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schrieb am 03.05.10 14:58:28
Hallo an alle,
in diesen Thread können Sie nun wieder schreiben. Viel Freude!
MFG
JMauersberger
schrieb am 04.05.10 10:30:46
der thread ist aktueller denn je. Greenspan nannte einen Goldpreis
von 6000 keine Utopie.
wenn griechenland nicht funktioniert oder italien aus dem euro
austritt, haben wir den salat.
schrieb am 15.06.11 17:40:37
23. März 2011, 12:18 Uhr
Inflationsangst
Utah erklärt Gold zum offiziellen Zahlungsmittel
Die Furcht vor Geldentwertung treibt Politiker in den USA zu einem
ungewöhnlichen Schritt: Das Parlament des Mormonenstaats Utah hat
Gold und Silber als offizielle Zahlungsmittel zugelassen. Auch 13
weitere US-Bundesstaaten planen ähnliche Gesetze.
Hamburg - Die Schuldenpolitik der US-Regierung schürt bei vielen
Amerikanern die Angst vor Hyperinflation. Insbesondere seit Beginn
der Finanzkrise hat die US-Zentralbank immense Summen in den Ankauf
von Staatsanleihen gesteckt, das Staatsdefizit erreicht ungeahnte
Höhen - nun hat der Bundesstaat Utah zu einer ungewöhnlichen
Maßnahme gegriffen: Das Parlament hat Gold und Silber als
Zahlungsmittel legalisiert, berichtet die "Financial Times
Deutschland" ("FTD").
Utah - auch bekannt als Mormonenstaat - gilt als einer der
konservativsten US-Bundesstaaten, die Republikaner dominieren das
Parlament. Diesen sind überbordende Staatsausgaben grundsätzlich
ein Dorn im Auge. Der republikanische Abgeordnete Brad Galvez
begründet das neue Gesetz denn auch mit der Sorge vor
weitreichenden Folgen der Geldentwertung: "Es ist eine
Vorsichtsmaßnahme, die uns erlaubt, unsere Wirtschaft
aufrechtzuerhalten, während der Wert des Dollars weiter sinkt",
zitiert die Zeitung den Parlamentarier.
Das Gesetz lässt Gold nicht nur als offizielles Zahlungsmittel zu,
sondern begünstigt es zudem entscheidend gegenüber anderen
Anlageformen: Gewinne aus Wertsteigerungen unterliegen nicht der
Kapitalertragssteuer. Die Kaufkraft von Münzen soll nicht nach
ihrem Nennwert, sondern nach ihrem tatsächlichen Materialwert
berechnet werden. Nach der Verabschiedung im Parlament müssen Senat
und Gouverneur das neue Gesetz noch unterzeichnen.
Der Mormonenstaat steht mit seinem neuen Gold-Rausch nicht allein
da: 13 weitere US-Staaten planen ähnliche Gesetze, einige Vertreter
der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung fordern laut "FTD"
sogar die komplette Abschaffung des Dollars als Währung. Einer von
ihnen, Mike Pitts aus South Carolina, zieht einen Vergleich zur
Situation in Deutschland während der Weimarer Republik. Damals
hätte auch niemand gedacht, dass das System zusammenbrechen könnte.
"Aber dann brauchte man eine Schubkarre Geld, um einen Laib Brot zu
kaufen."
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