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++Kriminell++ Lug u. Betrug++Arcandor-Insolvenz++ ( Seite 5)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 14.06.09 15:25:43
von
neuster Beitrag 28.02.12 13:53:58
von

Anzahl Beiträge: 48
Aufrufe gesamt: 8.252
Aufrufe heute: 3
Diskussionsnr.: 1.151.108
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[ Seite: 12345neuster Beitrag ]

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schrieb am 14.10.09 13:19:45
Beitrag Nr.41 
(38.174.536)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.174.512 von alysant am 14.10.09 13:17:27Nachtrag (zur Frage:)

Das ist für die Quelle irrelevant. Arcandor ist im Konkursverfahren und es kommt kein neues Geld von außen, nur Veränderung der Beteiligungsverhältnisse.
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schrieb am 10.01.10 14:06:37
Beitrag Nr.42 
(38.702.722)
Antwort
Zitat



10.01.2010 - 12:14 UHR

Insolvenzen: Die grosse Pleiten-Pech-und-Pannen-Bilanz Von diesen Firmen mussten wir uns verabschieden
340 000 Unternehmen seit 2000 pleite




Hinter uns liegt das Pleiten-Pech-und-Pannen-Jahrzehnt schlechthin. Arcandor, Holzmann, Babcock-Borsig. BILD.de blickt zurück auf die größten Insolvenzen: Von diesem Firmen mussten wir uns verabschieden.

Die schlimmste Insolvenz in diesem Jahrzehnt war der Zusammenbruch des Karstadt Quelle-Konzerns Arcandor mit etwa 52 000 Beschäftigten. Das berichtet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform.

Insgesamt sind seit dem Jahr 2000 in Deutschland rund 340 000 Unternehmen in die Pleite geschliddert.


Die Pleite des Baukonzerns Philipp Holzmann mit etwa 23 000 Beschäftigten und der Zusammenbruch des Anlagenbauers Babcock Borsig mit 11 000 Mitarbeitern gehören laut Creditreform zu den größten Insolvenzen der vergangenen zehn Jahre.

Mit jeweils rund 11 000 Beschäftigten zählten auch das Brief-Konsortium PIN Group im Jahr 2008 und der Möbelhersteller Schieder 2007 zu den großen Firmenzusammenbrüchen.

Fast jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte habe in den vergangenen zehn Jahren schon einmal die Pleite seines Arbeitsgebers erlebt.

Die Unternehmensinsolvenzen seit 2000 nach Beschäftigtenzahl




http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/01/10/pleite…
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schrieb am 11.01.10 09:50:08
Beitrag Nr.43 
(38.705.569)
Antwort
Zitat
Montag, 18.1., ARD, 21.00 h
===========================

Da kommt eine längere Reportage über die Karstadt-Pleite.

Könnte interessant sein, allerdings nur für Einsichtige und keinesfalls für Verblendete, Lernunfähige und -unwillige. :laugh::laugh::laugh:
Avatar
schrieb am 18.05.10 17:32:50
Beitrag Nr.44 
(39.540.497)
Antwort
Zitat
Warenhauskette
Karstadt droht das endgültige Aus


Für die Warenhauskette Karstadt gibt es nur noch einen Interessenten – und selbst der könnte bald schon wieder abspringen. Grund sind Querelen mit der Gewerkschaft Ver.di.

Die Rettung der zahlungsunfähigen Warenhauskette Karstadt droht auf den letzten Metern zu scheitern. Anderthalb Wochen vor Ablauf der Einigungsfrist stellt der bislang einzige Kaufinteressent, der Finanzinvestor Triton, sein mögliches Engagement wieder auf den Prüfstand. „Wir sind enttäuscht, dass es bisher keinerlei Fortschritte in den Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite gab“, sagte ein Triton-Sprecher.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di warf dem Kaufinteressenten dagegen vor, völlig überzogene Forderungen zu stellen. „Triton möchte einen Blankoscheck haben, nach Belieben Stellen abzubauen“, erklärte eine Ver.di-Sprecherin. Das sei mit der Gewerkschaft nicht zu machen. Der Triton-Sprecher kritisierte im Gegenzug die Unbeweglichkeit der Gewerkschaft. Ohne weitgehende Zugeständnisse von Ver.di sei eine Rettung des Unternehmens nicht möglich
http://www.focus.de/finanzen/news/warenhauskette-karstadt-dr…
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schrieb am 05.09.10 16:40:35
Beitrag Nr.45 
(40.102.617)
Antwort
Zitat
Mit Berggruen würde es auch Quelle heute noch geben


So nahe kommen sich Politik und Wirtschaft selten: Ursula von der Leyen zeigt Nicolas Berggruen, wo noch mehr Fotografen stehen.
(Foto: dpa)


Ein "guter Hirte" für Karstadt

Berggruen hat viel vor

Nach den langwierigen Verhandlungen mit dem Konsortium Highstreet hegt Karstadt-Retter Berggruen keine Zweifel an der künftigen Zusammenarbeit mit dem Vermieter. Mit der Einigung im Rücken will der Investor die Warenhauskette "moderner und aufregender" machen....»


http://www.n-tv.de/wirtschaft/Berggruen-hat-viel-vor-article…
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schrieb am 13.09.10 22:35:00
Beitrag Nr.46 
(40.144.467)
Antwort
Zitat
Madeleine Schickedanz Darum stürzte die Quelle-Erbin ab

Buch-Enthüllung wirft neues Licht auf den Fall


Madeleine SchickedanzVerlor ihr Erbe: Madeleine Schickedanz (66)


Madeleine Schickedanz als kleines Mädchen mit ihren Eltern Gustav und Grete


Kaum ein Gesicht ist so symbolisch für die Finanzkrise: Madeleine Schickedanz verlor im vergangenen Jahr alles. Statt einem Ehrenplatz auf der Forbes-Liste und Bewunderung erntet sie heute mitleidige Blicke und Spott.

Jetzt werfen zwei Buch-Enthüllungen ein neues Licht auf den tiefen Fall der Milliardärin.

Ihre Türmchenvilla im fränkischen Hersbruck ist ihr geblieben, noch. Die Villa in Sankt Moritz, das Ferienhaus am Tegernsee, Bürokomplexe und Grundstücke musste sie verkaufen, um die Last der Schulden zu schmälern. 500 bis 600 Euro bleiben der ehemaligen Milliardärin monatlich zum Leben. Sie kaufe beim Discounter und ernte das Gemüse aus dem Garten, sagte sie selbst

Aussagen, für die sie viel Spott einstecken musste. Vor allem aus den Kreisen des illustren Geld-Adels, zu dem sie selbst einmal zählte.

NEUE DETAILS

Hat Firmen-Patriarch Gustav Schickedanz das Unheil kommen sehen?

„Meine Tochter hat kein richtiges Verhältnis zu Geld! Wenn Sie Madeleine mit 10 Mark zum Bäcker schicken, um ein paar Brötchen zu holen, und der sagt 'Stimmt so', glaubt sie ihm das und verlangt kein Wechselgeld zurück.“

So zitiert WELT-Autor Hagen Seidel Vater Schickedanz in seinem seinem Buch „Arcandors Absturz“.


Madeleine wuchs als reiches Schlüsselkind auf. Viel Geld, materieller Reichtum – aber die elterliche Liebe, die Unterstützung fehlte.

Das Vertrauen der Kaufhaus-Könige in den Sprössling war gering. Von Unternehmensentscheidungen hielt man sie fern, ist in dem Buch von Anja Kummerow „Madeleine Schickedanz“ zu lesen.

Offenbar zu sehr!

Statt sich in den eigenen Konzern einzumischen, überließ sie nach dem Tod ihrer Eltern anderen das Feld. Allen voran ihren drei Ehemännern. Alle fungierten als Aufsichtsräte, zuletzt auch Leo Herl. In einem Interview mit der BILD am SONNTAG erklärte sie im Sommer 2009: „Ich habe viel zu spät gemerkt, dass ich die Kontrolle verloren hatte.“

DER VERHÄNGNISVOLLE SCHRITT

Mit dem Entschluss, Quelle und Karstadt zu fusionieren begann der Abstieg.

Madeleine Schickedanz selbst muss an diesen Schritt geglaubt haben. Sie hoffte, den Konzern ihrer Eltern endlich ausbauen zu können ...

Für 20 Prozent der Karstadt-Anteile legte Madeleine Schickedanz Ende der 1990er-Jahre 1,5 Milliarden Euro auf den Tisch. Die Kredite kamen vom Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim. Als Sicherheit hinterlegte sie die erstandenen Aktien, Immobilien und Grundstücke.

„Das hat ihr später das Genick gebrochen, als die Aktien immer mehr an Wert verloren“, erklärte eine ehemalige Schickedanz-Führungskraft der WELT am SONNTAG.

Immer wieder unterstützte Schickedanz mit Millionen den Konzern – ebenfalls finanziert durch Kredite. Sie stockte ihre Anteile auf. In der Branche schüttelte man den Kopf. Offensichtlich war, das Bekenntnis von Madeleine Schickedanz zum Familienerbe hatte nichts mehr mit der Realität zu tun.

BERATEN HABEN WILL SIE KEINER

Bank und Vermögensverwalter Josef Esch weisen jede Schuld von sich. Die Entscheidungen habe die Quelle-Erbin ganz allein getroffen. Das zu glauben fällt schwer. Ob Ehemann Leo verantwortlich mitmischte? Keiner weiß es.

Madeleine Schickedanz muss sich sicher den Vorwurf gefallen lassen, nicht eingeschritten zu sein, als beim Zusammenschluss mit Karstadt stümperhaft gearbeitet wurde. Als immer neue Manager sich an dem Konzern ausprobierten, Entwicklungen verschliefen und die Marke verstauben ließen.

Fakt ist: Sie hätte mit ihrem Einfluss eingreifen müssen. Die Macht dazu hätte sie gehabt.

Fakt ist aber auch: Der Draht zum Unternehmen war vor allem eines – emotional. Nicht unternehmerisch entschied sie, sondern mit dem Herzen.

„In der Öffentlichkeit gelte ich leider als Milliardärin. Aber das ist falsch, ich bin eine Mittelständlerin, die wie viele Unternehmer privates Geld und Vermögen in die Firma investiert hat“, erklärte Madeleine Schickedanz im Interview. Über das Wie verliert sie kein Wort.

Von der Forbes-Liste der Reichen ist sie längst verschwunden. Was ihr noch bleibt, ist nicht viel. In ihrer Heimat Hersbruck jedenfalls dürfte sie immer noch die bekannteste von 12 000 Einwohnern sein. Eine allerdings, der heute ein kleiner Makel anhaftet.

http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/09/13/madele…
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schrieb am 08.10.10 09:57:59
Beitrag Nr.47 
(40.286.981)
Antwort
Zitat
schon jehört
Razzia bei Mr Smart und Co
:laugh::laugh::laugh::laugh:
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schrieb am 28.02.12 13:53:58
Beitrag Nr.48 
(42.818.082)
Antwort
Zitat
Klage gegen Banker und Vermögensberater
Quelle-Erbin will 1,9 Milliarden Euro zurück

Dienstag, 28.02.2012, 13:33


Madeleine Schickedanz dpa

Die Ex-Milliardärin und Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz hat durch die Insolvenz von Arcandor fast ihr gesamtes Vermögen verloren – nun will sie es auf dem Klageweg zurückbekommen. Insgesamt verlangt sie 1,9 Milliarden Euro.


Madeleine Schickedanz fordert vom Bankhaus Sal. Oppenheim und der ehemaligen Führung des Bankhauses 1,2 Milliarden Euro Schadenersatz, wie das Oberlandesgericht Köln am Dienstag mitteilte. Weitere Forderungen in Höhe von 700 Millionen Euro verteilen sich auf elf weitere Klageanträge, wie eine Gerichtssprecherin erläuterte.

Die von Schickedanz angekündigten insgesamt zwölf Klageanträge richten sich gegen Sal. Oppenheim, ihren ehemaligen Vermögensberater Josef Esch sowie weitere Beteiligte. Die Klage ist bisher nur angekündigt worden. Zunächst hatte Schickedanz das Oberlandesgericht aufgefordert, ein zuständiges Gericht zu bestimmen. Mehrere wären in Frage gekommen, weil die ehemaligen Finanzberater, die verklagt werden sollen, in unterschiedlichen Städten wohnen. Der Einfachheit halber entschied das Oberlandesgericht Köln nun, dass alles vor dem Landgericht Köln abgehandelt werden soll.

Schickedanz wirft ihren ehemaligen Finanzberatern vor, ihr Geld in riskante Anlagen gesteckt zu haben, obwohl sie selbst eine konservative Anlagestrategie gewünscht habe. Schickedanz hatte sich in großem Stil an dem 2009 zusammengebrochenen Handelskonzern Arcandor („KarstadtQuelle“) beteiligt. Das Bankhaus Sal. Oppenheim, das mittlerweile von der Deutschen Bank übernommen worden ist und eine komplett neue Führung hat, hält die Vorwürfe nach früheren Angaben für rechtlich nicht haltbar. Auch Josef Esch hatte die Vorwürfe bereits bei Bekanntwerden der Klagevorbereitungen im vergangenen Jahr zurückgewiesen.
mbe/dpa


http://www.focus.de/finanzen/news/klage-gegen-banker-und-ver…

[ Seite: 12345neuster Beitrag ]

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