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+++ KUKA-Spekulation - Komplette feindliche Uebernahme bahnt sich an! +++

eröffnet am 27.03.09 09:00:26 von
kosto1929

neuester Beitrag 14.08.09 12:16:49 von
juergendoll
Beiträge: 88
ID: 1.149.316
Aufrufe heute: 2
Gesamt: 12.816


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kosto1929
schrieb am 27.03.09 09:00:26
Beitrag Nr. 1 (36.860.941)
+++ KUKA-Spekulation - Komplette feindliche Ueernahme bahnt sich an! +++



KUKA

WKN: 620440
ISIN: DE0006204407
Xetra Symbol: KU2


- Die Firma Grenzebach kauft sich fleissig in die KUKA und die Robotertechnik sowie den Megatrend Automatisierung ein!

- http://www.grenzebach.com/

- Von 5% im Dezember :yawn:

- Schon ueber 20% im Maerz :eek:

- Die Aufstockung auf ueber 20% war nicht mit dem KUKA-Management abgesprochen :eek:

- Das riecht förmlich nach einer feindlichen Uebernahme!

- Bei der Kuka tobt ein Machtkampf mit Grossaktionaer Grenzebach um AR-Mandate

- Grenzebach ist von seinem Investment in die KUKA ueberzeugt, sonst haetten sie keine 20% erworben.

- Die Dementis sind halbherzig! :look:

- Eine Erhoe¶hung auf mehr als 30% sei - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - nicht vorgesehen, hatte Minning gesagt.

- Der "Platow-Brief" hatte berichtet, der Grenzebach-Geschaeftsfuehrer Bernd Minning habe die Eigentuemerfamilie ueberzeugt, ein Uebernahmeangebot fuer Kuka abzugeben. Damit zeichne sich im Machtkampf um die Neubesetzung des Kuka-Aufsichtsrats eine neue Eskalation ab.

- Es soll weiter aufgestockt werden â zunaechst bis 25% :eek:

- Eine Ãbernahme der KUKA erscheint mir logisch. Beide Unternehmen arbeiten bereits intensiv seit einem Jahrzehnt erfolgreich zusammen

- Eine Komplettuebernahme der KUKA wuerde noch zusaetzliche 210 Mio kosten + Aufschlag fuer die Aktionaere.

- Der Umsatz von KUKA betrug im Jahr 2008 satte 1,27 Mrd.

- Am 29.4.2009 ist die Hauptversammlung der KUKA, da koennte die Uebernahme schon durch sein.

- Die Genehmigung durch das Kartellamt gilt als reine Formsache.


Fazit

- Fuer mich ein klarer Kauf!

- Sehr wenig Risiko nach unten

- Viel Potential nach oben

- Eine Spekulation auf eine feindliche Uebernahme!
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Schnueffelnase
schrieb am 27.03.09 09:26:20
Beitrag Nr. 2 (36.861.272)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.860.941 von kosto1929 am 27.03.09 09:00:26210 Mio. Euro sind eine Menge Holz für ein Unternehmen, das 300 Mio. Euro Jahresumsatz macht (siehe Factsheet unter: http://www.grenzebach.com/index.php/grenzebach/content/download/1430/11976/file/Factsheet_Grenzebach_Deutsch.pdf). Und diese Zahlen stammen noch aus 2008 - da war die Welt noch in Ordnung.
Langfristig mag deine Spekulation aufgehen, kurzfristig hat Grenzebach nicht das Geld, um Kuka zu schlucken.
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kosto1929
schrieb am 27.03.09 09:28:47
Beitrag Nr. 3 (36.861.314)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.861.272 von Schnueffelnase am 27.03.09 09:26:20Sie haben das Geld.

;)
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merkur01
schrieb am 27.03.09 09:45:52
Beitrag Nr. 4 (36.861.543)
Der Kampf um die Aufsichtsratmandate ist laut FAZ schon wieder vom Tisch. :eek:
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kosto1929
schrieb am 27.03.09 09:59:07
Beitrag Nr. 5 (36.861.723)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.861.543 von merkur01 am 27.03.09 09:45:52Es gab erste Gespräche, das stimmt.

Aber die 2 AR-Mandate muss KUKA im sowieso geben.

Das KUKA Management war gar nicht glücklich über die feindliche Anbahnung mit 20%.

;)

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Schnueffelnase
schrieb am 27.03.09 10:06:39
Beitrag Nr. 6 (36.861.831)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.861.314 von kosto1929 am 27.03.09 09:28:47Woher? Und welche Informationsquelle hast du?
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kosto1929
schrieb am 27.03.09 10:06:40
Beitrag Nr. 7 (36.861.833)
Grenzebach will die Macht in Augsburg und hat schon 20%, die er ausbauen will.

US-Investor Wyser-Pratte hat nur knapp 10% und ist zum richtigen Preis sicherlich gesprächsbereit.

;)
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kosto1929
schrieb am 27.03.09 10:11:49
Beitrag Nr. 8 (36.861.897)
27.03.2009 09:51
ROUNDUP: KUKA und Grenzebach begraben das Kriegsbeil

Der Roboterhersteller KUKA (News/Aktienkurs) <KU2.ETR> und sein neuer Großaktionär Grenzebach haben ihren Streit beigelegt. "Wir sind zuversichtlich, dass nunmehr beide Unternehmen auf gutem Wege sind, ihre langfristig angelegte Partnerschaft auszubauen und die Zukunft beider Unternehmen auf eine breitere Basis zu stellen", erklärten Grenzebach-Geschäftsführer Bernd Minning und KUKA-Aufsichtsratschef Rolf Bartke am Freitag. Das gegenseitige Vertrauen sei wiedergefunden worden.

Grenzebach soll nun wie gefordert zwei Sitze im Kontrollgremium bekommen. Im Gegenzug verzichtet der schwäbische Mittelständler auf einen weitergehenden Umbau des Aufsichtsrats und stellt sich klar hinter die KUKA-Strategie mit den zwei Säulen Anlagenbau und Roboter. Die beiden Unternehmen wollen eng zusammenarbeiten.

Bislang hatte es so ausgesehen, als laufe alles auf einen offenen Schlagabtausch auf der Hauptversammlung Ende April hinaus. KUKA selbst hatte Grenzebach als Ankeraktionär geholt, jedoch nicht damit gerechnet, dass der langjährige Partner gleich eine Sperrminorität von 25,1 Prozent und damit die Macht in Augsburg anstrebt. Der Streit gelangte in die Öffentlichkeit, weil KUKA dem benachbarten Unternehmen den verlangten Einzug in den Aufsichtsrat hatte verbauen wollen.

Grenzebach war im Dezember bei KUKA eingestiegen und hat sich mittlerweile mehr als 20 Prozent der Aktien gesichert. Damit ist der Mittelständler zum größten Aktionär aufgestiegen vor dem US-Investor Wyser-Pratte./das7wiz

ISIN DE0006204407

AXC0078 2009-03-27/09:51
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kosto1929
schrieb am 27.03.09 10:35:42
Beitrag Nr. 9 (36.862.185)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.861.897 von kosto1929 am 27.03.09 10:11:49Das Management der KUKA hat wohl erkannt, dass sie bald ihren Job los sind, wenn sie noch weiter Theater machen.

:D
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kosto1929
schrieb am 27.03.09 10:59:26
Beitrag Nr. 10 (36.862.493)
Rinvest AG

Es ist einer der spannendsten Wirtschaftskrimis.

Am 9. März hatte Grenzebach im zweiten Kapitel überraschend bekannt gegeben, sich 19 Prozent an dem Roboter- und Anlagenbau-Spezialisten gesichert zu haben.

Das Unternehmen hatte im Dezember das erste Kapitel des Krimis eröffnet, indem es 5,43 Prozent an Kuka kontrollierte und eine Duftmarke setzte.

Diese Nachricht war am Kuka-Sitz in Augsburg und in der Unternehmenswelt wie eine Bombe eingeschlagen, weil Grenzebach gewillt ist, 25,1 Prozent und damit eine Sperrminorität an Kuka zu erwerben.

Details ans Tageslicht

Im dritten Kapitel des Wirtschaftskrimis kamen Details ans Tageslicht. Grenzebach hält die Kuka-Anteile nicht nur direkt. Till Reuter, Berater der Familie, gab am Freitag bekannt, dass seine Gesellschaft Rinvest AG die Schwelle von zehn Prozent beim Kauf von Kuka-Aktien überschritten hat. Rinvest ist eine Investment- und Beteiligungsgesellschaft, die in der Schweiz sitzt. Die Kuka-Aktien dieses Akteurs werden Grenzebach zugerechnet.

Der inzwischen nur noch zweitgrößte Aktionär Guy Wyser-Pratte, ein Vietnam-Veteran und Firmenschreck, muss sich überlegen, wie er mit seinem gut neunprozentigen Anteil verfährt. Der US-Spekulant hatte versäumt, bei höheren Aktienkursen auszusteigen. Beobachter gehen davon aus, dass Wyser-Pratte die Hände gebunden sind. Der Investor werde sein Kuka-Paket zunächst halten und auf bessere Notierungen hoffen.