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    Air Berlin zahlt Euch 60% Zinsen und verffünffacht Euer Kapital in 3,5 Jahren! (Seite 20)

    eröffnet am 15.12.08 12:46:07 von
    level2trader

    neuester Beitrag 31.03.14 21:27:16 von
    Benx
    Beiträge: 1.331
    ID: 1.146.860
    Aufrufe heute: 0
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    oblongobshort
    schrieb am 17.01.09 11:25:46
    Beitrag Nr. 191 (36.394.826)
    Flugbegleiter drohen Lufthansa mit Warnstreiks
    Samstag, 17. Januar 2009, 11:05 Uhr

    Frankfurt (Reuters) - Im Tarifstreit bei der Lufthansa droht die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO dem Unternehmen nach der dritten ergebnislosen Verhandlungsrunde mit Warnstreiks.
    "Wir haben die Verhandlungen abgebrochen und reden jetzt über Arbeitskampfmaßnahmen", sagte UFO-Verhandlungsführer Joachim Müller am Freitagabend zu Reuters. Bereits in der kommenden Woche könne es zu ersten Arbeitsniederlegungen kommen. Wann und wo diese stattfinden könnten, solle in den kommenden Tagen entschieden werden, sagte Müller. Die Friedenspflicht ist zu Jahresbeginn ausgelaufen.Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) verlangt für die rund 16.000 Beschäftigten ein Lohn- und Gehaltsplus von 15 Prozent für zwölf Monate. Diese Forderung setzt sich aus einer tabellenwirksamen Gehaltserhöhung und besseren Arbeitsbedingungen zusammen. Die Lufthansa hatte ihr Angebot am Freitag inklusive einer Ergebnisbeteiligung und besseren Arbeitsbedingungen auf bis zu 10 Prozent von zuletzt bis zu 9,1 Prozent erhöht.
    Eine Lufthansa-Sprecherin sagte, das vorgelegte Angebotspaket rechtfertige aus Sicht des Unternehmens keinen Streik. Lufthansa forderte UFO auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und sich den "wirtschaftlichen Realitäten" zu stellen. Durch die schwächelnde Konjunktur verzeichnet die Fluggesellschaft seit Monaten sinkende Passagierzahlen. Die Ergebniserwartung für das vergangene Jahr hatte Lufthansa zuletzt auf 1,1 Milliarden Euro reduziert.
    Ein Arbeitskampf käme für das Unternehmen in der schwierigen Wirtschaftslage zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bei vergangenen Tarifkonflikten hatte schon die Ankündigung von Streiks zu Buchungsrückgängen bei der größten deutschen Fluggesellschaft geführt. Ein großangelegter Streik wäre aber auch für die 1992 gegründete Gewerkschaft eine Bewährungsprobe. Sie ist erst seit 2002 offiziell anerkannter Tarifpartner der Lufthansa und hat noch nie in ihrer Geschichte zu einem Streik aufgerufen. Allerdings gilt UFO als wesentlich besser organisiert als die konkurrierende Gewerkschaft Verdi. "Unser Rückhalt bei den Beschäftigten ist sehr hoch", zeigte sich Müller zuversichtlich.

    Zunächst mal gut für AB (falls dort nicht auch noch gestreikt wird!), aber auch schlecht für die Passagiere wegen der unausweichlichen Preiserhöhungen nach Beendigung eines erfolgreichen Streiks!
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    K1K1
    schrieb am 17.01.09 11:43:36
    Beitrag Nr. 192 (36.394.892)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.394.826 von oblongobshort am 17.01.09 11:25:46Zunächst mal gut für AB (falls dort nicht auch noch gestreikt wird!), aber auch schlecht für die Passagiere wegen der unausweichlichen Preiserhöhungen nach Beendigung eines erfolgreichen Streiks!

    Ich wäre da ein wenig vorsichtiger - dass das gut für Air Berlin ist dürfte extrem kurz gedacht sein. Wenn die Flugbegleiter bei Lufthansa (deutlich) mehr Gehalt bekommen sollten, dann wirkt sich das auf die Frage, was die Flugbegleiter bei der Air Berlin erwarten und fordern werden sicher nicht gerade kostenentlastend aus...

    Grüße K1
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    noch-n-zocker
    schrieb am 20.01.09 16:03:37
    Beitrag Nr. 193 (36.411.706)
    Im Platow-Brief vom 14.01. steht übrigens, dass Hunold selbst sehr verärgert darüber ist, dass sich der neue Großaktionär bislang nicht zu erkennen gegeben hat. Er hat die britische Börsenaufsicht bereits über die Fristüberschreitung informiert und geht persönlich davon aus, dass das Paket nicht aufgeteilt worden ist.
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    level2trader
    schrieb am 21.01.09 16:37:03
    Beitrag Nr. 194 (36.420.243)
    Mittwoch, 21. Januar 2009
    Wer ist der geheimnisvolle Käufer?

    Derzeit konsolidiert die Wandelanleihe in gesunder Manier die Kursanstiege des vergangen Jahres. Doch schon bald könnte die Wandelanleihe wieder durchstarten.

    Nach wie vor ist nichts über die Identität des neuen Hauptaktionärs von Air Berlin bekannt, nachdem Blavatnik den Verkauf seines 19%iges Aktienpakets bekannt gab. Es spricht einiges dafür, dass die Aktien an eine einzige Adresse weitergereicht wurden, z.B. das Ausbleiben von Pflichtmitteilungen über das Unter- oder Überschreiten von Meldeschwellen (3, 5, 10, 15 Prozent). Die Abwicklung einer Transaktion dieser Größenordnung kann durchaus etliche Tage oder wenige Wochen in Anspruch nehmen, so dass erst nach Abschluss (= Übergang der Stimmrechte) eine Meldung erfolgen muss. Die Tatsache, dass Air Berlin möglicherweise einen neuen finanzkräftigen Investor hat kann sich also noch nicht positiv auf den Aktienkurs und somit auch den Wandelanleihenkurs auswirken.

    Die Wandelanleihe konsolidiert derzeit in einer Bandbreite von 35 bis 37% und eröffnet finanzstarken und geduldigen Investoren eine einmalige Renditechance. Inklusive Zinszahlungen und wählbarer Tilgung Anfang 2012 beträgt die Rendite der Wandelanleihe ungewöhnlich hohe 40% p.a. (ca.), denn es werden bis dahin insgesamt 106% vom Nominalwert an die Inhaber ausgezahlt. Ein faires Bewertungsniveau wäre angesichts der soliden wirtschaftlichen Unternehmensentwicklung derzeit eher bei 65% zu finden.

    Zusätzliche Kursfantasie bringt zum Einen ein möglicher Rückkauf seitens Air Berlin zur angekündigten Reduktion der Unternehmensschulden und der Erzielung eines Buchgewinns auf den ausstehenden bilanzierten Nominalwert (Kurs könnte in diesem Fall möglicherweise auf 70% klettern) . Zum anderen ist Air Berlin als zweitgrößte deutsche Fluglinie ein interessantes Übernahmeziel für größere Airlines. Die Mehrheit an Air Berlin kostet weniger als der Listenpreis eines neuen Airbus A380. Sobald ein anderes Unternehmen oder ein Investor 30% an Air Berlin erwirbt wird ein Übernahmeangebot für alle Aktien, sowie eine sofortige Rückzahlung der Wandelanleihe zu 100% fällig.


    Fazit: Die Air Berlin Wandelanleihe ist derzeit eine der spannendsten Spekulationen überhaupt. Das Thema wird aktuell schon von einigen Börsenmedien entdeckt und auch das dürfte helfen die Bewertung auf ein faires Niveau steigen zu lassen. Ausgehend vom jetzigen Kursniveau von 36% wird die Anleihe bis zur kündigungsoption 2012 pro Monat durchschnittlich um 1,84 Prozentpunkte vom Nominal bzw. 5% vom Ausgangswert 36 zulegen solange keine Insolvenzgefahr besteht. Solche irre tiefen Bewertungen können nur in turbulenten Zeiten wie derzeit entstehen. Kurzfristig könnte (1) die Bekanntgabe der Identität des Paketkäufers für Kursanstiege sorgen, mittelfristig (2) eine Übernahme oder (3) Rückkauf seitens Air Berlin, langfristig (4) die Tilgung zu 100%. Vier Optionen für starke Kursgewinne also. Kurse unter 40% Nominal sind klare Kaufkurse für kluge und weitsichtige Investoren.

    http://www.air-berlin-wandelanleihen.blogspot.com/
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    noch-n-zocker
    schrieb am 21.01.09 17:38:44
    Beitrag Nr. 195 (36.420.808)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.420.243 von level2trader am 21.01.09 16:37:03klare Kaufkurse für kluge und weitsichtige Investoren.

    Das Gesülze in dem Blog ist aber mittlerweile peinlich und entspricht so gar nicht dem Verhaltensmuster von klugen und weitsichtigen Investoren.

    Die Abwicklung einer Transaktion dieser Größenordnung kann durchaus etliche Tage oder wenige Wochen in Anspruch nehmen, so dass erst nach Abschluss (= Übergang der Stimmrechte) eine Meldung erfolgen muss.

    Blavatnik hat am 06.01. verkauft. Das war bereits der Abschluß einer "Transaktion dieser Größenordnung". Sind da die Stimmrechte nicht an den Käufer übergegangen sondern schwirren jetzt irgendwo herrenlos in der Luft herum?
    Avatar
    K1K1
    schrieb am 21.01.09 20:09:06
    Beitrag Nr. 196 (36.422.040)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.411.706 von noch-n-zocker am 20.01.09 16:03:37Im Platow-Brief vom 14.01. steht übrigens, dass Hunold selbst sehr verärgert darüber ist, dass sich der neue Großaktionär bislang nicht zu erkennen gegeben hat. Er hat die britische Börsenaufsicht bereits über die Fristüberschreitung informiert und geht persönlich davon aus, dass das Paket nicht aufgeteilt worden ist.

    Die Aktien sind Namensaktien - kann man jetzt je nach Gedankenlage positiv und negativ auslegen. Dürfte AirBerlin unter der Rubrik Aktionärsstruktur einen Aktionär melden? Ich würde mal tippen schon...

    Grüße K1
    Avatar
    K1K1
    schrieb am 21.01.09 20:14:58
    Beitrag Nr. 197 (36.422.084)
    American und United Airlines übrigens wegen hohen Abschreibungen im Zusammenhang mit den drastisch gefallenen Treibstoffpreisen in der Verlustzone.. http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/american-und-united-a…
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    K1K1
    schrieb am 21.01.09 20:24:51
    Beitrag Nr. 198 (36.422.150)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.420.243 von level2trader am 21.01.09 16:37:03Zusätzliche Kursfantasie bringt zum Einen ein möglicher Rückkauf seitens Air Berlin zur angekündigten Reduktion der Unternehmensschulden und der Erzielung eines Buchgewinns auf den ausstehenden bilanzierten Nominalwert (Kurs könnte in diesem Fall möglicherweise auf 70% klettern).

    Also die Anleihe ist bekanntlich strukturell nachrangig. Man kann die Banken ja in vielem für blöd halten, aber dass sie erlauben, dass -sofern überhaupt liquide Mittel vorhanden sind- dass mit diesen liquiden Mittel zum Nachteil der Banken bzw. vorrangigen Gläubiger Mittel aus dem Unternehmen abfließen, um nachrangige Schulden zu begleichen hätte ich dann doch gerne mal erklärt.

    Grüße K1
    Avatar
    Magictrader
    schrieb am 22.01.09 13:10:47
    Beitrag Nr. 199 (36.426.239)
    Nach der Pusherei vom Spekulantne schläft die Anleihestory hier etwas ein, eine attraktive Beimischung für risikofreudige Investoren ist sie dennoch, ca. 200% Gesamtrendite in nur 3 Jahren sind schon ungewöhnlich.
    Die Theorie mit den Banken als Abnehmer der Stücke würde nur Sinn machen, falls Blavatnik seine Aktien zu 4 Euro angegeben hat, hier kommen Zweifel auf.
    Warum die Abwicklung von den paar Aktien mehrere Wochen dauern sollte, ist mir auch nicht klar. So ein 50 Mio Paket ist normalerweise in wenigen Tagen übertragen. Bin gespannt wie lange man uns noch hinhalten wird bzw. kann mit der Info zu dem/den Käufer(n). Würde schon gerne wissen, ob es starke oder schwache Hände sind, die nun 19% halten.

    Laut Börse Stuttgart ist die Anleihe rein formal "nicht nachrangig". Ist dies dort fehlerhaft hinterlegt?
    Avatar
    noch-n-zocker
    schrieb am 22.01.09 17:52:48
    Beitrag Nr. 200 (36.429.065)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 36.426.239 von Magictrader am 22.01.09 13:10:47Laut Börse Stuttgart ist die Anleihe rein formal "nicht nachrangig". Ist dies dort fehlerhaft hinterlegt?


    Formal ist die erstrangig, da es aber keine Verbindlichkeit gibt, die schlechter besichert ist als die WA ist sie strukturell nachrangig. Dies gilt für alle Unternehmensanleihen, weil sich Banken ihre Darlehen in der Regel besichern lassen. Bei Unternehmen ohne Bankdarlehen (z.B. Colexon) oder mit formal nachrangigen Anleihen (z.B. AIG) fällt das nicht so auf, aber bei Air Berlin kommen die WA-Inhaber mit ihren Ansprüchen erst ganz zum Schluß dran. Deswegen darf das Unternehmen ohne Zustimmung der kreditgebenden Banken auch keine WA zurückkaufen.