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Solon AG - Chronologie eines Absturzes und die Wiederauferstehung - bekommen wir eine eine Kopie des

Diskussionsstatistik
eröffnet am 08.02.09 13:05:02
von
neuster Beitrag 24.05.12 21:47:15
von

Anzahl Beiträge: 8.828
Aufrufe gesamt: 466.404
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Diskussionsnr.: 1.148.148

Solon

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WKN: 747119
ISIN: DE0007471195
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schrieb am 08.02.09 13:05:02
Beitrag Nr.1 
(36.536.088)
Antwort
Zitat
Der Aktienkurs von Solon hat mit 9 € letzte Woche sein 52 Wochentief erreicht. Das Durchbrechen der 10.30 € Marke stellt sich als false break heraus (Bärenfalle) und die Aktie schloß bei 11,20 € auf Wochenendbasis.

Die Banken UBS und HSBC übertreffen sich mit dem herabstufen der Kursziele, Banken und Analysten prognostizieren einen Einbruch beim Verkauf der Anlagen sowie einen Einbruch bei den Modulpreisen.

Hatten wir das alles nicht schon mal? Ein review mit Zeitsprung ins Jahr 2006:

Im Mai 2006 notierte die Aktie mit einem Jahreshoch von 48,70, dann begann die Aufrüstung der Chinesen im Solarsektor und den deutschen Unternehmen wurde fast durch die Bank der Untergang vorhergesagt allen voran die Banken: aufgrund mangelnden siliziums wurden alle Kursziele so gesenkt und die Zukunft von den Banken so düster an die Wand gemalt, daß selbst die Unternehmen vorsorglich ihre prognosen nach unten revidierten.

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Finger weg von den Kleinen

Bei den Solaraktien gibt es Licht, aber auch viel Schatten. Wer auf die Marktführer setzt, braucht sich keine Sorgen zu machen.

Die Experten von Der Aktionärsbrief sehen Engagements in die Großen der Solarbranche, wie etwa Solarworld (WKN 510840), Q-Cells (WKN 555866) oder Conergy (WKN 604002), als aussichtsreich an, zumal diese Firmen sehr gute Zahlen präsentiert haben. Alternativ interessant ist auch das Bonuszertifikat auf Solarwerte (WKN DB6GBJ), das auch im Allround-Musterportfolio geführt wird.

Bei vielen kleineren Werten gehe es drunter und drüber. Überkapazitäten und Preisdruck kennzeichnen das Geschehen. Bei aleo solar (WKN A0JM63) gebe es Probleme und auch die Geschäfte bei Phoenix Sonnenstrom (WKN A0BVU9), Sunways (WKN 733220), Solon (WKN 747119) und ErSol Solar Energy (WKN 662753) würden schlecht laufen. ErSol hat zudem in der vergangenen Woche die Gewinnprognose für 2006 gesenkt.

Reinecke & Pohl (WKN 525070) habe falsch bilanziert: 3,2 Millionen Euro Umsatz wurden nicht korrekt verbucht und 1,7 Millionen Euro der Erlöse waren reine Luftbuchungen. Zudem werden die Ziele für 2006 weit verfehlt. Statt 117 Millionen Euro Umsatz werden es nur 58 Millionen und statt eines Betriebsgewinns von zehn Millionen Euro werden es nun sogar 3,8 Millionen Euro Verlust. Es gilt also, Finger weg von den kleinen Solarwerten und auf die Marktführer konzentrieren.
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Solar-Aktien

Die Zeiten des schnellsten Wachstums sind vorbei

07. Dezember 2006
Ranglisten mit den besten Unternehmen üben auf Anleger natürlich einen besonderen Reiz aus. Die Kurse der Vorzeigefirmen einer Branche werden sich besser entwickeln als der Durchschnitt, so die Hoffnung. Diese Rechnung mag aufgehen - wenn sich die unterschiedliche Qualität der Unternehmen nicht schon längst in den Kursen widerspiegelt.

Investoren, die auf Solarwerte setzen wollen, können ihre Anlageentscheidung jetzt mit einer Liste der Bank Sarasin anreichern. Das Schweizer Kreditinstitut hat anhand von vier Kriterien die strategische Positionierung von 16 börsennotierten Photovoltaik-Unternehmen bewertet: gesicherte Rohstoffversorgung, kritische Größe des Unternehmens, technisches Know-how und internationale Kundenbasis (siehe erste Grafik).

Solarworld führt die Sarasin-Rangliste an

„Wir gehen davon aus, daß sich die Branche schneller mit klaren Gewinnern und Verlierern konsolidieren wird und immer weniger Neueinsteiger Fuß fassen können“, erklärt Matthias Fawer-Wasser, Nachhaltigkeitsanalyst bei der Bank Sarasin und Autor der Studie. „Unternehmen werden nur dann in der Photovoltaik nachhaltig erfolgreich sein, wenn sie die kritischen Aspekte positiv angehen. Nach unserer Untersuchung vorbildlich ist dabei Solarworld.“


Das Bonner Unternehmen überzeuge insbesondere bei Know-how, Internationalität und sein Bemühen zur Rohstoffsicherung. Auf Platz zwei liegt mit Q-Cells ebenfalls ein Unternehmen aus Deutschland. Q-Cells sichere sich den Zugriff auf materialsparende und zukunftsträchtige Technologien durch seine Beteiligungen an EverQ und CSG Solar. Mit Sharp aus Japan liegt das größte Solarunternehmen auf Platz drei. Sharp überzeuge neben der Größe durch Kundenbasis und Know-how, habe aber Probleme bei der Rohstoffsicherung. Am Ende der Rangliste liegen Suntech, Solon, Motech, Sunways und Solar-Fabrik.


Solar-Aktien reagieren uneinheitlich


Die Anleger stürzten sich am Donnerstag, als die Sarasin-Studie veröffentlicht wurde, nicht auf alle Solar-Aktien aus der Liste. Solarworld (Isin DE0005108401) legte bis zum frühen Nachmittag zwar etwa ein Prozent zu, Q-Cells (DE0005558662) verlor aber 1,3 Prozent. Sharp-Aktien (JP3359600008) gewannen im Frankfurter Handel mehr als drei Prozent, die Titel der Renewable Energy Corporation (NO0010112675) verloren in Oslo dagegen 1,3 Prozent. Conergy (DE0006040025) schließlich, die Nummer fünf auf der Sarasin-Liste, tendierte fast unverändert.


Nachrichtlich gab es am Donnerstag nur von Solarworld Neues zu melden: Das Tec-Dax-Schwergewicht teilte mit, seine Kapazitäten für die Siliziumproduktion im sächsischen Freiberg zu erweitern. Ein mit der niederländischen Scheuten Solarholding geschlossenes Gemeinschaftsunternehmen soll eine Anlage zur Herstellung von hochreinem Solarsilizium bauen. Als Kapazität seien zunächst 1.000 Tonnen im Jahr geplant. „1000 Tonnen bedeuten fünf Prozent des derzeit weltweiten Solarsiliziumbedarfs“, sagte Vorstandschef Frank Asbeck.


Die Branche steht vor Herausforderungen

Die Bank Sarasin geht in ihrer Studie von einem weiteren Wachstum der Photovoltaik aus (siehe auch Grafiken). „Wir rechnen damit, daß bis 2010 die neu installierte Photovoltaikleistung durchschnittlich um 26 Prozent im Jahr wachsen wird“, sagt Fawer-Wasser. Die Korrektur der Solar-Aktien im Mai habe gezeigt, daß es neben den Wachstumschancen auch Schattenseiten gibt. Der Erfolg der Unternehmen hänge davon ab, wie sie Herausforderungen wie Rohstoffknappheit, bürokratische Hürden bei Förderprogrammen und zunehmende Konkurrenz meistern würden.


Vorbei die Zeiten des schnellsten Wachstums

Die Sarasin-Studie wirft alles in allem einen nüchternen Blick auf die Branche. Der Photovoltaikmarkt wächst weiterhin schnell, doch die Zeiten des schnellsten Wachstums sind wohl vorbei. Die jüngsten Geschäftszahlen einiger Unternehmen haben gezeigt, daß der Verkauf nicht wie gewünscht vorankommt - die Lager haben sich gefüllt.

Besonders die Aussichten der kleinen Spieler am Markt dürften daher kritisch zu betrachten sein. Wenn sie keine auskömmliche Nische finden, haben sie gegen die Großen der Branche keine Chance. Die Aktien der Branchenführer sind mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zwar billiger geworden, richtige Schnäppchen sucht man aber vergebens. Die etablierten Unternehmen der Branche - hier kann die Sarasin-Liste durchaus als Orientierungshilfe dienen - sollten Gewinn und Umsatz in den kommenden Jahren noch deutlich steigern können. Diese Erwartung ist in den Kursen aber schon eingepreist. Auf kurze und mittlere Sicht dürfen Anleger von Solar-Aktien darum nicht zu viel erwarten.
______________________________________________________________


So auch Solon. Mit der Präsentation der Quartalszahlen für das 3.Quartal wurde die Jahresprognose wie auch die Aussicht auf das Jahr 2007 gesenkt.


vom 14.11.

Geringere Prognose bei Solon

Solon enttäuschte bei der Prognose etwas. Das Ebit wuchs zwar von 8,1 Mio. auf 15,5 Mio. Euro, der Umsatz kletterte um 81% auf 218 Mio. Euro und der Überschuss sprang von 4,5 Mio. auf 9,5 Mio. Euro. Das Berliner Unternehmen nahm dennoch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr etwas zurück: Statt einem Ergebniszuwachs von 75% werde nun mit einem Plus zwischen 50 und 75% gerechnet. Auch für 2007 gibt man sich bei Solon zurückhaltend. Das Wachstum soll sich offenbar in 2007 verlangsamen, es wird ein Umsatzplus von über 25% bei proportionaler Ergebnisverbesserung erwartet.

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Am 19.02.2007 präsentierte Solon seine Zahlen, und strafte alle Experten lügen. Solon hielt wie immer seine Prognosen ein und prognostizierte für 2007 gute Umsätze und Gewinne.

Am ersten März hatte sich der Kurs bereits verdoppelt auf 40 € und was dann folgte war die größte Kursexplosion der Firmengeschichte auf über 90 €


Zurück in die Gegenwart:


Von seinem ATH ist Solon von den Analysten bis auf 9 €, um über 90 % seines Wertes herunter geprügelt und geredet worden.
Wie 2006 hat Solon im September mit den Quartalszahlen die Umsatzprognose auf 800 - 850 Mio mit einem EBIT von 7 % reduziert. Ebenso wurde die Prognose für 2009 auf 1 Milliarde und 6 % Ebit gesenkt.

Da die UBS für das Jahr 2009 einen Verlust prognostizierte, habe ich mir erlaubt am 30.01.2009 die IR-Abteilung von Solon um Stellungnahme gebeten:

Stellungnahme der IR-Abteilung von Solon auf folgende Anfragen:

Anfrage meinerseits:

Sehr geehrte Damen und Herren, leider wurde meine Anfrage bezüglich der Studie der mit 1,93% an Solon beteiligten ubs, wonach solon im jahr 2009 einen verlust von 1,39 euro/pro aktie machen wird, von Ihnen nicht beantwortet. am darauf folgenden tag hat die mit ehemals 5,23 % an solon beteiligten dws (fondsgesellschaft der deutschen bank) ihren anteil um fast 10% reduziert. als kleinanleger gehen wir davon aus, das diese an solon beteiligten banken mehr informationen bekommen als wir. sollte solon hierzu weiterhin keine stellung nehmen, sehen wir dies als bestätigung des zu erwartenden verlustes an, da eine firma die gesichert gewinn machen wird solche meldung dementieren würde.

ich bitte sie weiterhin um eine stellungnahme,

mfg "sabotsy"


Antwort von Solon:

Sehr geehrter Herr "sabotsy",

vielen Dank für Ihre Nachricht und bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihnen erst heute antworten. Die Studie, auf die Sie sich beziehen, repräsentiert die Meinung eines einzelnen Analysten und beruht im wesentlichen auf bestimmten, sehr konservativen Annahmen zur Marktentwicklung, die wir nicht teilen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen/Kind regards,
Therese Raatz
Corporate Communications


Für mich bedeutet die Antwort, Solon bleibt bei seinen prognosen.


Wem glaubt Ihr? den Banken die Ihre eigenen Verluste nicht vorhergesehen haben, oder Solon, die seit fast einem Jahrzehnt alle Prognosen eingehalten haben? Der Kurs steht heute bei 11 €, damals bei 20 €. Solon macht heute mehr als doppelt soviel Umsatz und dreimal soviel Gewinn wie 2006.

Am 24.02.2009 werden die vorläufigen Zahlen für 2008 präsentiert, sowie vermutlich ein Ausblick für 2009

Was ist eure Meinung? Viel Spaß beim Grübeln über das Wochenende.

s.
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Andreas Preißner
kaufen
Avatar
schrieb am 08.02.09 13:13:09
Beitrag Nr.2 
(36.536.107)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.088 von sabotsy am 08.02.09 13:05:02Hi,

für mich wäre Solon zum jetzigen Zeitpunkt einfach ein viel zu riskantes Investment. Es könnte durchaus sein dass morgen ein Ökonom oder Analyst prophezeit, dass ab nächster Woche die Sonne nicht mehr aufgehn wird :D Was machste dann mit Deinen Aktien ?????


PS: übrigens, gute Recherche. Hut ab ;)
Avatar
schrieb am 08.02.09 13:17:08
Beitrag Nr.3 
(36.536.119)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.107 von Timburg am 08.02.09 13:13:09das gleiche wie die, die im sommer letzten jahres auf empfehlung der ubs hypo real estate für 30 € gekauft haben :laugh:

s.
Avatar
schrieb am 08.02.09 13:22:19
Beitrag Nr.4 
(36.536.138)
Antwort
Zitat
ich denke auch auf dem niveau kann man nix verkehrt machen, bin zwar nicht in solon investiert aber am überlegen
Avatar
schrieb am 08.02.09 13:26:47
Beitrag Nr.5 
(36.536.155)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.138 von Latinl am 08.02.09 13:22:19ich bin fast zehn 10 jahre bei solon investiert, leider komme ich nicht mehr an die beweise, aber genau das gleiche hatten wir schon viel früher als der sprung von 2 € auf 10 € erfolgte.
ich habe viele gewinnmitnahmen bei 78 €, 68 € und 45 € gemacht, eingekauft habe ich immer zu zeiten wie jetzt, alle solon die ich im depot habe sind reiner gewinn. diese woche habe ich wieder aufgefüllt.

gruß s.
Avatar
schrieb am 08.02.09 14:08:21
Beitrag Nr.6 
(36.536.291)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen!

Da immer wieder gejammert wird über die niedrige Bewertung der Solarfirmen, habe ich mir jetzt mal etwas Zeit genommen und in den letzten Finanzbericht geschaut.
Das wir momentan eine Finanzkrise haben muss ich ja sicher nicht erwähnen. Aus dem Grunde sollte man sein Augenmerk mal sehr viel mehr der Cashflow-Rechnung widmen. Gewinne ausweisen kann ein CFO oft immer, wenn er sich nicht ganz so blöd anstellt. Dafür gibt das Bilanzrecht einigen Spielraum. Dagegen ist der Geldfluß kaum Auslegungs- und Bewertungssache.
Und hier stellt sich das so dar...

Liquide Mittel
31.12.07: 150m
30.09.08: 42m

Kurzfristige Schulden:
31.12.07: 162m
30.09.08: 216m

Cashflow-Rechnung:
Operating Cashflow: -31,7m
Investing Cashflow. -116,7m
Financing Cashflow: 40,9m


Kurz zusammengefasst, während sich die kurzfristige Verschuldung des Untermehmens um 54m erhöht hat, sind 107,5m Barmittel abgeflossen.

DAS ist der Knackpunkt momentan bei den Solars, die auf Fremdmittel in erheblicher Höhe angewiesen sind. Dazu kommt aktuell die Abwertung des Inventars bei allen und der Rückgang der Margen wegen rutschender Preise.
A und O ist einfach, ausreichend frische Mittel zu bekommen und die Verschuldung auf gesundem Niveau zu halten.
Wie lange reichen die vorhandenen Mittel? Gibt es Risiken neue zu bekommen? Wenn Finanzierungen - wie werden die Konditionen sein?

Das ist das, was momentan hauptsächlich den Kurs beeinflusst.

Viele Grüße
s.
Avatar
schrieb am 08.02.09 14:15:23
Beitrag Nr.7 
(36.536.320)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.291 von stupidgame am 08.02.09 14:08:21diesen einwand hat schon chefsessel in unserem solarforum gebracht, und ich erlaube mir einfach mein damaliges posting zu kopieren und hier nochmal einzustellen

Kopie:

das sehe ich ganz anders, kleiner vergleich, Verschuldungsgrad zweier Produzierender Unternehmen Vergleichsjahr 2007 (für 2008 noch nichts gefunden):

solon : daimler
110% : 252,37%

Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Eigenkapital zu Fremdkapital an und gibt damit Auskunft über die Finanzierungsstruktur. Eine in der Praxis herausgebildete, grobe Regel besagt, dass der Verschuldungsgrad nicht höher sein soll als 2:1 (200%), also das Fremdkapital nicht mehr als das Doppelte des EK betragen soll. Die Fremdkapitalquote, als alternative Kennzahl für die Betrachtung der Finanzierungsstruktur, sollte damit bei vereinfachter Berechnung nicht mehr als 67% betragen.


Berechnung : Verschuldungsgrad =
Fremdkapital
------------- * 100%
Eigenkapital

Durch die Aufnahme von Krediten erhöht sich der Verschuldungsgrad und damit auch das Risiko im Unternehmen. Grundsätzlich gilt je höher der Verschuldungsgrad, desto abhängiger ist das Unternehmen von externen Gläubigern. Jedoch sollte beachtet werden, dass unter bestimmten Renditebedingungen eine Erhöhung des Fremdkapitals gewünscht ist. Vgl. Leverage-Effekt in Eigenkapitalrentabilität


Da sich momentan solaranlagen immer noch besser verkaufen als autos (siehe kommentare von gestern, daß die abwrackprämie nicht zur belebung des absatzes beigetragen hat, sondern im januar weiter rückläufig war), können wir nach deiner aussage fast davon ausgehen, daß daimler kurz vor der insolvenz steht.

Die Bewertungen liegen aber immer noch im KGV

Solon : daimler
3,45 : 8,52

und weißt du wieviele milliardenabschreibungen daimler wegen chrysler noch in den büchern hat.

von den banken will ich gar nicht reden.

über staatsanleihen fange ich gar nicht erst an mich auszulassen, wenn ich nur an länder wie griechenland, portugal, italien ... denke. rechne mal die schuldenim vergleich zum BIP. also bleibt nur noch geld unter das kopfkissen und von der inflationsrate auffressen lassen.

meine unbedeutende meinung
s.
Avatar
schrieb am 08.02.09 14:28:07
Beitrag Nr.8 
(36.536.362)
Antwort
Zitat
KGV-Vergleiche mit Daimler halte ich für vollkommen irreführend. Wenn überhaupt, dann sollte man einen Netto-Buchwert Vergleich machen.
In der aktuellen Situation halte ich eh KGV-Nummern für ziemlich irreführend.
Was ich übrigens noch ergänzen wollte, die aktuellsten Zahlen die ich hier verwendet habe, stammen vom 30.9.
Das eigentliche Desaster setzte ja erst paar Tage später ein. Das dürfte noch einiges an Spuren in der Bilanz hinterlassen.

Und nochmal zum Gewinn/Aktie... trotz des Ausweises von einigen Euro Gewinn/Aktie sind dem Unternehmen im gleichen Zeitraum 107,5mEUR von den Konten geflossen.

s.
Avatar
schrieb am 08.02.09 14:37:23
Beitrag Nr.9 
(36.536.391)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.362 von stupidgame am 08.02.09 14:28:07das mag schon richtig sein, aber die aussage von solon stammt vom 30.01.2009, siehe mail, da müßten sie von einem geschäftseinbruch schon etwas wissen. in all den letzten jahren hatte solon schon bis februar alle auftragsbücher voll.

desweiteren gilt zu beachten, daß in den quartalsberichten das wesentliche in zahlen zusammengefasst ist, jedoch auch aus viel text besteht.
im aktionärsbrief jedenfalls wird erwägt, daß die solarindustrie als gewinner aus der krise hervorgehen könnte, da sich die meisten anlageprodukte weniger rentabel gezeigt haben als die staatlich garantierten förderungen für 20 jahre.

in der risikoberichtserstattung, haben sie klar und deutlich genannt, daß der ausfall des spanischen marktes ohne probleme durch den griechischen, italienischen, französischen und neuerdings tschechischen markt kompensiert werden kann.
weiter wird darin aufgeführt, daß solon wegen seiner jahrzehnte langen zuverlässigkeit bei immer den gleichen banken keine finanzierungsprobleme hat.

gruß s.
Avatar
schrieb am 08.02.09 15:10:25
Beitrag Nr.10 
(36.536.521)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.362 von stupidgame am 08.02.09 14:28:07o.k. berücksichtigen wir weiter faktoren, buchwert/aktie

Daimler 2007 37,71
Solon 2007 28,97

solon wächst seit jahren über 50% pro jahr und daimler?
2006 -33,7 %
2007 +0,18%

ich denke solon muß keinen der vergleiche scheuen.

s.

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