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EON - auf dem Weg in die Pleite...!? ( Seite 40)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 15.11.08 12:27:01
von
neuster Beitrag 30.03.12 21:15:31
von

Anzahl Beiträge: 1.122
Aufrufe gesamt: 146.188
Aufrufe heute: 17
Diskussionsnr.: 1.146.110
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E.On

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ISIN: DE000ENAG999
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[ Seite: 123394041111112113neuster Beitrag ]

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schrieb am 11.09.09 12:51:53
Beitrag Nr.391 
(37.961.889)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.958.174 von hdwilli am 10.09.09 21:41:20So, so die Recklinghauser Zeitung weiss bescheid. :laugh::laugh::laugh:
Mich interessiert nicht, was irgendein Käseblatt schreibt.
Die Börse übrigens auch nicht.

Fakt ist: Die Baugenehmigung ist gültig und bleibt auch gültig!
Lediglich noch austehende Genehmigungen können von der Aufhebung des Bebauungsplans betroffen sein. Das Problem hat in erster Linie die Stadt Datteln, weil sie jetzt keine Genehmigungen erteilen kann.

Über einen Abriss zu mutmaßen entbehrt jeder Grundlage und ist unseriös. Am Besten eine andere Zeitung lesen oder gleich auf "Bild" umsteigen. Da weiss man, dass 85% der Artikel unwahr sind.



Gruss
Jetypeter
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Oliver Paesler
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schrieb am 11.09.09 14:12:09
Beitrag Nr.392 
(37.962.556)
Antwort
Zitat
Naja, in der Südduetschen wird die Lage etwas anders dargestellt:

"...Denn binnen zehn Tagen könnte das Gericht in Münster über den Baustopp entscheiden. Bleibt es dabei, wäre ein Rückbau für Eon wohl fast unvermeidbar. Denn nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hatte sich der Konzern selbst gegenüber den Behörden dazu verpflichtet, "falls die Realisierung des Kraftwerks aus genehmigungsrechtlichen Gründen endgültig scheitern sollte". Das geht aus einem Schriftsatz des Oberverwaltungsgerichts in Münster vom Februar 2007 hervor.

Eon kündigt für diesen Fall an, "das Baugelände wiederherzustellen und zu rekultivieren". Selbst für den gerodeten Wald wolle der Konzern dann Ersatz schaffen - notfalls in doppelter Größe auf neuer Fläche. Dies dokumentiere, dass Eon sich über die Konsequenzen eines Weiterbaus des Kraftwerks trotz der schon damals offensichtlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit bewusst war, glaubt Dirk Jansen vom Umweltverband BUND. Nun dürfe für das Kraftwerk nichts anderes gelten als für ein im "Schwarzbau" errichtetes Wochenendhaus...."


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/416/486828/text/
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schrieb am 11.09.09 14:12:51
Beitrag Nr.393 
(37.962.564)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.961.889 von jetypeter am 11.09.09 12:51:53was für ein besserwisser und oberlehrer sind sie denn?
und der zeitungsvergleich kann auch nur einem kranken hirn entspringen!
machen sie sich erst mal schlau, bevor sie andere als saudumm
titulieren, sie pimpf..............

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schrieb am 11.09.09 14:31:23
Beitrag Nr.394 
(37.962.697)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.961.889 von jetypeter am 11.09.09 12:51:53im übrigen erwarte ich von ihnen sowas wie eine entschuldigung!
falls sie wissen, was das ist?! jemanden zu unrecht als saudumm
zu titulieren gehört sich sicher nicht. unter zivilisierten
menschen, der sie ein sind, oder?

ausserdem scheint wohl kaum jemand, incl. sie als oberschlauer, was vom ernst dieser lage gewusst zu haben.

das ganze wird doch völlig totgeschwiegen und wenns zum baustopp
und rückbau (abriss) kommt, ist der schreck groß.
ich wünsche mir das sicher nicht! aber ich bin sehr verwundert,
dass diese lage bisher niemand thematisiert hat..........
Avatar
schrieb am 11.09.09 16:43:53
Beitrag Nr.395 
(37.963.971)
Antwort
Zitat
Von der katastrophalen Signalwirkung für den Investitionsstandort Deutschland einmal abgesehen: Was glauben diese Ökoterroristen und lokalen Polit-Dilettanten eingentlich, wer am Ende die Zeche für diese Provinzposse zahlen wird?
Und natürlich sind es auch dieselben Leute, die laut aufschreien, wenn solche Infrastruktur-Investitionen (inkl. Beschäftigungs- und Gewerbesteuereffekt) zukünftig nur noch im europäischen Ausland vorgenommen werden und der dort erzeugte Strom reimportiert und hierzulande teuer verkauft wird.
Ich freue mich daher jetzt schon auf die anschließende Debatte über "mangelhafte soziale Verantwortung" seitens der Unternehmen.
Aber dafür erstreckt sich wenigstens hinter dem eigenen Haus wieder ein schönes Biotop, dessen Ablick man genießen kann, wenn man vom "Stempeln" wieder nach Hause kommt. :rolleyes:

So stellt sich die Lage übrigens laut WAZ dar.

10.09.2009
Entscheidung
Keine weiteren Genehmigungen für Eon-Kraftwerksbau
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/vest/2009/9/10/n…

09.09.2009
Kraftwerk
Dattelner Eon-Hafen droht jetzt das Aus
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/datteln/2009/9/9…

11.09.2009
Kohle-Kraftwerk Datteln - Ohrfeige - für wen? - Leitartikel von Thomas Wels
http://www.gewerbeauskunft.de/politiknachricht-4--n286146931…
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schrieb am 12.09.09 21:07:51
Beitrag Nr.396 
(37.968.569)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.963.971 von DaakMaak am 11.09.09 16:43:53Eigentlich finde ich es schade, wir noch Kohlekraftberke bauen müssen, da sind vor ein paar Jahren falsche Entscheidungen in der Forschung getroffen worden. Jetzt kommt die Forderung noch CO2-Einsparung und wir haben so gut wie nichts an Technik zu bieten. Den Solarunternehmen in Deutschland gehts auch nicht so gut.

Vattenfall hat auch ein Problem mit Moorburg, es wird zwar gebaut und in Betrieb genommen, aber gibt strenge Auflagen, was die Erwärmung des Elbwassers angeht und es werden Kühltürme gebaut.

Dumm dass wir nichts haben, um aus 5 Metern Tidenhub der Elbe und anderen Flüssen unseren Energiebedarf umweltfreundlich zu decken.
Jeden Tag fließen Millionen Tonnen Wasser hin- und her ohne genutzt zu werden. Man müßte im Betieb nicht einmal Kosten für Brennstoff bezahlen.

Avatar
schrieb am 12.09.09 21:34:30
Beitrag Nr.397 
(37.968.619)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.968.569 von tflores am 12.09.09 21:07:51Wenn ich so einen Scheiß lese geht mir doch glatt der Hut hoch.

Wie sagte ein Sprecher des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft so trefflich: "Wir müssen uns bald überlegen, wo der Strom überhaupt herkommen soll, wenn es unmöglich wird, neue Kraftwerke zu errichten."

Wir Theuschen sind und bleiben einfach nur dumm und blöde. Und in 20 Jahren werden wir so auf dem Weltmarkt überhaupt keine Rolle mehr spielen.

Es ist einfach nur zum kotzen mit diesem ökologischen Wahnsinn.



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Kroetenschlucker
schrieb am 16.09.09 16:10:04
Beitrag Nr.398 
(37.991.937)
Antwort
Zitat
zu viel schlechte nachrichten die letzten Tage, glaube vor der Wahl wird das nichts mehr und nach der Wahl nur wenn die Schwarzen Zecken rankommen sollten, was ein normal Arbeitender in Deutschland nicht hoffen sollte.

Viele habens wohl schon verdrängt was die Schwarzen bis 1998 den Beschäfigten abverlangt haben:

1. Bei 5 Tage Arbeitsunfähigkeit Anrechnung der ersten 2
Tage auf den Jahresurlaub oder alternativ nur 80%
Lohnfortzahlung

2. Bei einer 3wöchig. Rehamaßnahme 9 Tage Anrechnung
auf den jahresurlaub

3. Streichung Zahnersatz

4. damaliger Beitragssatz Rentenversicherung 20,3 %
und Arbeitslosenversicherung 6,5%

5. horrende Steuersätze für Normalverdienende

Hoffe nur die Wähler erinnern sich an die CDU-Schikanen. In dieser Hoffnung habe ich auch meine EON-Aktien verkauft
Avatar
schrieb am 16.09.09 21:45:24
Beitrag Nr.399 
(37.995.534)
Antwort
Zitat
Spiegel Online

16.09.2009
Schlappe für Energieriesen
Teil-Baustopp für E.on-Kraftwerk verhängt
E.on hat einen Rückschlag bei der Errichtung eines Kohlekraftwerks in Nordhrein-Westfalen erlitten: Die Bezirksregierung Münster verhängte einen teilweisen Baustopp für das Milliardenprojekt. Falls die Genehmigung für das Kraftwerk ganz aufgehoben wird, muss der Konzern die Anlage wieder zurückbauen.

Düsseldorf - Der Energieriese E.on kann sein milliardenschweres Kohlekraftwerk im nordrhein-westfälischen Datteln in wichtigen Teilen nicht weiter bauen. Die zuständige Bezirksregierung Münster erklärte am Mittwoch, die fünfte Teilgenehmigung für den Bau könne von E.on nicht weiter in Anspruch genommen werden. Davon seien rund 500 Arbeitsplätze auf der Großbaustelle betroffen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und ein Landwirt aus Waltrop haben vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster Klagen gegen drei Teilgenehmigungen erhoben. Gleichzeitig wurde die Bezirksregierung aufgefordert, wegen der aufschiebenden Wirkung der anhängigen Klagen die Teilgenehmigungen auszusetzen und die Bauarbeiten zu stoppen. Die Behörde kam dieser Forderung nun in einem Fall nach.

Das ist nicht der erste Rückschlag für E.on: Vor knapp zwei Wochen hatte das OVG Münster den Bebauungsplan für das Kraftwerksprojekt für ungültig erklärt. Als Grund hatte das OVG unter anderem angeführt, dass die Stadt Vorgaben zum Naturschutz und zum Schutz der Bevölkerung nicht ausreichend beachtet habe. Zudem werde das Kraftwerk der E.on AG zu nahe an einem Wohngebiet errichtet.

Eine Sprecherin des Dax-Konzerns erklärte nun, auf der Baustelle werde auf Basis der gültigen Teilgenehmigungen weitergearbeitet. Derzeit prüfe und bewerte E.on die rechtliche Situation und werde dann die entsprechenden Schritte einleiten. "Wir sind davon überzeugt, dass die Anlage in der geplanten Form genehmigungsfähig ist", fügte sie hinzu.

Nach seiner Fertigstellung sollte das auf 1,2 Milliarden Euro Investitionssumme veranschlagte Kraftwerk mit einer Leistung von rund 1050 Megawatt (MW) das größte Monoblock-Steinkohlekraftwerk Europas werden. Für das Jahr 2011 ist die Inbetriebnahme vorgesehen. Falls die Genehmigung für das Kraftwerk aufgehoben wird, muss E.on die Anlage zurückzubauen und den ursprünglichen Zustand wiederherstellen.

yes/Reuters/Dow Jones/
Avatar
schrieb am 17.09.09 17:35:07
Beitrag Nr.400 
(38.002.697)
Antwort
Zitat
Keine schnelle Entscheidung über Eon-Baustopp
Donnerstag, 17. September 2009, 15:21 Uhr
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälische Landesregierung lehnt eine schnelle Entscheidung über einen kompletten Baustopp am Eon-Kohlekraftwerk in Datteln ab. Erst müsse die Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichts Münster intensiv ausgewertet werden. Danach könne entschieden werden, ob die Bauarbeiten insgesamt stillgelegt werden müssten, teilte Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) am Donnerstag mit. Die Behörden haben in Datteln bislang einen teilweisen Baustopp verhängt, nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster den Bebauungsplan für das Kraftwerk für ungültig erklärt hatte. Umweltschützer fordern einen kompletten Baustopp.

[ Seite: 123394041111112113neuster Beitrag ]

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