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schrieb am 08.02.09 13:05:02
Der Aktienkurs von Solon hat mit 9 € letzte Woche sein 52
Wochentief erreicht. Das Durchbrechen der 10.30 € Marke stellt sich
als false break heraus (Bärenfalle) und die Aktie schloß bei 11,20
€ auf Wochenendbasis.
Die Banken UBS und HSBC übertreffen sich mit dem herabstufen der
Kursziele, Banken und Analysten prognostizieren einen Einbruch beim
Verkauf der Anlagen sowie einen Einbruch bei den Modulpreisen.
Hatten wir das alles nicht schon mal? Ein review
mit Zeitsprung ins Jahr 2006:
Im Mai 2006 notierte die Aktie mit einem Jahreshoch von 48,70, dann
begann die Aufrüstung der Chinesen im Solarsektor und den deutschen
Unternehmen wurde fast durch die Bank der Untergang vorhergesagt
allen voran die Banken: aufgrund mangelnden siliziums wurden alle
Kursziele so gesenkt und die Zukunft von den Banken so düster an
die Wand gemalt, daß selbst die Unternehmen vorsorglich ihre
prognosen nach unten revidierten.
______________________________________________________________
Finger weg von den Kleinen
Bei den Solaraktien gibt es Licht, aber auch viel Schatten. Wer auf
die Marktführer setzt, braucht sich keine Sorgen zu machen.
Die Experten von Der Aktionärsbrief sehen Engagements in die Großen
der Solarbranche, wie etwa Solarworld (WKN 510840), Q-Cells (WKN
555866) oder Conergy (WKN 604002), als aussichtsreich an, zumal
diese Firmen sehr gute Zahlen präsentiert haben. Alternativ
interessant ist auch das Bonuszertifikat auf Solarwerte (WKN
DB6GBJ), das auch im Allround-Musterportfolio geführt wird.
Bei vielen kleineren Werten gehe es drunter und drüber.
Überkapazitäten und Preisdruck kennzeichnen das Geschehen. Bei aleo
solar (WKN A0JM63) gebe es Probleme und auch die Geschäfte bei
Phoenix Sonnenstrom (WKN A0BVU9), Sunways (WKN 733220), Solon (WKN
747119) und ErSol Solar Energy (WKN 662753) würden schlecht laufen.
ErSol hat zudem in der vergangenen Woche die Gewinnprognose für
2006 gesenkt.
Reinecke & Pohl (WKN 525070) habe falsch bilanziert: 3,2
Millionen Euro Umsatz wurden nicht korrekt verbucht und 1,7
Millionen Euro der Erlöse waren reine Luftbuchungen. Zudem werden
die Ziele für 2006 weit verfehlt. Statt 117 Millionen Euro Umsatz
werden es nur 58 Millionen und statt eines Betriebsgewinns von zehn
Millionen Euro werden es nun sogar 3,8 Millionen Euro Verlust. Es
gilt also, Finger weg von den kleinen Solarwerten und auf die
Marktführer konzentrieren.
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Solar-Aktien
Die Zeiten des schnellsten Wachstums sind vorbei
07. Dezember 2006
Ranglisten mit den besten Unternehmen üben auf Anleger natürlich
einen besonderen Reiz aus. Die Kurse der Vorzeigefirmen einer
Branche werden sich besser entwickeln als der Durchschnitt, so die
Hoffnung. Diese Rechnung mag aufgehen - wenn sich die
unterschiedliche Qualität der Unternehmen nicht schon längst in den
Kursen widerspiegelt.
Investoren, die auf Solarwerte setzen wollen, können ihre
Anlageentscheidung jetzt mit einer Liste der Bank Sarasin
anreichern. Das Schweizer Kreditinstitut hat anhand von vier
Kriterien die strategische Positionierung von 16 börsennotierten
Photovoltaik-Unternehmen bewertet: gesicherte Rohstoffversorgung,
kritische Größe des Unternehmens, technisches Know-how und
internationale Kundenbasis (siehe erste Grafik).
Solarworld führt die Sarasin-Rangliste an
„Wir gehen davon aus, daß sich die Branche schneller mit klaren
Gewinnern und Verlierern konsolidieren wird und immer weniger
Neueinsteiger Fuß fassen können“, erklärt Matthias Fawer-Wasser,
Nachhaltigkeitsanalyst bei der Bank Sarasin und Autor der Studie.
„Unternehmen werden nur dann in der Photovoltaik nachhaltig
erfolgreich sein, wenn sie die kritischen Aspekte positiv angehen.
Nach unserer Untersuchung vorbildlich ist dabei Solarworld.“
Das Bonner Unternehmen überzeuge insbesondere bei Know-how,
Internationalität und sein Bemühen zur Rohstoffsicherung. Auf Platz
zwei liegt mit Q-Cells ebenfalls ein Unternehmen aus Deutschland.
Q-Cells sichere sich den Zugriff auf materialsparende und
zukunftsträchtige Technologien durch seine Beteiligungen an EverQ
und CSG Solar. Mit Sharp aus Japan liegt das größte
Solarunternehmen auf Platz drei. Sharp überzeuge neben der Größe
durch Kundenbasis und Know-how, habe aber Probleme bei der
Rohstoffsicherung. Am Ende der Rangliste liegen Suntech, Solon,
Motech, Sunways und Solar-Fabrik.
Solar-Aktien reagieren uneinheitlich
Die Anleger stürzten sich am Donnerstag, als die Sarasin-Studie
veröffentlicht wurde, nicht auf alle Solar-Aktien aus der Liste.
Solarworld (Isin DE0005108401) legte bis zum frühen Nachmittag zwar
etwa ein Prozent zu, Q-Cells (DE0005558662) verlor aber 1,3
Prozent. Sharp-Aktien (JP3359600008) gewannen im Frankfurter Handel
mehr als drei Prozent, die Titel der Renewable Energy Corporation
(NO0010112675) verloren in Oslo dagegen 1,3 Prozent. Conergy
(DE0006040025) schließlich, die Nummer fünf auf der Sarasin-Liste,
tendierte fast unverändert.
Nachrichtlich gab es am Donnerstag nur von Solarworld Neues zu
melden: Das Tec-Dax-Schwergewicht teilte mit, seine Kapazitäten für
die Siliziumproduktion im sächsischen Freiberg zu erweitern. Ein
mit der niederländischen Scheuten Solarholding geschlossenes
Gemeinschaftsunternehmen soll eine Anlage zur Herstellung von
hochreinem Solarsilizium bauen. Als Kapazität seien zunächst 1.000
Tonnen im Jahr geplant. „1000 Tonnen bedeuten fünf Prozent des
derzeit weltweiten Solarsiliziumbedarfs“, sagte Vorstandschef Frank
Asbeck.
Die Branche steht vor Herausforderungen
Die Bank Sarasin geht in ihrer Studie von einem weiteren Wachstum
der Photovoltaik aus (siehe auch Grafiken). „Wir rechnen damit, daß
bis 2010 die neu installierte Photovoltaikleistung durchschnittlich
um 26 Prozent im Jahr wachsen wird“, sagt Fawer-Wasser. Die
Korrektur der Solar-Aktien im Mai habe gezeigt, daß es neben den
Wachstumschancen auch Schattenseiten gibt. Der Erfolg der
Unternehmen hänge davon ab, wie sie Herausforderungen wie
Rohstoffknappheit, bürokratische Hürden bei Förderprogrammen und
zunehmende Konkurrenz meistern würden.
Vorbei die Zeiten des schnellsten Wachstums
Die Sarasin-Studie wirft alles in allem einen nüchternen Blick auf
die Branche. Der Photovoltaikmarkt wächst weiterhin schnell, doch
die Zeiten des schnellsten Wachstums sind wohl vorbei. Die jüngsten
Geschäftszahlen einiger Unternehmen haben gezeigt, daß der Verkauf
nicht wie gewünscht vorankommt - die Lager haben sich gefüllt.
Besonders die Aussichten der kleinen Spieler am Markt dürften daher
kritisch zu betrachten sein. Wenn sie keine auskömmliche Nische
finden, haben sie gegen die Großen der Branche keine Chance. Die
Aktien der Branchenführer sind mit Blick auf das
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zwar billiger geworden, richtige
Schnäppchen sucht man aber vergebens. Die etablierten Unternehmen
der Branche - hier kann die Sarasin-Liste durchaus als
Orientierungshilfe dienen - sollten Gewinn und Umsatz in den
kommenden Jahren noch deutlich steigern können. Diese Erwartung ist
in den Kursen aber schon eingepreist. Auf kurze und mittlere Sicht
dürfen Anleger von Solar-Aktien darum nicht zu viel erwarten.
______________________________________________________________
So auch Solon. Mit der Präsentation der Quartalszahlen für das
3.Quartal wurde die Jahresprognose wie auch die Aussicht auf das
Jahr 2007 gesenkt.
vom 14.11.
Geringere Prognose bei Solon
Solon enttäuschte bei der Prognose etwas. Das Ebit wuchs zwar von
8,1 Mio. auf 15,5 Mio. Euro, der Umsatz kletterte um 81% auf 218
Mio. Euro und der Überschuss sprang von 4,5 Mio. auf 9,5 Mio. Euro.
Das Berliner Unternehmen nahm dennoch die Prognose für das laufende
Geschäftsjahr etwas zurück: Statt einem Ergebniszuwachs von 75%
werde nun mit einem Plus zwischen 50 und 75% gerechnet. Auch für
2007 gibt man sich bei Solon zurückhaltend. Das Wachstum soll sich
offenbar in 2007 verlangsamen, es wird ein Umsatzplus von über 25%
bei proportionaler Ergebnisverbesserung erwartet.
Insider Daily Newsletter
Am 19.02.2007 präsentierte Solon seine Zahlen, und strafte alle
Experten lügen. Solon hielt wie immer seine Prognosen ein und
prognostizierte für 2007 gute Umsätze und Gewinne.
Am ersten März hatte sich der Kurs bereits verdoppelt auf 40 € und
was dann folgte war die größte Kursexplosion der Firmengeschichte
auf über 90 €
Zurück in die Gegenwart:
Von seinem ATH ist Solon von den Analysten bis auf 9 €, um über 90
% seines Wertes herunter geprügelt und geredet worden.
Wie 2006 hat Solon im September mit den Quartalszahlen die
Umsatzprognose auf 800 - 850 Mio mit einem EBIT von 7 % reduziert.
Ebenso wurde die Prognose für 2009 auf 1 Milliarde und 6 % Ebit
gesenkt.
Da die UBS für das Jahr 2009 einen Verlust prognostizierte, habe
ich mir erlaubt am 30.01.2009 die IR-Abteilung von Solon um
Stellungnahme gebeten:
Stellungnahme der IR-Abteilung von Solon auf folgende Anfragen:
Anfrage meinerseits:
Sehr geehrte Damen und Herren, leider wurde meine Anfrage bezüglich
der Studie der mit 1,93% an Solon beteiligten ubs, wonach solon im
jahr 2009 einen verlust von 1,39 euro/pro aktie machen wird, von
Ihnen nicht beantwortet. am darauf folgenden tag hat die mit
ehemals 5,23 % an solon beteiligten dws (fondsgesellschaft der
deutschen bank) ihren anteil um fast 10% reduziert. als
kleinanleger gehen wir davon aus, das diese an solon beteiligten
banken mehr informationen bekommen als wir. sollte solon hierzu
weiterhin keine stellung nehmen, sehen wir dies als bestätigung des
zu erwartenden verlustes an, da eine firma die gesichert gewinn
machen wird solche meldung dementieren würde.
ich bitte sie weiterhin um eine stellungnahme,
mfg "sabotsy"
Antwort von Solon:
Sehr geehrter Herr "sabotsy",
vielen Dank für Ihre Nachricht und bitte entschuldigen Sie, dass
wir Ihnen erst heute antworten. Die Studie, auf die Sie sich
beziehen, repräsentiert die Meinung eines einzelnen Analysten und
beruht im wesentlichen auf bestimmten, sehr konservativen Annahmen
zur Marktentwicklung, die wir nicht teilen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen/Kind regards,
Therese Raatz
Corporate Communications
Für mich bedeutet die Antwort, Solon bleibt bei seinen
prognosen.
Wem glaubt Ihr? den Banken die Ihre eigenen Verluste nicht
vorhergesehen haben, oder Solon, die seit fast einem Jahrzehnt alle
Prognosen eingehalten haben? Der Kurs steht heute bei 11 €, damals
bei 20 €. Solon macht heute mehr als doppelt soviel Umsatz und
dreimal soviel Gewinn wie 2006.
Am 24.02.2009 werden die vorläufigen Zahlen für 2008 präsentiert,
sowie vermutlich ein Ausblick für 2009
Was ist eure Meinung? Viel Spaß beim Grübeln über das
Wochenende.
s.
schrieb am 08.02.09 13:13:09
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.536.088 von sabotsy am 08.02.09
13:05:02Hi,
für mich wäre Solon zum jetzigen Zeitpunkt einfach ein viel zu
riskantes Investment. Es könnte durchaus sein dass morgen ein
Ökonom oder Analyst prophezeit, dass ab nächster Woche die Sonne
nicht mehr aufgehn wird

Was
machste dann mit Deinen Aktien ?????
PS: übrigens, gute Recherche. Hut ab
schrieb am 08.02.09 13:17:08
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.536.107 von Timburg am 08.02.09
13:13:09das gleiche wie die, die im sommer letzten
jahres auf empfehlung der ubs hypo real estate für 30 € gekauft
haben
s.
schrieb am 08.02.09 13:22:19
ich denke auch auf dem niveau kann man nix verkehrt machen, bin
zwar nicht in solon investiert aber am überlegen
schrieb am 08.02.09 13:26:47
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.536.138 von Latinl am 08.02.09
13:22:19ich bin fast zehn 10 jahre bei solon investiert,
leider komme ich nicht mehr an die beweise, aber genau das gleiche
hatten wir schon viel früher als der sprung von 2 € auf 10 €
erfolgte.
ich habe viele gewinnmitnahmen bei 78 €, 68 € und 45 € gemacht,
eingekauft habe ich immer zu zeiten wie jetzt, alle solon die ich
im depot habe sind reiner gewinn. diese woche habe ich wieder
aufgefüllt.
gruß s.
schrieb am 08.02.09 14:08:21
Hallo zusammen!
Da immer wieder gejammert wird über die niedrige Bewertung der
Solarfirmen, habe ich mir jetzt mal etwas Zeit genommen und in den
letzten Finanzbericht geschaut.
Das wir momentan eine Finanzkrise haben muss ich ja sicher nicht
erwähnen. Aus dem Grunde sollte man sein Augenmerk mal sehr viel
mehr der Cashflow-Rechnung widmen. Gewinne ausweisen kann ein CFO
oft immer, wenn er sich nicht ganz so blöd anstellt. Dafür gibt das
Bilanzrecht einigen Spielraum. Dagegen ist der Geldfluß kaum
Auslegungs- und Bewertungssache.
Und hier stellt sich das so dar...
Liquide Mittel
31.12.07: 150m
30.09.08: 42m
Kurzfristige Schulden:
31.12.07: 162m
30.09.08: 216m
Cashflow-Rechnung:
Operating Cashflow: -31,7m
Investing Cashflow. -116,7m
Financing Cashflow: 40,9m
Kurz zusammengefasst, während sich die kurzfristige Verschuldung
des Untermehmens um 54m erhöht hat, sind 107,5m Barmittel
abgeflossen.
DAS ist der Knackpunkt momentan bei den Solars, die auf Fremdmittel
in erheblicher Höhe angewiesen sind. Dazu kommt aktuell die
Abwertung des Inventars bei allen und der Rückgang der Margen wegen
rutschender Preise.
A und O ist einfach, ausreichend frische Mittel zu bekommen und die
Verschuldung auf gesundem Niveau zu halten.
Wie lange reichen die vorhandenen Mittel? Gibt es Risiken neue zu
bekommen? Wenn Finanzierungen - wie werden die Konditionen
sein?
Das ist das, was momentan hauptsächlich den Kurs beeinflusst.
Viele Grüße
s.
schrieb am 08.02.09 14:15:23
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.536.291 von stupidgame am 08.02.09
14:08:21diesen einwand hat schon chefsessel in unserem
solarforum gebracht, und ich erlaube mir einfach mein damaliges
posting zu kopieren und hier nochmal einzustellen
Kopie:
das sehe ich ganz anders, kleiner vergleich, Verschuldungsgrad
zweier Produzierender Unternehmen Vergleichsjahr 2007 (für 2008
noch nichts gefunden):
solon : daimler
110% : 252,37%
Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Eigenkapital zu
Fremdkapital an und gibt damit Auskunft über die
Finanzierungsstruktur. Eine in der Praxis herausgebildete, grobe
Regel besagt, dass der Verschuldungsgrad nicht höher sein soll als
2:1 (200%), also das Fremdkapital nicht mehr als das Doppelte des
EK betragen soll. Die Fremdkapitalquote, als alternative Kennzahl
für die Betrachtung der Finanzierungsstruktur, sollte damit bei
vereinfachter Berechnung nicht mehr als 67% betragen.
Berechnung : Verschuldungsgrad =
Fremdkapital
------------- * 100%
Eigenkapital
Durch die Aufnahme von Krediten erhöht sich der Verschuldungsgrad
und damit auch das Risiko im Unternehmen. Grundsätzlich gilt je
höher der Verschuldungsgrad, desto abhängiger ist das Unternehmen
von externen Gläubigern. Jedoch sollte beachtet werden, dass unter
bestimmten Renditebedingungen eine Erhöhung des Fremdkapitals
gewünscht ist. Vgl. Leverage-Effekt in Eigenkapitalrentabilität
Da sich momentan solaranlagen immer noch besser verkaufen als autos
(siehe kommentare von gestern, daß die abwrackprämie nicht zur
belebung des absatzes beigetragen hat, sondern im januar weiter
rückläufig war), können wir nach deiner aussage fast davon
ausgehen, daß daimler kurz vor der insolvenz steht.
Die Bewertungen liegen aber immer noch im KGV
Solon : daimler
3,45 : 8,52
und weißt du wieviele milliardenabschreibungen daimler wegen
chrysler noch in den büchern hat.
von den banken will ich gar nicht reden.
über staatsanleihen fange ich gar nicht erst an mich auszulassen,
wenn ich nur an länder wie griechenland, portugal, italien ...
denke. rechne mal die schuldenim vergleich zum BIP. also bleibt nur
noch geld unter das kopfkissen und von der inflationsrate
auffressen lassen.
meine unbedeutende meinung
s.
schrieb am 08.02.09 14:28:07
KGV-Vergleiche mit Daimler halte ich für vollkommen irreführend.
Wenn überhaupt, dann sollte man einen Netto-Buchwert Vergleich
machen.
In der aktuellen Situation halte ich eh KGV-Nummern für ziemlich
irreführend.
Was ich übrigens noch ergänzen wollte, die aktuellsten Zahlen die
ich hier verwendet habe, stammen vom 30.9.
Das eigentliche Desaster setzte ja erst paar Tage später ein. Das
dürfte noch einiges an Spuren in der Bilanz hinterlassen.
Und nochmal zum Gewinn/Aktie... trotz des Ausweises von einigen
Euro Gewinn/Aktie sind dem Unternehmen im gleichen Zeitraum
107,5mEUR von den Konten geflossen.
s.
schrieb am 08.02.09 14:37:23
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.536.362 von stupidgame am 08.02.09
14:28:07das mag schon richtig sein, aber die aussage von
solon stammt vom 30.01.2009, siehe mail, da müßten sie von einem
geschäftseinbruch schon etwas wissen. in all den letzten jahren
hatte solon schon bis februar alle auftragsbücher voll.
desweiteren gilt zu beachten, daß in den quartalsberichten das
wesentliche in zahlen zusammengefasst ist, jedoch auch aus viel
text besteht.
im aktionärsbrief jedenfalls wird erwägt, daß die solarindustrie
als gewinner aus der krise hervorgehen könnte, da sich die meisten
anlageprodukte weniger rentabel gezeigt haben als die staatlich
garantierten förderungen für 20 jahre.
in der risikoberichtserstattung, haben sie klar und deutlich
genannt, daß der ausfall des spanischen marktes ohne probleme durch
den griechischen, italienischen, französischen und neuerdings
tschechischen markt kompensiert werden kann.
weiter wird darin aufgeführt, daß solon wegen seiner jahrzehnte
langen zuverlässigkeit bei immer den gleichen banken keine
finanzierungsprobleme hat.
gruß s.
schrieb am 08.02.09 15:10:25
Antwort auf Beitrag Nr.:
36.536.362 von stupidgame am 08.02.09
14:28:07o.k. berücksichtigen wir weiter faktoren,
buchwert/aktie
Daimler 2007 37,71
Solon 2007 28,97
solon wächst seit jahren über 50% pro jahr und daimler?
2006 -33,7 %
2007 +0,18%
ich denke solon muß keinen der vergleiche scheuen.
s.