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Der doppelte Raubzug der Amerikaner ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 09.03.09 20:23:13
von
neuster Beitrag 02.06.10 23:07:42
von

Anzahl Beiträge: 318
Aufrufe gesamt: 19.430
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Diskussionsnr.: 1.148.905
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[ Seite: 123303132neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 10.03.09 10:17:40
Beitrag Nr.11 
(36.734.699)
Antwort
Zitat
Vestehe ich das richtig, die USA Regierung ist zu schwach
verschuldet um einen Aufschwung zu ermöglichen?
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schrieb am 10.03.09 10:35:20
Beitrag Nr.12 
(36.734.852)
Antwort
Zitat
Das mit dem amerikanischen Sonar Boot ist mir auch gleich aufgefallen. Im Rahmen der Sicherheit (die Phrase passt immer)
wird dort rumgeschippert, natürlich nur mit lauteren Absichten.
Wers glaubt...
Die Chinesen haben nämlich ein neues Atom-UBoot und da will man mal horchen, wie sich das so macht.
Leider ist das schief gegangen und schon drückt man auf den Tibet Knopf, heute morgen schon in den Propaganda-Medien zu hören.

Nein, die Amis sind feine Kerle, ganz ehrlich ! :D

Btw: ich kenne einige Amis und das sind wirklich nette Menschen.
Die üble Brut sitzt oben am Drücker, genau wie bei uns.
Die Amerikanische Bevölkerung ist eigentlich noch etwas dümmer (gehalten), als die Deutsche. Das ist der eigentliche Vorwurf, den
man tätigen könnte.
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schrieb am 10.03.09 11:41:21
Beitrag Nr.13 
(36.735.460)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.732.072 von windei am 09.03.09 20:23:13In diesem Zusammenhang beschäftigt mich die Frage, wer von der jetzigen Krise profitiert. Im Finanzsektor sitzen sicherlich die gleichen, die das Finanzsystem an den Rand des Kollapses gebracht haben, schon wieder vor ihren Rechnern :

Mit shorts und Bullenfallen werden die Märkte geprügelt bis es nicht mehr geht, bis eine neue Generation von unerfahrenenen Kapitalanlegern ausgeblutet ist.

Dann steigt man langsam ein, die Nachrichten werden besser und irgendwann ist mit steigenden Kursen eine neue Anlegergeneration herangewachsen, die die Aktien abnimmt, und dann geht das ganze von vorne los.

Der Unterschied ist nur, dass die letzten Abzocker in London und New York saßen, die sitzen jetzt in Singapur, Shanghai und in den Emiraten.

Also, die alles entscheidende Frage ist : Wer zockt uns jetzt ab, wann kommt die Wende. Eine Antwort darauf erhalten wir nicht, aber die Charts werden uns die Wahrheit sagen !

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Krise
netbil
Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss
Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss

Michael Grandt
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schrieb am 10.03.09 12:47:22
Beitrag Nr.14 
(36.736.191)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.735.460 von netbil.one am 10.03.09 11:41:21@ netbil.one,

"In diesem Zusammenhang beschäftigt mich die Frage, wer von der jetzigen Krise profitiert."

Unter anderen ehemalige Manager von Countrywide. Einer davon
betreut einen Fond, der speziell dazu aufgelegt wurde, um Grundschuld
und Hypothekenkredite aufzukaufen, die von den Schuldnern nicht mehr
bedient werden können. Im Rahmen der Säuberungsaktionen der Bilanzen
werden die nach mir vorliegenden Informationen zu einem Wert erworben, die nur noch 5% des Nominalwertes ausmachen.
Dann vereinbart dieser Fond mit den Schuldnern eine Reduzierung der Zinsverpflichtungen, diese müssen mit ihren Häusern nicht in die Zwangsversteigerung, weil nun ja wieder ein Zins-und Tilgungsdienst geleistet wird. Also eine Win-Win Situation für den Fond und die Hauseigentümer nicht aber für den amerikanischen Steuerzahler, der mit Milliardensummen jene Banken und deren
Manager \" am kacken hält \", die eigentlich auf die Galeeren gehörten, aber die gibt es ja (leider) Gott sei Dank nicht mehr!
Gruß Windei
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schrieb am 10.03.09 13:38:36
Beitrag Nr.15 
(36.736.693)
Antwort
Zitat
@ alle Interessierten
Der folgende Link zeigt mit Hilfe einer sehr schönen Grafik
wie dieses Schneeballsystem des Hypothekenbetruges funktioniert hat!
de.indymedia.org/2007/08/190860.shtml
Gruß Windei
Avatar
schrieb am 10.03.09 13:43:34
Beitrag Nr.16 
(36.736.747)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.736.191 von windei am 10.03.09 12:47:22@ windei :

Die meinte ich nicht mit meinem Beitrag. Das ist eine Art "good bank" als "bad bank" oder "bad bank" als "good bank". Ich denke, die machen das Geschäft ihres Lebens, wenn man sich vorstellt, um ein wievielfaches die bilanziell erzwungenen Wertberichtigungen in solchen Fällen die langfristig eintretenden tatsächlichen Verluste übersteigen. Ist das ein Fonds für Instis oder liegt der zur Zeichnung offen ? ISIN ? WKN ?

Ich meinte mehr die, die für den Crash verantwortlich zeichneten und jetzt die weltweiten Depressionen bei den Anlegern und Fondsmanagern ausnutzen, um die Kurse weiter ins Bodenlose drücken, dabei selbst verdienen, um sich in der tiefsten Depression einzudecken und dann mit ihrer Marktmacht und entsprechender PR unbemerkt den Börsenaufschwung einleiten, um ihre Stücke an nach und nach aufspringende Junganleger an den Mann zu bringen.

Ich wette, diese Jungs sitzen schon als Hedge Fonds Manager in Singapur und an den Rechnern einiger Staatsfonds und trinken morgens ab 9 Uhr Sekt. Es sei ihnen gegönnt.

Gruß zurück netbil
Avatar
schrieb am 10.03.09 15:04:58
Beitrag Nr.17 
(36.737.526)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.732.336 von Cashlover am 09.03.09 20:54:14Wenn die Amerikaner nicht die Guten sind, wer sind denn dann die Guten für Euch??

Nennt doch mal ein paar Namen, damit der Thread ein wenig Farbe bekommt und wir was zu lachen haben.

;)
Avatar
schrieb am 10.03.09 15:11:08
Beitrag Nr.18 
(36.737.586)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.737.526 von long rider am 10.03.09 15:04:58:Dscholl latour
schramm
sodann
:)
Avatar
schrieb am 10.03.09 18:22:23
Beitrag Nr.19 
(36.739.600)
Antwort
Zitat
@ alle Interessierten,

hier eine Buchbesprechung der FTD. Der Buchtitel ist ziemlich reißerisch!

Buchkritik
Größter Bankraub aller Zeiten
von Jeanne Diesteldorf

René Zeyer hat ihn gefunden, den Schuldigen der Finanzkrise: Alan Greenspan. Der Ex-Chef der US-Notenbank habe mit seiner Niedrigzinspolitik die Welt mit billigen Krediten geflutet und ein Roulettespiel mit zigfach verpackten, hochriskanten Finanzprodukten angestoßen, schreibt der Schweizer Autor.

"Das Ganze ist ein gigantischer, unverschämter, aber wohlorchestrierter Raub von ein paar Bankern am Vermögen von Millionen von Sparern." Über die Räuber in diesem Spiel hat Zeyer ein böses Buch geschrieben: "Bank, Banker, Bankrott - Storys aus der Welt der Abzocker" führt die Machenschaften Schweizer Banker vor, die das Vermögen reicher Kunden verwalten - und üppige Boni kassieren.

In 88 Episoden entlarvt Zeyer das erstaunliche fachliche Unwissen der Private Banker, ihre Gier und ihren Realitätsverlust. Er erzählt von Finanzberatern, die mit schnellen Autos und wuchtigen Antiquitäten bei ihrer verwöhnten russischen Kundschaft Eindruck schinden. Die durch die Welt der Schönen und Reichen jetten, in Luxusrestaurants speisen und in Tophotels residieren. Die ihre Nächte in Züricher Edelklubs verbringen, um die Kundschaft mit Trinkgelagen bei Laune zu halten. Die Unsummen am Fiskus vorbeimogeln und sich tagelang mit der Frage beschäftigen, ob sie sich als nächstes einen BMW oder Mercedes kaufen.
Zeyers literarische Schilderungen bedienen alle gängigen Vorurteile, die derzeit über den Beruf der Banker kursieren. Seine Protagonisten sind skrupel- und charakterlos, kennen weder Moral noch Maß. Sie erscheinen karikaturhaft überzeichnet, doch alle Storys, so beteuert der Autor, stammen aus dem wahren Leben der Schweizer Finanzdienstleister. Er habe bloß Namen und Örtlichkeiten verfremdet.
René Zeyer, 53, ist promovierter Germanist und ehemaliger Kuba-Korrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung". Acht Jahre lang hat er als Kommunikationsberater für Schweizer Banken gearbeitet: "Ich war mittendrin, und es war ein lukratives Geschäft für mich", sagt Zeyer. "Was ich da erfuhr, hat mich befremdet und zugleich belustigt." Mit seinem Buch verfolgt er nun die aufklärerische Absicht, "die Dunkelkammer hinter den schönen Holztüren auszuleuchten". Über das Gebaren angloamerikanischer Investmentbanker berichteten bereits Bücher wie "Monkey Business" oder "Cityboy" - wie das berühmte Schweizer Private Banking in der Praxis funktioniert, hat bisher noch niemand geschrieben.

Zeyers Buch war schon vor der Pleite der US-Bank Lehman Brothers fertig. Er wollte es ursprünglich unter Pseudonym veröffentlichen. Doch im Herbst 2008 überlegte er es sich anders - als Sprecher der Schutzgemeinschaft Schweizer Lehman-Anlageopfer konnte er ein wenig Publicity ganz gut gebrauchen. Am Ende seines Buches entlässt Zeyer die Leser mit einer düsteren Prognose: "Wenn sich die Weltwirtschaft vom größten Bankraub aller Zeiten erholen wird, werden die Banker genauso weitermachen wie hier beschrieben." Ein ernüchterndes Fazit - aber wer könnte widersprechen?

Avatar
schrieb am 10.03.09 18:41:34
Beitrag Nr.20 
(36.739.783)
Antwort
Zitat

@ alle Interessierten,

das ist doch endlich einmal ein vernünftiger Vorschlag

Betrugsskandal
Hilfe für Madoffs Opfer
von Rolf Benders

Eine Allianz von Anwaltskanzleien aus den USA und Europa fordert einen internationalen Finanzgerichtshof als Konsequenz aus dem Madoff-Skandal, bei dem ein Schaden von rund 50 Milliarden Dollar entstanden ist. Ein solches Gericht sei nötig, um das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen.
Bernard Madoff wird beschuldigt, für den größten Anlegerskandal der US-Geschichte verantwortlich zu sein. Q

NEW YORK. Eine Gruppe von Anwaltskanzleien aus den USA und Europa fordert als Konsequenz aus dem Madoff-Skandal die Einrichtung eines internationalen Gerichtshofs für Finanzdienstleister. "Angesichts der globalen Dimension brauchen wir eine globale Antwort, um das Vertrauen der Anleger dauerhaft wiederherzustellen", sagte Gaytri Kachroo, Vizechefin eines internationalen Kanzleibündnisses zur Aufarbeitung des Madoff-Skandals, dem Handelsblatt. Kachroo repräsentiert eine Gruppe von 45 Kanzleien aus 25 Ländern, die sich in der "Global Law Firm Alliance: Madoff Case" zusammengefunden haben, um die Schätzung zufolge mehr als drei Millionen Opfer des Wall-Street-Schwindlers zu unterstützen. Ein solcher Gerichtshof könne über die Grenzen von nationalen Gesetzen hinweg global agierende Betrüger verfolgen, fügte die Anwältin hinzu. Kachroo ist Partner bei der angesehenen Bostoner Kanzlei McCarter & English. Sie berät den Finanzdetektiv Harry Markopolos, der die Aufsichtsbehörden über fast ein Jahrzehnt vergeblich auf die Machenschaften Madoffs hingewiesen hatte.

Der Madoff-Skandal ist mit Anlegerverlusten von 50 Mrd. Dollar wohl der größte Anlegerskandal der US-Geschichte. Bernard Madoff, ein Wall-Street-Veteran mit gutem Ruf, hatte wohlhabende Anleger aus der ganzen Welt jahrzehntelang mit einem Schneeballsystem betrogen, bevor er im Dezember 2008 aufflog. Er hatte den Investoren über die Jahre konstant hohe Renditen ausgezahlt, die nicht wie behauptet aus Anlagegeschäften stammten. Stattdessen hatte er Altinvestoren vor allem mit dem Geld neuer Opfer bedient. Er wäre vermutlich unentdeckt geblieben, wenn die Finanzkrise nicht plötzlich viele Anleger dazu veranlasst hätte, Geld abzuziehen. Das System kollabierte. Madoff stellte sich deshalb im Dezember selbst den Behörden. Er gestand, einen Schaden von 50 Mrd. Dollar angerichtet zu haben. Eine genaue Summe gibt es angesichts der Vielzahl der Opfer bislang nicht.

Am Donnerstag wird Madoff erstmals öffentlich vor Gericht aussagen. Erwartet wird, dass er sich schuldig bekennt, um für sich bessere Startbedingungen aushandeln zu können. Der heute 70-Jährige könnte nach einem Schuldspruch mit 20 bis 40 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden.
Der von der Allianz der Anwälte erarbeitete Vorschlag eines internationalen Gerichtshofs steckt noch in den Kinderschuhen. So ist nach den Worten von Kachroo unklar, wo er angesiedelt sein könnte. "Aber die Vereinten Nationen wären sicher ein guter Ort". Man habe bereits mit dem Leiter der UN-Kommission für internationales Handelsrecht, Rafael Illescas gesprochen, der das Projekt befürworte. Bei den weiteren Details des Vorschlages blieb sie ebenso wage wie der Präsident der Allianz Javier Cremades. "Dieses Gericht kann nationales Recht nicht ersetzen, soll aber mehr als nur eine Schiedsstelle sein. Es muss Entscheidungen auch durchsetzen können", sagte Cremades. Nun wolle man zunächst mit US-Politikern und Finanzmarktaufsehern reden. In der nächsten Woche solle dann ein konkreter Vorschlag erarbeitet sein, den man dem am 2. April in London tagenden G20-Gipfel vorlegen wolle.

Gruß Windei

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