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Die Geschichte des Unternehmens Sartorius begann am 1. Juli 1870 durch Florenz Sartorius (Seite 15)

eröffnet am 13.12.08 22:14:40 von
Amphibie

neuester Beitrag 18.02.10 19:06:27 von
meveric
Beiträge: 150
ID: 1.146.840
Aufrufe heute: 1
Gesamt: 18.114


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kirst
schrieb am 29.10.09 07:47:04
Beitrag Nr. 141 (38.276.302)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.275.962 von Amphibie am 29.10.09 00:03:04steht alles im Konzernabschluss 08 S. 107 drin: Im Wesentlichen der Buchwert für die Biotech-Sparte.

Gruß
kirst
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jobl
schrieb am 01.11.09 15:09:51
Beitrag Nr. 142 (38.297.859)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.276.302 von kirst am 29.10.09 07:47:04Hallo zusammen,

ich war gestern auf dem Börsentag in Hannover und konnte für mich einige interessante Infos mitnehmen. Leider muss ich nun schon wieder Sartorius Aktien kaufen... .

Seit 2002 wurden mehr Biotechmedikamente zugelassen als pharmazeutisch hergestellte Medikamente, dennoch werden erst 15 % auf der Basis von der biotechnologischer Herstellung verkauft. Das Wachstum ist daher erst mal sicher. In Ihren Bereichen ist Sartorius-Biotech "Marktführer"?

Meine Fragen waren:
Warum man keine Stedim Aktien gekauft hat (Juni)? Vielleicht war ich zu naiv, aber das wäre Kursmanipulation gewesen.
Der Einfluss des Dollarkurses? Es werden Produkte für rund 60 Mio. verkauft. 10 cent kosten 0,5 % Rendite.
Ob der Kaufpreis für Stedim zu hoch war? Nein, das waren die damaligen Preise, zumal man den eigenen Biotechbereich in die Fusion eingebracht hat, mit einer entsprechend hohen Bewertung. Mit der Fusion ist man sehr zufrieden.
Kauf von Thoa-Plast? Das war eine Zuliefer von Sartorius (95 % der Produkte) und man wollte kein Know-How Verlust.
Viva Science? Hatte die hohen Erwartungen nicht erfüllt, läuft aber als Sartorius Biotech weiter.

Das wars, hatte auf mich wie immer einen guten Eindruck hinterlassen. Aktien kaufen und 10 jahre liegen lassen.

Viele Grüße
jobl

PS: der hohe immatrielle Wert in der Bilanz ist nicht ohne, aber durch die hohen Gewinne des Biotechbereichs sehe ich keinen Abschreibungsbedarf. Aufgrund des starken Cash-Flows dürfte sich die Verschuldung in den nächsten Jahren deutlich reduzieren. Die erhöhte Nachfrage führt aktuell und auch zukünftig zu höheren Margen führen (siehe Q3). Das passt alles ;-))
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FlopBOB
schrieb am 23.11.09 11:30:27
Beitrag Nr. 143 (38.436.271)
Kuckuck :)

Sartorius eröffnet neues Werk in Indien



Göttingen (Deutschland) | Bangalore (Indien), 29. Oktober 2009 – Mit einem Festakt hat der Prozess- und Labortechnologieanbieter Sartorius heute sein neues Werk am Standort Bangalore in Indien eingeweiht. Gemeinsam mit rund 100 Gästen aus Wirtschaft und Politik nahmen Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzburg, der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Arnold Picot sowie der Geschäftsführer von Sartorius Indien Amit Chatterjee das 10.000 Quadratmeter große Gebäude offiziell in Betrieb. Mit dem neuen Standort fasst Sartorius seine bisher fünf dezentralen Einzelstandorte in Bangalore auf einem neuen Werksgelände von 40.000 Quadratmetern zusammen und schafft neue Kapazitäten für das schnell wachsende Indiengeschäft beider Konzernsparten. Sartorius entwickelt und fertigt in Indien u.a. Bioreaktoren und weiteres Equipment für Pharmakunden, Laborgeräte sowie Waagen für industrielle Anwendungen. Rund fünf Millionen Euro hat der Konzern in den Neubau investiert.

In seiner Ansprache verwies Kreuzburg darauf, dass Sartorius sich in Indien seit über zwei Jahrzehnten eine starke Position bei seinen lokalen und globalen Kunden aus der Biotech- und Pharma- sowie Lebensmittelbranche erarbeitet habe. Nach Deutschland mit rund 2.200 Mitarbeitern stelle Indien mit knapp 500 Beschäftigten inzwischen die zweitgrößte Belegschaft im Konzern. „Es freut mich ganz besonders, dass wir mit unserem neuen Werk trotz der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise die weitere Entwicklung unseres Geschäfts in Indien vorantreiben können“, so Kreuzburg. Im Bereich der Biopharmazie spiele Indien inzwischen eine weltweit beachtete Rolle, insbesondere in der Generikaproduktion, aber zunehmend auch bei innovativen Medikamenten. In seiner Mechatronik-Sparte profitiere das Unternehmen u.a. von den steigenden Investitionen globaler Lebensmittelhersteller, aber auch lokaler Produzenten, deren Fertigungsprozesse Sartorius mit Wäge- und Kontrolltechnologie ausstatte. „Viele unserer internationalen Großkunden bauen verstärkt ihre Produktions- und Forschungs-stätten in Indien aus und produzieren hier nach internationalen Standards. Für sie sind wir als globaler Zulieferer, der die lokalen und internationalen Anforderungen sehr genau kennt, ein erstklassiger Partner vor Ort“, so Kreuzburg. In Indien seien hervorragend ausgebildete Ingenieure und Wissenschaftler der Bereiche Mikrobiologie, Chemie und Verfahrenstechnik für Sartorius tätig, die an Neuentwicklungen aus beiden Sparten arbeiten.

Durch die erweiterten Kapazitäten wird das Unternehmen an neuen Prozess-technologien arbeiten und in den Applikationslaboren gemeinsam mit Kunden für sie relevante Verfahren entwickeln. Das Werk soll den indischen und weitere asiatische Märkte versorgen und außerdem weltweit Komponenten für die konzerneigene Fertigung herstellen. Sartorius ist seit 1987 in Indien aktiv. Der neue Standort befindet sich nahe des internationalen Flughafens und des Zentrums in Bangalore und bietet eine optimale logistische Anbindung.

Sartorius in Kürze
Der Sartorius Konzern ist ein international führender Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter mit den Segmenten Biotechnologie und Mechatronik. Der Technologiekonzern erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von 611,6 Mio. Euro. Das 1870 gegründete Göttinger Unternehmen beschäftigt zur Zeit rund 4.450 Mitarbeiter. Das Segment Biotechnologie umfasst die Arbeitsschwerpunkte Filtration, Fluid Management, Fermentation, Purification und Labor. Im Segment Mechatronik werden insbesondere Geräte und Systeme der Wäge-, Mess- und Automationstechnik für Labor- und Industrieanwendungen hergestellt. Die wichtigsten Kunden von Sartorius stammen aus der pharmazeutischen, chemischen sowie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie und aus zahlreichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen des öffentlichen Sektors. Sartorius verfügt in Europa, Asien und Amerika über eigene Produktionsstätten sowie über Vertriebsniederlassungen und örtliche Handelsvertretungen in mehr als 110 Ländern.

Flop :p
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Eurofreund
schrieb am 09.02.10 23:04:05
Beitrag Nr. 144 (38.914.904)
EANS Adhoc: Sartorius AG (deutsch)

EANS-Adhoc: Sartorius AG / Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009

--------------------------------------------------------------------------------
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

09.02.2010

Operatives Konzernergebnis um 7,2% erhöht | Starker operativer
Cashflow | Deutliches Wachstum und überproportionale Ergebnissteigerung in der
Sparte Biotechnologie | Leicht positives operatives Spartenergebnis in der
Mechatronik aufgrund umfangreicher Kostensenkungsmaßnahmen | Für 2010 in beiden
Sparten Wachstum von Umsatz und Gewinn erwartet

Der Sartorius Konzern erhielt im Geschäftsjahr 2009 Aufträge im Wert von
615,1 Mio. EUR und damit 0,9% (wechselkursbereinigt: -0,4%) mehr als in 2008
(609,8 Mio. EUR). Der Konzernumsatz beläuft sich auf 602,1 Mio. EUR und liegt um
1,6% (wechselkursbereinigt: -2,7%) unter dem Vorjahreswert (611,6 Mio. EUR).

In der Sparte Biotechnologie erhöhte sich das Auftragsvolumen um 11,5%
(wechselkursbereinigt: +10,3%) auf 409,2 (367,1) Mio. EUR; der Umsatz stieg um
9,4% (wechselkursbereinigt: +8,3%) auf 400,4 (366,0) Mio. EUR. Hingegen sank der
Wert der Aufträge in der Mechatronik-Sparte aufgrund der weltweiten Rezession
um 15,2% (wechselkursbereinigt: -16,6 %) auf 205,9 (242,7) Mio. EUR; der
Spartenumsatz ging um 17,9% (wechselkursbereinigt: -19,3%) auf 201,7
(245,6) Mio. EUR zurück.

Das um Sonderaufwendungen bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Amortisation (underlying EBITA bzw. operatives Ergebnis) des Konzerns erhöhte
sich um 7,2% auf 60,9 Mio. EUR (56,8 Mio. EUR), die entsprechende Marge von 9,3%
auf 10,1%. Zu diesem Ergebnis trug die Sparte Biotechnologie mit 60,2 Mio. EUR
(39,7 Mio. EUR) und einer deutlichen Margensteigerung von 10,9% auf 15,0% bei.
Die Sparte Mechatronik lieferte mit 0,7 Mio. EUR (17,1 Mio. EUR) infolge der
umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen einen leicht positiven Ergebnisbeitrag.

Der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter liegt
bereinigt um Sonderaufwendungen und exklusive der beiden nicht-
zahlungswirksamen Positionen Amortisation und Zinsaufwand für Kursgarantien mit
20,8 Mio. EUR um 14,2% über dem Vorjahreswert von 18,2 Mio. EUR; das
entsprechende Ergebnis je Aktie stieg von 1,07 EUR auf 1,22 EUR. Die
Sonderaufwendungen, die im Wesentlichen Rückstellungen für das
Restrukturierungsprogramm in der Mechatronik-Sparte umfassen, belaufen sich auf
insgesamt 30,0 Mio. EUR. Insbesondere aufgrund der signifikanten
Restrukturierungsaufwendungen in der Mechatronik-Sparte beträgt der unbereinigte
Konzernjahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter
-7,3 Mio. EUR (12,4 Mio. EUR).

Der operative Cashflow erhöhte sich von 53,0 Mio. Euro auf 143,4 Mio. Euro; der
dynamische Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung / underlying EBITDA) verbesserte
sich zum 31.12.2009 auf 2,6 (2,7).

Für das Jahr 2010 erwartet die Unternehmensleitung in der Sparte Biotechnologie
ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich
und einen leichten Anstieg der operativen EBITA-Marge. Für die Sparte
Mechatronik geht das Unternehmen von einer moderaten konjunkturellen Erholung
aus und erwartet auf dieser Basis ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im
unteren einstelligen Prozentbereich. Mit der deutlich reduzierten Kostenbasis
sollte dabei eine operative EBITA-Marge von rund 5% erzielt werden. Im Konzern
insgesamt wird dementsprechend ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum etwas
oberhalb von 5% und eine weitere Verbesserung der operativen EBITA-Marge um ein
bis zwei Prozentpunkte erwartet. Zudem rechnet die Unternehmensleitung mit
einem deutlich positiven operativen Cashflow.

Die vorstehenden Zahlen obliegen noch der finalen Prüfung durch den
Abschlussprüfer. Endgültige Zahlen werden auf der Bilanzpressekonferenz am 09.
März 2010 veröffentlicht.

Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender von Sartorius, wird Analysten und
Investoren die Ergebnisse am Mittwoch, den 10.02.2010, um 16:00 Uhr MEZ in
einer Telefonkonferenz erläutern. Die Einwahl in die Telefonkonferenz ist ab
15:45 Uhr MEZ unter folgenden Nummern möglich: Deutschland +49 (0)69 2222 2244;
Frankreich +33 (0)1 70 99 42 74; UK +44 (0)20 7136 2053; USA +1 212 444 0481
Der Einwahlcode lautet: 8415130.

Webcast und Präsentation sind abrufbar unter www.sartorius.com.



Göttingen, den 09. Februar 2010
-----------------------

|Ad hoc Meldung |[pic] |


Sartorius AG
37070 Göttingen

Andreas Wiederhold

Telefon 0551.308.1668
Fax 0551.308.3153
andreas.wiederhold@
sartorius.com
www.sartorius.com



Rückfragehinweis:
Henriette Meyer
Treasury & Investor Relations
Tel.: +49 (0)551-308-3232
E-Mail: henriette.meyer@sartorius.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
--------------------------------------------------------------------------------

Emittent: Sartorius AG
Weender Landstr. 94-108
D-37075 Göttingen
Telefon: +49 (0)551 308-0
FAX: +49 (0)551 308-3289
Email: info.investor@sartorius.com
WWW: http://www.sartorius.com
Branche: Biotechnologie
ISIN: DE0007165607 , DE0007165631
Indizes: CDAX, Prime All Share, Technology All Share
Börsen: Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt, Freiverkehr: Berlin,
Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover, München
Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX

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jobl
schrieb am 14.02.10 15:26:28
Beitrag Nr. 145 (38.941.831)
Hallo zusammen,

die Zahlen waren klasse.

Ich möchte mal eine vorsichtige Prognose für 2010 abgeben:

Stedim macht im Jahr 2010 rund 2,20 EUR Gewinn pro Aktie (2009 waren es rund 2 EUR).
Von den 17 Mio. ausstehenden Aktien, sind 12 Mio. Aktien Sartorius zuzurechnen, 12 x 2,2 = 26,6 Mio EUR / 17,1 Mio. Sartorius Aktien macht das einen Gewinnn pro Aktie von 1,55 EUR plus 0,25 EUR für den Mechatronik-Bereich würde zusammen einen Gewinn von 1,80 EUR pro Aktie bedeuten und somit ein KGV von rund 10.

Wenn man den Biotech-Bereich als Zukunftsbereich definieren würde und man ein vorsichtiges KGV von 15 ansetzen würde, dann sieht man wie viel Luft noch nach oben drin ist (Kurs 30 EUR).

Ich habe daher trotz vieler Käufe um die 7 EUR nochmals bei 16 EUR nachgelegt. Die Aussichten für die nächsten Jahre sind sehr gut, jetzt noch den Cash Flow zur Schuldenreduktion nutzen und alles passt. Im Oktober habe ich mir nochmals eine Präsentation angeschaut, das war alles rund.

Die 1,80 EUR sind auch nicht aus der Luft gegriffen, 2007 wurde schon 1,78 EUR je Aktie verdient.

Also in Ruhe weiterschlafen und irgendwann verkaufen.

Grüße
jobl





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meveric
schrieb am 17.02.10 08:17:27
Beitrag Nr. 146 (38.956.153)
Hallo Zusammen

Kann mir mal jemand folgendes erklären.

Vor kurzem bekamen wir die vorläufigen Zahlen von Sartorius präsentiert. Diese stimmten mich zuversichtlich weil eigentlich nichts negatives darin stand.


Woher soll jetzt der Verlust kommen welcher aus diesen Meldungen stammen.


Sartorius erwartet steigende EBITA-Marge
von Thomas Gansneder
Mittwoch 10.02.2010, 12:08 Uhr

Göttingen (BoerseGo.de) - Das Biotechnologieunternehmen Sartorius hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 wie erwartet mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen. Aufgrund von Sonderaufwendungen in Höhe von 30 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm in der Mechatronik-Sparte sei nach Steuern und Anteilen Dritter ein Verlust in Höhe von 7,3 Millionen Euro verbucht worden, wie das Unternehmen am Mittwoch auf Basis der vorläufigen Zahlen mitteilte. Im Jahr 2008 war noch ein Gewinn in Höhe von 12,4 Millionen Euro erzielt worden. Das um Sonderaufwendungen bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation verbesserte sich um 7,2 Prozent auf 60,9 Millionen Euro (Vorjahr: 56,8 Millionen Euro). Zu diesem Ergebnis trug die Sparte Biotechnologie mit 60,2 Millionen Euro (Vorjahr: 39,7 Millionen Euro) und die Sparte Mechatronik mit 0,7 Millionen Euro (Vorjahr: 17,1 Millionen Euro) bei.

Der Konzernumsatz nahm in der Berichtsperiode um 1,6 Prozent auf 602,1 Millionen Euro (Vorjahr: 611,6 Millionen Euro) ab. Der Auftragseingang erhöhte sich dagegen um 0,9 Prozent auf 615,1 Millionen Euro.

Für das Jahr 2010 erwartet die Unternehmensleitung in der Sparte Biotechnologie ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich und einen leichten Anstieg der operativen EBITA-Marge. Für die Sparte Mechatronik geht das Unternehmen von einer moderaten konjunkturellen Erholung aus und erwartet auf dieser Basis ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Mit der deutlich reduzierten Kostenbasis soll dabei eine operative EBITA-Marge von rund 5 Prozent erzielt werden. Im Konzern insgesamt wird dementsprechend ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum etwas oberhalb von 5 Prozent und eine weitere Verbesserung der operativen EBITA-Marge um ein bis zwei Prozentpunkte erwartet. Zudem rechnet die Unternehmensleitung mit einem deutlich positiven operativen Cashflow.
Avatar
Huta
schrieb am 17.02.10 18:40:10
Beitrag Nr. 147 (38.961.320)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.956.153 von meveric am 17.02.10 08:17:27Guten Abend !

Soweit ich das weiß, stammen die "positiven Zahlen" daher, dass dort die Zahlen ohne Sondereinflüsse verbreitet worden sind. Es hat bei Sartorius im Laufe des Jahres aber diverse Sonderausgaben gegeben (Restrukturierung der Mechatroniksparte), so dass das Ergebnis je Aktie tatsächlich negativ ist. Man hat bei Sartorius die Sonderaufwendungen aber in der angesprochenen Meldung heraugerechnet, um klar zu machen, dass man operativ vorangekommen ist.
Die Angaben sind aber ohne Gewähr:-)
Huta
Avatar
meveric
schrieb am 18.02.10 13:58:45
Beitrag Nr. 148 (38.966.316)
@Huta

Das ist mir noch eine Bude:rolleyes:

So informiert man doch die Öffentlichkeit nicht. Viele Analysten haben es so oder so aufgenommen und noch ihren Senf dazu geschrieben. Am Schluss weiss man wieder nicht, was man davon halten soll.

Fakt ist. Es gibt einen Verlust und nicht wie vieler Orts steht einen Gewinn. Ich kann auch nicht mein Haushaltsbudget plündern und mir ne Glotze, Auto und ein Boot kaufen um am Ende des Monats meiner Frau beibringen, dass wir grundsätzlich vorwärts gemacht hätten, wären da nicht noch diese Spezialauslagen gewesen;)
Avatar
kirst
schrieb am 18.02.10 17:55:46
Beitrag Nr. 149 (38.968.541)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.966.316 von meveric am 18.02.10 13:58:45man muss halt alles durchlesen, nicht nur die Überschrift..


Gruß
kirst
Avatar
meveric
schrieb am 18.02.10 19:06:27
Beitrag Nr. 150 (38.969.030)
Das ist mir klar. Jedoch sollten Überschriften den Inhalt verraten, nicht die Wahrheit verdrehen.

In der Überschrift sollte also stehen.

Sartorius im Jahr 2009 mit Verlust

Dass aber, würde, könnte, und bereinigte, muss dann unten im Text stehen. Aber ja, so sind halt die Medien und Firmen. Entweder alles schön oder schlecht reden.:rolleyes:

Naja. Sehe trotzdem für Sartorius positiv in die Zukunft.