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Seite 10 von 178

ALAG und was nun? ( Seite 10)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 02.07.09 11:34:44
von
neuster Beitrag 20.04.12 10:23:52
von

Anzahl Beiträge: 1.774
Aufrufe gesamt: 563.330
Aufrufe heute: 962
Diskussionsnr.: 1.151.531
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[ Seite: 12391011176177178neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 03.08.09 22:35:50
Beitrag Nr.91 
(37.703.332)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.697.447 von HJHamel am 03.08.09 11:17:04Hallo Heinz,
klar. Ich warte nur noch die Antwort vom Anwalt wegen der Rechtschutzversicherung und wegen der Abschätzung der Aussichten. Ich gebe dann Bescheid.

Grüße

Olaf
Avatar
schrieb am 03.08.09 22:47:13
Beitrag Nr.92 
(37.703.378)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen,

unser (ALAG-)Berater hat uns auch einen Anteil an einer Grundstücksgemeinschaft (Immobiliengemeinschaft) angedreht. Wir wollen auch hier unbedingt wieder raus.
Auch wenn es nur indirekt zu Thema passt: Weiss jemand in der Runde, wie man aus einer Grundstücksgemeinschaft rauskommt??? Oder wo ich mich diesbezüglich informieren kann?
Verkaufen ist scheinbar schwierig, und zustimmen muss der Berater hierbei auch. Er gibt an, dass er unsere 50%-Anteile nicht übernehmen könne. Er selbst besitzt auch 50%.

Viele Grüße

Heinzgeorg


Avatar
schrieb am 04.08.09 18:35:15
Beitrag Nr.93 
(37.709.498)
Antwort
Zitat
Erstmal Hallo Heinz Georg,

Deiner Idee zu 1 schließe ich mich an, weiter wurden auch mir Wohnungen mit einer "tadellosen" Abschreibung usw (Afa) angeboten, es handelte sich um umgebaute Bahnwohnungen.
Zum Glück ließ ich die Finger davon, denn wie sich nun rausstellte, sind bis heute nicht mal 20%....!!! davon verkauft.

Aber zurück zur Alag.....:mad:

Ich habe am 10.08 den nächsten Termin beim Anwalt (Fachanwalt), er wurde mir von meinem "Versicherungsvertreter" empfohlen, ich muß eingestehen ich fühle mich sehr gut aufgehoben.
Hab Ihm alle Unterlagen zur Ansicht überlassen, (Kontaktdaten gern per PN) seine Meinung: Kaum eine Chance gegen die Alag, Chancen auf "komplette" Rückabwicklung sieht er nur über die Vermittlerargentur, da diese, nachweißlich, mich falsch beraten haben soll.

Hintergrund: Da die Alag bereits schon Ende ab 2001 "Ihre eigenen" Firmen durch hin und her ver/kaufen" die Billanzen geschönt haben soll, hätten die Vermittler, die Anlage (bei mir Sprint) nicht als "sichere bzw Altersvorsorge" verkaufen dürfen.

Melde mich sobald ich den Termin am Montag hinter mir habe.


Lg

Jürgen
Avatar
schrieb am 04.08.09 21:39:46
Beitrag Nr.94 
(37.710.917)
Antwort
Zitat
Hallo an alle Geschädigten,
habe mich hier erstmal durch Eure Diskussionen gelesen und festgestellt, dass ich etwas Neues beizusteuern habe:

Im Schreiben vom 07. Juli an uns Alle ist ja eine schöne Rechnung aufgemacht, wieviele Steuervergünstigungen doch jeder so gehabt hätte und dass der Verlust ja gar nicht so groß wäre usw...
(letzte Seite der 4. Absatz von unten " Zu erwähnen ist, dass die Verlustzuweisung seit 2002 bis ... usw.)

Bei der Durchsicht meiner Einkommenssteuerbescheide ist mir schon vor Monaten aufgefallen, dass mein Finanzamt seit 2004 die Anlage nicht mehr berücksichtigt hat. Hatte immer korrekt die Anlage GSE, die wir ja erhalten hatten zur Erklärung nachgereicht. Von Seiten der ALAG muss ja das Betriebsstättenfinanzamt an unser jeweils zuständiges melden. So fragte ich bei meinem Fimanazamt nach und erhielt bereits im März die Antwort, dass seit 2004 keine Meldungen vom Betriebsstättenfinanzamt bis heute eingegangen sind und deshalb meine Steuerklärungen nicht diesbezüglich bearbeitet werden. Somit habe ich also seit jetzt vier Jahre keinerlei steuerliche Vergünstigungen in welcher Form auch immer gehabt.
Die Rechnung, die hier aufgemacht wird, passt also nicht!

Im April hatte ich die ALAG dazu angeschrieben und als Antwort einen Brief mit fünf Zeilen erhalten, dass ja die Feststellungsbescheide von Amts wegen an mein Wohnsitzfinanzamt übermittelt werden und wegen des Wechsels des Betriebstättenfinanzamtes es zu Verzögerungen in den von mir genannten Jahren gekommen sei.
Da stellt sich mir die Frage: was machen die fünf Jahre lang?
Irgendwann sieht doch keiner mehr durch!

Habt Ihr ähnliche Erfahrung gemacht? Oder bin ich hier ein Einzelfall und nur mein Finanzamt hat keine Meldungen erhalten? Das wäre ja der Hammer!

Würde mich interessieren.

Grüße in die Runde
Engel3967
Avatar
schrieb am 05.08.09 08:19:28
Beitrag Nr.95 
(37.712.249)
Antwort
Zitat
Wichtig für Alle ALAG-Beteiligten

:eek:Termin für Stimmabgabe zur Liquidation bis 07.08.2009:eek:

Es sollte jedem klar sein, wer nicht abstimmt oder sich der Stimme enthält, unterstützt damit die Liquidation.

Die einzigen die für eine Liquidation sind ist die Geschäftsführung der Alag und deren Anwälte. Ein Grund ist, dass sie weiter schalten und walten können, weil sie sich selbst zum Liquidator bestellen. Dann werden direkt die geplanten Rückforderungen von 38 Millionen an uns Anleger geltend gemacht und liegen zur weiteren Vernichtung in den Händen des Liquidators.

Alle unabhängigen Anwälte und Fachleute sind eindeutig gegen die Liquidation.
Bei einer Insolvenz wird ein neutraler Insolvenzverwalter sich der Sache annehmen.

Gruß
Plotter
Avatar
schrieb am 05.08.09 10:07:01
Beitrag Nr.96 
(37.713.144)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.710.917 von Engel3967 am 04.08.09 21:39:46Hallo engel3967,

bei mir liegt für das Jahr 2004 ein Feststellungsbescheid mit Datum vom 02.02.2007 vor.

In 2005 gab es nur eine Veranlagung ohne Feststellungsbescheid.
2006 und 2007 ist alles offen.

Gruß
Plotter
Avatar
schrieb am 05.08.09 22:07:53
Beitrag Nr.97 
(37.719.766)
Antwort
Zitat
Hallo,

Ich habe heute einen Brief von meinem Anlageberater :keks: bekommen.
Die werden jetzt auch mal nervös :p
Und was schreiben die? Insolvens und Liquidation haben beide Ihre Risiken, wofür man sich entscheidet, ist Anlegersache. Die Entscheidung welcher Weg gewählt wird, wird aus 75% der abgegebenen GÜLTIGEN Fragebögen getroffen.
Wenn also 75% der gültig und rechtzeitig rückgesendeten Fragebögen z.B. für die Liquidationslösung ist, dann gilt diese Entscheidung für alle Beteiligten als getroffen.
Anbei liegt noch ein Schreiben von der ALAG. Es seien schon einige Erfolge für die Liqudation erziehlt worden.

Hierzu nun meine Interpretation:
Mein Anlageberater kriegt heiße Füße, und hofft, das ich mich für die Liquidation entscheide. Diese Zustimmung würde mir jede Chance einer gerichtlichen Schadenersatzklage nehmen.
Avatar
schrieb am 06.08.09 13:53:11
Beitrag Nr.98 
(37.723.887)
Antwort
Zitat
Hallo alle,
Liquidation oder Insolvenz? Ehrlich gesagt werde ich warscheinlich keine Stimme abgeben, weil ich nicht weiß was ich glauben soll.
Der Liquidation zuzustimmen scheint auf alle Fälle nicht sinvoll zu sein. Denn - wenn ich meinen Vertrag/Prospekt richtig verstanden habe - kann der ALAG nur dann einen Nachschuß (bis zur Höhe der Ausschuttungen) verlangen, wenn eine vertragsgemäße Ausscheidung (oä) des Anlegers vorliegt. Eine Zustimmung zur Liquidation könnte vielleicht als Antrag zur Ausscheidung interpretiert werden; wenn aber keine Ausscheidung stattfindet, dann darf die ALAG (hoffentlich) keinen Nachschuß verlangen.
Aber Insolvenz zustimmen? Auftrag des Insolvenzverwalters ist (nochal, wenn ich richtig verstanden habe - bin ja kein Deutscher), so viel Geld wie möglich reinzuholen, und dann rangenweise an den Gläubigern zu verteilen. Ihm interessiert es nicht das wir eingentlich Opfer sind; ihm interessiert es nur ob Geld von uns zu holen ist. Als eventuelle Gläubiger stehen wir ganz am Ende er Reihe. Ich habe mit zwei Anwälte gesprochen, und beide sagten dass bei Insolvenz nicht auszuschileßen ist, dass der Insolvenzwerwalter nicht nur die Ausschuttungen, sondern die ganze ausstehende "Zeichnungssumme" anfordern könnte... viel schlimmer als nur die Ausschuttungen!!
Beide Anwälte waren aber doch der Meinung, dass Insolvenz statt Liquidation zu bevorzügen ist, weil durch Insolvenz etwas mehr Klarheit geschafft würde. Nur, ich weiß nicht wie nachher die Zustimmung von Insolvenz interpretiert werden könnte... vielleicht zu meinen Nachteil(?). Klarheit ist schön, aber nur wenn etwas für uns daraus kommt.
Zitat: Ich glaube ich werde still bleiben.
Grüße,

Avatar
schrieb am 06.08.09 17:46:02
Beitrag Nr.99 
(37.726.428)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.723.887 von belkita am 06.08.09 13:53:11siehe Posting #97 von fabias

Wenn also 75% der gültig und rechtzeitig rückgesendeten Fragebögen z.B. für die Liquidationslösung ist, dann gilt diese Entscheidung für alle Beteiligten als getroffen.

Diese Zustimmung würde mir jede Chance einer gerichtlichen Schadenersatzklage nehmen.


Frage an fabias: Reichen nicht auch 50,1% der abgegebenen Stimmen?

Übrigens: Der Liquidator wird die ausstehenden Einlagen und die Kapilalrückzahlungen(erhaltene Ausschüttungen) einfordern.
So steht es in dem Schreiben der Alag.

Wie der Insolvenzverwalter vorgehen würde ist unbekannt.

Aufgrund des Markennamens Budget soll es Interessenten für die Alag geben.
Ist die Alag liquidiert kann man sie auch nicht mehr verkaufen.
Avatar
schrieb am 06.08.09 18:03:39
Beitrag Nr.100 
(37.726.566)
Antwort
Zitat
07.05.2009
Drohende Zahlungsunfähigkeit
Autovermieter Budget ist insolvent

Deutschlands fünftgrößter Autovermieter Budget ist insolvent. Das Unternehmen soll zwar fortgeführt werden, muss dafür aber schrumpfen. Für den Autovermieter gibt es offenbar bereits erste Interessenten.

HB BIBERACH. Das Unternehmen habe bereits am Dienstag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beim Amtsgericht Ravensburg angemeldet. Das bestätigte Robert Straub, Firmeninhaber von Budget Deutschland mit Sitz in Biberach am Donnerstag. Der Autovermieter leide darunter, dass die Menschen, vor allem Geschäftsleute, weniger reisen. Zudem sei es schwieriger geworden, Kredite zur Finanzierung neuer Fahrzeuge zu bekommen.

Das Unternehmen solle in Absprache mit dem Insolvenzverwalter Arnd Geiwitz aus Neu-Ulm (Bayern) weitergeführt werden, sagte Straub. Allerdings müssten einige Standorte geschlossen und Mitarbeiter entlassen werden. Genaue Zahlen wollte er nicht nennen. Es gebe bereits Interessenten für Budget Deutschland, unter anderem aus dem Finanzbereich. Jedoch strebe er an, das Unternehmen auch später alleine weiterzuführen, sagte Straub.:eek:

Budget Deutschland beschäftigt bundesweit rund 650 Mitarbeiter an 150 Standorten. Im vergangenen Jahr erzielte die Autovermietung Erlöse in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Die Flotte umfasste zu Jahresbeginn 5 600 Autos und 900 Lastwagen. Weltweit läuft unter der Marke Budget, die aus den USA stammt, die drittgrößte Autovermietung.
Quelle:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister…

Mein Fazit:
Die wollen uns erstmal loswerden und dann alleine weitermachen.
Vorher natürlich noch bei uns Anlegern kräftig abkassieren.

[ Seite: 12391011176177178neuster Beitrag ]

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