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schrieb am 05.02.12 15:20:55
Sehe ich auch so wie Du. Das Cash müsste eigentlich noch in der
Investmentgesellschaft sein. Damals wurden im Board ja 5-6 Mio.
Zufluss für die Magnat geschätzt (also für den 75%ige Anteil der
Magnat) - damit besteht die Möglichkeit, dass die zu zahlenden 8
Mio. fast vollständig durch die Erlöse aus dem Wohnungsportfolio
Deutschland bezahlt werden (100% kämen dann ja ungefähr auf 8 Mio.
EUR). Damit wäre das Szenario Kapitalerhöhung für den Deal vom
Tisch und die Rechstunsicherheiten reduziert - die Diskrepanz zur
Market Cap bleibt aber bestehen, zumal der Kurs mal wieder bei 0,70
angekommen ist...
schrieb am 08.02.12 10:31:11
Conclusions from the KPMG CEE Property Lending Barometer 2011
include:
-The prospects for the real estate market in a given country remain
generally linked to its macroeconomic outlook.
-Banks are still looking to restructure existing loans which are in
default, rather than seeking foreclosure. Higher quality projects
with a potentially strong business model have a better chance of
successful restructuring.
-Basel III is likely to make bank financing more expensive.
-Compared to a year ago, banks are focusing more on real estate
financing.
-Banks are still more interested in financing income-generating
projects than development projects, even if their openness to
finance new developments has increased in comparison to 2010.
-Bank expectations on the potential increase in the size of their
future loan portfolios are distinctively improving.
-The hotel sector remains the least preferred by banks in terms of
financing, but again good projects can obtain reasonable terms for
financing.
-The Czech Republic overtook last year’s best performer, Poland, in
the results of the Property Financing Sentiment Index, but is still
second to Austria, which is included in the survey this year for
the first time.
schrieb am 09.02.12 11:37:23
Zitat von Snogard...
die Diskrepanz zur Market Cap bleibt aber bestehen, zumal der Kurs
mal wieder bei 0,70 angekommen ist...
der preis für die co-anteile an
MAGNAT Investment I und II
ist ein indikator für den fairen börsenkurs der MAGNAT - nicht
umgekehrt
schrieb am 09.02.12 15:30:15
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-02/22672534…
das ist schon bekannt, siehe unten #1243:
TB Privatstiftung, Wien (= Familienstiftung
Thomas
Bogdanowicz) hat 4,56% an MAGNAT am 13.01.2012
(außerbörslich) auf die
ATLANTIS Management & Holding GmbH
& Co. Vermögensverwaltung V KG, Wien übertragen
bisher:
TB Privatstiftung, Wien (= Familienstiftung
Thomas
Bogdanowicz) --4,73% (seit 24.11.2009) --> MAGNAT
jetzt:
TB Privatstiftung, Wien (= Familienstiftung
Thomas
Bogdanowicz) --
0,17%--> MAGNAT
ATLANTIS Management & Holding GmbH & Co.
Vermögensverwaltung V KG, Wien --4,56%--> MAGNAT
Beteiligungsverhältnisse an der
ATLANTIS Management &
Holding GmbH & Co. Vermögensverwaltung V KG:
-- Kommanditistin:
GH Immobilienmakler GmbH, Wien
(Gesellschafter:
99% Hrabik Gerlinde, 1% Lind Friedrich [Tisca
Stiftung])
-- Komplementärin:
ATLANTIS Management & Holding GmbH,
Wien (Gesellschafter: 100%
JEANNEE Rechtsanwalt GmbH
(Gesellschafter: 100%
Dr. Christoph Jeannée)
schrieb am 10.02.12 16:46:24
MAGNAT Real Estate AG: MAGNAT berichtet über den Geschäftsverlauf
im dritten Quartal 2011/2012
10.02.2012 15:20
- Positives Periodenergebnis in Höhe von EUR 1,0 Millionen im
dritten Quartal - Ergebnis profitiert von Abschluss der rechtlichen
Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem Projekt Schwarzenberg -
Eigenkapitalquote bei 60,0 Prozent - Liquide Mittel bei EUR 4,6
Millionen, leichter Anstieg gegenüber Vorquartal - Weitere
Fortschritte im Rahmen der strategischen Neuausrichtung
Frankfurt am Main, den 10. Februar 2012 - Die MAGNAT Real Estate AG
('MAGNAT', ISIN DE000A0XFSF0 MAGNAT REAL ESTATE O.N. ) hat im
dritten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 (1. April 2011 bis
31. März 2012) ein positives Periodenergebnis in Höhe von EUR 1,0
Millionen nach einem Verlust von EUR 1,1 Millionen im Vorjahr
erwirtschaftet. Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens
entfielen hiervon EUR 0,4 Millionen nach einem Verlust von EUR 1,0
Millionen.
Der Gewinn ist wesentlich von dem Abschluss der rechtlichen
Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem Projekt Schwarzenberg
geprägt, im Zuge dessen die MAGNAT eine Vergleichszahlung in Höhe
von EUR 2,65 Millionen erhalten hat. Da dieses Projekt im Abschluss
des Geschäftsjahres 2010/2011 vollständig wertberichtigt worden
war, resultiert aus dem Abschluss ein positiver Ergebnisbeitrag in
gleicher Höhe abzüglich des Anteils der nicht beherrschenden
Anteilseigner von EUR 0,7 Millionen. Für die ersten neun Monate des
Geschäftsjahres 2011/2012 beläuft sich das Periodenergebnis auf EUR
-4,6 Millionen nach EUR -2,1 Millionen und das auf die
Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallende Periodenergebnis
auf EUR -5,1 Millionen nach EUR -2,0 Millionen.
Das Ergebnis aus der Vermietung von Vorratsimmobilien stieg im
dritten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 auf EUR 0,6 Millionen
nach EUR 0,5 Millionen an. Dies ist die Folge der verbesserten
Einnahmen bei einem gleichzeitig unterproportionalen Anstieg der
Aufwendungen.
Im Ergebnis aus dem Asset Management von EUR 0,4 Millionen nach EUR
0,1 Millionen im Vorjahr spiegelt sich im Wesentlichen eine
Erfolgsbeteiligung für den Abschluss einer Transaktion wider. Im
November hatte die SQUADRA Immobilien Gruppe, an der die MAGNAT mit
16,1 Prozent beteiligt ist, unter maßgeblicher Mit-wirkung des
MAGNAT Asset Management, ein in Leipzig gelegenes Objekt mit großem
Erfolg verkauft. Das Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen
enthält den bereits erwähnten positiven Effekt aus dem Abschluss
des Projekts Schwarzenberg.
Die sonstigen betrieblichen Erträge ermäßigten sich im dritten
Quartal auf EUR 0,6 Millionen nach EUR 1,5 Millionen im Vorjahr.
Unsere fortgesetzten Maßnahmen zur Kostenbegrenzung führten bei den
allgemeinen Verwaltungskosten zu einem spürbaren Rückgang auf EUR
1,2 Millionen nach EUR 2,0 Millionen im Vorjahr. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum
Vorjahresquartal von EUR 0,4 Millionen auf EUR 0,6 Millionen
an.
Das Finanzergebnis lag aufgrund niedrigerer Finanzerträge und
gleichzeitig höherer Finanzaufwendungen bei EUR -0,5 Millionen nach
EUR -0,1 Millionen im Vorjahr. Die Steuerposition zeigt einen
Aufwand von EUR 0,1 Millionen. In den deutlich gestiegenen
Gewinnanteilen der nicht beherrschenden Anteilseigner in Höhe von
EUR 0,7 Millionen nach EUR -0,1 Millionen kommt der erwähnte
Abschluss des Projekts Schwarzenberg zum Tragen.
Das auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallende
Perioden-ergebnis betrug damit EUR 0,4 Millionen nach EUR -1,0
Millionen im Vorjahr, das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je
Aktie EUR 0,03 nach EUR -0,07. Aufgrund des positiven
Quartalsergebnisses hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem
zweiten Quartal von 59,8 Prozent auf 60,0 Prozent verbessert.
Die Bilanzsumme der MAGNAT in Höhe von EUR 142,5 Millionen zum 31.
Dezember 2011 hat sich gegenüber der Summe von EUR 149,4 Millionen
zum Bilanzstichtag 31. März 2011 leicht reduziert. Die liquiden
Mittel liegen weiterhin auf einem ausreichenden Niveau und belaufen
sich auf EUR 4,6 Millionen gegenüber EUR 5,3 Millionen zum 31. März
2011.
Bei dem Ausweis der Finanzschulden hat sich durch die im November
2011 bekanntgegebene Veräußerung des Wohnportfolios in Deutschland,
das bis Ende Februar 2012 planmäßig abgeschlossen werden soll, eine
Umgliederung ergeben. Die mit dem Portfolio verbundenen
Finanzschulden werden nunmehr als kurzfristige Finanzschulden
ausgewiesen. Damit erklärt sich im Wesentlichen der Anstieg dieser
Bilanzposition von EUR 11,1 Millionen zum 31. März 2011 auf EUR
39,7 Millionen zum 31. Dezember 2011. Im Gegenzug sanken die
langfristigen Finanzschulden im gleichen Zeitraum von EUR 39,2
Millionen auf EUR 13,0 Millionen.
Der Net Asset Value (NAV) nach EPRA-Vorgaben beläuft sich zum 31.
Dezember 2011 auf EUR 76,1 Millionen. Bezogen auf die Anzahl von
13,89 Millionen ausgegebenen Aktien entspricht dies einem NAV von
EUR 5,48 pro Aktie.
Nachtragsbericht
Am 30. Januar 2012 gab die MAGNAT die Vereinbarung zur Übernahme
aller Assets des MAGNAT Co-Investors R-QUADRAT Capital Beta GmbH
('RQCB') bekannt. Mit der Vereinbarung ist auch eine Klärung
sämtlicher gegenseitiger Forderungen und Verbindlich¬keiten
verbunden, womit alle Geschäftsbeziehungen zwischen der MAGNAT und
der RQCB beendet wären. Ende Februar 2012 wird mit der Umsetzung
dieser Vereinbarung gerechnet.
Ausblick
Die Veräußerung des Wohnportfolios in Deutschland, der Abschluss
des Projekts Schwarzenberg und die Übernahme der Assets des
Co-Investors RQCB sind wesentliche Erfolge der MAGNAT bezüglich
ihrer strategischen Neuausrichtung. Mit der Bereinigung des
Portfolios verbunden, ist der Abbau von Risikopositionen und die
Verbesserung der Liquidität der MAGNAT.
Die Rahmenbedingungen in den Märkten der MAGNAT sind nach wie vor
widrig. So ist das konjunkturelle Umfeld aufgrund der unverändert
schwelenden Schuldenkrise in Europa weiterhin ein¬getrübt. Hinzu
kommt, dass es in den osteuropäischen Immobilien¬märkten noch keine
Anzeichen für eine nachhaltige Erholung der Preise und
Transaktionsvolumina gibt. Daher bleibt das weitere Vorantreiben
der strategischen Neuausrichtung und die Fokussierung auf die
Sicherstellung der Liquidität die höchste Priorität des Vorstands.
schrieb am 10.02.12 16:50:37
eigentlich nichts, was wir nicht erwartet hatten. außer, das der
wohnportfolio-verkauf doch erst bis ende februar abgeschlossen
wird. dafür könnte dann aber auch der wohnportfolio-anteil von der
rqcb beim verkauf voll der magnat zufliessen. und damit den
kaufpreis für die rqcb assets finanzieren
schrieb am 10.02.12 17:05:33
Verstehe ich das richtig, dass Magnat eigentlich jetzt immer unter
normalen Voraussetzungen Verluste macht?
Jetzt konnte man mal einen zusätzlichen Ertrag aus einem Vergleich
vereinnahmen, wo man vorher komplett abgeschrieben hat, und deshalb
kommt man leicht in den Gewinn.
Wie lange will man denn diese Verlustorgie fortsetzen? Warum
reduziert man nicht endlich Personalkosten und sonstigen
Aufwendungen und lässt andere die Verwaltung und das asset
Manangment machen.?
Angesichts des Kapitals was in den assets gebunden ist, müsste sich
doch allein dadurch ein Überschuss entwickeln.
Es kann doch wohl nicht sein, dass man jetzt jahrelang so weiter
agiert und Quartal für Quartal, Jahr für Jahr, immer viele Mio Euro
Verluste macht!
schrieb am 10.02.12 18:54:20
Zitat von
brokerhouse...
der wohnportfolio-verkauf ... erst bis ende februar abgeschlossen
wird. dafür könnte dann aber auch der wohnportfolio-anteil von der
rqcb beim verkauf voll der magnat zufliessen. und damit den
kaufpreis für die rqcb assets finanzieren
dass das closing der zweiten stufe des wohnportfolio-verkaufs
Deutschland ende feb. 2012 zu erwarten ist, stand schon im
halbjahresfinanzbericht 2011/2012, seite 22 (Ereignisse nach dem
Bilanzstichtag)
das wohnportfolio in Deutschland steckt in der
Zweiten
(Eberswalde),
Dritten (Rostock) und
Vierten
(Saalfeld)
MAGNAT Immobiliengesellschaft mbH
diese drei immobilengesellschaften hängen unter der
MAGNAT
Investment I B.V., Hardinxveld Giessendam, Niederlande (unten
#1116), an der MAGNAT nach dem ausscheiden der
R-QUADRAT
Capital Beta GmbH ende febr. 2012 zu 100% beteiligt ist
der erlös aus dem verkauf des wohnportfolios, der €7mio bis €8mio
betragen dürfte***, fließt der
Zweiten, Dritten und Vierten
MAGNAT Immobiliengesellschaft mbH zu, fließt also in die
MAGNAT Investment I B.V. und damit
zu 100% in die
MAGNAT
***s. unten #1114:
bilanzwerte des wohnportfollios in Deutschland: €34,6mio ./.
€1,6mio abschreibung auf den verkaufspreis = €33mio
./. 25,6mio (vom erwerber übernommene) schulden
= €7,4mio
schrieb am 10.02.12 19:47:28
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.734.451 von Raymond_James am 10.02.12
18:54:20auch das deutsche g e w e r b e portfolio des
MAGNAT-konzerns gehört nach dem ausscheiden der
R-QUADRAT
Capital Beta GmbH ende febr. 2012
zu 100% der
MAGNAT:
es steckt in der
(vgl seiten 51, 105, 135 des
geschäftsberichts 2010/2011, http://www.magnat.ag/download/finanzberichte/magnat_geschaef…)
--
Erste MAGNAT Immobiliengesellschaft mbH
("A&T"-Portfolio: Arbeitsämter Parchim und Worms sowie Telekom
in Halle, bilanzwert €6,16mio, schulden 67%) und in der
--
Fünfte MAGNAT Immobiliengesellschaft mbH (Medizinisches
Zentrum in Delitzsch (Sachsen), bilanzwert €5,68mio, schulden 73%,
vgl seite 45 des geschäftsberichts
2010/2011),
die beide unter der
MAGNAT Investment I B.V., Hardinxveld
Giessendam, Niederlande hängen, welche ende februar zu 100% der
MAGNAT gehört
lt. unternehmenspräsentation vom mai 2011, seite 10, ist der exit
des deutschen g e w e r b e portfolios für 2012 geplant,
http://www.magnat.ag/download/uploads/file/MAGNAT_Unternehme…;
hier dürften bei verkauf zu buchwerten und nach abzug der schulden
€3mio bis €4mio erlös (nicht gewinn!) winken
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