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Am Sterbebett eines Systems ( Seite 20)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 21.01.09 17:19:56
von
neuster Beitrag 25.05.12 19:36:37
von

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schrieb am 27.01.09 12:31:56
Beitrag Nr.191 
(36.456.238)
Antwort
Zitat

http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-ger…

Gerichtsvollzieher statt Rettungsschirm
Wenn Arbeiter ihren Lohn zurückzahlen müssen
:cool:
Die Mitarbeiter einer kleinen Druckerei in Franken können es nicht fassen. Bis zum Schluss haben sie ihrem insolventen Betrieb die Treue gehalten, sogar verspätete Lohnzahlungen in Kauf genommen. Und genau dafür werden sie jetzt bestraft. Weil sie von der Krise ihres Arbeitgebers wussten, sollen sie drei Monate ihres Gehalts zurückzahlen. Das ist ein Wahnsinn? Nein, das ist deutsches Insolvenzrecht!

Von Ulrich Hagmann, Christoph Hoppstädter
Stand: 26.01.2009

Diese Menschen haben nicht nur ihren Job verloren, sondern sollen jetzt auch noch Geld zurück zahlen. Die Mitarbeiter der insolventen Firma Maintaldruck in Oberfranken haben monatelang um ihre Firma gekämpft, haben weiter gearbeitet, obwohl der Chef nur noch schleppend bezahlt hat. Weil sie angeblich von der Krise ihres Arbeitgebers wussten, verlangt der Insolvenzverwalter jetzt den Lohn zurück.



Gerichtsvollzieher statt Rettungsschirm: Wenn Arbeiter ihren Lohn zurückzahlen müssen
Die Mitarbeiter einer Druckerei in Franken können es nicht fassen. Bis zuletzt haben sie ihrem insolventen Betrieb die Treue gehalten, sogar verspätete Lohnzahlungen akzeptiert. Und genau dafür werden sie jetzt bestraft. Weil sie von der Krise ihres Arbeitgebers wussten, sollen sie drei Monate ihres Gehalts zurückzahlen.




Simone Franke: "Bei mir geht’s um drei Monatsgehälter, das sind ungefähr so 4.500 Euro. Und was mich daran ärgert ist, dass ich dafür gearbeitet habe und zwar nicht zu wenig, sondern auch mit Überstunden und Urlaubsverzicht."

Karlheinz Schmidt: "Bei mir beläuft sich die Forderung auf 12.514 Euro."

Ute Träupmann: "Das ging bei mir um einen Betrag von über 9.000 Euro."

Ilse Göbel: "Das ist für mich ein Haufen Geld, dafür habe ich gearbeitet und geschwitzt. Und jetzt soll ich damit dem Herrn Hahn seine Schulden bezahlen."

Werner Heller: "Die Leute haben gearbeitet, die haben bis zuletzt Überstunden gemacht, die haben von nichts gewusst, dass da etwas im argen liegt. Und deswegen finde ich das unfair, allein von den Politikern, die machen da in den Hinterzimmern ihre Paragraphen und wir müssen das auslöffeln und das sehe ich nicht ein."

Unglaublich, aber wahr: Lohn zurück zahlen für geleistete Arbeit. Das ist deutsches Insolvenzrecht: Akzeptiert ein Arbeiter verspätete Zahlungen, wird er zum Kreditgeber seines Chefs und wird anderen Gläubigern gleichgestellt. Alle Zahlungen der letzten drei Monate vor der Insolvenz können angefochten werden. Das hat der Insolvenzverwalter bei allen 40 Beschäftigten der Firma Maintaldruck getan. Warum er diesen ungewöhnlichen Weg geht, wollte uns der Mann vor der Kamera nicht erklären.

Karlheinz Schmidt, ehemaliger Angestellter Maintaldruck: "Ärgern tut mich an der ganzen Sache, dass wir praktisch machtlos sind gegen dieses Gesetz, gegen diese Unverschämtheit, dass wir die drei Monatsgehälter, die wir auch verdient haben und erarbeitet haben, dass wir die zurück zahlen müssen."

Simone Franke, ehemalige Angestellte Maintaldruck: "Also, wir wollten halt die Arbeitsplätze erhalten, wie die Frau Merkel so schön bemerkt hat. Arbeitsplätze erhalten und nicht abschaffen und werden jetzt dafür bestraft."

Auch Susi Weith, Mutter von zwei Kindern, hat verzweifelt um ihren Arbeitsplatz gekämpft. Als der Lohn nicht kam, hat sie weitergearbeitet, ihr Konto überzogen, um die laufenden Kosten zu decken. Jetzt soll die Frau den verspätet bezahlten Lohn zurück zahlen, 3.460 Euro verlangt der Insolvenzverwalter. Woher sie das Geld nehmen soll, weiß sie nicht.

Susi Weith, ehemalige Angestellte Maintaldruck: "Es waren einige von uns Mitarbeitern auf dem Arbeitsamt, da wurde ihnen sogar gesagt, dass verzögerte Lohnzahlung kein Kündigungsgrund ist und wenn du quasi dann selber kündigst, dann würdest du ja gesperrt werden, deswegen hat das ja auch keiner gemacht. Also, du bist in einer Situation, auf der einen Seite sollst du arbeiten, kann aber sein, dass du das zurück zahlst, wenn du kündigst, wirst du gesperrt und kriegst kein Geld."

In derselben Situation waren letztes Jahr die Arbeiter der Firma Holz Nützel in Rehau. Auch sie hatten verspätete Lohnzahlungen akzeptiert und sollten deshalb nach der Insolvenz ihrer Firma ihren Lohn für geleistete Arbeit zurück zahlen. Insolvenzverwalter Eberhard Irrgang aus Selb wollte ein Exempel statuieren und hat 120 Arbeiter der Firma Nützel auf Rückzahlung von 225.000 Euro Lohn verklagt. Er bekam in vielen Fällen Recht. 15 Arbeiter haben schon bezahlt, Beträge zwischen 2.500 und 6.000 Euro plus Verfahrens- und Anwaltskosten der Gegenseite.

Eberhard Irrgang, Insolvenzverwalter: "Mitleid schon, auf der einen Seite ja, auf der anderen Seite, wenn ich es nicht tun würde, wäre ich jedem Gläubiger gegenüber Schadensersatzpflichtig."

Klaus Völkel, ehemaliger Nützel-Arbeiter, soll 5.800 Euro zahlen, doch er wehrt sich und hat mit ehemaligen Kollegen den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages angerufen.

Klaus Völkel, ehemaliger Angestellter Holz Nützel: "Die Meinung war eigentlich einhellig, dass das Gesetz als solches richtig ist. Die Gleichberechtigung der Gläubiger, egal ob es ein Mitarbeiter ist oder ein normaler Lieferant. Die haben das bestätigt und auch verteidigt, die Politiker."

Im Bundskabinett ist Arbeitsminister Olaf Scholz und für das Insolvenzrecht Justizministerin Brigitte Zypries zuständig. Beide hatten für ein Interview mit report MÜNCHEN keine Zeit. In einer schriftlichen Stellungnahme verteidigt das Haus Zypries die gegenwärtige Regelung, spricht von wenigen Einzelfällen, verweist auf den Insolvenzgeldanspruch der Arbeitnehmer und verspricht, die Entwicklung in diesem Bereich sehr sorgfältig zu beobachten.

Simone Franke, ehemalige Angestellte Maintaldruck: "Ich fühle mich von den Politikern im Stich gelassen, da ja andere dafür belobigt werden, dass sie jetzt Gelder, die ihnen nicht gehören, veruntreuen, siehe Banken und dafür noch Milliarden wieder einnehmen. Und wir als kleiner Arbeiter eben dafür bestraft werden, dass wir eben auf Arbeit gehen."

Ute Träupmann, ehemalige Angestellte Maintaldruck: "Der Arbeitnehmer bringt bis zum Schluss seine Leistung, um seinen Arbeitsplatz und die Firma zu retten, ist loyal und wird dann dafür bestraft. Das kann doch nicht im Sinne des Gesetzes und der Gesetzgeber sein."

Weil sie sich im Stich gelassen fühlen, gehen die Arbeiter von Maintaldruck vergangenen Donnerstag in die Offensive, sie laden die Presse zu einer Informationsveranstaltung.

Susi Weith: "Wir wollen einfach das publik machen und das andere in derselben Situation, die ihre Löhne nicht pünktlich kriegen, dass die vorgewarnt sind, dass die was unternehmen können."

Schließlich kommt es jetzt in der Wirtschaftskrise wahrscheinlich noch viel häufiger zu Insolvenzen. Mitarbeiter, die ihre Firma retten wollen und deswegen verzögerte Lohnzahlungen akzeptieren, müssen damit rechnen, vom Insolvenzverwalter später zur Kasse gebeten zu werden.

Ute Träupmann: "Die haben ja das Geld nicht auf die Seite gelegt, die haben ja schon Entbehrungen gehabt aufgrund der unregelmäßigen Lohnzahlungen der letzten Monate, viele mussten Versicherungen kündigen, mussten Kredite aufnehmen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Und ist das vom Gesetzgeber gewollt, dass Menschen da in die Privatinsolvenz getrieben werden? Das kann doch nicht angehen."

Die derzeitig gültige Insolvenzordnung ist seit 1999 in Kraft, doch erst jetzt wird klar, welch fatale Folgen das Gesetz für Arbeitnehmer hat. Wenn die Politik hier nicht korrigierend eingreift, werden noch viele Beschäftigte für die Fehler ihrer Chefs teuer bezahlen.

Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger.
Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger.

Wilhelm Schlötterer
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schrieb am 27.01.09 13:23:56
Beitrag Nr.192 
(36.456.631)
Antwort
Zitat
Spanien Arbeitslosigkeit in Spanien erreicht furchterregende Höhen
Von Anne Grüttner 27.01.2009

MADRID. Die Zahlen der Statistiker bestätigten schlimmste Befürchtungen: Spaniens Arbeitslosenquote ist auf knapp 14 Prozent gestiegen - der mit Abstand höchste Wert aller 27 EU-Staaten und fast das Doppelte des Durchschnitts in der Europäischen Union. Allein von Oktober bis Dezember 2008 verloren 609 000 Menschen ihre Stelle - so viele wie nie in einem Quartal seit Gründung der Demokratie im Land. Im Gesamtjahr schwoll das Heer der Nichtbeschäftigten um 66 Prozent auf 3,2 Millionen an.

Unmittelbarer Auslöser ist vor allem die Immobilienkrise. Gestiegene Zinsen, überhöhte Wohnungspreise und die zögerliche Kreditvergabe der Banken haben die Nachfrage nach Wohnungen einbrechen lassen. Die große Zahl unverkaufter Neubauwohnungen hat den Wohnungsbau praktisch zum Erliegen gebracht. Entsprechend sank die Beschäftigung am Bau 2008 um fast ein Viertel. Aber auch Industrieunternehmen (minus sieben Prozent) und die Dienstleister (minus fünf Prozent) entlassen in großem Stil.

Der Trend wird sich nach Meinung der meisten Experten nicht so schnell umkehren - selbst wenn die internationale Finanzkrise und die heimische Immobilienkrise überstanden sein werden. Komme es nicht zu weitgehenden Strukturreformen, vor allem am Arbeitsmarkt, könne Spanien für längere Zeit ein Panorama des "schwachen Wachstums, der langwierigen Entschuldung und hoher Arbeitslosigkeit" erleben, schlussfolgerte der Internationale Währungsfonds jüngst.

"Spaniens Wachstumsmodell war sehr angelsächsisch geprägt, es basierte stark auf kreditgetriebenem Binnenkonsum und Immobilienwirtschaft und wurde von einem steigenden Leistungsbilanzdefizit begleitet", sagt Fernando Ballabriga, Direktor des Bereichs Wirtschaft an der Managementhochschule ESADE. Zwar hat Spanien gegenüber den USA und Großbritannien den Vorteil eines relativ stabilen Bankensystems. Doch ein anderer Faktor dürfte nach Meinung vieler Experten dafür sorgen, dass sich die Iberer langsamer von der Krise erholen: Sie haben weder die Währungshoheit, um eine Abwertung vorzunehmen, noch ist der Arbeitsmarkt flexibel genug, um angesichts des einbrechenden Binnenkonsums verstärkt auf den Export umzusatteln. Die Löhne sind an die Inflation gebunden, die traditionell rund einen Prozentpunkt über dem EU-Durchschnitt liegt. Dadurch stieg das Lohnniveau im Vergleich zu den EU-Handelspartnern überdurchschnittlich; dabei hinkt die Produktivität hinterher. Einer der Hauptgründe für die niedrige Produktivität wiederum liegt in der starken Dualität des Arbeitsmarkts: Eine schrumpfende Zahl von Festangestellten ist durch rigiden Kündigungsschutz gesichert. Ihnen gegenüber steht ein wachsendes Heer leicht kündbarer Zeitarbeiter. Zeitarbeiter machen ein knappes Drittel des Arbeitsmarktes aus, darunter sind viele junge Leute. Bei den unter 25-Jährigen beträgt die Arbeitslosenquote fast 30 Prozent.

"In einer Währungsunion muss die Anpassung über Fiskalpolitik oder über Löhne und andere Marktpreise funktionieren. Wenn das nicht geht, passt sich die Wirtschaft über steigende Arbeitslosigkeit an", weiß Ballabriga. Genau das passiert nun. Der Regierung zufolge wird die Arbeitslosigkeit noch bis Ende 2009 auf knapp 16 Prozent steigen; die EU-Kommission sieht die Quote für 2010 bei 19 Prozent.
:mad:
URL: http://www.wiwo.de/politik/arbeitslosigkeit-in-spanien-erreicht-furchterregende-hoehen-385218/
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schrieb am 27.01.09 13:28:47
Beitrag Nr.193 
(36.456.671)
Antwort
Zitat
Guten Tag,
zur Mittagszeit dies hier.

...die Rücknahme jüngster Beitragserhöhungen...
Wieso senkt man erst, wenn dann später letztendlich alle mehr bezahlen dürfen und das Ganze auch noch auf Pump.

Das "Konjunkturpaket" ist ja jetzt durch inclusive:

Weichen für neue Milliardenzuschüsse an Gesundheitsfonds gestellt

BERLIN (dpa-AFX) - Mit dem Konjunkturpaket hat das Kabinett auch die Weichen für neue Milliardenzuschüsse an den Gesundheitsfonds gestellt. So soll die Rücknahme jüngster Beitragserhöhungen bezahlt und weitere Beitragsausfälle wegen der Rezession ausgeglichen werden.

Zur Jahresmitte werde der Bundeszuschuss für 2009 um 3,2 Milliarden Euro erhöht, für 2010 um 6,3 Milliarden, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Dienstag in Berlin mit. Der Zuschuss steige damit im Jahr 2009 auf 7,2 Milliarden Euro, im Jahr darauf auf 11,8 Milliarden. Bereits im Jahr 2012 sollen dann Familienleistungen der gesetzlichen Krankenkassen im Wert von 14 Milliarden Euro aus Steuermitteln abgeglichen werden. Im Gegenzug sinkt der Beitragssatz ein halbes Jahr nach der Festlegung auf Rekordhöhe von 15,5 Prozent zum 1. Juli auf 14,9 Prozent.

Einnahmeausfälle wegen der Rezession werden zugleich durch ein Darlehen des Bundes abgedeckt - "nach derzeitigem Stand" bis zu eine Milliarde Euro, so das Ministerium. Damit der Fonds das Geld nicht im "wahrscheinlich immer noch wirtschaftlich schwierigen" Jahr 2010 zurückzahlen muss, ist das Darlehen nun erst bis Ende 2011 zu tilgen. Eine Rückzahlungspflicht bereits für 2010 hätte wieder zu Beitragserhöhungen oder Zusatzprämien beitragen können.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sagte: "Der Gesundheitsfonds bildet einen Schutzschirm über der Gesundheitsversorgung in Deutschland, weil in schwierigen Zeiten der Staat durch Steuermittel stabilisierend eingreift." Ohne Fonds hätte es bei großen Kassen Beitragssatzsteigerungen auf 17 Prozent und mehr gegeben, sagte Schmidt. Das Ministerium betonte, Teil des Investitionsprogramms seien "an hervorgehobener Stelle" auch die Krankenhäuser./bw/DP/ck

Quelle: http://www.boersen-zeitung.de/index.php?l=5&dpasubm=ub&…
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schrieb am 27.01.09 13:32:59
Beitrag Nr.194 
(36.456.708)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.456.671 von Maraho am 27.01.09 13:28:47Dies hier ging ja schon durch die Medien:

Ifo: Stimmung in Wirtschaft steigt überraschend

Auch ich bin überrascht. Verbreitet man jetzt aufgrund der unfassbaren Neuverschuldung Optimismus?
Avatar
schrieb am 27.01.09 13:37:25
Beitrag Nr.195 
(36.456.750)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.456.238 von kiska am 27.01.09 12:31:56Guten Tag kiska,

dies hier habe ich in der FTD von heute gefunden.
Hat letztlich auch mit dem Thema Deines Beitrages zu tun.

Umfrage unter Kreditinvestoren
Firmengläubiger fürchten harte Zeiten
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Beispiele wie Conti/Schaeffler zeigen: Viele hochverschuldete Firmen sind in einer prekären Lage – und damit oft auch ihre Kreditgeber. Doch es kommt noch dicker: Richtig klamm werden die Unternehmen europaweit erst Ende des Jahres. Doch schon jetzt frisst der Schuldendienst die Investitionsmittel auf.

Weiterführend: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Umfr…
Avatar
schrieb am 27.01.09 13:42:08
Beitrag Nr.196 
(36.456.786)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.456.671 von Maraho am 27.01.09 13:28:47Und eine weitere Bürgschaft...
Ich möchte endlich auch eine!

Einen schönen Mittag euch allen.
Bis später!

Deutschland bietet Airbus-Kunden Bürgschaft an

Erst Frankreich, jetzt Deutschland: Airbus bekommt auch von der Bundesregierung staatliche Unterstützung. Damit Kunden des Konzerns ihre Aufträge wegen der Wirtschaftskrise nicht stornieren, bietet der Staat Bürgschaften an.

Weiterführend: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,603758,00.html …
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schrieb am 27.01.09 14:16:58
Beitrag Nr.197 
(36.457.059)
Antwort
Zitat
Sind wir nicht alle ein wenig “Hyper”?
von weissgarnix, 27. Januar 2009 11:32

Der FT Alphaville Blog zitiert heute aus einem Newsweek-Interview des Zentralbankpräsidenten von Zimbabwe, Gideon Gono. :laugh:Würde man diesen Hintergrund nicht kennen, fast würde man meinen, man hätte bereits einen Ausschnitt aus Ben Bernanke’s Memoiren :laugh:aus dem Jahr 2020 vor Augen:

“Ich lehne mich zurück und sehe die Welt, wie sie über den Credit Crunch jammert. Und wie sie dabei über etwas, das erst weniger als ein Jahr andauert, bereits hysterisch wird. Ich hingegen habe damit die letzten 10 Jahre leben müssen, mein Land bekam während einer ganzen Dekade keinen Kredit.

Ich druckte Z$1.5 Quadrillionen, aber die Börsenkapitalisierung betrug Z$100 Sextillionen.

Die traditionelle Ökonomie verurteilte mich dafür, meinte, ich wäre damit der Verantwortliche für die Hyperinflation. Aus schierer Notwendigkeit heraus, um meinem Volk das Überleben zu ermöglichen, mußte ich auf dieses Mittel zurückgreifen. Ich mußte zu außergewöhnlichen Methoden greifen, die sich in keinem Lehrbuch finden.

Und dann plötzlich ermahnt der IMF die USA, sie mögen bitte die Druckerpresse anwerfen. Da begann ich die Welt in einem ganz neuen Licht zu sehen, alle machen jetzt genau das, von dem sie mir immer erzählten, ich dürfte es nicht. So entschied ich, dass Gott auf meiner Seite wäre, und gekommen war, um mich zu rehabilitieren.“

Tja, so schnell kann’s gehen. Zimbabwe als der finanzpolitische Praeceptor Mundi unserer Tage, ich finde, das paßt perfekt in eine an Kuriositäten aller Art ohnehin nicht arme Epoche.

Avatar
schrieb am 27.01.09 15:33:56
Beitrag Nr.198 
(36.457.755)
Antwort
Zitat
Verfasst von James Turk am 27.01.2009 um 13:04 Uhr
Eine weitere Große Depression
Ich mag es nicht, wenn ich jedes neue Jahr mit düsteren Mitteilungen beginne. Ich habe ein optimistisches Wesen, bin aber auch Realist, der gerne auf die Fakten schaut. Zurzeit sind diese Fakten jedoch nicht sehr schön und sie sagen mir, dass sich die Welt in einer neuen Großen Depression befindet. Hier kommen ein paar schockierende Dinge bezüglich der US-Wirtschaft, die man sich einmal zu Gemüte führen sollte.

Das National Bureau of Economic Research geht davon aus, dass die aktuelle Rezession im Dezember 2007 begann. Seit dieser Zeit hat es nur einen Monat gegeben, in dem in der US-Wirtschaft kein Arbeitsplatz verloren ging; besorgniserregend ist allerdings, dass Arbeitsplätze jetzt in zunehmenden Umfang und immer schneller gestrichen werden, was darauf verweist, dass die Wirtschaft in einer Abwärtsspirale gefangen ist.

Letzte Woche gab die US-Regierung an, die Arbeitslosenrate sei im vergangenen Dezember im Vergleich zum Vormonat von 6,8% auf 7,2% gestiegen. In der US-Wirtschaft gingen im Jahr 2008 2,6 Millionen Arbeitsplätze verloren, davon entfallen auf die letzten vier Monate 1,9 Millionen Arbeitsplätze. Davon gingen allein im Monat Dezember 524.000 verloren.

Das sind also deutliche Anzeichen für weiter steigende Arbeitslosenzahlen. Die Unternehmen senken die Arbeitszeit. Sie hatte im Dezember mit 33,3 Arbeitswochenstunden ein Rekordtief erreicht. Diese Maßnahme ist ein Indikator für die zukünftigen Entwicklungen, da die Unternehmen zuerst bei der Arbeitszeit Einschnitte vornehmen, bevor sie Angestellte entlassen. Die Zahl der Kündigungen wächst zudem weiter an. Das Wall Street Journal berichtet: "Das neue Jahr hat keine Lockerungen bei den Entlassungszahlen gebracht. Die Unternehmen kündigten mehr als 30.000 zusätzliche Stellenkürzungen an."

Die monatlich erscheinenden Arbeitslosenzahlen werden vom Bureau of Labor Statistics erstellt: www.bls.gov/news.release/empsit.nr0.htm. Sie zeigen, dass die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Jahr um 3,6 Millionen auf 11 Millionen angestiegen ist, aber die realen Zahlen sind viel schlimmer, wenn man unter die nette Aufmachung dieses Berichts schaut. Das Wall Street Journal erklärt es folgendermaßen: "Die offizielle Arbeitslosenquote liegt bei 7,2%; rechnet man jedoch jene "entmutigten Arbeiter" (discouraged workers) hinzu, die aus der Kategorie Erwerbsfähige fielen und auch die Teilzeitarbeiter, die keine Vollzeitbeschäftigung finden können, so kommt man für den Monat Dezember auf eine Zahl von 13,5%. Das ist fast ein ganzer Prozentpunkt mehr als im Vormonat. Ende 2007 lag der Prozentsatz noch bei 8,7%.

Eine Arbeitslosenrate von 13,5% ist schockierend, aber in Wirklichkeit ist es noch schlimmer, da das WSJ immer noch von staatlichen Berichten ausgeht. Um ein unverblümtes Bild der Situation zu bekommen, muss man die Zahlen privater Ökonomen hinzuziehen. Ich vertraue diesbezüglich auf die Arbeiten von John Williams (Shadow Government Statistics www.shadowstats.com), der in seinem letzten Bericht die wahre Situation am Arbeitsmarkt aufzeigt. "Während der Clinton-Ära wurden "entmutigte Arbeiter" - jene, die aufgehört haben, nach Arbeit zu suchen, weil es keine Arbeit gab - umdefiniert. In den Statistiken tauchten sie jetzt nur noch auf, wenn sie für weniger als ein Jahr "entmutigt" waren. In dieser Zeit wurde der Großteil der entmutigten Arbeiter wegdefiniert. Addiert man sie wieder zur gesamten Arbeitslosenzahl, so stieg die eigentliche Arbeitslosigkeit (laut der Schätzungen des alternativen Arbeitslosenindikators der SGS) von 16,6% im November auf 17,5% im Dezember."

Arbeitslosigkeit ist der entscheidende Indikator, der anzeigt, ob eine Depression begonnen hat; laut den SGS-Indikatoren nähern wir uns rapide einer Arbeitslosenquote von 25% an, die für gewöhnlich als der wichtigste Wegweiser gilt, der den Weg in die Tiefen einer Großen Depression anzeigt. Die hohe Arbeitslosenzahl zog eine breite Elendsschneise zwischen die amerikanische Bevölkerung.

In Anbetracht der aktuellen Arbeitslosenrate von 17,5% scheine ich mit meinen Verweisen auf eine Große Depression gar nicht so weit daneben zu liegen, und mit dieser Sichtweise stehe ich nicht allein. Andere, die sich besser auf das wirtschaftliche Umfeld verstehen, sehen es genauso wie ich.

Das folgende Zitat stammt beispielsweise aus der Rubik Kommentare der New York Times, Paul Krugman schrieb am 5. Januar: "Die erschreckend hohen Arbeitslosenzahlen beschränken jedoch nicht nur auf die USA, dieser Umstand betrifft die ganze Welt. Gerade der industrielle Sektor bricht überall zusammen. Die Banken geben keine Kredite; Unternehmen und Konsumenten geben kein Geld aus. Nehmen wir kein Blatt vor den Mund: Es sieht verdammt nach dem Beginn einer zweiten Großen Depression aus."

Da stimme ich zu, was ungewöhnlich ist, denn ich stimme nicht häufig mit Paul Krugman überein. Und nicht nur mit seiner Feststellung über eine weitere Große Depression stimme ich überein, sondern auch mit einem anderen, grundlegenden Punkt seiner Analyse in diesem Artikel.

Und zwar schreibt Paul Krugman: "2003 erklärte Robert Luca von der University of Chicago in seiner Antrittsrede als Präsident der American Economic Association, das zentrale Problem der Depressionsvermeidung sei praktisch gelöst worden; und das schon seit vielen Jahrzehnten. Allen voran Milton Friedman überzeugte viele Ökonomen, dass die US-Notenbank die Depression in ihren Anfängen hätte stoppen können, hätte sie ganz einfach mehr Liquidität bereitgestellt, was den schweren Einbruch des Geldangebots verhindert haben würde… Aber es stellt sich nun heraus, dass die Vermeidung von Depressionen am Ende gar nicht so einfach ist."

Es ist nicht nur nicht "einfach", es ist unmöglich, und der Grund dafür ist simpel. Ludwig von Mises erklärte dieses Phänomen 1912 in seinem bahnbrechenden Werk "Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel"

Die Banken vergeben im Grunde genommen zu viele Kredite und schaffen damit die Voraussetzung für einen "Boom", der sich dann auf einem nicht nachhaltigen und wackeligen Fundament aus Kredit entwickelt. Am Ende erkennen die Banker und ihre Kreditnehmer, dass diese Kreditausweitung und die daraus entstehenden Schuldenberge unvorsichtig waren; anschließend versuchen sie die düstere Situation ihrer Bilanzen zu verbessern. Zum "Bust" kommt es, da die Kredite, die während guter Zeiten aufgenommen wurden, unweigerlich zu schlechten Investitionsentscheidungen geführt hatten, die nur im Licht des illusorischen Booms den Anschein von Solidität hatten.

Kurz: Prosperität kommt von harter Arbeit und Ersparnissen, nicht von geliehenem Geld und Konsum. Leider sind harte Arbeit und Ersparnisse zu kurz gekommen, und weltweit bekommen die Wirtschaften die Konsequenzen jetzt zu spüren.

Jahrzehntelang ist die Weltwirtschaft im Allgemeinen und die US-Wirtschaft im Besonderen in den Genuss eines Booms gekommen. Jetzt befinden sie sich inmitten eines Busts, und ab hier gehen Mr. Krugman und ich wieder getrennte Wege. Er glaubt, dass der aktuelle Bust mit dem alten Rezept, durch Mehrausgaben des Staates, abgewendet werden kann.

Er schreibt: "Friedmans Behauptung, Geldpolitik hätte die Große Depression verhindern können, war ein Versuch, die Untersuchungen John Maynard Keynes zu verwerfen, denen zufolge die Geldpolitik im Umfeld einer Depression ineffizient sei und die Fiskalpolitik - groß angelegte Defizitfinanzierung durch den Staat - benötigt wird, um Massenarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Das Scheitern der Geldpolitik in der aktuellen Krise zeigt zum ersten Mal, dass Keynes Recht hatte. Und keynesianische Gedanken stehen hinter Obamas Plänen zur Rettung der Wirtschaft."

Aber es ist dieses verquere Denken, das die US-Wirtschaft - und eben auch die Weltwirtschaft - überhaupt erst in dieses Chaos gestürzt hat. Daher kann das Heil auch nicht in Form von Staatsaugaben kommen, die ja insgesamt aus Schulden finanziert werden; geschätzte 2 Billionen $ wird die Regierung für das aktuelle Finanzjahr aufnehmen.

Falls Herr Obama diesem Rat folgt - und er hat deutlich gemacht, dass er es tun wird - wird die US-Regierung schließlich einmal zu viel die "Finanzbrunnen" angezapft haben. Es ist töricht, zu denken, die Mittel und die Kreditkapazität der Bundesregierung seien unbegrenzt. Sie sind es nicht; und mehr noch, sie wurden bereits überschritten. Fakt ist allerdings, dass heutzutage nur wenige Menschen diese Tatsachen wahrnehmen, was in Bubble-Phasen allerdings immer der Fall ist. Menschen akzeptieren gängige Meinungen ohne Widerspruch oder sogar ohne oberflächliches Nachdenken. Denken Sie doch beispielsweise über Folgendes nach:


1. Um das Jahr 2000 - Es macht nichts, wenn die Internetaktien bei einem Mehrfachen der Gewinne gehandelt werden, weil "diese Unternehmen die Art unseres Geschäftslebens verändern werden."

2. Um das Jahr 2005 - Es macht nichts, wenn Menschen Kredite in Höhe von 125% des Kaufpreises der Immobilie aufnehmen, weil "die Immobilienpreise immer steigen werden."

3. Um das Jahr 2009 - "Die T-Bills und T-Bonds der US-Regierung sind risikofrei", die Bundesregierung kann daher unbegrenzte Mengen Geld leihen. Dieses Beispiel für Bubble-Mentalität blendet nicht nur das Scheitern zahlloser Regierungen aus, sie berücksichtigt ebenfalls nicht die US-Geschichte der Zahlungseinstellungen (Gold im Jahr 1933 und Silber im Jahr 1967) und auch nicht die anhaltende Abwertung des bemitleidenswerten US-Dollars durch die Inflation.

Es ist fragwürdig, ob das keynesianische Dogma überhaupt einmal funktioniert hat, ungeachtet dessen ist aber eine Schache klar: Erhöhte Kreditaufnahmen und erhöhte Ausgaben durch einen zu stark fremdkapitallastigen Staat in einem zu fremdkapitallastigem Land, das ohnehin schon der größte Schuldner der Welt ist, wird unsere Wirtschaft nicht stark machen oder zu einem wirtschaftlichen Wiederaufleben führen. Es wird zum Zusammenbruch der Währung führen, so wie es auch Dutzenden anderen Ländern auf der ganzen Welt passiert ist. Folgt die neue Administration dem toten keynesianischen Dogma, so läutet sie die Totenglocken für den US-Dollar.

Kurz: Die größte Bubble von allen - die Annahme, der Dollar sei "Geld" - ist gerade dabei, zu platzen. Der US-Dollar ist auf dem Weg zum Friedhof der Währungen - und er wird dort bald ankommen.

Nicht nur der US-Dollar hat Probleme; wie in den 1930er Jahren sind diese Probleme global. Hatte man noch gehofft, China würde der Schockdämpfer der Welt sein, so zeigt sich jetzt, dass die Exporte wie auch die Importe von den Ständen fallen, die vor Jahren erreicht wurden, da die industrielle Aktivität abgewürgt wird. Deutschland kommt ebenso ins Wanken, wie auch große Teile Europas. Und noch in einer weiteren Hinsicht ähnelt diese Situation den 1930ern.

Die meisten Menschen datieren den Beginn der großen Depression auf den Aktienmarktcrash des Jahres 1929 zurück. Ich denke, dass er mehr als ein Jahr später begann, mit dem Zusammenbruch der Bank of the United States im Dezember 1930 - einer Geschäftsbank mit Sitz in New York City. Der Zusammenbruch dieser Bank verwandelte einen wirtschaftlichen Abschwung in eine ausgewachsene Panik, die das amerikanische Bankensystem bis ins Mark erschütterte. In der ganzen Welt wurden nach und nach die Folgen spürbar, so wie es beim Zusammenbruch von Lehman der Fall gewesen ist.

Gibt es fürs Jahr 2009 irgendwelche guten Nachrichten? Es gibt zwei Sachen, die Sie aufheitern müssten.

Erstens: Die bis auf 40 $ pro Barrel einbrechenden Rohölpreise haben den Amerikanern rund 200 Milliarden Dollar zurück in die Taschen gebracht. Dies könnte die wirtschaftliche Aktivität etwas unterstützen, oder zu mindestens die Bilanzen des Haushalts ein wenig stopfen.

Zweitens: Gold wird wahrscheinlich ein weiteres gutes Jahr erleben, da die Welt ihre Augen immer weiter vor den realen Zuständen öffnet. Dabei wird man auch verstehen, dass Gold Geld ist, eine gute Sache, die man jederzeit besitzen sollte, aber besonders in Zeiten wirtschaftlichen und geldpolitischen Chaos.


© James Turk
GoldMoney.com

Dieser Artikel erschien am 15.01.2009 auf www.kitco.com und wurde exklusive für GoldSeiten übersetzt.



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schrieb am 27.01.09 16:09:41
Beitrag Nr.199 
(36.458.073)
Antwort
Zitat
27.01.2009 16:02
Eilmeldung: US-Verbrauchervertrauen unter Verbrauchen
New York (BoerseGo.de) - In den USA ist das vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen für den Monat Januar auf 37,7 Punkte gefallen. Volkswirte sind für den Monat Januar von einem Anstieg gegenüber dem Dezember-Niveau von 38,0 Punkten auf 39,0 Zähler ausgegangen.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
Avatar
schrieb am 27.01.09 16:13:11
Beitrag Nr.200 
(36.458.115)
Antwort
Zitat
Dienstag, 27. Januar 2009, 15:34 Uhr
TV-Star Hans Meiser: Firma pleite Die Produktionsfirma des Moderators Hans Meiser, „creatv“, hat nach zwei geplatzten Projekten Insolvenzantrag gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Christoph Niering, bestätigte einen Bericht des Branchendienstes kress. Die „creatv“ Fernsehproduktions GmbH produzierte früher für RTL Sendungen wie „Der heiße Stuhl“, die Talkshows „Hans Meiser“ und „Bärbel Schäfer“. Zwei abgesprungene Investoren hatten die 150-Mitarbeiter-Firma finanziell ins Schleudern gebracht. Zwei bereits als sicher verbuchte Projekte konnten Anfang dieses Jahres nach dem überraschenden Ausstieg der Investoren nicht umgesetzt werden und haben maßgeblich zu der jetzt eingetretenen Situation beigetragen.

Quelle: Bild:laugh:

[ Seite: 123192021342534263427neuster Beitrag ]

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