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EON - auf dem Weg in die Pleite...!? ( Seite 50)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 15.11.08 12:27:01
von
neuster Beitrag 30.03.12 21:15:31
von

Anzahl Beiträge: 1.122
Aufrufe gesamt: 146.188
Aufrufe heute: 17
Diskussionsnr.: 1.146.110
Chartsignal zu E.On
Shortsignal 1234er (Jeff Cooper) (short)

E.On

Chart
WKN: ENAG99
ISIN: DE000ENAG999
Symbol: EOAN
15,54
 
+1,50 %
+0,230
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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[ Seite: 123495051111112113neuster Beitrag ]

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schrieb am 03.01.10 14:37:21
Beitrag Nr.491 
(38.656.579)
Antwort
Zitat
Avatar
schrieb am 03.01.10 14:40:04
Beitrag Nr.492 
(38.656.587)
Antwort
Zitat
Eine Kapitalerhöhung könnte natürlich helfen die Schulden massiv zu verringern. Wurden ja erst für 6,4 Mrd Aktien zurückgekauft.

mfg
Avatar
schrieb am 03.01.10 21:44:31
Beitrag Nr.493 
(38.657.622)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.656.455 von Macrocosmonaut am 03.01.10 13:36:59Werden Sie bitte nicht persönlich und unterlassen Sie andersdenkende zu diffamieren.

Zu ihrer Information:

EON

Buchwert allenfalls 18 Euro
Schulden: 42 Milliarden Euro
Kapitalkosten fressen sämtliche Erträge - folglich sollten Sie sich auf signifikante Kürzungen der Dividende oder auch auf einen Dividendenausfall einrichten.


So, mein lieber Sportsfreund, solche Aussagen können sehr unangenehme Folgen haben. Du stellst hier seeeeeeeeeeeeeeeeehr gewagte Behauptungen auf und glaubst wahrscheinlich wirklich, dass du da mit dieser "Fußnote" nach jeder Bemerkung davon kommst bzw. nicht belangt werden kannst???


Kapitalkosten fressen sämtliche Erträge???
:mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad::mad:
Diese bewusst falsch gewählte Aussage ist eine offenkundige, versuchte Manipulation anderer Marktteilnehmer.
Schulden nach deiner Aussage: 42mrd. € (im übrigen einfach FALSCH, woher hast du solche "Informationen", but we will see => 10.03.) gegen konzernüberschuss q1-q3 2009 von 6,3mrd

Deine alten Aussagen zu e.on waren jedenfalls noch richtig lustig ("aufgrund einer hohen sterblichkeit durch eine pandemie werden die kunden von e.on weniger), die jetzt einfach nur daneben...



wünsche allen ein wunderbares, neues jahr....
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Robert Prechter
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Avatar
schrieb am 04.01.10 14:40:38
Beitrag Nr.494 
(38.660.382)
Antwort
Zitat
Hi,

mich würden mal die aktuellen Schulden interesieren. Falls dazu jemand was hat, wär ich ihm dankbar wenn er hier mal was reinstellt.

mfg
Avatar
schrieb am 04.01.10 15:40:31
Beitrag Nr.495 
(38.660.920)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.660.382 von Baam am 04.01.10 14:40:38Wirf doch mal einen Blick in den aktuellen Q3-Bericht. Auf Seite 2 findest Du eine Übersicht über die gebräuchlichsten E.ON-Kennzahlen. (--> http://www.eon.com/de/downloads/E.ON_ZB_III_09.pdf)

Falls Du keine Lust verspüren solltest: Die wirtschaftliche Nettoverschuldung zum 30.09.2009 belief sich auf insgesamt 46,18 Mrd. EUR. Diese separat betrachtet besitzt allerdings wenig Aussagekraft.

Gruß

DM
Avatar
schrieb am 04.01.10 15:47:16
Beitrag Nr.496 
(38.661.008)
Antwort
Zitat
Hi,

zahl hört sich schlimmer an als sie ist. Natürlich sollte man jetzt langsam mal ein Augenmerk auf den Schuldenabbau legen.

mfg
Avatar
schrieb am 04.01.10 15:53:27
Beitrag Nr.497 
(38.661.097)
Antwort
Zitat
wurden die Beteiligungsverkäufe eig. rein für den Schuldenabbaub verwendet oder was wurde mit der Kohle gemacht?

mfg
Avatar
schrieb am 04.01.10 16:09:26
Beitrag Nr.498 
(38.661.267)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.661.097 von Baam am 04.01.10 15:53:27Schau mal hier:

11.11.2009 16:11
ROUNDUP 2: Eon trotzt Wirtschaftskrise - Prognose leicht erhöht

"(...) Beim Schuldenabbau kam Eon voran. Die Nettoverschuldung sank von Ende Juni bis Ende September um knapp eine Milliarde auf 46,2 Milliarden Euro. Für die Schuldentilgung will der Konzern bis Ende des kommenden Jahres durch den Verkauf von Beteiligungen zehn Milliarden Euro einnehmen. Mit dem Verkauf der Stadtwerke-Holding Thüga, des Hochspannungsnetzes sowie der Abgabe von Kraftwerken hat Eon bereits sechs Milliarden Euro erreicht. Die 2,9 Milliarden Euro für Thüga fließen voraussichtlich in diesem Quartal, wenn der Vertrag endgültig besiegelt werden soll. Den Verkauf seines Stromnetzes an den niederländischen Netzbetreiber Tennet für rund eine Milliarde Euro gab Eon erst am Dienstag bekannt.(...)"

Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-11/15445629…
Avatar
schrieb am 06.01.10 11:16:02
Beitrag Nr.499 
(38.673.688)
Antwort
Zitat
wann wird der markt wohl den extrem hohenm gasverbrauch derzeit spielen? da verdienen die versorger sich wieder goldene nasen......
Avatar
schrieb am 06.01.10 17:32:23
Beitrag Nr.500 
(38.676.978)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.673.688 von hdwilli am 06.01.10 11:16:02Wie kommst Du darauf? Das Gasgeschäft ist doch derzeit eher ein großes Problem für E.ON. Nicht von ungefähr drängt E.ON Ruhrgas doch angesichts des (infolge der Wirtschaftskrise) eingebrochenen Gasabsatzes (--> http://www.tarife-verzeichnis.de/nachrichten/2869-gas-und-s…) auf eine Lockerung der "Pick or Pay"-Lieferverträge mit Gazprom. Ziel dieser Bemühungen ist es, den Gasbezug stärker zu flexibilisieren und mehr auf die kurzfristigen Spotmärkte auszurichten. Dort sind die Gaspreise wegen der Krise und des wachsenden Angebots an verflüssigtem Gas (LNG) nämlich deutlich gesunken. Das Gasgeschäft ist also derzeit wahrlich kein Zuckerschlecken für E.ON.
Diese Tatsache manifestierte sich auch in den desaströsen Geschäftszahlen der E.ON Ruhrgas, die in den ersten drei Quartalen 2009 ein EBIT-Einbruch von mehr als 30 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro hinnehmen musste. Eine kurzfristige Verbesserung ist hier nur erreichbar, wenn die starren Lieferverträge unmittelbar flexibler gestaltet werden können. Kommen E.ON und Gazprom hier zu einer Einigung, dürfte dies der E.ON-Bilanz sichtlich gut tun.

Ob dann auch die Entwicklung der Gasnachfrage einen weiteren (positiven) Beitrag zur operativen Verbesserung leisten kann, ist hingegen umstritten.
Gazprom, wen wundert´s, gibt sich selbstverständlich optimistisch, dass die Gasnachfrage schon bald wieder steigen wird. Die Internationale Energieagentur IEA sieht das jedoch anders. Sie hat kürzlich ihre Prognosen für die nächsten 10 bis 20 Jahren gesenkt: „(…) Gas demand also continues to expand in the 450 Scenario but is 17% lower in 2030 than in the Reference Scenario thanks to more efficient use, lower electricity demand and increased switching to non-fossil energy sources. (…)” (Quelle: http://www.iea.org/press/pressdetail.asp?PRESS_REL_ID=294)

Viel bedeutender aus meiner Sicht aber etwas anderes. Denn es dürfte mittlerweile auch jedem halbwegs aufmerksamen Beobachter klar geworden sein, dass sich das traditionelle Geschäftsmodell der Energieriesen in einem grundlegenden Wandel befindet. Versäumen es die Energiekonzerne, sich den rasant verändernden Rahmenbedingungen anzupassen, wird das unweigerlich ihr Untergang sein. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Ebenso überzeugt bin ich jedoch davon, dass es nicht dazu kommen wird. Diesen Gedankengang erläutere ich in Kürze mal in einem separaten Thread. Denn das Thema politische Rahmenbedingungen und "Renewables" wird hier meiner Meinung nach noch viel zu stiefmütterlich behandelt.

So long! :cool:

DM

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