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schrieb am 16.11.08 17:47:54
schrieb am 16.11.08 18:32:32
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.968.016 von Macrocosmonaut am 16.11.08
16:09:47Phelix Baseload Year Futures (Cal-09) Preise und
Handelsvolumen
schrieb am 16.11.08 20:48:34
Leute leute,
einige scheinen hier tatsächlich den Witz von Macro ernst genommen
zu haben. Der hat Euch doch nur veräppelt!
Den Unfug hat der nicht ernst gemeint und Ihr seit drauf
reingefallen - tststs.
Allein der Disclaimer ist doch reine Satire.
schrieb am 16.11.08 22:29:33
Das wäre aber ein schlechter Witz. Wer ist der Kerl eigentlich?
schrieb am 16.11.08 23:42:17
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.969.087 von Auswertung am 16.11.08
18:32:32Vielen Dank für den guten Chart - habe nämlich
keinen auf die schnelle finden können - das zyklische Hoch lag also
offensichtlich sogar bei 90 Euro pro Megawattstunde und der
langfristige Aufwärtstrend ist auch dort nun gebrochen worden, nach
dem der Strompreis sich seit 2004 offenbar in der Spitze bis
verdreifacht hatte.
So was nennt man dann einen klassischen Produktzyklus der nach dem
Stadium des Stars in sich kollabiert - der Test der Tiefs 2003
sollte daher einkalkuliert werden. Der Strompreis würde nicht
fallen, wenn keine Überkapazitäten bestehen würden. Die
Grundaussage bleibt unverändert - die Energiewirtschaft befindet
sich in einem intakten zyklischen Abschwung.
M.
Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten
Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können
steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
schrieb am 17.11.08 08:07:28
QUELLE: HEUTIGE FAZ WIRTSCHAFTSTEIL
Gas wird 2009 günstiger, Strom aber teurer
Von Holger Schmidt
DruckenVersendenSpeichernVorherige Seite
Ab Januar 2009 teurer: Gas
17. November 2008 Wegen des gesunkenen Ölpreises wird Gas im
kommenden Jahr deutlich billiger werden. „In Dollar gerechnet ist
der Ölpreis um etwa 40 Prozent seit dem Höchststand im Juli
gesunken. Da die Gaspreise an den Ölpreis gekoppelt sind, ist zu
erwarten, dass im Frühjahr des kommenden Jahres die Preise um
voraussichtlich 20 bis 30 Prozent purzeln werden“, sagte Claudia
Kemfert, Energieexpertin am Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung in Berlin. Auch Heino Elfert vom
Energie-Informationsdienst (Eid) erwartet einen Preisrutsch,
allerdings nicht ganz so kräftig: „Die Preise werden im Frühjahr um
10 Prozent oder mehr fallen“, sagte Elfert.
Der Ölpreis hatte sein Rekordhoch von rund 150 Dollar je Fass
Anfang Juli erreicht. Da der Gaspreis mit etwa sechs Monaten
Verzögerung reagiert, ist der Preis zurzeit so hoch wie nie zuvor:
Der Exportpreis für russisches Gas, das nach Westeuropa geliefert
wird, beträgt mehr als 500 Dollar (392 Euro) je 1000 Kubikmeter.
Das russische Unternehmen Gasprom, der größte Gaslieferant der
Welt, hat aber schon eine Senkung der Preise für Europa
angekündigt. „Von Anfang 2009 an wird das Gas billiger sein“, sagte
Gasprom-Vorstandschef Alexej Miller.
Zum Jahreswechsel bis zu 27 Prozent Preisaufschlag
Bis es so weit ist, planen aber rund 70 Versorger noch einmal zum
Teil deutliche Preiserhöhungen. Zum 1. Dezember sollen die Preise
von den Eon-Regionalgesellschaften um rund 10 Prozent und von der
Frankfurter Mainova um knapp 16 Prozent erhöht werden. Zum
Jahreswechsel schlägt die Darmstädter Gesellschaft Entega 25
Prozent und die N-Ergie in Nürnberg sogar 27 Prozent auf den
Gaspreis auf. Obwohl diese Unternehmen ihre Preise in den
vergangenen Monaten auf einem moderaten Niveau weitgehend stabil
gehalten haben, kommen die Erhöhungen zur Unzeit.
Zum Thema
GGEW erhöht Strom- und Gaspreise
Glos fordert Branche zu Gaspreissenkungen auf
RWE-Chef Großmann: „Bleibt der Ölpreis niedrig, wird Gas 2009
billiger“
Steigende Energiepreise: Gas wird um 15 Prozent teurer
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hatte die Gasversorger
aufgefordert, die Preise zu senken. „In der aktuellen
Konjunkturlage ist es schwer verständlich, warum die Versorger
jetzt noch die Preise erhöhen. Es wäre richtig, wenn die
Verbraucher jetzt entlastet würden. Ich hoffe, dass die
Energieunternehmen ihre Pläne noch einmal überdenken“, sagte auch
Kemfert. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette
(CDU) forderte zu Preissenkungen bis zu 25 Prozent auf. „Fallende
Energiepreise sind das beste Konjunkturprogramm“, sagte Marnette.
Mit solch einer Senkung könnten Verbraucher um Hunderte Euro im
Jahr entlastet werden.
Tarifsenkungen erst 2009
Der Druck auf die Preiserhöher nimmt täglich zu, denn immer mehr
Gasanbieter, die allerdings in diesem Jahr oft schon kräftig
aufgeschlagen haben, stellen jetzt Preissenkungen in Aussicht. „Wir
gehen davon aus, dass es Anfang 2009 zu einer Senkung kommen wird.
Wann genau und in welchem Ausmaß, kann ich aber zu diesem Zeitpunkt
noch nicht sagen“, sagte RWE-Finanzvorstand Rolf Pohlig. Wegen des
fallenden Ölpreises wollen auch der Energiekonzern EnBW, die
Mannheimer MVV Energie und die Stadtwerke Duisburg ihre Tarife
senken. Allerdings werden die meisten Anbieter die Preise wohl erst
nach dem Ende der Heizperiode senken, um in diesem Winter noch
einmal kräftig Kasse zu machen.
Denn viele Regionalversorger müssen die Konkurrenz neuer Anbieter
auf dem Gasmarkt nicht fürchten. Der einzige ernsthafte Konkurrent,
die Eon-Tochtergesellschaft E wie Einfach, hat ihren attraktiven
bundesweiten Tarif inzwischen vom Markt genommen. Wie es in der
Branche heißt, hat Eon damit kein Geld verdient. Am Dienstag will
das Unternehmen einen Nachfolgetarif vorstellen, der aber wohl
weniger attraktiv ausfallen wird. Andere neue Konkurrenten haben
wegen der fehlenden Wettbewerbsstrukturen noch nicht richtig Tritt
gefasst. „Alle Anbieter hoffen, dass die Bundesnetzagentur schnell
den Rahmen für einen funktionierenden Wettbewerb schafft“, sagte
Peter Reese vom Verbraucherportal Verivox. Die Durchleitung des
Gases zum Kunden ist immer noch kompliziert und eine liquider
Handel existiert ebenfalls noch nicht. Viele neue Anbieter können
gar nicht genug Gas kaufen, um flächendeckend anzubieten.
Strom etwa zehn Prozent teurer
Die Freude der Verbraucher über fallende Gaspreise im neuen Jahr
wird wahrscheinlich nur von kurzer Dauer sein, denn im Gegenzug
werden die Strompreise 2009 steigen. „Die Großhandelspreise am
Strommarkt sind schon gestiegen. Wegen der sinkenden
Kraftwerkskapazität, fehlender Investitionen in die Netze zur
Anbindung der erneuerbaren Energien und des zu geringem
Stromhandels in Europa werden die Strompreise eher weiter steigen“,
sagte Kemfert. Auch Reese geht davon aus, dass Strom teurer wird.
„Wir erwarten etwa 10 Prozent Preisanstieg in den Wintermonaten“,
sagte Reese.
schrieb am 17.11.08 09:37:51
Schaut mal in den Beate Uhse threade, da kann man schön sehen was
die Analysen von M. wert sind.

schrieb am 17.11.08 14:11:34
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.974.360 von organspender am 17.11.08
08:07:28Es ist ganz offensichtlich, dass die
Energiekonzerne ihre Oligpolstellung in Deutschland missbrauchen,
um den Konsumenten mit weiterhin vollkommen überhöhten Preisen zu
belasten, obwohl diese bereits seit Mitte letzten Jahres um mehr
als 30% gefallen sind.
Die fadenscheinige Argumentation der Energieversorger ist
offensichtlich - auch mit Blick auf die Entwicklung der Phelix base
load u.a. Kennziffern.
Der Missbrauch der Marktmacht seitens der Energieversorger wird
meines Erachtens in absehbarer Zukunft auch mit Blick auf die
einbrechende Konjunktur zu einer verschärften Regulierung
führen.
Die G20 lassen grüssen...
Ein verstärkter Wettbewerb wie bei den Telekomunternehmen ist daher
in Zukunft zu erwarten - dies wird bei dem Gebahren und der
Ignoranz der Energieversorger gegenüber realwirtschaftlichen
Entwicklungen unausweichlich bleiben. Niemand kann mir einen
vernünftigen Grund nennen, warum - und dann auch nur marginal -
erst in 2009 die Preise gesenkt werden sollen, wenn sie inzwischen
um mehr als 30% gefallen sind.
Die Wähler werden über dieses Gebahren der Energieversorger im
nächsten Jahr bei der Bundestagswahl sicherlich mitentscheiden. Ein
Linksruck ist wahrscheinlich und angesichts des Auftrittes der
Energiekonzerne auch nur verständlich. Mehr Wettbewerb - auch durch
andere europäische Strom und Gasanbieter wird meines Erachtens auch
unter EU-Gesichtspunkten über kurz oder lang unvermeidbar sein. Und
in diesem Fall kann der weitaus billigere Atomstrom aus Frankreich
oder noch wahrscheinlicher aus den Meilern Osteuropa´s kommen, wo
derzeit eine Expansion des Angebotes zu beobachten ist.
M.
Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten
Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können
steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
schrieb am 17.11.08 16:37:36
Die Finanzierung von E.on ist gesichert.
26 Mrd sind kein Problem bei einem Gewinn vor Steuern von ca. 12
Mrd.
Die großen Energie Unternehmen werden auch in Zukunft eine Menge
Geld verdienen, oder glaubt hier irgendjemand das man die Energie
Probleme durch Windkrafträder und Solarzellen ersetzen kann.
Die Kunden Struktur von E.on ist breit gestreut, in früheren
Rezessionen kam es kaum zu nennenswerten Einbrüchen im E.on
Geschäft.
Viele frustierte Sromzahler scheinen sich hier zu tummeln, die die
E. on gerne am Boden hätten. Da müßt ihr lange warten, aber eure
Stromrechnung kommt bestimmt.

Aber wenn ihr euch so ausgebeutet fühlt, kauft euch doch von denen
ein Paar Aktien die euch ausbeuten.
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