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Die fondsgebundene (Kapital)Lebensversicherung

Diskussionsstatistik
eröffnet am 03.05.09 19:29:33
von
neuster Beitrag 15.08.10 13:55:04
von

Anzahl Beiträge: 81
Aufrufe gesamt: 13.270
Aufrufe heute: 3
Diskussionsnr.: 1.150.096
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[ Seite: 123789neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 03.05.09 19:29:33
Beitrag Nr.1 
(37.085.883)
Antwort
Zitat
Ich denke mal, dass es viele hier betrifft und viele es noch gar nicht wissen, oder es erst dann mitbekommen, wenn es zu spät ist und sie buchstäblich Jahre- besser gesagt-Jahrzehnte Geld verbrannt haben. Irgendwann rechnet man mal nach und stellt fest, dass der Wert der Fondsanteile weit, weit unter der Summe aller bislang gezahlten Beiträge liegt. Der Grund ist klar, die wahnsinnig hohen Gebühren, die Kosten, und der Anteil der
Versicherung, der natürlich auch von dem monatlichen Beitrag abgezogen werden, denn hiervon leben alle, der Vermittler, die Versicherungsgesellschaft, die Fondsgesellschaft, etc. Das letzte Glied in der Kette ist der Kunde. Er trägt das volle Risiko und ob er jemals eine Rendite , bzw. seine eingezahlten Beträge zurückerhält , steht in den Sternen. Noch dümmer ist es natürlich eine BU mit der Fondspolice zu koppeln, Geldanlage und Versicherungen sollte man immer getrennt behandeln. Natürlich gibt es gewaltige Unterschiede von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft was die Kosten anbetrifft, noch dreister sind dann die Strukibuden( die "unabhängigen Finanzdienstleister" , denn die wollen natürlich auch noch mal richtig fett absahnen, und das machen sie auch ;)
Was kann die Lösung sein ?
a) mit dem Vermittler sprechen ? :laugh::laugh: Nö, denn der interessiert sich einen ... was der Kunde davon hat (das gilt nicht für einen Großteil der freien Vermittler, die mit Gebühren von dem Kunden bezahlt werden und nicht mit Abschluss-bzw. Bestandprovisionen bezahlt werden)
b) Vertrag kündigen
c) Ruhig stellen
d) Vogel Strausspolitik- Kopf in den Sand und weiter zahlen bis Laufzeitende

Ich denke mal das Wichtigste ist, dass man sich über folgende Punkte klar wird und hier eine Aussage von der Versicherungsgesellschaft bekommt.

1. Kosten für Versicherungsschutz
2. Höhe der laufenden Kosten (Verwaltungskosten der Versicherungsgesellschaft, Fondskosten, Depotkosten, etc.
3. Wie hoch ist mein Sparanteil meines monatlichen Beitrages

Nun mal eine Frage an die Experten unter Euch. Muss die Versicherungsgesellschaft, bzw. der Versicherungsmaler bei expliziter Nachfrage, korrekte Auskunft zu den Punkten 1-3 geben ?
Gibt es vom Gesetzgeber da irgendein Gesetz, dass diese dazu verpflichtet? In der Vergangenheit waren ja die Punkte 1-3 immer das große Geheimnis und selbst auf explizite Nachfrage hat man dazu keine Auskunft erhalten. Ich erinnere mich aber, dass in jüngster Vergangenheit im Sinne des Versicherten dort vom Gesetzgeber nachgebessert wurde, was die Gesellschaften dazu zwingt eine genaue Kostentruktur ( Punkte 1-3)gegenüber dem Kunden offenzulegen. Wenn das so ist, wie heisst der Paragraph und wo ist er zu finden.
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schrieb am 03.05.09 19:55:15
Beitrag Nr.2 
(37.085.972)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.085.883 von Procera am 03.05.09 19:29:33der muß Auskunft geben und die Gesellschaft muß es auch im Vertrag Dir mitteilen. So ist das neue VVG........:D
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schrieb am 03.05.09 20:13:33
Beitrag Nr.3 
(37.086.065)
Antwort
Zitat
Das gilt für Neuverträge, aber wie sieht es bei Altverträgen aus, beispielsweise für Verträge, die vor 2005 abgeschlossen wurden ?
Das ganze habe ich mal vor einem Jahr für einen sehr guten Freund durchgekaspert, Fazit des Maklers und der Versicherung: Kein Kommentar- aus wettberwerbstechnischen Gründen... haben sie Vertändnis, bla bla....
Selbst die Nullinie wurde nicht mitgeteilt, obwohl das explizit verlangt wurde. Wie sieht das heute aus, muss nach WG Auskunfterteilt werden ? Hat da irgendjemand eine Rechtsgrundlage, irgendwas "Handfestes"- einen Paragraphen ?
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schrieb am 03.05.09 22:30:03
Beitrag Nr.4 
(37.086.550)
Antwort
Zitat
Kündigung ist auch bei teuren Versicherungen immer das Schlechteste. Und was die Kosten betrifft: Sind bei guten Anbietern in der Regel niedriger, als bei vergleichbaren Solo-Fondssparplänen. Dazu kommt die Abgeltungssteuerfreiheit, wobei die Steuermaterie etwas komplexer ist. Auch ist nat. der Todesfallschutz zu berücksichtigen, der ja auch irgendwo Geld kostet.

Jedenfalls bleibts beim Fazit: Jeder der eine Lebensversicherung gemacht hat und die aus irgendwelchen Gründen kündigt ist selber schuld, daß er Geld verliert.
Die verbleibenden Policeninhaber freuts. Werden die doch dem gekündigten Vertrag gutgeschriebenen, von der Gesellschaft erzielten Überschüsse, nun auf ihre Verträge aufgeteilt.
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schrieb am 03.05.09 22:48:34
Beitrag Nr.5 
(37.086.603)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.086.550 von Titus_Livius am 03.05.09 22:30:03Zitat: " Und was die Kosten betrifft: Sind bei guten Anbietern in der Regel niedriger, als bei vergleichbaren Solo-Fondssparplänen."

DAS TUT WEH !!!!!!! :cry::cry::cry:

Bei einer fondsgebunden Versicherung sind die Kosten niedriger als bei einem vergleichbaren Solo-Fondssparplan... Na klar, und der Klapperstorch bringt die Kinder und morgen kommt der Weihnachtsmann.

Nichts ist billiger, du musst die Versicherungsgesellschaft, den Makler und die Lebensversicherung zusätzlich aus deinen Raten zahlen !
Avatar
schrieb am 03.05.09 23:08:37
Beitrag Nr.6 
(37.086.678)
Antwort
Zitat
na klasse,

am besten gar nichts machen, weiter über die kosten schimpfen und der altersarmut entgegensteuern... wirklich sinnvoll
Avatar
schrieb am 03.05.09 23:27:39
Beitrag Nr.7 
(37.086.716)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.086.678 von soulmate81 am 03.05.09 23:08:37Du hast es nicht gesachnallt, oder ?????
Du hast keine Ahnung, oder ?

Was nützt dir es, wenn du mehr einzahlst als du rausbekommst?
Dann kannst du dein Geld lieber auf die Kasse legen, nichts machen und Zinsen kassieren, dann hast du oft mehr davon !

p.s. es geht hier nicht ums meckern, es geht um eine konstruktive Auseinandersetzung mit einem Thema, was der deutsche Normalo eh nicht schnallt und deshalb zig Lebensversicherungen abschliesst zur Freuder der Makler und Versicherungsgesellschaften
Avatar
schrieb am 03.05.09 23:47:35
Beitrag Nr.8 
(37.086.750)
Antwort
Zitat
und das liegt also NUR!!! an den abschluss bzw. laufenden kosten, aha

ich wette ende 2007 wäre so eine diskussion nicht aufgekommen
Avatar
schrieb am 04.05.09 00:24:20
Beitrag Nr.9 
(37.086.791)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.086.750 von soulmate81 am 03.05.09 23:47:35ich verstehe dein Problem einfach nicht, was schnallst du denn nicht??:cry::cry::cry::cry:

Du hast 100 Euro, davon gehen 50 Euro weg , durch den Puffbesuch deines Maklers bei Vertragsabschluss, für den Glastempel der Versicherungsgesellschaft, für die eigentlich Lebensversicherung, interne Kosten- wie Schampus , Frauen, Partys und Kodome.
Es bleiben also 50 Euro übrig, die als Anlage in den Fonds xyz wandern...
Bis dahinb alles klar ? Wenn der Fonds über die Laufzeit keine Gewinn macht, hats du OHNE DIE INFLATION zu berücksichtigen 50 % Deines Geldes verbrannt...
Hätest du die Kohle dagegen bei Null % Zinsen auf dem Sparbuch angelegt, hättest du noch dein Kapital.

Es steht und fällt die ganze FONDSPOLICE mit den Gebühren und mit den ausgewählten Fonds. Basta.
Da die Fonds bei vielen Gesellschaften heute frei wählbar sind, muss man also die KOSTEN im Auge behalten.

UND DARUM GEHT ES , Um die KOSTEN ! Ich will hier Klarheit bei dem Gebührenfilz haben. Wer weiss, ob die Versicherung bei Verträgen von vor 2005 ihre Gebühren, auch Provisionen für den Makler offenlegen muss. Mich interessiert wieviel vom einbezahlten Geld wandert in die Fonds und was geht in andere Kanäle (siehe obe)
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schrieb am 04.05.09 10:45:06
Beitrag Nr.10 
(37.088.019)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.086.791 von Procera am 04.05.09 00:24:20Das neue VVG gilt ab dem 01.01.2009 auch für Altverträge!!
Lt. einem Bericht in der Kapital gehen 90 % in die Fonds.
Je nach Gesellschaft mal mehr mal weiniger.
Die restlichen 10 % sind die Kosten für V-schutz und laufende Kosten.
Ich habe Anfang 2008 2 Fonds-LV gekündigt. Ich habe in etwa meine eingezahlten Beiträge ausgezwhlt bekommen. Nur der Witz an der ganzen Sache war, dass ich rd. 1.500 € versteuern muss. Hiervon wurde dann KESt. abgezogen. Die V-Gesellschaft hat mir bis heute nicht die Kosten mitgeteilt. Wie das FA das jetzt sieht ?? bin mal gespannt.
In meinen Augen eine reine Abzocke.
Den Kostenanteil in den Dachfonds sieht man natürlich auch nicht...

[ Seite: 123789neuster Beitrag ]

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