Antwort auf Beitrag Nr.:
36.914.061 von Twix26 am 03.04.09
12:54:1420.03.2009 14:06
Dresdner Infineon-Werk setzt Kurzarbeit im April aus
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Im Dresdner Infineon-Werk wird im April die Kurzarbeit für einen
Monat ausgesetzt. Grund sei die derzeit gute Auslastung des
Chipherstellers, bestätigte Unternehmenssprecherin Diana Heuer am
Freitag einen Bericht der Sächsischen Zeitung. Die Situation habe
sich deutlich besser entwickelt als erwartet. Prognosen, ob die
Kurzarbeit länger unterbrochen werden könne, seien nicht möglich,
betonte sie.
http://www.heise.de
Meines Wissens handelt es sich um einen begrenzten Auftrag aus
China.
Das Werk in Dresden arbeitet nahe Volllast , ca. 8000 WS.
weiter :
München, 24. Mär (Reuters) - Der Halbleiterkonzern
Infineon(IFXGn.DE: Kurs) hat einen Teil seiner Lehman-Anlagen
zurückerstattet bekommen und stärkt mit dem Geld seine Liquidität.
Der Einlagensicherungsfonds habe dem Unternehmen 95 Millionen von
insgesamt 120 Millionen Euro, die das Unternehmen in Papieren der
zusammengebrochenen US-Investmentbank angelegt hatte,
zurückgezahlt, sagte ein Infineon-Sprecher am Mittwoch zu Reuters.
Der Konzern sei zuversichtlich, auch den Rest der Summe
zurückzuerhalten und stehe in Kontakt mit dem Sicherungsfonds.
Reuters hatte unlängst aus Finanzkreisen erfahren, dass der Fonds
die institutionellen Lehman-Anleger weitestgehend entschädigt
habe.
Infineon steckt das Geld in seine schwindenden Barmittelbestand.
Die 95 Millionen Euro flössen im laufenden Quartal in die
Brutto-Cash-Position, hieß es. Bislang zählte das Geld nicht zum
Barvermögen. Infineon kann derzeit jeden Euro gebrauchen. Der
Chiphersteller hat mit einem Nachfrageeinbruch und deutlichen
Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Zudem ringt Infineon um seine
Refinanzierung. Bis Herbst kommenden Jahres muss das Unternehmen
Anleihen über rund 700 Millionen Euro zurückbezahlen. Analysten
äußerten sich skeptisch über die Erfolgaussichten. "Wir erkennen
keine sichtbaren Fortschritte bei der Suche nach einer
Refinanzierung", urteilte UBS-Analyst Nicolas Gaudois am Dienstag.
Zudem hoffen die Branchenkenner verstärkt auf staatliche
Unterstützung für Infineon. "Die deutsche Regierung hat mehr
Bereitschaft erkennen lassen, auch die Industrie mit Krediten oder
Bürgschaften zu unterstützen", erklärte Gaudois. "Wie viel davon
Infineon zugute kommen könnte, ist bislang unklar." Infineon prüft
derzeit Möglichkeiten, an staatliche Hilfe zu gelangen, falls die
Verhandlungen mit privaten Geldgebern scheitern sollten. Ein
Rettungspaket für die Tochter Qimonda(QMNDQ.PK: Kurs) war Ende
Januar geplatzt, worauf die Speicherchipfirma Insolvenz anmelden
musste.
http://de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDELO42587920090324