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Steuerfahndung Frankfurt - Eiskalt abserviert !!! Hammer Story !!!

eröffnet am:

20.12.08 11:21:17 von: TB303

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03.01.09 17:22:37 von: HeWhoEnjoysGravity

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Avatar  #1 von TB303 Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 11:21:17    Beitrag Nr.: 36.243.659
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Als Ermittler holten sie für den Staat Millionen, auch bei den großen Banken. Doch plötzlich war Schluss. Plötzlich störten sie die Geschäfte und wurden als Querulanten aus dem Dienst gemobbt. Die Geschichte ...


Das ist doch eindeutig der staatliche http://www.stupidedia.org/images/thumb/f/fd/Polizeizaunpfahl.JPG/200px-Polizeizaunpfahl.JPG : Du Depp, werde endlich korrupt.



Unbedingt alle 3 Seiten lesen.

Avatar  #2 von Borealis Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 11:53:17    Beitrag Nr.: 36.243.774
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Was gibt´s da zu wundern. Im Land des brutalstmöglichen Aufklärers ist alles möglich. Zumindest solange es noch Leute gibt (auch hier im Board), die solche Kriminellen gern wiedergewählt sehen möchten.

Avatar  #3 von Nannsen Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 11:57:05    Beitrag Nr.: 36.243.789
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 36.243.659 im neuen Fenster öffnen von TB303 am 20.12.08 11:21:17
verwirrt

Selbst auf die gefahr hin, mich jetzt damit hier mehr als unbeliebt zu machen, ich freue mich diebisch darüber, dass es diese art von widerstand auf höchster ebene gibt.

Wenn die besteuerung eines staates enteignend wird, das heist mehr als die hälfte des einkommens abkassiert wird ( laut höchster rechtsprechung) dann hat der einzelne m.e. das recht des widerstandes. dieses wird dann auch folgerichtig und richtigerweise als notlösung ausgeübt.

in diesem fall ist steuerhinterziehung eine selbstverteidigung.

Dieses gilt selbstverständklich für den kleinen schwarzarbeiter, dessen auftraggeber, bis über die kleinen autowerkstätten, die schon heute nur noch damit überleben können, bis hin zu spitzenverdienern, die noch nicht ihren wohnsitz legal ins ausland verlegt haben und bis dahin ihrer enteignung vorläufig durch steuerhinterziehung entgehen.
Wenn man steuerhinterziehung ernsthaft und erfolgreich bekämpfen will, dann nicht mit kleinen scheißern von bullterriern mit gestapo mentalität und von zu kurz gekommenen kleinen spitzeln und beamten, sondern mit einem steuersystem, welches von dem bürger als solches verstanden und damit auch mehr akzeptiert wird.


Avatar  #4 von HeWhoEnjoysGravity Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 12:03:27    Beitrag Nr.: 36.243.828
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#1 Kleine subjektive Zusammenfassung mit Kommentar von mir:

... Die Geschichte der Steuerfahnder Rudolf Schmenger, Heiko und Tina Feser, von Sven Försterling, Marco Wehner, Frank Wehrheim, Dieter Reimann, Eckard Pisch, Wolfgang Schad und den anderen beginnt im Sommer 2001. Bis dahin galten die Steuerfahnder des Finanzamtes Frankfurt V als untadelige Finanzbeamte, manche von ihnen mit jahrzehntelanger Erfahrung, andere als junge Kräfte mit großem Potenzial und besten Beurteilungen. Manchen in der Fahnderszene galten sie gar als Stars. Sie machten in einem Verfahren gegen eine Großbank wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung auch vor den Vorstandsetagen nicht halt, und sie zwangen Großbanken dazu, die Steuern der Kunden nachzuzahlen, deren Namen sie nicht nennen wollten oder konnten.

Die Commerzbank und die Deutsche Bank hatten, unter anderen, Gelder reicher Kunden über Transferkonten anonym ins Ausland geschafft, und sie hatten gewusst, dass dies illegal ist. Die Frankfurter Fahnder schleppten kistenweise das Material aus den Banken und brachten reichen Steuerhinterziehern und deren Helfern in den Banken das Fürchten bei, dem kleinen Mann den Glauben an die Gerechtigkeit, und nebenbei brachten sie dem Land Hessen Zusatzeinnahmen von rund 250 Millionen und bundesweit rund eine Milliarde Mark zusätzlicher Steuergelder. Sie wurden geschätzt und ganz offiziell von ihrem Dienstherrn belobigt. In ihren Büros lagerte in Banken beschlagnahmtes Material, das bei Auswertung weitere Steuermehreinnahmen in Millionenhöhe erwarten ließ.

Aber dann geschah in diesem Sommer der Euphorie etwas Seltsames: Eine Amtsverfügung wird den Fahndern in verschlossenem Umschlag überreicht, in der der Leiter des Finanzamts, Jürgen Schneider-Ludorff, etwas verlangt, was in den Augen der Fahnder ungeheuerlich ist: Ein steuerstrafrechtlicher Anfangsverdacht soll ab sofort in der Regel nur noch dann bestehen, wenn "nach dem vorhandenen Belegmaterial ein Transfervolumen von DM 500.000 oder ein Einzeltransfer von DM 300.000 vorliegt". Auch ergäbe sich "insbesondere für Bankenfälle, welchen Kapitaltransfers in das Ausland in den Jahren 1992 bis 1994 zugrunde liegen und die strafrechtlich nicht mehr verfolgbar sind, nicht zwingend ein Anfangsverdacht für strafrechtlich noch nicht verjährte Folgejahre".

Die Fahnder wollen da nicht mitmachen. Sie befürchten Strafvereitelung im Amt. Sie wissen ja, dass Vermögen, das der Steuerpflicht entzogen wird, stets in kleine Tranchen gestückelt wird. Und sie kennen die Leute, die Millionen mit Autos oder in Koffern über die Grenzen schaffen, die Geldbündel, kiloweise eingenäht ins Bettzeug, in Steueroasen bringen, selbst oder mit Mittelsmännern, und sich auf der sicheren Seite wähnen. Und dann, nur ein kleiner, dummer, aber folgenschwerer Fauxpas, überweisen sie die Depotgebühren von ihrem Privatkonto nach Liechtenstein. So ein Einzelbeleg umfasst vielleicht gerade einmal ein paar Tausend Euro. Dahinter stehen jedoch oft Millionen. Immer haben die Fahnder ja nur einzelne Puzzleteile, aus denen sie das große Ganze erst zusammensetzen müssen. Und damit soll jetzt Schluss sein?
[...]

Genauso kommt es. Gegen Rudolf Schmenger, Steuerfahnder, Amtsrat, 41 Jahre alt, seit 24 Jahren untadeliger Beamter, seit elf Jahren in der Steuerfahndung, stets mit den besten Beurteilungen, wird von seinem Vorgesetzten Schneider-Ludorff ein disziplinarisches Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe: Hier sei ein Formular nicht richtig ausgefüllt, dort eine Telefonnummer unleserlich geschrieben, an einem Tag habe er sich zwischen 7.30 und 8.25 Uhr unerlaubt vom Arbeitsplatz entfernt oder habe mit einem Kollegen auf dem Flur über ein Verfahren geredet, das ihm nicht zugeschrieben war. Dass Schmenger später vor dem Verwaltungsgericht siegt und keiner der Vorwürfe haltbar bleibt, nützt dem unbequemen Staatsdiener nichts: Schmenger muss die Steuerfahndung verlassen und wird zum 31. März 2003 in die Großbetriebsprüfung versetzt. Das Namensschild an seinem Büro wird abmontiert, der Netzzugang zu seinen elektronischen Daten gekappt, und was aus den zuletzt von ihm bearbeiteten Ermittlungsverfahren wird, weiß er nicht.
[...]

Rudolf Schmenger wird wegen einer paranoid-querulatorischen Entwicklung in den Ruhestand versetzt. "Da es sich bei der psychischen Erkrankung um eine chronische und verfestigte Entwicklung ohne Krankheitseinsicht handelt, ist seine Rückkehr an seine Arbeitsstätte nicht denkbar und Herr Schmenger als dienst- und auch als teildienstunfähig anzusehen." Der Gutachter ist sich seiner Sache absolut sicher, seine Diagnose gilt auch für die Zukunft. "An diesen Gegebenheiten wird sich aller Voraussicht nach auch nichts mehr ändern lassen, so dass eine Nachuntersuchung nicht als indiziert angesehen werden kann", schreibt er.
[...]

Rudolf Schmenger arbeitet jetzt als Steuerberater. Er hat viele Anfragen von Klienten mit Liechtenstein-Fällen. Er kennt ja alle Tricks. Für die Zulassung zum Steuerberater musste Schmenger sich übrigens psychiatrisch begutachten lassen. Ergebnis: Rudolf Schmenger ist ein freundlicher, kommunikativer, zugewandter Mensch und psychisch kerngesund. http://www.stern.de/politik/deutschland/649420.html

Also erstmal finde ich es Klasse, dass es offensichtlich noch echt gute Beamte (wie z.B. Rudolf Schmenger) gibt. Man muss also nur mal die korrupten schlechten Leute entlassen und schon kann alles sehr viel besser werden.


... Im Februar, kurz nach der Durchsuchung in Postchef Zumwinkels Haus, stellt der SPD-Politiker Reinhard Kahl, der hofft, unter Andrea Ypsilanti Finanzminister zu werden, eine Anfrage im Landtag: Was eigentlich aus den 326 Kisten und 357 Ordnern mit Liechtensteiner Steuerakten geworden sei, die die Frankfurter Fahnder in den Vorjahren aus den Banken geholt haben. Die Antwort des Finanzministers Karlheinz Weimar: Alle abgearbeitet. Steuermehreinnahmen pro Fall: durchschnittlich 208 Euro. ... http://www.stern.de/politik/deutschland/649420.html

Klare Sache: Den Fall von guten Leuten nachuntersuchen lassen (vielleicht sogar unter Leitung von Rudolf Schmenger) und bei begründetem Verdacht der Strafvereitelung ein Gerichtsverfahren anstrengen. Das ist eine prima Gelegenheit auch gleich ein paar schlechte Politiker loszuwerden. Es lohnt sich hier wahrscheinlich wirklich mal ganz groß aufzuräumen, damit von diesem Fall ein klares Signal ausgeht: wer als schlechter Beamter nicht entweder sofort richtig echt gut wird (leider unwahrscheinlich), der sollte freiwillig kündigen, um die Gefahr einer Strafverfolgung zu verringern.


Avatar  #5 von Eurofuchs2 Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 12:04:14    Beitrag Nr.: 36.243.830
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 36.243.789 im neuen Fenster öffnen von Nannsen am 20.12.08 11:57:05
Mit dieser Meinung bist Du nicht alleine im Board.

in diesem fall ist steuerhinterziehung eine selbstverteidigung

Ich glaube, ich mal fast den gleichen Wortlaut an anderer Stelle gepostet.

Avatar  #6 von Allokation Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 12:13:05    Beitrag Nr.: 36.243.866
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Gläubige an den Rechtsstaat entpuppen sich hier als unter Drogen stehend und dringlichst therapiebedürftig.

Rechtstaat und Demokratie sind lediglich halliznogene Zustandbeschreibungen eines ganzen Staatsvolkes das uas ferngesteuerten Bürgern besteht.

Ja, ist wirklich ein Hammerteil :

Hoffentlich wird die Staatskirche bald geschlossen und dem Volk der Fluchtweg zum Glaubensbekenntnis an Staats-u. Demokratiewesen zwanghaft versperrt.



Avatar  #7 von TB303 Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 13:15:03    Beitrag Nr.: 36.244.064
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Auch Wilhelm Röpke, einer der Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft, vertrat die Auffassung, Steuerflucht sei dann moralisch legitimiert, wenn sie die Antwort auf konfiskatorische Absichten des Staates sei.
Hier zeigt sich, wohin wir kämen, wenn Steinbrücks Wünsche einer internationalen Egalisierung der Steuersätze wahr und alle Fluchtwege verstopft würden: Staaten könnten sich völlig ungeniert bei ihren Bürgern bedienen.

Avatar  #8 von Dorfrichter Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 13:21:05    Beitrag Nr.: 36.244.082
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Ich bin erschüttert. Das ist ja überhaupt kein Rechtsstaat, sondern ein Lumpen und Gaunerkartell, das sich im rechtsfreien Raum bewegen darf, wie es nur will!

Eine richtig ätzende Geschichte.

Avatar  #9 von Nannsen Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 13:46:52    Beitrag Nr.: 36.244.188
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 36.244.082 im neuen Fenster öffnen von Dorfrichter am 20.12.08 13:21:05
verwirrt
guten morgen... hoffe gut geschlafen zu haben..

Avatar  #10 von HeWhoEnjoysGravity Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 20.12.08 14:01:38    Beitrag Nr.: 36.244.228
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#7 Ohne Steuerflucht und Korruption könnten die Steuersätze sehr viel niedriger sein.

Der Staat braucht Geld.
Es ist wichtig, das Geld auf möglichst gerechte Art und Weise einzusammeln.
Des weiteren muss man darauf achten, dass der Staat das Geld für überwiegend sinnvolles ausgibt.

Steuerflucht gut zu heißen ist Irrsinn, denn dann würden nur die Ehrlichen geschröpft und Unehrliche profitieren.


[ Seite: 123456neuster Beitrag ]
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