@ alle Interessierten,
die USA haben eine weitere Methode gefunden, sich am Vermögen nicht
amerikanischer Staatsbürger zu bedienen. Dieses Interview in der
NZZ sollte jeder Inverstor, der sich mit Vermögenswerten in den USA
engagiert, kennen:
Die USA haben schon gewonnen»
US-Anwalt nennt Gründe für ein Nein der Schweiz zum UBS-Vertrag
Die Meinungen zum UBS-Vertrag sind gespalten. Der amerikanische
Anwalt Lloyd de Vos zeigt für einmal eine amerikanische Sicht der
Dinge. Er ist überzeugt, dass ein Nein zum Vertrag keine negativen
Folgen für die Schweiz hätte.
Interview Zoé Baches
NZZ Online: Herr De Vos, die Schweizer Regierung aber auch andere
Exponenten wie jüngst Staatssekretär Michael Ambühl malen ein
rabenschwarzes Bild für den Fall, dass das Parlament im Juni nicht
für den UBS-Vertrag abstimmt. Sehen Sie das auch so?
Lloyd De Vos:
Nein, das sehe ich nicht so, und
dafür gibt es mehrere Gründe. Der wichtigste ist das neue
Gesetz, das dieses Jahr Amerika für den Finanzplatz erlassen wurde.
Ab 2013 muss jede nicht-amerikanische Bank, die in amerikanische
Wertpapiere investieren möchte, entweder ein neues
Super-Qualified-Intermediary Abkommen (Super-QI) unterzeichnen oder
die Bank muss künftig dreissig Prozent von allen Geldern, die aus
den USA fliessen, als Steuern abziehen, egal ob es sich dabei um
Geldern von US-Kunden handelt oder nicht. Kunden, die weiter in
US-Wertschriften investieren wollen, werden somit nur noch mit
Banken zusammenarbeiten, die den Super-QI unterschrieben haben,
weil sie nicht 30 Prozent ihres Geldes für Steuern verlieren
möchten….
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/die_usa_haben_schon_g…
Gruß Windei