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schrieb am 16.11.08 14:42:26
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.965.502 von StellaLuna am 16.11.08
10:26:08Nicht auszuschließen ist, dass nun die
Linkspartei der große Gewinner der Hessen-Wahl sein wird, die wird
sich dann bei Walter & Co. bedanken
Werden sie hier garantiert nicht. Die haben durch einige Aussagen,
Maßnahmen und Forderungen ganz schön versch...
schrieb am 16.11.08 15:11:29
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.967.432 von strongbuyamitelo am
16.11.08 14:42:26dann geht's weiter mit Roland Koch,
armes Hessen
schrieb am 16.11.08 21:57:50
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.967.629 von StellaLuna am 16.11.08
15:11:29Darauf läuft es hinaus.
Wenn ich schon wieder lese, dass "TSG" die Finanzkrise zum
Hauptwahlkampfthema machen will, muss ich sagen: Ganz klar: Thema
verfehlt!!!!!
schrieb am 16.11.08 22:47:25
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.970.731 von strongbuyamitelo am
16.11.08 21:57:50Warum hältst du das für falsch bzw.
was sollte er deiner Meinung nach sonst thematisieren?
schrieb am 17.11.08 12:39:51
#1
Stalin und Honecker gingen auch mit aller Härte gegen Abweichler
vor...
schrieb am 17.11.08 12:42:27
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.971.138 von McMillan am 16.11.08
22:47:25Das ist eher ein Thema für die Bundesebene. Ein
Bundesland alleine hat da nicht viel zu melden. Von daher eher als
Lückenfüller zu sehen.
Sosa
schrieb am 17.11.08 12:56:59
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.977.287 von A_Sosa am 17.11.08
12:42:27Ich sehe das mehr als ein Thema, das die Gefühle
ansprechen soll, Landespolitik hat eh nur geringe Spielräume. Und
den alten Brei von Frau Y. kann er nicht wieder hochholen, das
würde nur an ihr Desaster erinnern. So gesehen finde ich das nicht
mal ungeschickt. Aber ein Chance hat er m. E. nicht, der Koch wird
keinen groben Fehler mehr machen. Interessant sind für mich vor
allem die Ergebnisse der Kleinen. Schafft es die Linkspartei über
die 5%-Hürde, wie wirkt sich das Rot-Rot-Grün-Desaster bei den
Grünen aus?
schrieb am 17.11.08 20:56:09
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.977.264 von Blue Max am 17.11.08
12:39:51Deswegen haben sie ja auch so lange regiert.
schrieb am 17.11.08 21:39:38
Mich überrascht doch, dass niemand an den zeitlichen Ablauf
erinnert.
M.E. waren die drei Abweichler über Monate sehr wohl bereit, sich
loyal einer Regierungsbildung anzuschließen. Deshalb haben sie auch
bei Probeabstimmungen zugestimmt.Aber sie haben eben auch im
positiven Sinne erwartet, dass man sich selbst und die eigenen
politischen Ziele nicht vollständig auf dem Altar der Macht zu
opfern bereit sein würde. Die blindwütige Frau Y mit ihrer
Machtversessenheit bis hin zur Selbstaufgabe war es, die
konservative Parteifunktionäre doch von Woche zu Woche mehr
erschrecken lassen musste.
Doch die Verhandlung des Koalitionsvertrages seitens der
Parteispitze wie auch die personelle Besetzung (Scheer gilt selbst
unter vielen treuen Szialdemokraten als nicht geeigneter
Wirtschaftsminister) lief auf ein Harakiri mit desaströsen Folgen
für Hessen hinaus. Der Koalitionsvertrag schließlich enthielt
Verabredungen mit höchster Brisanz und absurden, ja gefährlichen
Folgen für Hessen.
Dass den drei - wenn sie vorher schon Bauchgrimmen bei ihrer
Zustimmung im Sinne der Parteiraison hatten - nun zunehmend Angst
und Bange wurde, das passt sehr gut zu ihrer inhaltlichen Position
in der Partei und ist m.E. auch die einzig nachvollziehbare
Erklärung ihres uneigennützigen Verhaltens.
Und genau so haben sie es auch ausführlich begründet.
Ob man ihnen hier nun glauben mag oder nicht: Mit dieser
Begründung haben sie sich verhalten wie würdige Volksvertreter!
Denn dies entsprach - inzwischen - auch einer Mehrheit in
der Bevölkerung.
Ein Volk wie die Deutschen, das sich durch unwürdige Volksverteter
einst selbst mit Vollgas in den Abgrund gestürzt hat, sollte
solchen Leuten zunächst einmal Respekt erweisen. Egal ob ihr Tun
nun taktisch klug war oder ob etwas anderes taktisch klüger gewesen
wäre.
Ich persönlich glaube übrigens: Den größten Schaden erleidet die
SPD dadurch, dass sie diesen Abweichlern im Nachhinein nicht fair
und respektvoll begegnet. Das mag der Wähler noch weniger als
Unklarheit in der Parteistrategie. Und dass sie es nicht tut, ist
übriges zudem der beste Beweis für die Unzurechnungsfähikeit der
hessischen Parteiführung. Hier müssen noch viele Köpfe rollen,
bevor die hessische SPD wieder Vertrauens-würdig sein kann...
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