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Zitat von EuerGeldWirdMeinGeldZitat von GoldSkuaHier mal wieder was von der Rossi-Front...Sollte der E-Cat wirklich Fakt und kein Fake sein...
zum Thema "eine Erfindung, welche die Welt gut brauchen könnte, denn billige Energie ist essentiell".
Rossi´s 1MW Container
E-Cat runs in self-sustained mode during test
Ich bin mir aber noch immer unsicher , was eine unendliche Energiequelle für das Leben und die Umwelt bedeuten würde. Denn die Energie würde letzlich sehr viel Wärme erzeugen. Verheizen wir so unsere Erde!?
MfG
GoldSkua
Hier der in einem anderen Artikel verlinkte detailliertere Text:
http://www.nyteknik.se/incoming/article3264365.ece/BINARY/Re…
Billige Energie verleitet zu Missbrauch: Leisten wir uns bald alle geheizte Freibäder im Winter?

Zitat von EuerGeldWirdMeinGeldAch der olle Unsinn...
Er ist ja nicht dumm, leidet aber einfach unter dem Effekt, unter dem schon Sokrates litt litt.
Somit verwandelt sich seine Aussage in ein "moving Target"...
Zu seinem "Brüning-Bezug": Griechenland muss abwerten, aber nach seinem Austrittsansatz geschieht dies nur auf einem anderen Wege.
Seine Austrittsidee ist also nur Brüning auf anderem Wege und diesen Weg bezeichnete er als unmöglich.
Es ist doch egal, wie ein Land abwertet:
Macht es dies intern, fallen unbezahlbare Löhne auf ein Niveau, welche viele existierenden Kosten unbezahlbar werden lässt.
Macht es dies extern (eigene Währung), dann verteuern sich die Produkte um den gleichen Prozentsatz, jedoch bildet sich in jenem Land zusätzlich eine Gruppe der Habenichtse, nämlich jener Leute, die keine Euros als Parallelwährung gebunkert haben.
Einmal bleiben also deine Preise (speziell: Öl/Energie) gleich, aber dein Einkommen sinkt.
Im anderen Fall verteuern sich deine Preise so stark, dass du mit deinem "gleichen" Einkommen ebenfalls genauso viel weniger kaufen kannst.
Du musst also "unverantwortliche Löhne" senken, gleichzeitig aber die Einnahmen des Staates erhöhen.
An jenen Effekt kommst du nicht vorbei, es sei denn, DE würde deren Lebensweise finanzieren. Das dies geschieht, ist aber wohl recht wenig wahrscheinlich.
Auch ist es ziemlich unsinnig, einen Austritt Griechenlands aus dem Euro zum empfehlen, denn dazu müsste GR aus der EU austreten, denn der Euro hat keine Austrittsklausel, verlangt jedoch die Teilnahme an der EU.
Damit würden aber die auf dem EU-recht basierenden Verträge -gelinde gesagt- "vakant"... Welcher Investor würden denn dann freiwillig in einem Staat investieren, der "mal eben" geschlossene Verträge "annulliert".
Nein: GR hat sich rein gemogelt, Party gemacht und jetzt kommt die Verkaterung:
Außerdem hilft es dem Land doch nicht, wenn es bei einem Austritt weiterhin auf die unverzichtbare Strukturreformen verzichtet. Was soll den aus GR werden?
Ein "europäisches Somalia"?
So jedenfalls besteht Druck, die nötigen Strukturreformen endlich einmal umzusetzen, was dem Land Aufholpotential bescheren würde.
--
Ein Staat kann nicht funktionieren, wenn auf der einen Seite Steuerhinterziehung beliebt ist, auf der anderen Seite aber Ansprüche gegenüber dem Staat durchgesetzt werden wollen.
Wenn solch etwas funktionieren soll, dann muss dazu Geld "transparent" sein (d.h. ein Faktor, welcher sich in ökonomischen Formeln weg kürzt).
Dann gingen auch die anderen Ansätze wie das oft erwähnte "Bedingungslose Grundeinkommen". GR zeigt prima das Scheitern jenes Wunschbildes eines Staates, wo es täglich Brötchen geben soll, aber keine Bäcker.
Geld ist nicht transparent (die Erklärung spare ich mir jetzt zu wiederholen) und damit klappt auch jene griechische Sonderform eines "Bedingungslosen Grundeinkommens" nicht...
--
- Zinskonvergenz:
Das ist kein Effekt des Euros, sondern er entstand dadurch, dass Geld als transparent/neutral angesehen wurde, wodurch die Kreditvergabe wie ein Transfersystem wirkte, denn jenes durch Sparquoten dem Markt entzogene Geld wurde ja durch neue Kreditvergabe kompensiert, welche dann erfolgen konnte, wenn die zugehörige Investition als rentabel angesehen wurde.
Dieser Ansatz ist aber inkompatibel mit der notwendigen Inflationssteuerung, weil ab einem bestimmten Grad der Geldschöpfung (Geldmengenwachstum) der Leitzins soweit angehoben werden muss, dass die 2% Inflationsziel nur erreicht werden können, wenn dafür die Löhne langsamer als die Kapitaleinkünfte wachsen, d.h. die Bonität als Grundlage jener Kapitaleinkünfte zerstört wird.
Löhne und Fremdkapitalkosten konkurrieren schließlich als Inflationstreiber.
Nach dem Kollaps jenes "Geld ist transparent/neutral/kürzt sich in Gleichungen weg"-Ansatzes entfiel natürlich auch der darauf beruhende Effekt der Zinskonvergenz...
Ganz schön komplex, nicht wahr?
Wer den Effekt von QE2 beobachtet hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass QE2 ebenfalls glättend auf Volatilitäten (und Zinsen) wirkte, die "Staatsschuldenkrise" aber nach dem Ende von QE2 auftrat, weil dann genau jener "Glättungseffekt" weg fiel. Bei QE2 handelt es sich schließlich um eine Liquiditätsausweitung und der daraus gebildete Investitionsdruck wirkte ähnlich glättend wie vor 2008 das hohe Geldmengenwachstum.
Also in kurz: HWS liegt falsch, wenn er die Zinskonvergenz dem Euro zuschreibt.
Die Zinskonvergenz war die Folge des aus der Geldschöpfung gebildeten Transfersystems, welches jetzt weg ist.
Das ist ein rein technischer Effekt.
So ab Minute 17 beginnt er dann darüber zu referieren, welche Spargelder in DE investiert wurden und welche davon in die "GIPS-Staaten" flossen.
Spätestens dort offenbart er, dass er nicht verstanden hat, dass Exportüberschüsse nun einmal Kredite an die Importstaaten sind und Spargelder die Folge von Kreditvergaben sind.
Genannt hat er dabei:
Ersparnis: 1622
Nettoinvestition: 554
Nettokapitalexport: 1067
Zitat:
"Für 1600 Mrd. haben wir gespart -in acht Jahren-.
Wie viel wurde davon in Deutschland investiert?
- Gerade einmal 554 Mrd.
Ein Drittel.. 34%
Der Löwenanteil der deutschen Ersparnisse floss ins Ausland und hat eben die anderen Länder finanziert".
Tut mir leid, aber das ist
[ ] Unsinn
[ ] Blödsinn
[ ] Schwachsinn
Spargelder sind die Folge der Kreditvergabe.
Irgendwann später in seinem Vortrag beschreibt er dann, dass "in den GIPS" mehr Geld geschöpft wurde, als lokal benötigt wurde. Dort kommt er dem Zusammenhang schon näher: So entstehen nämlich woanders (z.B. in DE) Handelsbilanzüberschüsse...
--
Jetzt zu seinem "Deutschland ist kein Nutznießer des Euro"-Argument:
Deutsche haben wie Italiener eine Neigung zu hohen Sparquoten.
Sparquoten bedeuten aber, dass Geld nicht zirkuliert und somit durch zusätzliche Kredite ausgeglichen werden muss, soll trotzdem Nachfrage befriedigt werden.
(Wäre Geld transparent, wäre dies ja kein Problem...)
Wenn also in DE massiv gespart wird, muss dazu irgendwer neue Schulden machen, soll in DE das BIP nicht fallen. Im Falle des Eurosystems waren dies die von ihm "GIPS"- genannten Staaten, denn dort fand -u.A. in Form neuer Staatsschulden- die nötige Geldschöpfung statt.
Ohne den Euro hätte DE also einen massiven Anstieg der Staatsverschuldung verzeichnen müssen und folglich waren in DE die Unternehmen bestrebt, ihre Kosten soweit zu senken, dass die im Inland fehlende Geldschöpfung (keine die Sparquote kompensierenden Kredite von Privat/Unternehmen/Staat) durch Exportüberschüsse gedeckt wurde, denn Exportüberschüsse sind nun einmal Kreditvergaben.
Der zugehörige Konkurrenzdruck deckelte also in DE die Lohnentwicklung.
Somit ist die Problemursache eher in der deutschen Neigung zum Sparen zu suchen (sowie der diesbezüglichen staatlichen Förderung)
Was will HWS also?
Wenn er das Problem lösen will, müssen in DE die Sparquoten herunter.
Er fokussiert hier also das falsche Ziel.
Alter Mann, was nun?
"Goldene Dekade"?
Kann sein... Das hängt von den Gewerkschaften und der Lohnentwicklung ab.
Dort stimme ich ihm zu.
Aber sein Ansatz mit den fließenden Spargeldern stimmt so nicht
Hat eigentlich schon einmal jemand das Wort "Deutschland" (nationalistische Argumentation in einem globalisierten Handel) in seiner Argumentation gezählt?
Rettungspakete - keine Dauereinrichtung. Ok, dem stimme ich ihm zu.
Aber bei Zinsen oberhalb von 4% für Italien/Spanien dürfte jenes Problem nicht bestehen
So dumm ist die EZB wohl nicht
"Eine Notenbank, die unser Geld macht, verleiht ja dieses Geld an das Bankensystem. Die druckt es -und verleiht es-. Normalerweise wird so viel verliehen, wie in einem Land umläuft. Aber - es ist von den GIPS-Ländern 340 Mrd. mehr solches Geld geschaffen worden, als man brauchte für die Zirkulation des Geldes im eigenen Lande.
Danach (um Minute 36) folgt das Ding mit den 340 Mrd. €, welche angeblich an Zentralbankgeld geschöpft wurden und nach DE floss und dort für den Kauf von Waren genutzt wurde.
Tut mir leid, aber dies ist hanebüchener Unsinn: Es gab in der Zeit vor 2007 die bekannte Phase exzessiver Geldschöpfung, denn angeblich war Geld ja "transparent", bzw. "neutral" oder "ein Faktor, der sich weg kürzt".
Ok, aus heutiger Sicht war dies falsch, denn dann wäre Geld eine Ware und die Finanzindustrie wertschöpfend, d.h.: Man könnte aus Geld weiteres Geld machen.
Der abwärts gerichtete Trendkanal im US-Leitzins zeigt, dass diese Annahme falsch ist.
Dieses damals geschöpfte Geld existiert nun. Fließt es nun (wie von ihm beispielhaft genannt) aus jenen Ländern heraus, dann müssen dazu gehörende Anleihen verkauft werden, bzw. bei der ZB "in Pension" gegeben werden, um die Nachfrage nach Liquidität zu befriedigen.
Macht man dies nicht, kollabiert dein Bankensystem und ist dessen Bilanzsumme groß gegenüber dem BIP jenes Staates, dann kollabiert die zugehörige Wirtschaft infolge der resultierenden Kreditklemme gleich mit.
Ob davon nun aber Waren in DE gekauft wurden, oder ganz einfach nur von GR (oder F wie bei Siemens) nach DE Geld umgeschichtet wurde, dies zeigen die TARGET2-Salden nicht.
Diesbezüglich hat ihm die EZB auch deutlich widersprochen.
Auch seine geforderte "Deckelung der TARGET2-Salden" macht keinen Sinn, denn sie würde einen Bank-Run und den Kollaps des Wirtschaftssystems erzwingen.
Dies aber ist einer der Fehler aus 1929.
Man muss doch nur überlegen was wohl geschehen würde, wenn jener Betrag bei beispielsweise 1000 Mrd. € "gedeckelt" würde (also rund dem dreifachen des bisherigen Betrages), DE aber gut 5000 Mrd. € an "Auslandsforderungen" hat:
Den letzten beißen dann also die Hunde.
Professor Unsinn schlägt also etwas vor, was den wohl größten Bankrun der Weltgeschichte auslösen könnte....
Somit bleibt nur eine "konsolidierende Abschirmung"...
Notfalls via "monetärer Isolierung"... (Schutz des Bankensystems)
Was er dann wiederum beschreibt (nämlich dass die EZB mit Anleihenkäufen eingesprungen ist -was er als Bailout-bezeichnet-) ist aber nix Neues:
Weil das Eurosystem die Staaten letztendlich zu "konkurrierenden Unternehmen" degradiert, benötigt man ein "Instrument", um die -bei Wegfall der als Transfersystem wirkenden Geldschöpfung- nun mögliche Insolvenz "konstruktiv" zu handhaben.
Als der Kram Anfang 2010 los ging, gab es kein solches Instrument, jedoch einen Bedarf des Marktes für solch ein Instrument. Weil eine ZB gleichzeitig als "letzte Instanz" wirkt, zwingt dies sie, jene Anleihen zu kaufen, denn die "Alternative" wäre ein potentieller Zahlungsausfall in Höhe des Mehrfachen des BIP der Eurozone.
Letztendlich benötigt das Eurosystem eine "unausfallbare oberste Ebene" (wie die Treasury), aber seit wann schreibe ich das?
Was er da beschreibt ist doch primär ein Mix aus zwei Ursachen:
Einmal die Geldströme welche darauf basieren, dass Anleger (z.B. aus DE) Geld nach DE abziehen. Wenn die DeuBa also darin fett engagiert ist, landet viel davon bei ihr.
Dann halt Käufe "außerhalb", welche darauf basieren, dass gewisse Kosten/Ausgaben nun einmal existieren, d.h. Leute aus GR bestimmte nicht in GR gefertigten Produkte kaufen.
Wenn sie dazu ihre in GR vorhandenen Guthaben nutzen, dann führt dies wegen des Zwangs zur Vermeidung eines Bankenkollapses (nebst Bank-Run) nun einmal dazu, dass jene Banken die zugehörigen Anleihen bei der dortigen ZB hinterlegen müssen.
Das ist einfache Logik und einem HWS sollte dies nachvollziehbar sein.
Was also ist sein "Ziel"?
Brüning zum Quadrat via Austritt?
Oben noch beschrieb er, dass Spargelder aus DE nach GR flossen und jetzt enden "griechische Kredite" als Geld in DE. Also er sollte sich schon auf eine Interpretation festlegen, nämlich das Spargelder die Folge der Kreditvergabe sind und damit Exportüberschüsse zu Spargelder führen können.
Auch sollte ihm klar sein dass die Tatsache dass DE international (d.h. außerhalb der Eurozone) konkurrenzfähig ist -etliche Eurolandstaaten aber infolge ihrer Gewerkschaftsdominanz diese verloren haben-, zur Folge hat, dass DE innerhalb der Eurozone Exportüberschüsse erzielt.
Wenn die Deutschen nun wie die Weltmeister sparen, dann hungern sie damit letztendlich die Eurozone aus, d.h. jene "Förderung des Sparens (von Geld) muss in DE ein Ende finden. -> Steuerrecht
Die Lehre daraus?
Damit die EZB nicht den Feuerwehrmann geben muss, benötigt die Eurozone ein "flexibles Konsolidierungsinstrument", welches jene Schieflagen beheben kann, d.h. an entsprechende Strukturreformen gekoppelt ist.
Dass dazu einzelne Staaten/Unternehmen ihre "finanzielle Souveränität" verlieren könnten, gehört nun einmal zum Werkzeugkasten einer "konstruktiven Insolvenz"...
Was HWS übrigens so ab Minute 39 zeigt ist etwas völlig Triviales:
Vorher hatten wir ein Kredit-getriebenes System, jetzt haben wir ein an die Wertschöpfung gebundenes System. Dabei werden dann natürlich Renditeunterschiede in exponentieller Form wirksam.
Aber das ist auch nix Neues, denn der Länderfinanzausgleich gehört ja zu den historischen Lösungsansätzen jenes Problems.
Bei HWS muss ich oft daran denken: (Insbesondere wenn es um TARGET2 und den aktuellen EZB-Kommentar geht)
Meine Güte: So kompliziert ist das doch wirklich nicht:
Ich habe nix studiert und verstehe jene Zusammenhänge...
HWS argumentiert aber so:
Also noch einmal:
- Geld ist nicht transparent und die sich daraus ableitenden Folgen sind sehr komplex, betreffen auch massiv das Steuerrecht.
- China hat infolge seiner Käufen von Agency-/Staatsanleihen eine gigantische Schieflage produziert und nutzt derzeit zur Vermeidung des "Gesichtsverlusts" das Ding mit der US-Bonität, weshalb CN keine US-Anleihen mehr kaufen "darf".
- Folglich muss die FED einspringen und die den Agency-Anleihen entsprechenden Hypothekenanleihen kaufen und danach die Staatsanleihen, denn CN als deren Käufer muss ja entfallen.
- Zur Unterstützung seiner vorgeblichen "Bonitätsangst" bringt CN den Rohstoffhandel auf Basis eines Währungskorbs ins Spiel, denn infolge der Rohstoffabrechnung auf Dollarbasis ist der Dollar nun einmal zu teuer, was die Handelsbilanz der USA verzerrt.
- Wenn CN Fremdwährung kauft, verkauft CN damit Renminbi, was inflationär wirkt, wenn dem keine entsprechende Gütermenge gegenüber steht. Der Renminbi muss aufwerten, womit CN Deflation importiert, was dort zur "flachen" Zinskurve führen muss. Ausgang ungewiss...
- Wegen der mehrfachen Kreditfinanzierung bereits kreditfinanzierter Unternehmen (Ponzi -> Solar-Rente) führt also der Ansatz der angeblichen "Transparenz" des Geldes zu dem Effekt, dass der Leitzins bis auf Null fällt, d.h. der "risikolose Zins" bei Null liegt. Damit wird die Volatilität zur Hölle auf Erden, denn "das Geld es Anderen" ist die fast einzige Renditequelle, denn wie genau entsteht denn nun der Profit-> Die Software zeigt dies
Außerdem gehört die Antwort zu den Geldmengenzielen der EZB, ist also bekannt
- Weil in den USA das Rentensystem auf der Geldtransparenz beruht, die dafür nötige Geldschöpfung aber (wie oben beschrieben) entfallen muss, führt dies zum Abbau von Assets, d.h. zur sinkenden Nachfrage nach eben jenen Assets. Damit kommen "kritische Fälle" zwangsläufig in Probleme.
Der Rest erscheint ok, bis auf die Aussage "außer Kontrolle"
Außerdem muss man erwähnen, dass das Risiko bei der Kreditvergabe entstand, nicht aber bei den daraus sich ergebenden Maßnahmen der Zentralbanken.
Dies aber verschweigt(?) HWS...
Wenn also China darüber klagt, dass sie der Kursverlust des USD schmerzt, so entstand dieser im Moment des Kaufs der US-Anleihen, denn im Gegenzug musste ja Renminbi verkauft werden...
Die vom TARGET2 gemessenen Schieflagen basieren somit auch auf der historischen Kreditvergabe...
Zitat von EuerGeldWirdMeinGeldHWS hat viel gelernt
Aber irgendwie wirkt er sehr nervös...
Generell ist der erste Teil (Erklärung der Sache mit den Leistungsbilanzdefiziten) so gut, dass ich erst dachte, gar nichts zum Nörgeln zu finden.
Trotzdem blieben zum Schluss noch folgende Gedanken auf meinem Notizzettel stehen:
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Minorisierung der Bundesbank
Frage: Sollte denn die EZB nicht genau von solchen Einflüssen unabhängig bleiben, d.h. dass eben nicht die eine Regierung will, dass ihr Staat repräsentiert wird?
Sarkozy und Sinn fordern aber genau solch einen Einfluss, d.h. jedes Land muss vertreten sein. Sinn beklagt aber später, Malta hätte den gleichen Einfluss wie DE...
Also wie denn jetzt?
Sollen bei der EZB gute Leute arbeiten, oder sollen dort Länder auch Luschen deponieren, weil sie halt x% Einfluss haben müssen?
Weber und Stark haben sich außerdem durch ihren Rücktritt selbst entmachtet, d.h. eben jene "Minorisierung der Bundesbank" erst verursacht, welche Sinn kritisiert.
Er verwechselt hier also entweder Ursache und Wirkung, oder kritisiert jene beiden für ihre Rücktritte.
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Käufe von Staatsanleihen
Wenn Geld von Staat A nach Staat B fließt, beeinflusst dies die jeweiligen Bankbilanzen, was zur Folge hat, dass die Geld abgebende Bank Assets verkaufen muss, um so die nötige Liquidität zu bekommen. Dabei fällt der Kurs jener Assets, d.h. im Falle von Staatsanleihen steigt deren Rendite.
Wenn nun Leute regelrecht Stimmung für den "Rauswurf von Eurostaaten" (ich formuliere das jetzt einmal polemisch) machen, so bewirkt dies, dass Bürger von Staat A ihr Geld in den "sicheren Hafen" von Staat B bringen wollen, was jene Verkäufe von Assets auslöst und somit auch die Renditen der Staatsanleihen hoch treibt.
Weil jener Effekt selbstverstärkend sein kann (man denke an die "magischen 7%", welche ein Staat angeblich tragen kann), muss es irgendwann einen Käufer geben, welcher jene Wogen wieder glättet.
Man kann das also jetzt auch so formulieren, dass die von Sinn/Henkel verbreitete Argumentation -zusammen mit anderen Effekten- jenes Ansteigen der Renditen überhaupt erst verursacht hat, denn es werden damit ja Ängste bei den Bürgern in Staat A geschürt.
Kritisiert er somit nicht die Folgen seiner eigenen Argumentation, welche er auf anderen Vorträgen nutzte?
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ELA-Kredite:
Man darf dabei nicht übersehen, dass man einen Bank-Run ja irgendwie bedienen muss, will man nicht damit konfrontiert werden, dass er sich immer weiter ausweitet, weil halt jene betroffenen Banken zahlungsunfähig werden und sich dies europaweit rumspricht.
Wenn also Leute wie Henkel/Sinn öffentlich Griechenland die Rückkehr zur Drachme "empfehlen", dann ist es nur nachvollziehbar, wenn dann die Bürger -nicht nur- Griechenlands sich ihre Euros auszahlen lassen. Damit müssen die zugehörigen Banken aber bei der ZB Wertpapiere hinterlegen, bzw. unter Umständen sogar auf die ELA zurück greifen.
Folglich wirkt diese ganze Diskussion um die Drachme krisenverschärfend und jene Personen wirkten dabei -wie oben schon erwähnt- als "Brandbeschleuniger", kritisieren aber zugleich die Folgen ihrer eigenen Forderungen.
Über solche Dinge rege ich mich halt auf...
Sie agieren einfach wie Feuerwehrleute die mit Benzin löschen und dann meckern, dass das Feuer größer wird, weil man mit dem "Löschmittel" nicht richtig zielen würde.
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Deutschland kann jetzt nicht mehr raus
Das ging auch in 2010 nicht, denn auch in 2010 existierte schon ein "winziger" Betrag an Forderungen gegenüber dem "Ausland", welche ja im Falle eines Austritts über eine abgewertete Fremdwährung hätte bedient werden müssen.
Die Verzögerung der unverzichtbaren Strukturreformen Seitens GR (Politiker, Behörden, Gewerkschaften, ...) hat jetzt zu einer "monetären Isolierung" jenes Landes geführt, d.h. einer "egal was die da rumspinnen, mich betrifft es nicht"-Sichtweise und die Anleihen haben soweit abgewertet, dass selbst ein Totalausfall nur noch ein Drittel des Volumens aus 2010 hätte.
Das -schwer kalkulierbare- Risiko ist allerdings wie die Presse/Boulevard einen "freiwilligen Austritt Griechenlands" zur Panikmache vermarkten würde und ob dies zu weiterer massiver Kapitalverlagerung aus verschiedenen Staaten führen würde.
Außerdem würde solch ein Austritt GR ja nicht helfen, denn auch dann wären ja Strukturreformen noch nötig. In den Nachrichten ging es dann halt um Bürgerkrieg, Flüchtlinge, Versorgungsengpässe (GR müsste ja aus der EU raus, womit Verträge ungültig/anfechtbar würden, was Handel/Eigentum betreffen würde, d.h. ein massives Justizchaos auslösen dürfte).
Das käme also für GR noch auf die Probleme mit den verschleppten Strukturreformen hinzu.
Man kann je leider nicht ausschließen, dass die Bevölkerung ein "Ende mit Schrecken" wählt, ohne zu verstehen, wie groß jener Schrecken dann sein dürfte.
Papademos hat den Umfang jenes Schreckens ja schon angedeutet..
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Seine Kritik an den Käufen der EZB, bzw. der Liquiditätsgewährung Seitens der EZB:
Hierbei ignoriert er, was andernfalls geschehen wäre: Jene Banken hätten die zugehörige Kapitalflucht "ins Ausland" nicht mehr bedienen können, wären also als "systemrelevante Banken" insolvent gegangen, d.h. die von ihm genannten Umbuchungen von Italien/Spanien/Frankreich/Griechenland nach DE/NL hätten an irgend einem Tage X nicht mehr ausgeführt werden können, weil sich die zugehörigen Anleihen nicht mehr am Markt hätten verkaufen lassen, bzw. nur mit extremen Abschlägen hätten verkaufen lassen, was jene Verkäuferbanken in weitere Gefahr gebracht hätte.
Er nennt als Gegenargument, dass dann ja die hohe Rendite attraktiv geworden wäre, aber dazu müsste der Käufer dann aus jenem Land stammen, in welches das Geld umgebucht wurde, was bei der dann sinkenden Bonität desjenigen Landes aus welchem das Geld abfließt und der daraus ableitbaren Erwartung weiter sinkender Bonitäten zur Eskalation geführt haben dürfte.
HWS scheint also ein Anhänger rationaler perfekt informierter Märkte zu sein.
Aber so sind die Dinge nun einmal nicht...
An dieser Stelle versagt also seine Argumentation.
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Auch seine Argumentation bezüglich "im Mai 2010 musste schnell ein Schutzschirm verabschiedet werden weil angeblich die Welt untergeht und die Welt sei trotz weiter ansteigender Renditen nicht untergegangen, d.h. die Märkte seinen offensichtlich robuster als in 2010 gesagt" ist fehlerhaft, denn sie missachtet, dass es natürlich einen Unterschied macht, ob ein Verlust langsam eingepreist wird, oder ob dieser quasi über Nacht realisiert werden muss.
Er ignoriert hierbei also, dass infolge der EZB-Käufe eine langsame Einpreisung überhaupt erst möglich war.
Auch muss man beachten, dass die EZB mit ihren Käufen nur die Spitzen jener Umschichtungen abgepuffert hat, nicht aber die Renditen auf "niedrigem Niveau" gehalten hat, denn niedrig sind jene Renditen auch jetzt noch nicht, d.h. der Druck des Marktes wirkt noch immer; nur halt nicht mehr selbst verstärkend.
Dort weist seine Aussage also massive Schwächen auf und legt nahe, dass er für sein Referat nicht "frei geschlussfolgert" hat, sondern sich ein Argumentationsziel gesetzt hat, was er mit seinem Referat erreichen will.
Er hat also zuerst eine Gliederung erstellt, wie seine "logischen" Schlussfolgerungen auszusehen haben. Solch eine Vorgehensweise halte ich für ungeeignet, denn man muss zuerst Schlussfolgerungen auf Basis der Fakten machen und danach erst versuchen, ob (oder wie) man jene Einzelschlussfolgerungen gegliedert bekommt.
So wie er sollte man als Software-Fuzzi jedenfalls nicht vorgehen, denn dann bezieht man Prügel vom eigenen Computer.
Kann man jene Einzelschlussfolgerungen nämlich nicht in ein gemeinsames Konzept einpassen, dann übersieht man irgend ein Detail, muss also zunächst suchen, wo eine Information fehlt.
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Zum Thema "Höhe des Leitzins" / Volumen der Langfristtender:
Hierbei muss man beachten, welchen Zins das Eurosystem als Ganzes überhaupt tragen kann. Dies beeinflusst die Höhe des Leitzinses.
Ferner muss man beachten, dass das Bankensystem größere Volumina refinanzieren muss, dies aber wegen "diverser Risiken" nicht am Markt hinbekommen könnte, denn das Misstrauen ist nun einmal sehr hoch.
Damit gibt es nur zwei Wege:
1. Jene Refinanzierungen gelingen
2. Sie scheitern und jene Banken gehen Pleite, was bei deren Bilanzvolumina "lustig" werden dürfte.
-> Die Refinanzierung muss klappen und damit refinanziert sich das Bankensystem über die EZB zum Leitzins.
Auch dort versagt jetzt also seine Argumentation, denn sie ignoriert die Folgen seiner eigenen Forderungen.
Und dass man nur die Wahl hat zwischen Eurobonds und "US-System", nehme ich ihm nicht ab.
Denke nur an mein Beispiel mit jenem "monetären Instrument", welches den Gegenspieler des Leitzinses bilden würde. Jene "zu 100% vermeidbare Steuer" würde nämlich ebenfalls als Transfersystem wirken, sich jedoch nicht unter der Kontrolle des Staates (bzw. in diesem Falle eher der EU-Kommission) befinden, sondern unter der Kontrolle eines jeden, der davon relevant betroffen wäre und entziehen könnte er sich durch direkte und indirekte Investition (wie dem Kauf von Industrie-Anleihen).
Dies -in Kombination mit einem "Insolvenzverwalter" nach Art des EFSF/ESM wäre ein komplett anderer Ansatz, welcher Investitionen dorthin lenken würde, wo geeignete Infrastruktur geboten wird und im "Notfall" halt eine "konstruktive Insolvenz" ermöglichen.
Verwendest du jenen Ansatz auch auf Ebene der Bundesländer, Kreise und Gemeinden/Städte, entfällt auch dein Länderfinanzausgleich nebst Kreisumlage, welche besser wirtschaftende Bezirke bremsen, statt über Wettbewerb nebst Insolvenzdrohung alle nach vorn (wirtschaftliche Fortentwicklung, nicht notwendigerweise Wachstum) zu drängen.
Städte/Gemeinden können/dürfen sich dann nicht mehr zu Zinsen des Bundes finanzieren, sondern müssen dafür Marktpreise zahlen.
Dies dürfte etliche unter einen Schutzschirm drängen, d.h. jene unfähigen/verschwenderischen Bürgermeister&Co aus dem Amt kegeln.
Dies nur einmal als "dritten Weg", welchen es seiner Aussage nach gar nicht geben kann...
Er widerspricht gegen Ende seines Vortrags sowieso jener Behauptung, indem er auf einen Ansatz verweist, an welchem er selbst mitgewirkt hat.
Ein nicht zu unterschätzender Anteil der Staatsschulden dürfte durch schlecht geführte Städte/Gemeinden verursacht worden sein, denn die dort über Gelder abstimmenden Leute sind ja nicht zwangsläufig kompetent, denn andernfalls würden sie ja wohl eher ihre Kohle in der freien Wirtschaft verdienen...
Wenn aber Städte/Gemeinden schlecht wirtschaften, dann bekommen sie trotzdem Hilfen von Kreis, welcher Zahlungen vom Bundesland bekommt, welches sich über den Länderfinanzausgleich bedient und damit in Berlin ein hässliches Schloss ohne echten Nutzwert baut, was woanders Geld für Bildungseinrichtungen entzieht...
Richtig putzig finde ich seine Forderung, die TARGET2-Salden müssten durch ein "fungibles Asset" hinterlegt werden und dass er dabei auf das Verfahren der USA mit den Goldzertifikaten verweist.
Die EZB hält beispielsweise rund 420 Mrd. € an Gold/Goldforderungen und die Bundesbank wies davon in 2010 120 Mrd. € aus.
Was bitte schön soll denn passieren, wenn Bürger des einen Staates ihr Geld lieber in einem anderen Staat anlegen (also die TARGET2-Salden verändern)?
Muss dann die Regierung jenes Staates als Ausgleich Staatseigentum (wie Autobahnen, Inseln, Tourismusgebiete, Energie-/Wasserversorger) verkaufen?
Was passiert, wenn das nicht schnell genug geht?
Darf dann Bürger X des Staates A nicht mehr in Staat B einkaufen, bzw. sein Geld auf dessen Bank umbuchen? Darf er dann seine Rechnung in Staat B nicht mehr bezahlen, weil da eine "HWS verbietet jene Überweisung, weil das TARGET2-Limit erreicht wurde" erscheint?
Den letzten beißen doch dann die Hunde und der Rest muss dann davon abgehalten werden, weil HWS das so für richtig befindet?
Welches "fungible Asset" meint er denn?
Etwa Eurobonds anstelle von US-Staatsanleihen? *duck*
Nee... Sein "Deckel auf TARGET2" funktioniert nicht, weil die Masse der Leute dagegen handeln dürfte.
Der Weg mit den Strukturreformen, nebst Angleichung etlicher gesetzlicher Regelungen ist da schon besser. Dass damit dann die Grundlage für das Funktionieren von Eurobonds geschaffen werden, ergibt sich aus der Logik.
Nur: Wenn es dann die nötigen Regelungen gibt, entfällt auch die bisherige Kritik an Eurobonds. Ohne entsprechende Regelungen machen diese Eurobonds hingegen keinen Sinn. First things first.
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Zu seiner Vermutung, dass "Schuldenbremsen" nicht greifen würden:
Dazu müsste Geld neutral/transparent sein, aber das geht nur unter sehr engen Bedingungen, welche selbst als "mathematische Schuldenbremse" wirken.
Überlege nur, wie die FED mittels Nullzinsliquidität versucht, den Zins der US-Staatsanleihen nach unten zu prügeln, um sich so eine Weile jener "mathematischen Schuldenbremse" zu entziehen.
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Dann zu den von ihm genannten Haftungssummen:
Es ist doch egal, ob diese nun in den von Anlegern direkt gehaltenen Anleihen bestehen, oder jener Anleger die Zentralbanken sind. Er kann jene Zahlen jetzt halt zentral in den TARGET2-Salden mitverfolgen.
Wären jene Anleihen nicht bei der EZB gelandet, hätte die somit noch stärker anziehenden Renditen die Krise weiter verschärft.
Es ergibt doch keinen lösungsorientierten Sinn, wenn man jeweils nur jenen Teil der Faktenlage heran zieht, welche zum eigenen Argumentationsziel führt.
Jene Anleihen sind da, bilden irgendwo Geldforderungen und lassen sich nicht einfach wegzaubern. Auch wenn HWS zu suggerieren versucht, da sei erst durch Schutzschirme, EZB&Co ein Haftungsproblem entstanden:
Jene Anleihen existierten in Euroraum schon vorher und damit auch die sich daraus ergebenden Refinanzierungsrisiken. Werden jene Anleihen nicht "erträglich" refinanziert, entsteht dadurch ein Ausfallrisiko. Will man jenes Ausfallrisiko nicht haben, muss man jene Anleihen refinanzieren.
Irgendwie erreicht einen ein ansonsten resultierender Forderungsausfall sowieso. Speziell dann, wenn man Exportüberschussland ist.
Also worüber regt er sich auf?
Dass man sich die Finger verbrennen kann, wenn man eine heiße Herdplatte anfasst?
Eine EZB lässt sich aber nun einmal nur schlecht als "Gläubiger beteiligen", weil man das auch als indirekte Staatsfinanzierung auslegen kann
Also ist es auch recht unwahrscheinlich, dass die von der EZB gehaltenen Anleihen ausfallen. Denn immerhin bekommst sie dann ja die Kuponzinsen, welche sie als Gewinn ausschütten kann und womit die jeweiligen Staaten dann das machen können, was sie für richtig halten.
Herr Trittin darf also gerne einen Antrag stellen, man möge mit dem Bundesbankgewinn die Zinslast Griechenlands mindern.
Im Anschluss gab es zwei Fragen:
Einmal das Ding mit "warum werden die Banken nicht beteiligt?" und einmal das Thema mit "den EFSF halte ich für falsch, weil er zulasten des Steuerzahlers geht".
Frage 1 beantwortet er, man könne jene Banken nicht großartig beteiligen, weil deren Eigenkapital zu niedrig wäre. Auf Frage 2 antwortet er, er halte die entsprechende Alternative (den EFSF) für falsch.
Damit widerspricht er mit der Antwort auf Frage 2 der Antwort auf Frage 1.
Interessant finde ich aber,
- dass Exportüberschüsse bei ihm jetzt auch Kredite an andere Staaten sind,
- dass er das TARGET2-System plötzlich als Messsystem (=Geldstromzähler) bezeichnet,
- "Geld drucken" nur noch ein Synonym ist und wie oft er das nervös betont
- Plötzlich nicht mehr -wie im März 2011 behauptet- in DE "Kredite an Unternehmen" verdrängt werden, sondern der Bedarf des Bankensystems an ZB-Krediten. Er hat dort also seine alte -fehlerhafte- Aussage umformuliert.
- dass er -ohne den Namen zu nennen- dem "Olaf mit dem Henkel zum Wegwerfen" eins überbrät
Er hat dort also seine Argumentation so umgestellt, um trotzdem noch jenes von ihm gewünschte Argumentationsziel zu erreichen.
"Manche" Computer reagieren auf solch eine Vorgehensweise mit einem Bluescreen...
Zitat von wuschelerKann man Ecats kaufen?
Man sollte sich als Investor schon einmal eine Strategie zurechtlegen:
Da tun sich wohl eher massive Short-Chancen auf.
Anmerkungen + Verbesserungsvorschläge?
Interessant wird’s bei den Gesamtauswirkungen auf die Wirtschaft:
Die gesamte herkömmliche Energiewirtschaft dürfte relativ schnell und tief crashen.
Deren gesamte Investitionen gingen zunächst auf Null, bis sie vielleicht auf den Zug aufspringen könnten.
Deren gesamte laufende Projekte (= deren Kredite) dürften auf Null abzuschreiben sein, während deren Folgekosten noch lange blieben (Nuklearmüll => Jahrzehntausende).
Als Folge dürften Banken und Bauwirtschaft sich umgucken.
Solange Ecat nicht an die Börse ginge, gäbe es dafür auch keinen Ausgleich.
Produktion in Industrie und Landwirtschaft würde massiv billiger.
Die Menschheit käme mit diesem quasi Perpetuum Mobile dem Zustand des Niemehrarbeitenmüssens erheblich näher, d.h. ohne intelligente Verteilung der wenigen den Menschen noch verbleibenden Arbeit (z.B. über Einführung der 3-Tage-Arbeitswoche wie im Mittelalter) dürften die Arbeitslosenzahlen regelrecht explodieren.
Gibt es die Bilderberger-NWO tatsächlich, würde das ihre Sternstunde werden. Sollten sie tatsächlich die ihnen zugesprochene Macht haben, dürften sie soetwas wie den Ecat niemals zulassen. Dezentrale & billige Energieversorgung für jeden Bürger läuft einer zentralen Steuerung völlig zuwider.
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