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schrieb am 27.10.08 07:45:03
UNGARN IST VORERST GERETTET
!!!
Die folgende Nachricht geht derzeit über die Agenturen:
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und Ungarn haben sich auf
ein Programm zur Stabilisierung der wegen der Finanzkrise in Not
geratenen Wirtschaft geeinigt. Im Gegenzug für einschlägige
Wirtschaftsreformen werde Budapest ein "substanzielles Hilfspaket"
zur Verfügung gestellt, erklärte IWF-Direktor Dominique
Strauss-Kahn am Sonntag. Welche Summen im Gespräch sind, war
zunächst noch unklar.
schrieb am 07.11.08 07:49:22
Nach der Finanzspritze der EU von 6,5 Milliarden EUR nun der
IWF:
07.11.2008 07:45
IWF gewährt Ungarn Finanzhilfe über 15,7 Mrd USD
WASHINGTON (Dow Jones)--Der Internationale Währungsfonds (IWF)
gewährt Ungarn wegen der Finanzkrise einen Kredit über 15,7 Mrd
USD. Aus der Kreditlinie, die über 17 Monate läuft, werden 6,3 Mrd
USD sofort freigegeben, wie der IWF am Donnerstag (Ortszeit)
mitteilte. Die Organisation hatte die Hilfen bereits Ende Oktober
angekündigt, nun wurde der Kredit vom Exekutivdirektorium
gebilligt.
Der IWF-Kredit ist Teil eines größeren Beistandsprogramms für
Ungarn - neben dem IWF nehmen daran auch die EU und die Weltbank
teil. Zusammen haben diese Organisationen Hilfen in Höhe von 25,8
Mrd USD zugesagt. Ungarn leidet wegen seiner hohen
Auslandsverschuldung besonders unter der globalen Finanzkrise.
Außer Ungarn haben in jüngster Zeit auch die Ukraine und Island
Hilfszusagen vom IWF erhalten. Mit Pakistan verhandelt die
Sonderorganisation der Vereinten Nationen noch. Erst am Mittwoch
hatte das IWF-Exekutivdirektorium der Ukraine einen Kredit über
16,4 Mrd USD eingeräumt.
Webseite:
http://www.imf.org
schrieb am 05.05.09 18:33:39
Hallo an alle,
kann mir jemand sagen was die MNB mit Ihrer Leitzinspolitik
bezwecken will, bei dennen gehts ja ständig auf und ab, ist das
überhaupt gut wenn man den Leitzins so oft ändert?
LG
schrieb am 11.07.09 11:38:25
Haushaltspolitik: „Prügelknabe“ Ungarn holt kräftig
auf
09.07.2009 | 18:22 | (Artikel aus: Die Presse)
In Osteuropa stand Polen bisher stets am besten da – nun wendet
sich das Blatt. Für Ungarn rechnen Experten der EU heuer mit einem
Minus von 3,4 Prozent.
Wien (Bloomberg/red.). Ungarn gehört zu den Ländern Osteuropas, die
bereits vor der Wirtschaftskrise in eine schwere finanzielle
Notlage schlitterten. Ein hohes Haushaltsdefizit und überbordende
Staatsschulden brachten es bereits im vergangenen Herbst an den
Rand der Zahlungsunfähigkeit. Im Oktober 2008 sagten EU, Weltbank
und der Internationale Währungsfonds Nothilfen von 20 Mrd. Euro zu
– verbunden mit Vorgaben zu rigiden Sparmaßnahmen.
Es sieht so aus, als hätte sich der eingeschlagene Sparkurs nun
ausgezahlt, wie ein Vergleich mit dem bisherigen „Musterschüler“
Polen zeigt. So erwartet die EU in Ungarn eine bessere Entwicklung
in der Fiskalpolitik. In Polen wird ein Defizit von 6,6 Prozent des
BIP für 2009 und 7,3 Prozent für 2010 erwartet. Für Ungarn rechnen
Experten der EU mit einem Minus von 3,4 Prozent für heuer und 3,9
Prozent für das kommende Jahr. Die OECD erwartet allerdings für
Ungarn bereits im kommenden Jahr einen Überschuss in der
Größenordnung von 0,6 Prozent des BIP.
Neben Litauen bekamen beide Länder eine Aufforderung aus Brüssel,
ihre Haushaltsdefizite zu reduzieren. Gegenwärtig ist Ungarn dabei,
die Staatsausgaben innerhalb von zwei Jahren um 6,7 Mrd. Dollar zu
senken. Dagegen wird Polens Defizit heuer mit 27 Mrd. Zloty (sechs
Mrd. Euro) um 50 Prozent höher ausfallen als geplant. Zugleich hat
der ungarische Forint in den vergangenen drei Monaten gegenüber dem
Euro um 8,5 Prozent zugelegt, der Zloty dagegen nur um 2,5 Prozent.
Zwar ist die Bonitätsbewertung Ungarns nach wie vor negativer als
jene von Polen. Standard & Poor's bewertet Polen mit „A–“, also
sechs Stufen unter der Spitzennote, Ungarn mit „BBB–“, eine Stufe
über der „Ramschkategorie“. Auch die Bewertungen der
Ratingagenturen Moody und Fitch fallen ähnlich aus. Doch unter den
Investoren schlägt die Stimmung langsam zugunsten Ungarns um. Galt
Polen bisher als bestes Investitionsziel in Osteuropa, raten
Strategen jetzt, diese Haltung zu überdenken.
Abkehr vom Sparkurs?
„Die ungarische Regierung tut sicher alles, um eine Krise zu
vermeiden und die geforderten Reformen durchzuführen. Polen
entwickelt sich in vielerlei Hinsicht in die entgegengesetzte
Richtung“, meint Angus Halkett von der Deutschen Bank. Allerdings
tendieren die Risken laut S&P-Analyst Kai Stukenbrock immer
noch ins Negative. Ungarns Verschuldung dürfte auf 84 Prozent vom
BIP steigen. Auch könnten die nächsten Wahlen im Frühjahr 2010 eine
Abkehr vom Sparkurs bringen.
Bernecker1977
schrieb am 08.06.10 16:58:38
Das Thema ist wieder aktuell
Letzte Meldung;
Sttatssekretär Mihaly Varga bezeichnete ide Äusserungen von
Regierungsvertretern als "unglücklich und übertrieben". Dennoch
sind die Sorgen um Ungarns Staatsfinanzen an den Finanzmärkten
spürbar.
Gruß Bernecker1977
schrieb am 23.07.10 10:09:19
Ungarns rechter Weg in die Pleite
Die Wirtschaft des Landes steht vor dem Kollaps, dem Staat geht das
Geld aus. Trotzdem weigert sich die Regierung zu sparen.
Stattdessen legt sie sich mit dem IWF an und schürt nationale
Ressentiments. Die Demokratie ist in Gefahr. von Christian Höller,
Budapest
http://www.ftd.de/politik/europa/:agenda-ungarns-rechter-weg…
schrieb am 23.07.10 10:18:47
Aktien Budapest schließen mit IWF/EU-Entwicklungen sehr schwach
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Aktien-Budapest-schli…
Ich finde leider keinen Put auf den BUX, hat einer ne Idee wie man
dort auf fallende Kurse setzen könnte?
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