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Aktien--Batterie+ Akkutechnik wer ist hier führend?? ( Seite 5)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 13.01.09 11:26:59
von
neuster Beitrag 04.03.12 22:47:47
von

Anzahl Beiträge: 63
Aufrufe gesamt: 11.649
Aufrufe heute: 2
Diskussionsnr.: 1.147.502
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[ Seite: 1234567neuster Beitrag ]

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schrieb am 31.10.09 00:10:02
Beitrag Nr.41 
(38.294.383)
Antwort
Zitat
Rekordfahrt Tesla Roadster schafft 501 km mit einer Akkuladung




Mit diesem Tesla-Roadster, Baujahr 2008, legte das Duo Simon Hackett (l.) und Beifahrer Emilis Prelgauskas mit einer Akkuladung 501 Kilometer zurück

Na bitte, es geht doch: Man kann Elektroautos als Serienmodell mit einer ordentlichen Reichweite je Akkuladung bauen. US-Hersteller Tesla lieferte jetzt den Beweis.



http://www.bild.de/BILD/auto/2009/10/tesla-roadster/rekordfa…

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schrieb am 28.12.09 15:38:21
Beitrag Nr.42 
(38.636.515)
Antwort
Zitat
Aktien--Batterie+ Akkutechnik wer ist hier führend??


ZENN - die Zukunft des Autos kommt aus Kanada !


http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1140874-neustebei…





http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1147502-neustebei…
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schrieb am 23.02.10 12:10:59
Beitrag Nr.43 
(38.992.332)
Antwort
Zitat
:confused: Wird das Elektroauto ein Flop :confused: weil es an der Batterie scheidert :D

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schrieb am 23.02.10 12:22:25
Beitrag Nr.44 
(38.992.451)
Antwort
Zitat
:confused::confused: Sind nicht gerade Staatliche Föderprogramme die Wurzel allen Übels :confused::confused:

sorry das gehört dazu

Hype ums Elektroauto:
Warnung vor gewaltiger Batterie-Blase


In Zusammenhang mit dem Hype um Elektroautos entstehen derzeit gewaltige Überkapazitäten für den Bau von Lithium-Ionen-Batterien. Die Unternehmensberatung Roland Berger macht dafür auch falsche staatliche Anreize verantwortlich.


In der Autobranche dreht sich derzeit alles ums Elektroauto. Doch die Batteriehersteller schießen dabei übers Ziel hinaus und bauen große Überkapazitäten auf. Quelle: ap



Selbst in einem Szenario mit aggressivem Wachstum bei Elektroautos würden für diese 2015 nur 0,82 Mio. Lithium-Ionen-Batterien benötigt, während die angekündigten Kapazitäten bei 2,6 Mio. Stück lägen. Wolfgang Bernhart, Autor der Studie und Partner bei Roland Berger, rät den Batterieherstellern eine flexible Reaktion: "Sie könnten und sollten die Investitionen strecken." Allerdings lassen sich die Kapazitäten einzelner Anlagen ihm zufolge nur in einer bestimmten Bandbreite und nicht beliebig nach oben oder unten anpassen.

Die Anbieter stecken ihm zufolge in einem Dilemma: "Einerseits müssen sie vorsichtig agieren, andererseits werden alle Unternehmen abgehängt werden, die zu verhalten vorgehen." Schwierigkeiten bereite auch die Planung, denn verbindliche Abnahmezusagen der Autobauer werde es nicht geben.

Zudem erwartet der Berater eine massive Konsolidierung: Von den derzeit rund 60 Batterieherstellern weltweit bleiben seiner Prognose nach bis 2020 nur sechs bis acht übrig. "Der Preis- und Kostendruck wird noch zunehmen, außerdem gibt es einen Zwang zum ständigen Investieren. Das schaffen nur die größten Batteriehersteller." Die Kosten je Kilowattstunde Batteriekapazität werden sich Bernhart zufolge bis dahin im Vergleich zu heute mehr als halbieren. Die Folge: "Alle rein europäische Batteriehersteller könnten bis Ende des Jahrzehnts verschwinden."





http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/hype-ums-e…




Als kritische Größe fürs Überleben betrachtet er einen Umsatz von 600 Mio. Euro im Jahr 2015. Bestehen werden ihm zufolge vor allem Hersteller in Japan und Korea, aber auch in China sowie in den Vereinigten Staaten. Das könnte logistische Schwierigkeiten verursachen, weil sich die Fertigprodukte relativ schwierig transportieren lassen. So ist es wegen Explosionsgefahr kaum möglich, Lithium-Ionen-Batterien als Luftfracht aufzugeben.

Bernhart vergleicht das Szenario mit der Internetblase um die Jahrtausendwende. Die Batteriehersteller, die durchkommen, werden seiner Ansicht nach aber nicht die Machtposition erobern, wie sie heute Google, Microsoft oder Apple innehaben, diese wird eher der heutigen Situation von Halbleiterherstellern ähneln.

Deutliche Kritik übt der Berater an der Politik: "Falsche staatliche Anreize spielen eine große Rolle beim Entstehen mutmaßlicher Überkapazitäten." Bezogen auf Deutschland empfiehlt er: "Die Förderung der Prozesstechnik, bei der deutsche Maschinenbauer sehr kompetent sind, beispielsweise bei Anlagen für hochpräzise Beschichtungen, hätte einen größeren beschäftigungspolitischen Effekt als die Förderung der Zellfertigung."

Damit droht sich in Zusammenhang mit dem Elektroauto ein politischer Fehler zu wiederholen, an dem heute die gesamte Autobranche krankt. "Jede Regierung will Arbeitsplätze erhalten. Deshalb werden in der Autoindustrie Überkapazitäten von weltweit 30 Prozent mit Steuermitteln aufrecht erhalten", sagt Ralf Kalmbach, der weltweit die Automotive-Sparte bei Roland Berger leitet. In Deutschland sei die Regierung bereit, Opel zu retten. Die französische Regierung unterstütze Renault mit neun Milliarden Euro. Die Politik in Italien habe vor zwei Jahren eine für Fiat maßgeschneiderte Abwrackprämie aufgelegt. Die US-Regierung beteilige sich an General Motors und Chrysler. "Die Folgen dieses riesigen Subventionsprogramms verschlimmern sich noch, weil die Branche in Brasilien, Russland, Indien und China weitere Produktionskapazitäten aufbaut."
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/hype-ums-e…
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schrieb am 23.02.10 12:39:11
Beitrag Nr.45 
(38.992.588)
Antwort
Zitat
:confused::confused: Sind nicht gerade Staatliche Föderprogramme die Wurzel allen Übels :confused::confused:

sorry das gehört dazu

Hype ums Elektroauto:
Warnung vor gewaltiger Batterie-Blase


In Zusammenhang mit dem Hype um Elektroautos entstehen derzeit gewaltige Überkapazitäten für den Bau von Lithium-Ionen-Batterien. Die Unternehmensberatung Roland Berger macht dafür auch falsche staatliche Anreize verantwortlich.


In der Autobranche dreht sich derzeit alles ums Elektroauto. Doch die Batteriehersteller schießen dabei übers Ziel hinaus und bauen große Überkapazitäten auf. Quelle: ap



Selbst in einem Szenario mit aggressivem Wachstum bei Elektroautos würden für diese 2015 nur 0,82 Mio. Lithium-Ionen-Batterien benötigt, während die angekündigten Kapazitäten bei 2,6 Mio. Stück lägen. Wolfgang Bernhart, Autor der Studie und Partner bei Roland Berger, rät den Batterieherstellern eine flexible Reaktion: "Sie könnten und sollten die Investitionen strecken." Allerdings lassen sich die Kapazitäten einzelner Anlagen ihm zufolge nur in einer bestimmten Bandbreite und nicht beliebig nach oben oder unten anpassen.

Die Anbieter stecken ihm zufolge in einem Dilemma: "Einerseits müssen sie vorsichtig agieren, andererseits werden alle Unternehmen abgehängt werden, die zu verhalten vorgehen." Schwierigkeiten bereite auch die Planung, denn verbindliche Abnahmezusagen der Autobauer werde es nicht geben.

Zudem erwartet der Berater eine massive Konsolidierung: Von den derzeit rund 60 Batterieherstellern weltweit bleiben seiner Prognose nach bis 2020 nur sechs bis acht übrig. "Der Preis- und Kostendruck wird noch zunehmen, außerdem gibt es einen Zwang zum ständigen Investieren. Das schaffen nur die größten Batteriehersteller." Die Kosten je Kilowattstunde Batteriekapazität werden sich Bernhart zufolge bis dahin im Vergleich zu heute mehr als halbieren. Die Folge: "Alle rein europäische Batteriehersteller könnten bis Ende des Jahrzehnts verschwinden."





http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/hype-ums-e…




Als kritische Größe fürs Überleben betrachtet er einen Umsatz von 600 Mio. Euro im Jahr 2015. Bestehen werden ihm zufolge vor allem Hersteller in Japan und Korea, aber auch in China sowie in den Vereinigten Staaten. Das könnte logistische Schwierigkeiten verursachen, weil sich die Fertigprodukte relativ schwierig transportieren lassen. So ist es wegen Explosionsgefahr kaum möglich, Lithium-Ionen-Batterien als Luftfracht aufzugeben.

Bernhart vergleicht das Szenario mit der Internetblase um die Jahrtausendwende. Die Batteriehersteller, die durchkommen, werden seiner Ansicht nach aber nicht die Machtposition erobern, wie sie heute Google, Microsoft oder Apple innehaben, diese wird eher der heutigen Situation von Halbleiterherstellern ähneln.

Deutliche Kritik übt der Berater an der Politik: "Falsche staatliche Anreize spielen eine große Rolle beim Entstehen mutmaßlicher Überkapazitäten." Bezogen auf Deutschland empfiehlt er: "Die Förderung der Prozesstechnik, bei der deutsche Maschinenbauer sehr kompetent sind, beispielsweise bei Anlagen für hochpräzise Beschichtungen, hätte einen größeren beschäftigungspolitischen Effekt als die Förderung der Zellfertigung."

Damit droht sich in Zusammenhang mit dem Elektroauto ein politischer Fehler zu wiederholen, an dem heute die gesamte Autobranche krankt. "Jede Regierung will Arbeitsplätze erhalten. Deshalb werden in der Autoindustrie Überkapazitäten von weltweit 30 Prozent mit Steuermitteln aufrecht erhalten", sagt Ralf Kalmbach, der weltweit die Automotive-Sparte bei Roland Berger leitet. In Deutschland sei die Regierung bereit, Opel zu retten. Die französische Regierung unterstütze Renault mit neun Milliarden Euro. Die Politik in Italien habe vor zwei Jahren eine für Fiat maßgeschneiderte Abwrackprämie aufgelegt. Die US-Regierung beteilige sich an General Motors und Chrysler. "Die Folgen dieses riesigen Subventionsprogramms verschlimmern sich noch, weil die Branche in Brasilien, Russland, Indien und China weitere Produktionskapazitäten aufbaut."
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/hype-ums-e…
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schrieb am 22.04.10 14:57:54
Beitrag Nr.46 
(39.383.932)
Antwort
Zitat
:) Ist ISRAEL im Elektroautomobil Weltweit führend :)


Donnerstag, 22. April 2010 von ih Redaktion


Israelische Firma soll Japans Taxis umrüsten

Die israelische Firma Better Place wurde von der japanischen Regierung ausgewählt, ein Pilotprojekt durchzuführen, das dahin abziehlt, die riesige Flotte von derzeit 60.000 Taxis in Tokio auf Elektroantrieb umzurüsten. Insbesondere die Taxis, die das zentrale Stadtviertel Tokios, Roppongi Hill, befahren, sollen per Strom betrieben werden. Dazu sollen in dem Stadtviertel zahlreiche Aufladestationen installiert werden. Japan hofft darauf, bis zum Jahr 2020 zumindest die Hälfte der neuen Autos auf den Straßen mit Strom zu betreiben. Better Place ist die Firma in Israel, die die Idee von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen verwirklichen will. In den nächsten zwei Jahren will sie vom Staat subventionierte Fahrzeuge mit Stromantrieb der Autofirmen Renault und Nissan auf die Straßen bringen.


http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=20962


http://www.betterplace.com/
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schrieb am 23.04.10 23:09:58
Beitrag Nr.47 
(39.394.973)
Antwort
Zitat
Wenn die Chinesen nicht bald Pleite gehen, stecken sie uns alle in den Sack :D

23. April 2010, 16:37

Peking Autoshow 2010:
China fährt mit Strom allen davon


In Peking platzt die Automesse aus allen Nähten. Alle Hersteller wollen in dem gigantischen Wachstumsmarkt mitspielen. Während die Deutschen mit Langversionen und Retourchen an Phaeton und Maybach Eindruck schinden wollen, setzen die Chinesen voll auf das Elektroauto.

Vor wenigen Jahren noch interessierte sich kaum jemand für den Automarkt China – heute gibt dieser Markt den Takt an. Wurden im Jahr 2000 noch rund 614.000 Autos verkauft, waren es 2009 schon fast 8,4 Millionen. Für 2010 prognostiziert das Forschungsinstitut Center Automotive Research (CAR) mehr als 10 Millionen Verkäufe, für 2015 sogar 15 Millionen. "Die Dynamik der Chinesen ist beispiellos. Noch nie gab es in der Geschichte des Automobils einen Markt, der so stürmisch und schnell gewachsen ist", sagt Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Betriebswirtschaft und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Es sind dabei nicht allein die absoluten Zahlen, es ist das unbändige Wachstum, dass China so wichtig werden lässt. Die weltweite Bedeutung zeigt sich in der Peking Motorshow auf jedem Schritt. Alle anderen Messen der Welt wirken wie tot und leergefegt gegen diesen prallen Jahrmarkt der automobilen Eitelkeiten. Die einheimischen Hersteller lassen die Muskeln spielen, die Ausländer dürfen mitmachen. China darf niemand vernachlässigen und mit vornehmer Zurückhaltung dringt man nicht durch. Der Leitsatz heißt: "Klotzen statt Kleckern". Models werden in Kompaniestärke aufgeboten, und die Auftritte der Spitzenmanager werden wie Staatsbesuche orchestriert. Wer genau hinschaut sieht indes, dass die Kleider der Hostessen nur notdürftig von Sicherheitsnadeln zusammengehalten werden und die hochhackigen Schuhe nur jeder zweiten passen. Irgendwie ist das Bild typisch für diese Messe, aber kein Grund zur Entwarnung: Der Chinamotor läuft sich erst warm.

Der Staat lenkt mit
Im Westen herrscht seit der Ära Reagan das Prinzip entfesselter Marktkräfte. Dieses System trifft in China auf einen Markt, in dem ganz andere Leitideen herrschen. In China bestimmt der Staat in vielen Dingen die Marschrichtung. Industrielle Leitentscheidungen werden in Peking gefällt. Der Kauf von Volvo passt in den Masterplan für Chinas Zukunft, der Kauf einer Spritfresser Marke wie Hummer nicht. Vor allem aber pushen die Chinesen mit aller Kraft die Elektromobilität. Die Idee dahinter ist verlockend "Den Westen überholen, ohne ihn einzuholen". Die chinesischen Autobauer haben erkannt, dass sie den Vorsprung von Traditionsherstellern aus Japan, Europa und den USA nicht über Nacht aufholen können, zumindest wenn es um konventionelle Antriebskonzepte geht. Aber was bedeutet das schon, wenn die Zeit der Achtzylinder, der 300 PS und der Nordschleifen-Fahrwerke zu Ende geht?



http://www.stern.de/auto/service/peking-autoshow-2010-china-…
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schrieb am 02.05.10 22:32:08
Beitrag Nr.48 
(39.441.828)
Antwort
Zitat
wer zu spät kommt, so glaubt er, den überrollt das Leben.



Better Place
Batterien für alle

30.04.2010
Von Peter Münch
Eindrucksvoller könnte die Symbolik nicht sein: In einem alten Öltank in Tel Aviv probt Shai Agassi die Revolution - der schnelle Akkutausch im Elektroauto


Shai Agassi ist für pfifige Ideen immer zu haben. Foto: Better Place

Einer wie er steht immer unter Strom. Wer die Welt zu einem besseren Platz machen will, der hat nicht viel Zeit und muss am besten an vielen Orten zugleich sein können. Und weil Shai Agassi obendrein für pfiffige Ideen immer zu haben ist, hat er sich einfach vervielfältigen lassen. Fast leibhaftig jedenfalls erscheint er den Besuchern im Informationszentrum seiner Firma "Better Place". Mal von rechts und mal von links preist er als Hologramm die Vorzüge seines vermeintlichen Wunderwerks: eines Elektroauto-Systems, mit dem Agassi nichts anderes als die automobile Welt revolutionieren will.

Der 42-jährige Israeli, der schon in jungen Jahren 400 Millionen Dollar mit dem Verkauf einer Software-Firma verdient und danach als Vorstand beim deutschen SAP-Konzern Furore gemacht hatte, ist der Motor dieser Revolution. Und die Keimzelle des Projekts, der Sitz des Besucherzentrums, ist das Innere eines gewaltigen ehemaligen Öltanks am nördlichen Stadtrand von Tel Aviv.

Wie fast alles ist auch das von eindrucksvoller Symbolik: Das Öl wird nicht mehr gebraucht, das Elektroauto hält Einzug. In keimfreiem Chic können die Besucher mit Hilfe von Imagefilmen und Infotafeln lernen, wohin die Reise gehen soll.

Zukunftsmusik ist das schon lange nicht mehr. Draußen auf dem Parkplatz steht schon die Limousine bereit zur freien Fahrt. Der Clou: Es sieht aus wie ein Auto, aber es riecht nicht und macht keinen Krach - und beschleunigt trotzdem wie ein Benziner. Mit dem französischen Renault-Konzern hat Agassi einen langfristigen Vertrag geschlossen. Bis 2016 will er dem Unternehmen 100.000 Fahrzeuge abnehmen, mindestens.

http://www.sueddeutsche.de/automobil/802/509929/text/


Israel setzt sich an die Spitze der E-Bewegung

Sein Heimatland jedenfalls steht voller Überzeugung hinter den Plänen des charismatischen Geschäftsmannes Shai Agassi, dem schon einmal bescheinigt wurde, dass er auch Kamele an die Saudis verkaufen könnte. Israels Präsident Schimon Peres persönlich hat sich des Projekts angenommen und Türen geöffnet.

Der größte Ölmagnat des Landes, Idan Ofer, der sein Geld mit einer riesigen Raffinerie in Haifa verdient, gehört mit 200 Millionen Dollar zu den Großinvestoren von Better Place, und die Regierung in Jerusalem verzichtet bei den Elektrofahrzeugen auf einen Großteil der sonst für Autos fälligen Importsteuer von 72 Prozent. Möglich wird das nur, weil sich Agassis Geschäfts- und Weltrettungsinteresse mit dem nationalen Interesse Israels trifft. Denn mit den Elektroautos könnte den feindlichen arabischen Nachbarn langfristig die Ölwaffe entwunden werden

Während anderswo auf der Welt die Ingenieure noch zwischen Hybrid und Zweifel stecken, preist Shai Agassi selbstsicher das Besondere an seinem Elektroauto-System. Der Käufer zahlt hierbei nur für das Auto, nicht für die unter der Rückbank installierte etwa 10.000 Dollar teure Batterie. Die bleibt im Besitz der Firma Better Place, die mit dem Autobesitzer einen Nutzungsvertrag ähnlich einem Handyvertrag abschließt. So wird der Autokauf erschwinglich - zumal, wenn er wie in Israel staatlich gefördert wird.

Schon im nächsten Jahr will Agassi sein Auto in Serie auf den Markt bringen. Israel ist neben Dänemark als Modell-Land auserkoren, und der israelische Boden wird dafür großflächig bereitet. Der Radius der Autos liegt derzeit bei 150 Kilometern, dann müssen die Batterien aufgeladen werden.


http://www.sueddeutsche.de/automobil/802/509929/text/4/

Agassi warnt: "Wer zu spät kommt ..."

Weil das jedoch immer Stunden dauert, baut Better Place ein landesweites Netz von mehr als hundert Austauschstationen in Israel auf. Dort wird in Minutenschnelle - wie beim Auftanken an einer Tankstelle - die verbrauchte Batterie gegen eine neue gewechselt. Überdies sollen die Autofahrer zu Hause, am Arbeitsplatz, auf Parkplätzen oder vor Supermärkten die Batterien an Steckdosen aufladen können, die auch von Better Place überall bereitgestellt werden.

Als jüngst Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer Israel besuchte, informierte auch er sich im umgebauten Öltank über Israels weit fortgeschrittenes Elektroauto-Projekt. Ganz am Ende der Hologramm-Vorführung erschien ihm dann aber Shai Agassi auch noch leibhaftig.

Der Firmenchef wollte es sich nicht nehmen lassen, den deutschen Minister persönlich davor zu warnen, dass die deutsche Autoindustrie in eine Sackgasse brause. In Wolfsburg, Stuttgart oder München hat Agassi nämlich bislang wenig Gehör gefunden - und ihm zufolge ist das vor allem ein Problem für die Deutschen. Denn wer zu spät kommt, so glaubt er, den überrollt das Leben.
http://www.sueddeutsche.de/automobil/802/509929/text/9/
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schrieb am 04.05.10 12:36:01
Beitrag Nr.49 
(39.451.332)
Antwort
Zitat
hier wurde bisher kein Wort über die Batterie von Ecolocap-Solutions verloren.
Diese kleine Firma hat erst kürzlich nachgewiesen, dass ihre Li-X CNT Batterie das beste Preis-Leistungsverhältnis der neuen Battreigeneration beansprucht. Eine Seirenproduktion wird um dies Batterie in der Massenproduktion nicht drum herum kommen.

Da aber jede größere Firma ihre eigene Batterie entwickelt und vermarkten will, wird es jetzt knapp mit ECOS.
Schade, könnte auch der Renner werden, wenn ein Partner an Bord käme und Motorräder, oder Fahrräder oder Kleinwagen, Busse oder ... ausstatten würde.
Avatar
schrieb am 12.05.10 11:05:02
Beitrag Nr.50 
(39.505.912)
Antwort
Zitat
Technologie:
Akku-Tüftler braucht das Land
Die Einführung von Elektroautos ist Zukunftsmusik - doch schon jetzt beflügelt sie nicht nur die Fantasie von Politikern und Industrieführern, sondern bietet auch für Akademiker neue berufliche Perspektiven. Vor allem Elektrochemiker, Logistiker


Noch ist die serienmäßige Einführung von Elektroautos Zukunftsmusik - doch schon jetzt beflügelt sie nicht nur die Fantasie von Politikern und Industrieführern, sondern bietet auch für Akademiker neue berufliche Perspektiven. Das gilt vor allem für die Batterieforschung. Wer hier Fachmann, also Elektrochemiker ist, der gehört momentan zu den am stärksten umworbenen Berufsgruppen überhaupt. Denn bisher scheitert die Serienreife von Elektroautos an der mangelnden Reichweite, da die Batterien noch zu wenig Speicherkapazität haben.In Deutschland gibt es jedoch keinen einzigen Produktionsstandort für moderne Batteriesysteme der Lithium-Ionen-Technologie, die bereits bei Handyakkus oder Laptops zum Einsatz kommen. Das Wissen ist rar. Der einzige in Deutschland vertretene Batterieproduzent, Varta, fertigt auf Basis der alten Nickel-Kadmium-Technologie, die für Elektroautos jedoch nicht geeignet ist.

von reinhard am 12.05.2010 09:35
Uhr Einfach unwirtschaftlich, weil Energiedichte zu gering! Eine Uralttechnologie! Den ersten Geschwindigkeitsrekord hielt 1899 ein Elektroauto, der Hybridantrieb wurde 1916 erfunden. Wie auch Solar- und Windkraft; alles Uralttechnologien die ihre massenhafte Verbreitung
einer, in westlichen Wohlstandsstaaten, in produktionsfernen gutversorgten Eliten massenhaft auftretenden CO2-Hyperallergie verdanken! Im Gewandt des Weltenretters haben sie es verstanden den Rest der Bevölkerung zur kollektiven Selbstvernichtung zu bewegen. Alle diese Forschungen erinnern, in ihrer Realitätsferne, doch stark an die mittelalterliche alchemistichen Suche nach dem Stein des Weisen!


http://www.karriere.de/bildung/akku-tueftler-braucht-das-lan…

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