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Neue Studie- Türken verweigern sich eisern der Integration

Diskussionsstatistik
eröffnet am 25.01.09 00:43:21
von
neuster Beitrag 29.01.09 17:06:35
von

Anzahl Beiträge: 110
Aufrufe gesamt: 8.259
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[ Seite: 12391011neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 25.01.09 00:43:21
Beitrag Nr.1 
(36.443.585)
Antwort
Zitat
Die Türken verweigern sich eisern der Integration


dpa
Mittlerweile leben rund 15 Millionen Menschen in Deutschland, die aus anderen Ländern stammen. Viele davon sind gut integriert.Die Bundesrepublik ist ein Einwanderungsland. Mittlerweile leben rund 15 Millionen Menschen in Deutschland, die aus anderen Ländern stammen. Viele davon sind gut integriert. Aber ein großer Teil driftet in Parallelgesellschaften ab.
Besonders betroffen sind die türkischstämmigen Migranten.


Migranten sind hierzulande im Durchschnitt schlechter gebildet, häufiger arbeitslos und nehmen weniger am öffentlichen Leben teil als einheimische Deutsche. Das ist das ernüchternde Ergebnis der Studie "Ungenutzte Potenziale" des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, welche die "Lage der Integration in Deutschland" untersucht und am Montag in Berlin vorgestellt wird.

Die Studie vergleicht erstmals systematisch die Integrationserfolge einzelner Migrantengruppen, darunter auch der Zuwanderer mit deutschem Pass, und bewertet die einzelnen Bundesländer nach deren Integrationserfolgen. Die Datenbasis der Untersuchung bildet der "Mikrozensus 2005".

In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen aus anderen Ländern. Knapp 20 Prozent aller Einwohner haben somit einen so genannten Migrationshintergrund. Weil die Kinderzahlen unter Zuwanderern höher sind als bei Einheimischen, wächst ihr Bevölkerungsanteil, selbst wenn es fortan keine Zuwanderung mehr gäbe.

Die Debatte um Integration entzündet sich zumeist am Bau von Moscheen, der Ausländerkriminalität und dem Kopftuchverbot. Doch das sind nur Schlagworte für ein größeres Problem. Denn ein bedeutender Teil der Migranten verweigert sich der Integration.

Zum Teil massive Eingliederungsmängel bestehen bei Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Afrika und den Einwanderern aus der Türkei. Die Türken bilden mit fast drei Millionen Menschen nach den Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion die zweitgrößte Gruppe, auch wenn sie in der öffentlichen Wahrnehmung als die gewichtigste gilt.

Obwohl die meisten türkischen Zuwanderer schon seit langem in Deutschland leben und knapp die Hälfte von ihnen sogar hier geboren wurde, zeigen sie kaum Bereitschaft zur Integration. Nur 32 Prozent der türkischen Migranten haben bisher die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen.

Als einstige Gastarbeiter kamen sie häufig ohne jeden Schul- oder Berufsabschluss, und auch die jüngere Generation lässt wenig Bildungsmotivation erkennen.

30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen haben keinen Schulabschluss. Nur 14 Prozent haben das Abitur, nicht einmal halb so viele wie in der deutschen Bevölkerung und auch deutlich weniger als bei den anderen Zuwanderern. Dementsprechend schwach sind sie in den Arbeitsmarkt integriert: Die hohe Erwerbslosigkeit unter der zugewanderten Generation bleibt bei den Jüngeren bestehen. Viele sind arbeitslos, die Hausfrauenquote ist extrem hoch, und viele sind abhängig von Sozialleistungen.

Weil diese Gruppe vor allem in bestimmten Stadtvierteln lebt, fällt es ihnen leicht, unter sich zu bleiben. Das erschwert gerade zugewanderten Frauen die deutsche Sprache zu erlernen. Damit fehlt auch den Kindern eine wesentliche Voraussetzung für gute Integration. Ebenso kommt die Vermischung mit der Mehrheitsgesellschaft, die in den anderen Gruppen stetig voranschreitet, bei Türken kaum voran: 93 Prozent der in Deutschland geborenen Verheirateten führen ihre Ehe mit Personen der gleichen Herkunftsgruppe. Parallelgesellschaften, die einer Angleichung der Lebensverhältnisse im Wege stehen, sind die Folge.

Im Durchschnitt am besten eingegliedert sind laut der Studie des Berlin-Instituts die rund zwei Millionen Menschen aus anderen EU-Staaten. Ebenfalls gute Integrationswerte weisen die Aussiedler auf, die mit knapp vier Millionen die größte aller Migrantengruppen bilden. Beide Gruppen haben laut Berlin-Institut kaum Probleme dabei, Anschluss an die Mehrheitsgesellschaft zu finden und sich in die Gemeinschaft zu integrieren.

Über die Aussiedler war bisher wenig bekannt, weil sie sofort einen Anspruch auf einen deutschen Pass haben und statistisch schwer zu identifizieren sind. Sie werden in der aktuellen Studie erstmals als eigene Gruppe untersucht.

Die Aussiedler sind mit einem hohen Bildungsstand nach Deutschland gekommen. Deshalb finden sie sich gut auf dem Arbeitsmarkt zurecht. So hat sich die Generation der in Deutschland Geborenen gegenüber der ihrer Eltern in jeder Hinsicht deutlich verbessert. Nur drei Prozent von ihnen sind ohne Schulabschluss, 28 Prozent der Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion haben die Hochschulreife. Auffällig ist, dass mehr Mädchen als Jungen das Gymnasium besuchen und mehr Frauen als Männer die Schule mit dem Abitur abschließen. Außerdem gibt es unter den Frauen in dieser Gruppe genauso viele Akademiker wie bei den Männern. Wie bei den Einheimischen liegt die Hausfrauenquote bei nur knapp 20 Prozent.

Im Gegensatz zu den türkischstämmigen Migranten setzen die Aussiedler stark auf Integration. So haben zwar in der ersten Generation nur 17 Prozent der Verheirateten einen einheimischen Partner, denn viele Aussiedler sind im Familienverband ausgewandert. Doch in der zweiten Generation vervierfacht sich die Zahl der Ehen mit einheimischen Deutschen schon auf 67 Prozent.

Regional gesehen verläuft die Integration dort am besten, wo es am meisten Arbeitsplätze gibt. Umgekehrt stößt sie dort auf Probleme, wo viele gering qualifizierte Menschen mit einem Migrationshintergrund leben. Auf die Bundesländer bezogen weisen Hessen und Hamburg gute Integrationswerte auf, besonders schlechte erreicht das Saarland.

Unter den Städten fallen München, Frankfurt, Bonn und Düsseldorf positiv auf, während die Bedingungen für Migranten in Ruhrgebietsstädten wie Duisburg oder Dortmund sowie in Nürnberg am schlechtesten sind. Allerdings sind selbst in den Regionen mit den besten Ergebnissen Migranten mehr als doppelt so häufig erwerbslos wie einheimische Deutsche.

QUELLE : http://nachrichten.aol.de/die-tuerken-verweigern-sich-eisern…

Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind
Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind

Roman Maria Koidl
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schrieb am 25.01.09 00:54:19
Beitrag Nr.2 
(36.443.591)
Antwort
Zitat
Die Zahlen anderer Migrantengruppen beweisen eindeutig , dass eine Integration in Deutschland ohne Probleme möglich ist.
Wenn man will und sich bemüht.
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schrieb am 25.01.09 01:56:05
Beitrag Nr.3 
(36.443.639)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.443.591 von DJSchnack am 25.01.09 00:54:19Ja,richtig.

Aber die wollen nicht und bemühen sich nicht.

Vergebliche Liebesmüh.

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schrieb am 25.01.09 02:14:25
Beitrag Nr.4 
(36.443.653)
Antwort
Zitat
Dann müsst ihr wohl oder übel demnächst Türkisch Lernen. Wer Interesse an Privatunterricht hat, soll sich bei mir melden. :laugh:
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schrieb am 25.01.09 02:17:56
Beitrag Nr.5 
(36.443.655)
Antwort
Zitat
Ich würde sagen , die armen Türken sind die Juden von heute.
Es wird immer gefährlicher für sie.

Das sie nicht integriert sind, wer ist wohl dran Schuld?

Nein nicht sie selber, vielmehr ist es die deutsche Arroganz.....dieses Gen, den die Deutschen in sich tragen. Das Herrenvolk zu sein. Es schlummert.

Wer die Türken so behandelt, 50 Jahre lang, voller Arroganz und von obenherab, der hat keine andere Ernte verdient.
Die Gastarbeiter von damals, ausgebeutet und behandelt wie Menschen zweiter Klasse.
Das ist jetzt das Ergebnis.
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schrieb am 25.01.09 08:17:43
Beitrag Nr.6 
(36.443.744)
Antwort
Zitat
Ich würde sagen , die armen Türken sind die Juden von heute. - Du verwechselst da mal wieder Religion mit Staatsangehörigkeit. Du hättest schreiben müssen, "Die armen Muslime sind die Juden von heute".

Ich lass mal Deine Verwirrtheit so stehen: Man hat in Deutschland noch keine Moscheen mit Hakenkreuzen beschmiert, keine türkischen Gräber geschändet noch muss man die Vorstände der Islamvereine unter Polizeischutz stellen wegen Morddrohungen. "Jude" ist für viele Türken ein Schimpfwort, aber nicht "Türke" für Andersgläubige.

Wenn viele Türken sich der Bildung verweigern, und auch nicht einsehen, dass man in dem Land, in dem man lebt und vielleicht sogar geboren wurde die deutsche Sprache zu lernen bzw. zu sprechen hat, so hat das weder mit Verfolgung oder Diskriminierung das fällt dann eher unter Dummheit, Trägheit und Ignoranz.
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schrieb am 25.01.09 08:37:07
Beitrag Nr.7 
(36.443.756)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.443.655 von Vandal am 25.01.09 02:17:56Nein nicht sie selber, vielmehr ist es die deutsche Arroganz.....dieses Gen, den die Deutschen in sich tragen. Das Herrenvolk zu sein. Es schlummert. - ja, ja, in Deutschland gilt man bereits als Verfolgter wegen der Schulpflicht. Wende Dich doch an Amnesty International oder an diverse Menschenrechtsverbände oder besser gleich an den europäischen Gerichtshof und verklage Deutschland wegen 50jähriger Arroganz... :laugh:
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schrieb am 25.01.09 08:52:48
Beitrag Nr.8 
(36.443.771)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.443.655 von Vandal am 25.01.09 02:17:56Die Gastarbeiter von damals, ausgebeutet und behandelt wie Menschen zweiter Klasse.


nur mal so am Rande:

Die meisten Türken kamen nicht als Gastarbeiter, wurden nicht ausgebeutet und auch nicht wie Menschen zweiter Klasse behandelt.

Die meisten kamen als Asylbewerber/Familienzusammenführung und haben nie gearbeitet sondern von Anfang an von Sozialhilfe gelebt.....
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schrieb am 25.01.09 09:18:20
Beitrag Nr.9 
(36.443.792)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.443.771 von hasenbrot am 25.01.09 08:52:48...Die größte Gruppe unter den Ausländern machen hierzulande die Türken aus, von denen etwa 1,9 Millionen in Deutschland leben. Von der ehemals größten Gruppe, den Italienern, lebten 2005 noch rund 600.000 in Deutschland. Von den 14 Millionen Gastarbeitern, die bis zum Anwerbestopp 1973 nach Deutschland kamen, gingen elf Millionen zurück in ihre Heimatländer. ...
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,AE38FA20FF0070E…

Kurden wurden in ihrer Heimat, der Türkei verfolgt, diese Gruppe beantragte und erhielt in Deutschland Asyl.

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schrieb am 25.01.09 09:31:49
Beitrag Nr.10 
(36.443.808)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.443.792 von StellaLuna am 25.01.09 09:18:20Am Beispiel der Vietnamesen kann man übrigens sehen wie eine gelungene Integration ausschauen kann:







Ein Interessanter Artikel dazu:


http://www.zeit.de/2009/05/B-Vietnamesen



Kleiner Auszug daraus:

Angeworben Mitte der achtziger Jahre, erlebten die Arbeitsmigranten aus dem sozialistischen Bruderland nach der Wende in Ostdeutschland häufig den Absturz in Arbeitslosigkeit und Armut, sie waren isoliert, wurden zum Opfer von Fremdenhass. Ihre Kinder jedoch sind nun dabei, mit ungeheurem Fleiß und Bildungsdrang die deutsche Gesellschaft zu erobern. Denn der Druck, gute Noten zu erzielen, ist in vietnamesischen Familien enorm.

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