Prozent

Angesichts der hohen Nachfrage bewerten die Immobilienmakler ihr eigenes Angebote als deutlich zu gering:
• Gesamtdeutschland: 42 Prozent
• Nord: 28 Prozent
• Süd: 59 Prozent
• West: 34 Prozent
• Ost: 29 Prozent

Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2012 kann hier heruntergeladen werden: www.marktmonitor-immobilien.de

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schrieb am 24.05.12 14:14:49
Beitrag Nr.5392 
(43.206.315)
Antwort
Zitat
Wie hoch war bei den geschlossen Fonds der max. Abschlag bisher?
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schrieb am 24.05.12 13:14:45
Beitrag Nr.5391 
(43.206.075)
Antwort
Zitat
Zitat von Investor0310@straßenköter:

Im Gegensatz zu manchem hier bin ich über die Verkaufsgeschwindigkeit in einigen Immobilienfonds nicht sonderlich überrascht. Es braucht viele Monate, bis ein derartiger Prozess abgeschlossen ist. Wer meint, er müsste deswegen gleich Discounts von 30-40% auf die betreffenen Portfolios einpreisen, soll das gerne tun.

Wir sollten gerade im Gewerbeimmobereich nicht vergessen, dass die Objekte als Kapitalanlage gesehen werden. Das von Dir genannten Argument der "speziellen Parameter" trifft doch vor allem auf Käufer mit Eigenbedarf zu. Das ist hier nicht gegeben. Es geht hier alleine um eine Alternativrechnung: Ich habe einen Betrag X anzulegen, und was tue ich damit:

A) Ich investiere in Bundesanleihen mit einer effektiven Rendite von aktuell 0,07% p.a. auf Sicht von zwei Jahren.

B) Ich investiere in den Aktienmarkt mit seinen großen Schwankungen.

C) Ich investiere direkt in Rohstoffe mit ebenso hoher Volatilität oder

D) Ich investiere in Gewerbeimmobilien mit einer Mietrendite von 4-8% p.a.

Bin mal sehr gespannt, was die Versicherungen weiter beschließen werden, die immerhin Verträge mit einem Garantiezins von 4,00% bedienen müssen. B und C scheidet fast vollständig aus, mit A ist die Rendite nicht mehr darstellbar.

Zudem wird die Liquidität in den nächsten Jahren wohl weiter zunehmen. Alleine aus Diversifikationsgesichtspunkten wird vielen gar nichts anderes übrig bleiben, als in D zu investieren - zumal die baulichen Aktivitäten hier nicht mit dem Wohnimmobilienmarkt vergleichbar sind.

Und so schleppend laufen die Verkäufe doch gar nicht. Schau Dir mal das größte Sorgenkind, den P2Value an. Der hat doch richtig Umsatz gemacht in den letzten beiden Monaten.

Das von Dir beschriebene Verhältnis ist wohl eher umgekehrt: Wenn das Immobilienangebot knapp wird, entsteht ein Angebotsmarkt und die Eigentümer diktieren die Preise, auch bei den Vermietungen. Denn dem Mieter fehlt das Drohpotentzial ("wenn die Miete nicht sinkt, gehe ich eben woanders hin").

Die jüngsten Neuvermietungszahlen können sich doch sehen lassen.


Das Beispiel vom Scheitern des Verkaufs der Potsdamer Platz Immo beim SEB zeigt doch, dass insbesondere große Immobilien in einem Markt, in dem Käufer nicht mehr so zahlreich vorhanden sind wie vor 2008, sich als sehr schwierig herausstellen kann. Zur Discounthöhe kann ich nichts sagen. Das wären alles Vermutungen. Definitiv belastend bei einem vorzeitigen Verkauf sind aber zu leistende Vorfälligkeitsentschädigungen bei Kündigung von Darlehen.

Mit spezielle Parameter meine ich die Parameter, die einem Investor eine langfristige Sicherheit versprechen. Ich will Dir mal ein Beispiel geben: Es gibt aktuell eine geschlossene Beteiligung mit einer 5 Sterne Hotelimmobilie auf Sylt. Das Hotel ist fertig gebaut, seit Sommer 2010 in Betrieb, hat eine durchschnittliche Auslastung von 70% und einen voll indexierten Mietvertrag über 25 Jahre mit einem guten Mieter. Für weitere Hotels gibt es auf Sylt keine Baugenehmigung. Bei so einer Immobilie finde ich jederzeit einen Käufer, weil ich eine langfristige Ertragssicherheit darstellen kann. Dann gebe ich Dir zwei Beispiele für ein ähnliches Konstrukt bei dem ich nach Ablauf des Mietvertrages nach 10 Jahren eine hohe Unsicherheit habe und ich als Investor die Finger weglassen würde. Neu gebaute Büroimmobile in Hamburger B-Lage durch Hochtief mit Mieter Hochtief (indexierter Mietvertrag 10 Jahre). Spätestens mit Ablauf des Mietvertrages geht das Geschachere los. Gerade der Mieter Hochtief hat die Möglichkeit zu sagen, wenn ihr uns nicht entgegen kommt, bauen wir halt woanders selber ein neues Gebäude. Die brauchen noch nicht einmal sagen, dass sie auch alternativ woanders mieten können. Zweites Negativbeispiel: Fondsimmobilie mit Mieter Allianz mit Mietvertrag 10-12 Jahre (B-Lage in München). Der Fonds wird 10 Jahre wie an der Schnur laufen. Trotzdem sind die Wolken jetzt schon zu sehen, weil die Allianz gute Karten bei der Verhandlung eines neuen Mietvertrages haben wird, da allein durch die Größe der Immobilie nur wenige Unternehmer als Neumieter in Frage kommen.

Natürlich werden Versicherungen in den nächsten Jahren aufgrund des Anlagenotstandes auch in Immobilien investieren. Aber sie werden genauer hingucken als früher. Die spanische Logistikimmobilie wie im AXA enthalten stehen sicher nicht zu den ausgewiesenen Preisen auf der Wunschliste. Deine Alternativliste ist mir ein wenig zu kurz. Im allgemeinen werden institutionelle Anleger verstärkt auf Sachwerte zurückgreifen. Das können aber auch anstelle von Gewerbe- oder Büroimmobilie Photovoltaikanlagen mit 20 Jahre staatlicher garantierter Einspeisungsvergütung sein. Die Liste ist sicher deutlich ausbaubar. Ob es zu einem Philosophiewechsel hinsichtlich der Aktieneinstellung kommt, möchte ich auch bezweifeln, weil man immer auf das Risikobudget abzielt. Logischer wäre es aber sicher, wenn institutionelle Investoren Aktien mit hohen Dividendenrenditen kaufen und die Papiere als Anlagevermögen bewerten könnten. Im Grunde wie es früher nach HGB üblich war.

Wie es sich mit der Liquidität in den nächsten Jahren verhält, bleibt abzuwarten. Die Kreditvergabe durch die Banken ist restriktiv, da die Banken Risiken abbauen müssen. Irgendwann wird irgendwo die Liquidität aber schon landen. Nur wo ist die Frage.

Der MS P2Value ist grundsätzlich nicht unbedingt beispielhaft, weil der Immobilienbestand sich auch zu größeren Teilen außerhalb Europas befindet. Trotzdem ist aber auch hier schon ersichtlich, dass der NAV, der noch in 2008 ausgewiesen worden war, beim Verkauf nicht einmal annähernd erreicht werden wird. Geschwindigkeit ist das eine, der Preis das andere. Insofern weiß ich nicht, was Du mit dem Beispiel sagen möchtest.
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schrieb am 24.05.12 11:30:16
Beitrag Nr.5390 
(43.205.554)
Antwort
Zitat
Zitat von Investor0310@straßenköter:

Im Gegensatz zu manchem hier bin ich über die Verkaufsgeschwindigkeit in einigen Immobilienfonds nicht sonderlich überrascht. Es braucht viele Monate, bis ein derartiger Prozess abgeschlossen ist. Wer meint, er müsste deswegen gleich Discounts von 30-40% auf die betreffenen Portfolios einpreisen, soll das gerne tun.

Wir sollten gerade im Gewerbeimmobereich nicht vergessen, dass die Objekte als Kapitalanlage gesehen werden. Das von Dir genannten Argument der "speziellen Parameter" trifft doch vor allem auf Käufer mit Eigenbedarf zu. Das ist hier nicht gegeben. Es geht hier alleine um eine Alternativrechnung: Ich habe einen Betrag X anzulegen, und was tue ich damit:


Jahrzehntelang hat diese Betrachtungsweise keine Menschenseele gestört. Nur haben wir es doch seit einiger Zeit mit einer Spezie Anleger in den OIF`s zu tun, die vielfach keinerlei Ahnung von dem Produkt haben bzw. hatten und sich nur auf den kurzfristigen spekulativen Gewinn konzentriert haben. Das davon einige Anleger jetzt gross aufschreien, ist für mich das normalste auf der Welt. Wenn man einigen Kommentaren daraus folgen würde, dann hätte die ganze Welt keine einzige fremdgenutzte Immobilie und die Mehrheit würde immer noch in selbst gezimmerten"Hundehütten" wohnen.
Und wie du m.E. richtig geschrieben hast, ich habe Geld anzulegen und was mache ich damit. Wer sich so eine Frage nicht stellt bzw. nicht gestellt hat, ist selber schuld. Und warten wir doch mal den Schlusspunkt ab. Bisher gibt es keine abgewickelten Fonds und damit ist auch für keinen noch so schlauen Betrachter klar, welche Rendite erzielt worden ist. Noch weniger, wie denn eine Vergleichsrendite ausgesehen hätte.

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schrieb am 24.05.12 11:05:08
Beitrag Nr.5389 
(43.205.453)
Antwort
Zitat
@straßenköter:

Im Gegensatz zu manchem hier bin ich über die Verkaufsgeschwindigkeit in einigen Immobilienfonds nicht sonderlich überrascht. Es braucht viele Monate, bis ein derartiger Prozess abgeschlossen ist. Wer meint, er müsste deswegen gleich Discounts von 30-40% auf die betreffenen Portfolios einpreisen, soll das gerne tun.

Wir sollten gerade im Gewerbeimmobereich nicht vergessen, dass die Objekte als Kapitalanlage gesehen werden. Das von Dir genannten Argument der "speziellen Parameter" trifft doch vor allem auf Käufer mit Eigenbedarf zu. Das ist hier nicht gegeben. Es geht hier alleine um eine Alternativrechnung: Ich habe einen Betrag X anzulegen, und was tue ich damit:

A) Ich investiere in Bundesanleihen mit einer effektiven Rendite von aktuell 0,07% p.a. auf Sicht von zwei Jahren.

B) Ich investiere in den Aktienmarkt mit seinen großen Schwankungen.

C) Ich investiere direkt in Rohstoffe mit ebenso hoher Volatilität oder

D) Ich investiere in Gewerbeimmobilien mit einer Mietrendite von 4-8% p.a.

Bin mal sehr gespannt, was die Versicherungen weiter beschließen werden, die immerhin Verträge mit einem Garantiezins von 4,00% bedienen müssen. B und C scheidet fast vollständig aus, mit A ist die Rendite nicht mehr darstellbar.

Zudem wird die Liquidität in den nächsten Jahren wohl weiter zunehmen. Alleine aus Diversifikationsgesichtspunkten wird vielen gar nichts anderes übrig bleiben, als in D zu investieren - zumal die baulichen Aktivitäten hier nicht mit dem Wohnimmobilienmarkt vergleichbar sind.

Und so schleppend laufen die Verkäufe doch gar nicht. Schau Dir mal das größte Sorgenkind, den P2Value an. Der hat doch richtig Umsatz gemacht in den letzten beiden Monaten.

Das von Dir beschriebene Verhältnis ist wohl eher umgekehrt: Wenn das Immobilienangebot knapp wird, entsteht ein Angebotsmarkt und die Eigentümer diktieren die Preise, auch bei den Vermietungen. Denn dem Mieter fehlt das Drohpotentzial ("wenn die Miete nicht sinkt, gehe ich eben woanders hin").

Die jüngsten Neuvermietungszahlen können sich doch sehen lassen.
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schrieb am 24.05.12 10:17:19
Beitrag Nr.5388 
(43.205.244)
Antwort
Zitat
"Die durchschnittliche Anfangsrendite ist trotz des Rückgangs der Transaktionen weiter gefallen, was darauf hindeutet, dass ein Mangel an Produkten – und nicht die fehlende Nachfrage – die Aktivität vorantreiben".

Ohne Tobi vorgreifen zu wollen, kann man dem antworten, dass bei 1a-Lagen und 1a-Mietern Investoren sehrwohl grundsätzlich bereit sind, bei Immobilien zuzugreifen und sich dabei auch mit niedrigeren Renditen zufrieden geben. Vor dem Hintergrund, dass ich für vermeintlich sichere Anleihen wie Bundesanleihen keine Zinsen mehr bekomme, ist vielleicht auch nicht überraschend. Zwei Dinge sollten aber auch tiefergehend analysiert werden: Kann es sein, dass Investoren nur noch Objekte mit speziellen Parametern kaufen von denen aber zu wenige existieren? Ist der Rückgang des Volumens nicht eher damit zu erklären, dass ein Großteil der Immobilien uninteressant ist, weil ich genau weiß, dass es mit der Nachvermietung Probleme geben wird? Zweitens sollte es zu denken geben, dass der Verkauf der Immobilien in den Immofonds, die in der Abwicklung sind, eher schleppend verlaufen.

Preise ergeben sich aus Angebot und Nachfrage. In dem Moment wie Gewerbe- und Büroimmobilien knapp werden, entweicht der Druck bei Neuvermietungen bzw. Neuverhandelungen von Mietverträgen. Diese Systematik ist nichts anderes als bei den Charterraten von Schiffen. Wenn ich mir zum Beispiel die Monatsberichte des AXA Immoselect ansehe, lese ich immer wieder die gleichen Begründungen für vorgenommene Abwertungen von Immobilien: Das Mietvertragsende nähert sich und eine vergleichbare Miete ist derzeit nicht am Markt zu erzielen bzw. es sind große Eingeständnisse wie mietfreie Zeiten bei der Neuvermietung von Nöten. Das sind Fakten.
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schrieb am 24.05.12 09:36:45
Beitrag Nr.5387 
(43.205.029)
Antwort
Zitat
Speziell unserem lieben Tobias widme ich folgende brandaktuelle Situationsanalyse:

24.05.2012 Büroimmobilien beherrschen europäischen Investmentmarkt
Ein höheres Angebot an hochwertigen Büroimmobilien und eine starke Investorennachfrage führten laut dem Immobiliendienstleistungsunternehmen CBRE dazu, dass Büroimmobilien im ersten Quartal 2012 die Hälfte der europäischen Investitionen in Gewerbeimmobilien ausmachen.

Mit Investitionen in Höhe von 12 Milliarden Euro – das entspricht 50 Prozent des gesamten Marktes – haben Büroimmobilien das erste Quartal 2012 dominiert. Trotz des Transaktionsvolumens hat der Bürosektor jedoch eine Steigerung der durchschnittlichen Anfangsrendite von 6 Basispunkten auf 5,69 Prozent zu verzeichnen. Werte von schätzungsweise 45 bis 50 Milliarden Euro werden im Bereich europäische Büroimmobilien in diesem Jahr voraussichtlich den Besitzer wechseln, wobei eigenkapitalstarke Anleger, wie beispielsweise Staatsfonds und ausländische Pensionsfonds, weiterhin zu den aktivsten Käufergruppen gehören.

Zu den großen Transaktionen, die in diesem Jahr bereits erfolgt sind, gehört der Verkauf der Maximilianhöfe in München, den CBRE begleitet hat. Die Maximilianhöfe sind eine erstklassige, gemischt genutzte Immobilie, die an Pembroke Real Estate verkauft wurde. Desweiteren ist der Kauf von 1 Cabot Square im Canary Wharf in London durch die Qatar Investment Authority für ca. 400 Millionen Euro zu verzeichnen.

Die Performance des Büromarktes kehrt den Trend der letzten drei Jahre, in denen Einzelhandelsimmobilieninvestments als Teil des europäischen Marktes beständig gewachsen sind, um. Nach den hohen Investitionen in Einzelhandelsimmobilien zwischen 2010 und Anfang 2011 sind diese im ersten Quartal 2012 auf 19 Prozent zurückgegangen – das ist der seit Anfang 2007 niedrigste verzeichnete Anteil. Die durchschnittliche Anfangsrendite ist trotz des Rückgangs der Transaktionen weiter gefallen, was darauf hindeutet, dass ein Mangel an Produkten – und nicht die fehlende Nachfrage – die Aktivität vorantreiben.

Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland: „Investoren fragen immer noch stark erstklassige Einzelhandelsimmobilien nach; allerdings war das Angebot guter neuer Anlagemöglichkeiten in Europa nach den intensiven Aktivitäten der vergangenen Jahre zu Beginn dieses Jahres sehr begrenzt. Ganz anders hingegen der europäische Büroimmobilienmarkt: 2012 sind zunehmend hochwertige Büroimmobilien auf den Markt gekommen. Gleichzeitig gab es eine starke Nachfrage der Investoren, die die fehlende Entwicklungsaktivität der vergangenen Jahre als mögliche Quelle für ein Mietwachstum in zukünftigen Jahren – oder zumindest als Faktor, dass die Mietpreise und Mieteinnahmen für Qualitätswerte beibehalten werden können, sehen.“

Der europäische Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien belief sich im ersten Quartal 2012 auf insgesamt 23,8 Milliarden Euro – das ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Rückgang um 18 Prozent. Die Abschwächung kam angesichts der Herabstufung der Wirtschaftswachstumsprognosen seit Mitte des vergangenen Jahres nicht völlig unerwartet. Allerdings deutet die Pipeline der anstehenden, aber noch nicht abgeschlossenen großen Transaktionen darauf hin, dass sich die Zahlen im zweiten Quartal 2012 in gewissem Maße erholen werden.

Deutschland, Großbritannien und Skandinavien sind für den Bereich Büroimmobilien, wie auch für den Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien insgesamt, die dominierenden Märkte und haben alle von der Risikoscheu der Investoren angesichts der Krise in der Eurozone profitiert. Skandinavien konnte in den ersten drei Monaten 2012 Aktivitäten im Wert von mehr als 5 Milliarden Euro verzeichnen – das ist der höchste Quartalsumsatz seit dem vierten Quartal 2010. Das Interesse hiesiger und ausländischer Investoren wächst als Reaktion auf die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Region vom Euro und die verhältnismäßig starken inländischen Wirtschaftssysteme weiter. Am Investmentmarkt für gewerbliche Immobilien in Deutschland wurden im ersten Jahresviertel 2012 rund 5,1 Milliarden Euro und registriert.

Klein: „Die jüngsten politischen Entwicklungen – vor allem die französische Präsidentschaftswahl und die Parlamentswahlen in Griechenland – werden die Ungewissheit im Hinblick auf die europäische Wirtschaftspolitik kurzfristig verstärken. Das kann sich auf die Investitionstätigkeit auswirken. Die Nachfrage nach erstklassigen Immobilien an Kernstandorten und vor allem an Deutschland bleibt unvermindert.“

Quelle: Deal-Magazin.com

Man beachte vor allem die Aussage: "Die durchschnittliche Anfangsrendite ist trotz des Rückgangs der Transaktionen weiter gefallen, was darauf hindeutet, dass ein Mangel an Produkten – und nicht die fehlende Nachfrage – die Aktivität vorantreiben".
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schrieb am 23.05.12 18:29:23
Beitrag Nr.5386 
(43.202.782)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.195.897 von Herbert H am 22.05.12 12:16:25
Bitte bedenke das der P2 schon viel staerker seine Immos abgewertet hat wie
der CS Euro.
Deshalb konnte auch in letzter Zeit so gut wie alles zum Buchwert verkauft werden.
Positiv war fuer mich vor allem, das scheinbar auch die angeblichen Depotleichen in Spanien und Japan zu verkaufen sind.
Ansonsten denke ich immer wieder gerne an Deine
IPC Archtec Liqui Empfehlung zurueck.
Ich hoffe, das es bei den OI's aehnlich läuft.



Avatar
schrieb am 22.05.12 16:32:54
Beitrag Nr.5385 
(43.197.254)
Antwort
Zitat
Zitat von Herbert H
Zitat von deSadeDanke für die schnelle Rückmeldung ,ich meine mich zu erinnern das bei der letzten Auszahlung des Fonds soviel ausgeschüttet wurde das 10 % Eigenkapital zurück behalten wurden, wenn dies wieder so gemacht wird, bedeutet dies das 120 Mio ausgeschüttet werden + 27 Mio dies sind knapp 5 € verteilt auf 31 Mio Anteilsscheine.


Würde eine solche Ausschüttung tatsächlich in der genannten Höhe vorgenommen werden, würde die ohnehin schon hohe Fremdfinanzierungsquote des P2 Value weiter steigen - daher denke ich nicht, dass die obige Annahme realistisch ist.


Das wurde im März ausgiebig thematisiert Unter #4884 wurde geschrieben, das Cash praktisch gleich Fremdverschuldung ist. Also so schlimm ist es sicherlich nicht.

Avatar
schrieb am 22.05.12 13:04:49
Beitrag Nr.5384 
(43.196.138)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.195.869 von deSade am 22.05.12 12:08:45das kann man vermuten, stimmen muß das nicht. Wer es genauer wissen will, muß graben, graben, graben, also die letzte Bilanz hernehmen und von da aus ermitteln, was zu welchem Wert verkauft wurde, wie es belastet war und was davon ggf. getilgt wurde (Vorfälligkeitsentschädigung) und welche prozentuale Belastung an Steuern, Provisionen und anderen Ausgaben aus früheren Verkäufen angesetzt werden sollten. Was dann übrig bleibt, steht ggf. für Ausschüttungen zur Verfügung (falls der Fonds keine anderen Angaben macht wie z.B. zusätzlicher Schuldenabbau). Entscheidend ist auch, ob die verkauften Werte eigene Immobilien waren oder Anteile an anderen Fonds.

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schrieb am 22.05.12 12:16:25
Beitrag Nr.5383 
(43.195.897)
Antwort
Zitat
Zitat von deSadeDanke für die schnelle Rückmeldung ,ich meine mich zu erinnern das bei der letzten Auszahlung des Fonds soviel ausgeschüttet wurde das 10 % Eigenkapital zurück behalten wurden, wenn dies wieder so gemacht wird, bedeutet dies das 120 Mio ausgeschüttet werden + 27 Mio dies sind knapp 5 € verteilt auf 31 Mio Anteilsscheine.


Würde eine solche Ausschüttung tatsächlich in der genannten Höhe vorgenommen werden, würde die ohnehin schon hohe Fremdfinanzierungsquote des P2 Value weiter steigen - daher denke ich nicht, dass die obige Annahme realistisch ist.

Avatar
schrieb am 22.05.12 12:14:46
Beitrag Nr.5382 
(43.195.891)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.195.836 von Herbert H am 22.05.12 12:00:12lt Märzbericht Anteil der offenen Fremdwährungsposition
am Fondsvermögen: 6,72 %

Meiner Meinung kaum der Rede wert...oder?

Das Restportfolio kann glaub ich nur der Markt richtig bewerten, da besteht für mich das einzige Risiko.

:cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool:
:cool:GrußdeSade:cool:
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Avatar
schrieb am 22.05.12 12:08:45
Beitrag Nr.5381 
(43.195.869)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.195.824 von Cocodrillo am 22.05.12 11:55:42Danke für die schnelle Rückmeldung ,ich meine mich zu erinnern das bei der letzten Auszahlung des Fonds soviel ausgeschüttet wurde das 10 % Eigenkapital zurück behalten wurden, wenn dies wieder so gemacht wird, bedeutet dies das 120 Mio ausgeschüttet werden + 27 Mio dies sind knapp 5 € verteilt auf 31 Mio Anteilsscheine.

:cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool:
:cool:GrußdeSade:cool:
:cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool:
Avatar
schrieb am 22.05.12 12:00:12
Beitrag Nr.5380 
(43.195.836)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.195.746 von tofu1 am 22.05.12 11:39:39:confused: M. E. liegt die Liquiditätsquote des MS P2 Value mit dem jüngsten Verkauf ziemlich genau auf dem Niveau von CS Euroreal und SEB Immoinvest. Nicht ganz zufällig preist die Börse diesen Fonds auch ähnlich wie die beiden Dickschiffe (45 bis 50 % Abschlag nach der jeweils in den kommenden Monaten zu erwartenden Ausschüttung).

Im Vergleich zu SEBI und CSE sehe ich aber beim P2 Value kritisch, dass die Fremdfinanzierung höher und das Restportfolio m. E. schwieriger ist.
Avatar
schrieb am 22.05.12 11:55:42
Beitrag Nr.5379 
(43.195.824)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.195.736 von deSade am 22.05.12 11:37:32das weiß ich nicht, bin dort nicht investiert. Das hängt in erster Linie davon ab, welches Kreditvolumen aufgrund verkaufter Immobilien zurückgeführt werden muß. Weitetr sin die Provisionen, Steuern, und sonstige Abgaben sowie Rückstellungen für Betrieb und Instandhaltung der verbliebenen Immobilien davon abzuziehen. Für Interessierte empfehle ich einen Blick in die letzte Bilanz des Fonds.
Avatar
schrieb am 22.05.12 11:39:39
Beitrag Nr.5378 
(43.195.746)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.195.736 von deSade am 22.05.12 11:37:32das sieht so aus. Nicht umsonst schmiert der P2 aktuell nicht im Gleichschritt mit den anderen OI's ab.
Avatar
schrieb am 22.05.12 11:37:32
Beitrag Nr.5377 
(43.195.736)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.192.693 von Cocodrillo am 21.05.12 17:40:26Frage zum MORGAN STANLEY P2 VALUE: lt. Homepage hat der Fonds 30 % Cash, diese dürften im July ausgeschüttet werden was ca.4-5 € sein müsten oder?
Zusätzlich wurde gestern gemeldet das weitere 27 Mio in den nächsten Wochen in die Kassen gespüllt werden.
Würde das nicht bedeuten das die möglichkeit besteht das hier fast die hälfte des derzeitigen Börsenkurses ausgeschüttet wird?

:cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool:
:cool:GrußdeSade:cool:
:cool::cool::cool::cool::cool::cool::cool:
Avatar
schrieb am 21.05.12 17:40:26
Beitrag Nr.5376 
(43.192.693)
Antwort
Zitat
was zu erwarten war ! Bin mal gespannt, wie der MArkt diese Immobilienflut verkraftet, nun suchen rund 20 Milliarden eine neue Heimat (wenn es mal dabei bleibt).

Was die Kurse anbelangt: es geht noch billiger. Die Ungeduldigen drängen wie üblich alle auf einmal zum gleichen Ausgang. Schätze, wir werden die 30 sehen (von unten) sowohl bei SEB, KanAm und CS.
Avatar
schrieb am 21.05.12 16:08:46
Beitrag Nr.5375 
(43.192.219)
Antwort
Zitat
Auch CS Euroreal wird abgewickelt



Die Krise der offenen Immobilienfonds fordert ein weiteres Opfer: Der milliardenschwere CS Euroreal wird abgewickelt, rund 200.000 Sparer kommen vorerst nicht mehr an ihr Geld. Genauso wie zuvor der SEB Immoinvest hatte auch der Fonds der Schweizer Großbank Credit Suisse seinen Anlegern nach zwei Jahren erstmals wieder angeboten, ihre Anteile zurückzugeben.

Doch die Rückgabewünsche der Anleger haben die zur Verfügung stehende Liquidität weit überstiegen, wie das Fondsmanagement der Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft am Montag in Frankfurt mitteilte: "Im Sinne der Gleichbehandlung aller Anleger können die eingegangenen Rückgabewünsche daher nicht bedient werden."

Der Fonds hat aktuell ein Volumen von rund 6 Milliarden Euro. Das Management hat jetzt fünf Jahre Zeit, die 98 Liegenschaften zu verkaufen und die Anleger nach und nach auszuzahlen. Die erste Ertragsausschüttung ist im zweiten Halbjahr geplant, spätestens mit der regulären Ertragsausschüttung im Dezember. Credit Suisse bezifferte die Bruttoliquidität aktuell auf rund 32 Prozent des Fondsvermögens. Die Höhe der ersten Auszahlung stehe noch nicht fest./hqs/DP/wiz

Es ist schon erstaunlich, dass nach der SEB Pleite auch der CS Euroreal abgewickelt wird. Der Absturz an der Börse Hamburg erfolgte sofort, zur Zeit 36,55 Euro. Ich denke, dass diese Kurse für diesen Fond zu niedrig sind.
Avatar
schrieb am 21.05.12 15:22:52
Beitrag Nr.5374 
(43.191.946)
Antwort
Zitat
ist ja sicher interessant, wenn Bewegung in den Immobilienmarkt kommt. Die Anleger der betroffenen Fonds sollten sich zunächst einmal damit auseinandersetzen, wieviel bei dem Kauf-/Verkaufsgezocke in den Taschen anderer landet und ob der Fonds hinterher tatsächlich besser dasteht als vorher.

Im "wahren" Börsenleben heißen solche Vorgänge "scalping", wenn sie denn überwiegend dem Wohl der "Vermögensvernichter" dienen.
Avatar
schrieb am 21.05.12 14:29:51
Beitrag Nr.5373 
(43.191.695)
Antwort
Zitat
21.05.2012 Deka Immobilien kauft Büroimmobilie für 53,7 Mio. Euro in Prag
Die Deka Immobilien GmbH hat die Büroimmobilie „City Green Court“ in Prag erworben. Der Kaufpreis beträgt rund 53,7 Mio. Euro. Verkäufer ist der schwedische Immobilienentwickler Skanska. Das im renommierten Stadtteil Prag 4, Teilmarkt Pankrác, gelegene Objekt wird in den Liegenschaftsbestand des Offenen Immobilien-Publikumsfonds Deka-ImmobilienEuropa eingebracht. Die Immobilie ist als nachhaltiges Green Building konzipiert und wurde als erstes Bürogebäude in Tschechien mit LEED „Platin“ vorzertifiziert. Die im Bau befindliche Immobilie bietet auf acht Etagen rund 17.300 qm Mietfläche und soll in diesem Jahr fertig gestellt werden. Sie ist nahezu voll vermietet. Hauptmieter wird die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers mit einer Niederlassung ihrer tschechischen Tochtergesellschaft. In unmittelbarer Nähe zum Gebäude befinden sich neben weiteren Büroobjekten eine Metro-Station, Einkaufsmöglichkeiten sowie einige Restaurants.

Mit dem Erwerb der Büroimmobilie „City Green Court“ setzt der Offene Immobilien-Publikumsfonds Deka-ImmobilienEuropa seine Strategie fort, in erster Linie Gebäude mit einer Nachhaltigkeitszertifizierung zu erwerben. Mit dem Kauf erhöht der Fonds außerdem seinen Tschechien-Anteil im Portfolio von 1,6 Prozent auf 2,1 Prozent.

Avatar
schrieb am 21.05.12 14:28:33
Beitrag Nr.5372 
(43.191.688)
Antwort
Zitat
21.05.2012 Offene Immobilienfonds der DekaBank nutzen Chancen für An- und Verkäufe
Die drei Offenen Immobilienfonds, die die DekaBank für Privatanleger anbietet, haben bereits in den ersten viereinhalb Monaten dieses Jahres ein Transaktionsvolumen von rund 1,4 Mrd. Euro erreicht. Insgesamt kauften die drei Retailfonds Deka-ImmobilienEuropa, Deka-ImmobilienGlobal und WestInvest InterSelect vier Objekte für rund 750 Mio. Euro an und verkauften sieben Objekte für rund 640 Mio. Euro. „Derzeit bieten sich gute Ankaufschancen in einigen nordeuropäischen Immobilienmärkten. Diese nutzen wir, um die uns anvertrauten Gelder der Sparkassenkunden wieder zu investieren“, sagt Thomas Schmengler, Geschäftsführer der Deka Immobilien GmbH und verantwortlich für den An- und Verkauf. Gleichzeitig würden die Fonds antizyklische Verkaufschancen nutzen. Das höchste Ankaufsvolumen unter den drei Retailfonds verzeichnet seit Jahresbeginn der WestInvest InterSelect mit rund 420 Mio. Euro. Danach folgt der Deka-ImmobilienEuropa mit rund 330 Mio. Euro. Die beiden Fonds investieren in Top-Immobilien in den europäischen Kernmärkten. Dazu gehören zum Beispiel Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande und die Tschechische Republik. Das höchste Verkaufsvolumen entfällt mit rund 520 Mio. Euro auf den Deka-ImmobilienGlobal.

Die größte Transaktion seit Beginn des Jahres 2012 war der Verkauf der Büroimmobilie „Bentall V“ in Vancouver für den Deka-ImmobilienGlobal. Der Verkaufspreis betrug rund 310 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Ankaufspreis aus dem Jahr 2009. Den größten Ankauf tätigte der WestInvest InterSelect mit dem Erwerb der Büroimmobilie „Kings Place“ in London für rund 280 Mio. Euro.

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schrieb am 20.05.12 20:27:37
Beitrag Nr.5371 
(43.189.257)
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Hallo Forenteilnehmer,
etwas läuft falsch mit den offenen Immobilienfonds.
Wie aus vielen Beiträgen zu sehen, sollen die unvollständigen, beschönigenden oder zu falschen Schlussfolgerungen verleitenden, veröffentlichten, offiziellen Informationen durch Euer Hintergrundwissen relativiert werden. Für diese vielen Detailinfos und teilweise konträren Ansichten zunächt mein Dank an Euch.
Aber eins ist mir bisher nicht klar geworden. Seid Ihr langristig denkende Anleger, die sichere und laufende Mieteinnahmen wünschen und Inflationsschutz oder Trader, die von den Kursveränderungen an der Börse profitieren wollen. Es tut schon weh, die Kursverluste z.B. des SEB Immoinvest zu sehen. Chancen zum Ausstieg waren zwischenzeitlich da, aber eben nur für kurzfristig Handelnde.
Kann man überhaupt noch Klarheit über das Vermögen eines Fonds erlangen und selbst rechnen um dann evtl. zu kaufen oder herrschen überall nur schöne Worte und Dunst bis hin zu Vernebelungstaktik? Wenn es diese Fonds geben sollte, welche schlagt Ihr vor?
Gibt es diese Transparenz mit klaren Fakten für eine Anlageentscheidung oder muß man glauben? Ist das Produkt mit den vorgesehenen gesetzlichen Änderungen zukunftsfähig(er)?
Bin zunächst gespannt, was morgen beim CS passiert.
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schrieb am 17.05.12 20:41:47
Beitrag Nr.5370 
(43.179.221)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.178.773 von wallstreetmarc am 17.05.12 18:52:26ach ja, ist das besser, wenn eine "Depotbank" die "Resteverwertung" übernimmt ? Was (wieviel Prozent vom Verkaufserlös) verlangt die "Depotbank" dafür ? Wer ist in der Verantwortung (falls es sowas heutzutage überhaupt noch gibt) ?

Für mich macht es schon einen Unterschied, wenn sich das Fondsmanagement zu früh davonstiehlt. Aber es gibt bestimmt viele, die das unkritisch sehen.
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schrieb am 17.05.12 18:54:35
Beitrag Nr.5369 
(43.178.786)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.178.773 von wallstreetmarc am 17.05.12 18:52:26oder noch deutlicher: die Anleger sind der Fondgesellschaft ausgeliefert. Diese kann die Immos in 12 Monaten komplett verkaufen oder auch keine in 5 Jahren. - Oder wie sollen Nicht-Verkäufe sanktioniert oder bestraft werden?!
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schrieb am 17.05.12 18:52:26
Beitrag Nr.5368 
(43.178.773)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.177.984 von Cocodrillo am 17.05.12 15:50:33kurzen Abwicklungszeitraum

vielleicht sollte man mal klarstellen, dass dieser Abwicklungszeitraum kein muss ist alles zu verscherbeln, schon gar nicht mit "Zwangsverkäufte"; und nur für die Fondgesellschaft gilt, bevor die Abwicklung (theoretisch noch Jahrzehnte) von der Depotbank fortgeführt wird.
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schrieb am 17.05.12 15:50:33
Beitrag Nr.5367 
(43.177.984)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.176.972 von rollybolly am 17.05.12 12:01:13Ich kenne den Fonds nicht, halte das für einen sehr kurzen Abwicklungszeitraum. Dafür müßte es plausible Gründe geben, sonst haben hauptsächlich die Käufer der Immobilien was davon.
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schrieb am 17.05.12 12:01:13
Beitrag Nr.5366 
(43.176.972)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.171.108 von wallstreetmarc am 16.05.12 09:20:01Nachdenklich macht mich, dass beispielsweise der Axa Immoselect nach kontinuierlicher Abwärtsbewegung an der Börse jetzt schon mit über 50% Abschlag gehandelt wird (24,xx bei 50,90 aktueller Rücknahmepreis). An Abwertungen wurden beim Axa bisher (nur) etwa 6 bis 7% vorgenommen, also eine ähnliche Größenordnung wie bisher bei KanAm, SEB und CS. Die Vermietungsquote liegt immerhin beim Axa bei etwa 89%. Allerdings hat es dort bisher anscheinend keine nennenswerten Verkäufe gegeben und der Abwicklungszeitraum reicht nur bis 2014. Trotzdem frage ich mich, wo man vor diesem Hintergrund realistischerweise eine Bodenbildung an der Börse erwarten kann.
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schrieb am 16.05.12 21:23:17
Beitrag Nr.5365 
(43.175.191)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.173.233 von chiro am 16.05.12 15:22:05vmal abgesehen von den unbegründeten Statements, vor 10 Jahren galten andere Spielregeln. Mit denen kann man heute nur noch untergehen.
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schrieb am 16.05.12 15:22:05
Beitrag Nr.5364 
(43.173.233)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.172.904 von Schneidersenior am 16.05.12 14:28:33So ein Schmarrn. Vor 10 Jahren hat kein Mensch es für dumm erachtet in einen Immobilienfonds zu investieren.

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