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schrieb am 18.12.12 01:20:10
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.937.770 von fen-um am 18.12.12
01:14:34man kann eine ähnliche formation im daily
zeichnen. und hier hat ein bruch der unteren trendlinie auf
tagesschlusskurs stattgefunden. zeichne ich morgen gerne noch mal.
schrieb am 18.12.12 01:28:43
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.937.770 von fen-um am 18.12.12
01:14:34bei der zeichnung deiner keilformation behilfst
du dir eben mit der genannten mischung aus schatten verbindungen
(obere begrenzung) und körperverbindungen (unterstützende
trendlinie).
auf basis deiner argumentation eines validen bruchs
(wochenschluss), möchte ich kurz erklären, welche probleme ich
damit habe.
verbinde ich schattenlinien, dann liegt ein bruch bereits dann vor,
wenn wir im wochenverlauf die linie brechen. denn genau dann ragt
ein schatten durch die linie. bei einer validen formation müsste er
aber berührungspunkt sein - wir verbinden ja dann eben die schatten
miteinander. ein false break ist auch dann natürlich nicht
ausgeschlossen.
daraus ergibt sich für die untere linie deiner formation folglich
ein bruch erst auf wochenschlusskursbasis und für die obere
trendlinie auch innerhalb des betrachtungszeitraums.
da mir das missfällt, bevorzuge ich die betrachtung in kleinerer
zeiteinheit (daily) und dann das verbinden der körperkanten.
schrieb am 18.12.12 01:37:45
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.937.770 von fen-um am 18.12.12
01:14:34und noch ein kleiner nachtrag.
generell finde ich den ansatz richtig eher in der größeren
zeiteinheit zu zeichnen.
daher hab ich mir die wochenformation einmal genauer angeschaut. es
spricht eigentlich nichts dagegen auch für die obere trendlinie die
körperkanten zu nehmen. auch das stelle ich rein.
damit wäre dann die eben geäußerte kritik auch nicht mehr
stichhaltig.
schrieb am 18.12.12 09:53:06
Spätestens nach dem heutigen Tag, sollte es jedem klar sein, wie
man den Keil zeichnen muss. In der Fachliteratur liest man zwar
oft, dass eine korrekte Trendlinie nur über Schatten oder über
Körper verbunden werden darf. Dies ist wohl zu 90% aller Fälle
korrekt. Die Quintessenz dieser Aussage besteht jedoch darin, dass
bei einem Bruch einer Trendlinie IMMER grössere Bewegungen
entstehen MÜSSEN. Bemerkt der Trader, dass seine Trendlinie
gebrochen wurde, doch der Markt weiterhin völlig entspannt dahin
dümpelt, sollte er sich spätestens dann fragen, ob die Trendlinie
vielleicht doch nicht anders gezeichnet werden muss.
Wir haben aktuell die seltene Situation, dass die Trendlinie im
Tages- wie auch im Wochenchart annähernd die selbe ist. Wir haben
also im Wochenchart lediglich eine Art Glättung des Tagescharts,
weil dort nur die Spitzen des Tagescharts abgebildet werden. Was
wir jedoch seit dem heutigen Tag ganz klar wissen, ist
folgendes:
Der Keil, wurde garantiert noch nicht gebrochen. Dies darum, weil
bei diesem angeblichen Bruch, keinerlei Bewegungen entstanden. Wäre
ein Keil von dieser Grösse tatsächlich gebrochen worden, hätten wir
bei Silber eine Bewegung von mindestens $1 sehen müssen. Im
weiteren ist der Keil im Tageschart zu ignorieren. Dies ist
eigentlich recht einfach. Hätten die Bären beschlossen, den Keil im
Daily aufzugeben, hätten Sie auch mit der Konsequenz leben müssen,
den Keil im Wochenchart aufzugeben. Denn ein Keil stimmt
bekanntlich 1:1 mit dem Keil im Weekly überein. Damit hätten die
Bären die Gefahr gekauft, auch den Weekly zu verlieren. Wie gesagt,
ein Schlusskurs bis Ende Woche unter $32 wäre auch ein klarer Bruch
des Keils im Weekly. Damit ist es für mich keine Frage, dass wir
gestern an der unteren Trendlinie abgeprallt sind und nun nach oben
laufen. Fazit, der Keil ist nach wie vor absolut valide. UND man
sollte sich bei solchen Formationen immer auch auf seinen gesunden
Menschenverstand und nicht stur auf die Charttechnik berufen.
Gruss Fenum
schrieb am 18.12.12 09:56:23
Sorry,da habe ich mich vertippt:
Denn ein Keil stimmt bekanntlich 1:1 mit dem Keil im Weekly
überein.
Hätte heissen sollen:
Denn derKeil stimmt bekanntlich 1:1 mit dem Keil im Weekly
überein.
schrieb am 18.12.12 10:23:39
Hamed meinte ja dass es ihn stutzig macht dass kein volumen im
bruch des keils war. ich persönlich zeichne immer nur schatten
trendlinien. was ich aber eher glaube ist, dass aktuell alles in
die indizes fließt. also alles geld was aktuell bar zur verfügung
steht. die ganzen gold und silberwerte bleiben aber im depot und
werden nicht angerührt. in dem fall wo die jahresendreally vorbei
ist und die indizes wieder fallen, dürfte gold den finalen schub
nach oben bekommen.
zumindest klingt das für mich logisch aktuell...
schrieb am 18.12.12 10:37:39
Zitat von logotraderHamed
meinte ja dass es ihn stutzig macht dass kein volumen im bruch des
keils war. ich persönlich zeichne immer nur schatten trendlinien.
was ich aber eher glaube ist, dass aktuell alles in die indizes
fließt. also alles geld was aktuell bar zur verfügung steht. die
ganzen gold und silberwerte bleiben aber im depot und werden nicht
angerührt. in dem fall wo die jahresendreally vorbei ist und die
indizes wieder fallen, dürfte gold den finalen schub nach oben
bekommen.
zumindest klingt das für mich logisch aktuell...
Du hast mich nicht richtig verstanden.
Wir haben aktuell ja einen Keil im Daily und einen Keil im Weekly.
Normalerweise unterscheiden sich die Formationen in diesen zwei
Zeiteinheiten. Diesmal aber nicht! Es handelt sich 1:1 um dieselbe
Formation. Schaust Du dir den Keil im Weekly an, erhältst Du
lediglich eine etwas geglätteter Ansicht. Dies darum, weil nur die
Spitzen des Tagescharts abgebildet werden. Wenn man eine solche
Formation sieht, dann DARF man nicht mehr auf den Keil im Daily
schauen. Er muss absolut ignoriert werden. Er muss inexistent
werden! Denn ansonsten passiert einem genau dass, was Hamed nun
passiert ist. Man zeichnet das Dreieck zwar korrekt ein, doch
wundert sich dann, wieso dieses beim Bruch der Trendlinie keine
Bewegung bewirkte. Die Antwort auf diese Frage liegt eben im
Wochenchart. Der Chart ignoriert die Trendlinien im Tageschart
vollständig, weil das übergeordnete Chartbild dieselbe Formation
abbildet. Deshalb ist das Dreieck erst gebrochen, wenn wir am
Freitag nach Börsenschluss einen Kurs unterhalb von ca. $32
erhalten. Kurze Unterschreitungen während dieser Woche, spielen
dabei absolut keine Rolle. Die Formation findet NUR noch und
AUSSCHLIESSLICH im Wochenchart statt.
schrieb am 18.12.12 10:37:58
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.938.463 von logotrader am 18.12.12
10:23:39tja, wenn aber laut Hammed ein Bruch vorliegt,
dann müsste er obershort sein! Weil nichts schöneres als ein
Dreiecksbruch! Ich wäre da vorsichtig im Moment, sehe das eher wie
Fenum im Moment, einwenig abwarten bis 32 schadet ja nicht.
schrieb am 18.12.12 10:42:59
Zitat von streiffitja,
wenn aber laut Hammed ein Bruch vorliegt, dann müsste er obershort
sein! Weil nichts schöneres als ein Dreiecksbruch! Ich wäre da
vorsichtig im Moment, sehe das eher wie Fenum im Moment, einwenig
abwarten bis 32 schadet ja nicht.
hamed hat relativ klar dargelegt, wieso er nicht "obershort"
ist.
- fehlendes volumen
- unterstützung
- große dreiecke werden oft zunächst mit einem false break
aufgelöst, um dann zurückzulaufen und in die richtige richtung
aufgelöst zu werden - er verweist auf angelsächsische literatur
zumindest den letzten punkt, kann ich nicht beurteilen, weil mir
sowohl die erfahrung, als auch die literaturkenntnis fehlt.
schrieb am 18.12.12 12:01:46
Gold wird erstmal an der 1705 scheitern, mit Silber beschäftige ich
mich gar nicht mehr, da ich auch aus fundamentaler Sicht von einer
Seitwärtsphase ausgehe. Wobei Silber zum Jahresende saisonal
stärker ist als Gold. Angesichts der lauen Inflationszahlen
dauert´s hier noch bis zum Ausbruch! Abhilfe könnte nur eine
ausgeweitete Schuldenobergrenze schaffen. Ich weiss, steht nix im
Chart aber so isses.
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