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Douglas Holding ( Seite 28)
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Neues 13-Wochentief (short)
Douglas Holding
WKN: 609900
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schrieb am 07.02.12 16:18:21
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Wirtschaft›
Übernahmepläne: „Schlammschlacht“ um Lifestylekonzern Douglas
07.02.2012 RSS Feed abonnieren Auf Twitter teilen Auf Facebook
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Übernahmepläne
„Schlammschlacht“ um Lifestylekonzern Douglas
06.02.2012 | 20:16 Uhr 2012-02-06T20:16:00+0100
Hagen. Vor der Hauptversammlung im März spitzt sich der Machtkampf
beim Hagener Unternehmen zwischen der Gründerfamilie Kreke und dem
Drogeriekönig Erwin Müller zu. Dessen Übernahmepläne beflügeln den
Aktienkurs des Lifestyle-Konzerns. Aktienexperten sind jedoch
beunruhigt.
Jahreshauptversammlungen bei der Douglas Holding waren in der
Vergangenheit überwiegend von Ruhe, Gelassenheit und einem
reichhaltigen Buffet geprägt. Das könnte beim Treffen der Aktionäre
in der Hagener Stadthalle am 21. März 2012 diesmal anders sein. Es
läuft nicht wie gewohnt rund beim „Lifestylekonzern mit Herz“, der
bisher unbeirrt von Aufsichtsrat Jörn Kreke und seinem Sohn Henning
als Vorstandsvorsitzendem geleitet wurde.
Fast ein Drittel der Douglas-Aktien befindet sich in Streubesitz.
Aber es sind nicht die mit stabiler Dividende belohnten
Kleinaktionäre, die der Parfüm-Dynastie Kreke in die Suppe spucken
wollen. Es ist der Drogeriekönig Erwin Müller aus Ulm. Seit 2009
schnuppert Müller am Konzern und kauft bei guter Gelegenheit
Aktienpakete zu. 10,81 Prozent darf sich der beinahe 80-Jährige
bereits direkt zurechnen lassen. Weitere 2,03 Prozent werden ihm
indirekt zugeschrieben. Allein damit läge er bei einem Anteil von
12,84 Prozent – und vor Krekes. Jörn Kreke, Sohn von Herbert Eklöh
(Hussel), hat den Konzern in den 1970er-Jahren aufgebaut und zu dem
gemacht, was er heute ist. Ein Handelsunternehmen mit den Bereichen
Süßwaren (Hussel), Parfümerien, Schmuck (Christ) und Buchhandel
(Thalia).
Drogerie-Unternehmer Müller beflügelt Douglas-Kurs
Krekes und Eklöhs sollen zusammen mit der Oettker-Gruppe (25,81
Prozent) über 50 Prozent an Douglas halten – und möchten sich wohl
nicht ins Geschäft reden lassen. Erwin Müller hatte die Idee
geäußert, mit Douglas Synergien heben zu wollen, etwa beim Einkauf.
Er kassierte eine Abfuhr. Kenner vermuten, dass Müllers
unternehmerischer Ehrgeiz dadurch nur noch gewachsen ist. Und das
könnte schon bald auch für seinen Anteil am Hagener Konzern
zutreffen. Am vergangenen Freitag musste Müller aufgrund einer
Änderung im Wertpapierhandelsgesetz offen legen, dass er
Kaufoptionen für weitere 15,5 Prozent hält, von denen die erste
theoretisch bis zum 2. März in Anspruch genommen werden müsste.
Die Bewegungen hinter den Kulissen beflügeln immer wieder den
Aktienkurs. Einen Tag nach der mageren Bilanz für 2010/2011 im
Januar machte das Wertpapier einen Sprung von gut 25 Euro auf über
33 Euro. Für diese Phantasie sorgten Krekes mit der Nachricht, mit
Hilfe von Finanzinvestoren die Aktie möglicherweise aus dem Handel
zu nehmen. Zwischenzeitlich sackte der Kurs wieder.
Seit Bekanntwerden der Müller-Optionen geht es wieder aufwärts.
Allein am Montag stieg der Kurs um 6 Prozent. Douglas war
MDax-Gewinner. Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen
Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) mit Sitz in Düsseldorf
beobachtet die Entwicklung mit Skepsis. „Es entwickelt sich zu
einer Art Schlammschlacht der Großaktionäre“, sagte Kurz gegenüber
der WR.
Schlechte Zeichen für Privatanleger
In den vergangenen 18 Monaten war ziemlich viel Bewegung in der
Anteilseignerstruktur. Das sorgt für Unruhe und viele Bewegung im
Kurs. Aus Sicht der DSW ist das immer schlecht für Privatanleger.
Die beiden Parteien sollten sich einigen und um das eigentliche
Geschäft kümmern, die strategisch richtigen Entscheidungen
treffen“, so Kurz. Dafür sei Ruhe im Konzern sicher hilfreicher als
die jetzige Situation. Aus Sicht der Kleinanleger ist die Lage
beunruhigend. Sollte es Krekes gelingen, die im MDax notierte Aktie
vom Markt zu nehmen, dann wohl eher über ein „Delisting“ als ein
„Squeeze out“.
Beim „Delisting“ benötigen Krekes 75 Prozent der Anteile. Douglas
bliebe AG, es würde weiter Hauptversammlungen und vielleicht auch
ein Buffet geben. Kleinaktionäre könnten Kleinaktionäre bleiben.
Ihre Chance, die Aktien gut zu verkaufen wäre aber geringer. Für
ein „Squeeze out“ wären 95 Prozent der Anteile nötig. Die
restlichen Aktionäre könnten dann über Abfindungen hinausgeworfen
werden.
Das allerdings wäre nur mit Müller und nicht gegen ihn möglich.
Dafür hält er heute schon zu viele Anteile. Und hat eben Optionen
in der Hinterhand. Ob er die tatsächlich kurzfristig ziehen müsste,
ist nicht unbedingt gesagt. Mittlerweile gehört die Schweizer Bank
Sarasin mit über 8 Prozent ebenfalls zu den Douglas- Aktionären.
Sarasin ist eine Tochter der niederländischen Rabobank, die so nach
und nach in der jüngeren Vergangenheit Anteile an Douglas erworben
hat. Informierte Kreise vermuten eine enge Geschäftsbeziehung
zwischen Rabobank und dem Unternehmer Müller, der ab 25 Prozent
Anteile bei Douglas eine Sperrminorität besäße.
Ob Krekes die deutliche Einflussnahme verhindern können, scheint
fraglich. Das Unternehmen lehnt jeglichen Kommentar zu aktuellen
Eigentümerverhältnissen und dem Engagement von Müller ab.
Allerdings schaltete sich gestern das Kartellamt ein. Eine
Beteiligung von 25 Prozent müsste zur Prüfung vorgelegt werden.
Sogar schon unterhalb dieser Schwelle könnte der Fall
kontrollpflichtig werden, wenn Müllers Engagement wettbewerblich
erheblichen Einfluss entfaltet. Eine Entwicklung, die Krekes
schmecken könnte.
Jens Helmecke
Gruß Blackalien
schrieb am 07.02.12 18:33:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.713.228
von Blackalien am 07.02.12 16:18:21Der Artikel
veranschaulicht die Lage zusammenfassend sehr schön. Er macht auch
deutlich, dass das ganze Pokerspiel nicht im Sinne des
Kleinanlegers sein kann.
Hier hat Bomian übrigens einen interessanten Hinweis darauf
gegeben,auf den noch gar nicht weiter eingegangen worden ist,
nämlich dass sich der Anteil des Streubesitzes verringern müsste,
da institutionelle Anleger bzw. die anderen Großaktionäre bestrebt
sind, ihren Einfluss über einen größeren Aktienanteil zu
steigern.
Es gibt halt nur einen Bestand von 100 %. Auch wenn die von Bomian
gezogene Parallele zu Porsche m.E. nicht ganz passend sein dürfte,
so hat er aber insofern den richtigen Schluss gezogen: Die frei
verfügbaren Aktien müssten knapper werden!
Sollte Müller es durch Optionen tatsächlich schaffen, 25 % zu
erwerben und Kreke / Oetker, wie anscheinend beabsichtigt, zusammen
auf über 50% kommen, wären noch die anderen größeren Aktionäre mit
13 % zu berücksichtigen, davon abgezogen die 8% Anteile der Sarazin
Bank, die eventuell Müller zuzuschreiben wären, dann würde der
Streubesitz bei nur noch 20% liegen.
Interessant wäre es zu wissen, welche Optionen für/von welche(r)
Seite eventuell noch gehalten werden. Es gibt zwar mittlerweise
neue Meldegrenzen ( ohne diese wären Müllers Optionen gar nicht
bekannt geworden ), aber kein Kleinanleger weiß, welche Optionen
von wem noch unter der Meldepflicht erworben sein könnten.
Genau dieses Spielchen wäre dann in kleinerer Dimension der
Vergleich zu der damaligen Entwicklung bei Porsche.
Dem zur Folge jetzt aber davon auszugehen, dass der Kurs irgendwann
"durch die Decke" gehen müsste, halte ich allerdings für gewagt,
weil zu viele Variablen im Spiel sind.
Letztendlich befürchte ich, dass der Kleinanleger, wie schon in dem
von Blackalien eingestellten Artikel beschrieben, derjenige sein
könnte, der als letztes informiert sein wird. In diesem
Zusammenhang wird die Hauptversammlung im März hoffentlich einmal
anders verlaufen und " zur Sache gehen". Ganz optimistisch bin ich
diesbezüglich allerdings nicht, weil sich niemand gänzlich in die
Karten gucken lassen möchte und einige Dinge auch nicht Gegenstand
einer Hauptversammlung sein können ( Optionen ).
Es grüßt BC
schrieb am 08.02.12 10:08:00
Ich habe mal versucht die aktuellen Spekulationen mit ein paar
bekannten und nachprüfbaren Fakten zu verknüpfen.
Zum einen kann es sein, dass es die viel beschworene Gemeinschaft
zwischen Oetker und Douglas bröckelt.
Bekannt ist ja, dass Oetker Schwierigkeiten mit seiner
Schifffahrtssparte hat. Die machte bis dahin die Hälfte des
Umsatzes von Oetker. Entweder trennen die sich von dem Geschäft,
oder sie stecken noch einmal viel Geld rein. Das Geld könnte über
die 25 % Douglas Aktien kommen.
Zum andern könnte es Stress in der großen Douglas Familie geben und
einige Familienmitglieder dienen ihre Anteile Herrn Müller an, da
sie mit dem Kurs von Dr. Kreke nicht einverstanden sind.
Bekannt ist zu dem auch, dass Müller und Dr. Kreke nicht
miteinander können. Herr Müller will es allen noch einmal beweisen
und will Dr. Kreke um jeden Preis zeigen, wo der Hammer hängt und
wer der erfolgreichere Unternehmer ist.
Das Geld dafür könnte von Hutchison Whampoa Limited (HWL) kommen.
Die Chinesen hatten schon vor ein paar Jahren ihre Kampfansage
abgegeben. Sie wollten Douglas zeigen, wie man in Deutschland
„richtig“ Parfüm verkauft. Man hat bis heute nichts mehr von ihnen
gehört. Stattdessen haben sie mit ihrem Geld Dirk Rossmann am Leben
gehalten. Aktuell leisten die sich mit Marionnaud in Frankreich
sehr hohe Verluste und könnten Douglas über ihre Portokasse kaufen.
Nur in diesem Fall kann ich mir vorstellen, das die Aktie eines
Tages durch die Decke geht. In den andern oben beschriebenen Fällen
wird sich nicht großartig was verändern. Die Anteile um die es da
geht werden hinter den Kulissen verhandelt und wahrscheinlich nicht
an der Börse.
Es grüßt Blackalien
schrieb am 08.02.12 14:49:55
heute, 14:25 dpa-AFX
ROUNDUP 2: Douglas sieht keinen Machtkampf mit Müller -
Gewinnrückgang
(Neu: Aussagen Krekes, Müller, Aktienkurs)
HAGEN (dpa-AFX) - Beim Handelskonzern Douglas DOUGLAS HOLDING bahnt
sich nach Aussage von Vorstandschef Henning Kreke kein Machtkampf
mit dem ungeliebten Großaktionär Erwin Müller an. 'Wir sind
sicherlich Konkurrenten, aber es gibt keinen Krieg zwischen uns',
sagte Douglas-Chef Henning Kreke am Mittwoch während einer
Analystenkonferenz. Zuvor hatte der Vorstandschef die Zahlen für
das wichtige Weihnachtsquartal präsentiert und einen Gewinnrückgang
gemeldet. Vor allem in der Buchsparte Thalia läuft das Geschäft
nicht wie gewünscht, weil immer mehr Kunden lieber im Internet
einkaufen.
Die Douglas-Aktie legte am Mittwoch dennoch um ein gutes Prozent
zu. Seit Mitte Januar befindet sich das Papier im Aufwind,
beflügelt von Übernahmefantasien. Denn die Gründerfamilie Kreke
hatte damals mitgeteilt, sie erwäge, den Konzern von der Börse zu
nehmen. Unterstützung könnten Finanzinvestoren bieten. Ohne den
Ulmer Drogerieunternehmer Erwin Müller kann die Familie die Pläne
aber nicht in die Tat umsetzen, schon gar nicht wenn dieser von
seinen Optionen Gebrauch macht, seinen Anteil von derzeit gut zehn
Prozent auf über 25 Prozent aufzustocken.
Dass Müller diese Möglichkeit hat, ist seit Ende letzter Woche
bekannt. Ob er davon Gebrauch machen wird, und mit welchen
Hintergedanken, hingegen nicht. Auf Nachfrage ließ Müller
mitteilen, er werde sich bis zur Hauptversammlung der
Douglas-Holding im März nicht äußern. Größter Einzelaktionär ist
derzeit die Oetker-Gruppe mit fast 26 Prozent, mit der die Krekes
nach Aussage von Vorstandschef Henning Kreke gut
zusammenarbeiten.
Handlungsbedarf bei Douglas gibt es aber auch in operativer
Hinsicht. Von Oktober bis Dezember ging das Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um knapp 13 Prozent auf 173,6
Millionen Euro zurück. Bereinigt um den Verkaufserlös der
Russland-Parfümerien lag es auf Vorjahresniveau. Vor Steuern
verdiente etwa ein Prozent weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich
sank der Überschuss um 2,3 Prozent auf 91,7 Millionen Euro. Das
erste Geschäftsquartal ist wegen des Weihnachtsgeschäfts ganz
maßgeblich für das Abschneiden der Douglas-Gruppe im Gesamtjahr
verantwortlich.
Der Umsatz verbesserte sich im Konzern um 1,3 Prozent auf 1,2
Milliarden Euro. Zu verdanken hatte Douglas das in erster Linie
seiner Juweliertochter Christ, deren Umsätze zweistellig stiegen.
Die Parfümerien hielten ihren Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau.
Ein kleines Minus ergab sich bei den Modehäusern AppelrathCüpper.
Die Süßwarenläden Hussel legten hingegen zu.
Sorgenkind ist derzeit die Buchsparte Thalia, die Kunden an
Internetgrößen wie Amazon AMAZON.COM verliert. Zwar konnte die
Sparte insgesamt ihren Umsatz im ersten Geschäftsquartal leicht
steigern, in den Sortimentsbuchhandlungen gingen die Erlöse aber
auf vergleichbarer Fläche zurück. Douglas hatte Anfang des Jahres
einen Umbau der Sparte angekündigt, der unter anderem eine
Verkleinerung der bestehenden Filialen oder die Schließung von
Standorten vorsieht. Durch die Kosten für die Restrukturierung wird
das Ergebnis im Gesamtjahr 2011/12 (Ende September) zurückgehen.
Der Konzernumsatz soll hingegen leicht steigen./she/fn/wiz
schrieb am 08.02.12 14:55:28
Douglas-Chef sieht keinen Machtkampf mit Müller
08.02.2012 - 12:20 | Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Handelskonzern Douglas sieht sich in
keinen Machtkampf mit dem Drogerieunternehmer und Douglas-Aktionär
Erwin Müller verwickelt. "Wir sind sicherlich Konkurrenten, aber es
gibt keinen Krieg zwischen uns", sagte Douglas-Chef Henning Kreke
am Mittwoch während einer Analystenkonferenz. Es werde nach außen
hin gerne so dargestellt, als ob es einen Machtkampf geben würde.
"Aber das ist sicherlich nicht der Fall."
Müller ist derzeit drittgrößter Aktionär bei Douglas und hält gut
zehn Prozent der Anteile. Seit Ende letzter Woche ist bekannt, dass
der Unternehmer aus Ulm die Option hat, seine Beteiligung um
weitere gut 15 Prozent aufzustocken. Sollte er dies tun, hätte
Müller eine Sperrminorität und könnte bestimmte Beschlüsse der
Hauptversammlung blockieren.
Damit könnte Müller aber die Pläne der Kreke-Familie durchkreuzen,
den Handelskonzern von der Börse zu nehmen. Im Januar hatten die
Krekes mitgeteilt, dass sie diese Option prüfen würden. Die
Überlegungen in diese Richtung gingen weiter, auch wenn die
jüngsten Entwicklungen sicherlich nicht geholfen hätten, sagte
Kreke am Mittwoch. Der Manager spielte dabei vor allem auf das
Informationsleck an, wodurch die Pläne öffentlich gemacht worden
waren. Mit dem größten Aktionär Oetker hatten sich die Krekes bei
ihren Überlegungen zur Privatisierung nicht abgestimmt. Es habe
sich um reine Gedankenspiele gehandelt, erklärte Kreke. Das
Verhältnis zur Oetker-Gruppe, bei der rund 26 Prozent der
Douglas-Anteile liegen, sei aber weiterhin gut.
Über die Pläne Müllers hat Kreke eigenen Angaben zufolge keine
Informationen. Auch der Unternehmer selbst hält sich bedeckt. Auf
Anfrage ließ er mitteilen, dass er sich vor der Hauptversammlung
von Douglas am 21. März nicht äußern werde./she/wiz
Quelle: dpa-AFX
schrieb am 08.02.12 15:18:19
Mir als Kleinanleger sind da zu viele Unsicherheiten vorhanden
-deshalb werde ich nach jetzigem Kenntnisstand keine douglas Aktien
zukaufen.
Wie "Blackalien" hatte ich schon weiter oben auf den Chinesen
(Forbes Liste Nr. 11) und den Franzosen (Forbes Liste Nr. 4)
hingewiesen. Beide sind international im Fachhandel und auch
speziell im Parfümerie-Handel aktiv und auf vielen Märkten
Marktführer. Degegen sind die Krekes und Müllers "relativ" kleine
Fische.
Dass Kreke versucht seine Firma aus dem Schußfeld zu nehmen
leuchtet ein -wenn er langfristig zu seinem Laden stehen will. Die
Rolle von Müller ist nach wie vor unklar. Von seinem Sohn hört man
auch nichts mehr. Als 80ig-jähriger würde ich mir schon mal
Gedanken machen.
Grüße
la perla
schrieb am 09.02.12 16:33:42
Douglas rätselt über Müllers Optionen
Börsen-Zeitung, 9.2.2012
Düsseldorf - Über die Absichten von Drogerieunternehmer Erwin
Müller tappt Douglas im Dunkeln. Ob Müller die Optionen, die ihm
den Ausbau seiner Beteiligung an einer Sperrminorität bei Douglas
erlauben, ziehe und welche Preise dem Geschäft zugrunde lägen, sei
nicht bekannt, sagte Douglas-Chef Henning Kreke bei der Vorlage der
Quartalszahlen. Seit Freitag ist bekannt, dass Müller Zugriff auf
weitere gut 15 % an Douglas hat. Mit einer Sperrminorität könnte
Müller Hauptversammlungsbeschlüsse, für die eine qualifizierte
Mehrheit erforderlich ist, torpedieren. Erst kürzlich war bekannt
geworden, dass die Gründerfamilie Kreke erwägt, Douglas mit Hilfe
von Finanzinvestoren von der Börse zu nehmen. Müller selbst will
sich frühestens auf der Hauptversammlung am 21. März äußern.
Da wären wir wohl so schlau wie vorher!
Gruß BC
schrieb am 09.02.12 21:50:25
Die Einladung zur HV ist auf der Webseite von Douglas
veröffentlicht. Damit wird es erstmal nichts mit einem Delisting
(und Abfindungsangebot zum 3-Monatsdurchschnittskurs), obwohl die
Tagesordnung bis zum 19. Februar noch ergänzt werden könnte. Es
läuft wohl vielmehr auf "alles oder nichts" hinaus. Wenn ein
Übernahmeangebot kommt, denke ich wird es zu einem "vernünftigen"
Preis um die 40 € abgegeben, um die 15% Inhaber der Müller-Optionen
zum Verkauf ihrer Aktien zu bewegen. Dem steht jedoch entgegen,
dass das sogenannte Optionsgeschäft mit Müller möglicherweise
hinter den Kulissen schon zu einem festen Preis abgesprochen ist
und Müller somit auf jeden Fall Zugriff auf 25% hat. Die
Delisting-Androhung ist somit vielleicht einfach nur als Drohung
seitens Kreke aufzufassen.
schrieb am 15.02.12 14:11:35
Hagen (aktiencheck.de AG) - Der Einzelhandelskonzern Douglas
Holding AG (ISIN DE0006099005/ WKN 609900) prüft einem
Medienbericht zufolge offenbar den Verkauf der Buchhandelstochter
Thalia.
Wie das "manager-magazin" (Mittwoch, Vorabveröffentlichung) unter
Berufung auf Finanzkreise berichtet, gebe es entsprechende
Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren. Zu den
Kaufinteressenten zählt nach Informationen des Magazins die
US-Beteiligungsgesellschaft Najafi, die in der Vergangenheit
bereits die Buchclubs des Bertelsmann-Konzerns in den USA und
Frankreich erworben hat. Ein verbindliches Kaufangebot liegt
Douglas laut dem Bericht allerdings offenbar noch nicht vor.
Thalia gilt laut dem Bericht innerhalb des Douglas-Konzerns als
Sorgenkind. Die Buchhandelskette leidet wegen zunehmender
Konkurrenz durch E-Books und den Online-Buchhandel an schrumpfenden
Gewinnen. Zuletzt war Thalia nicht mehr in der Lage, die
Kapitalkosten wieder einzuspielen.
Die Aktie von Douglas notiert aktuell mit einem Plus von 1,62
Prozent bei 34,19 Euro. (15.02.2012/ac/n/d)Quelle: Finanzen.net /
Aktiencheck.de AG
schrieb am 16.02.12 11:21:34
Hagen (aktiencheck.de AG) - Der Einzelhandelskonzern Douglas
Holding AG (ISIN DE0006099005/ WKN 609900) steht laut einem Bericht
der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom Mittwoch vor einem Umbau
des Unternehmens.
Demnach drohe nicht nur die Abspaltung der Buchhandelskette Thalia,
sondern ein Umbau des gesamten Konzerns. So könnten auch Appelrath
Cüpper und Hussel verkauft werden. Die Zeitung berichtet, dass
diese Möglichkeiten bestünden, sollten sich die Familieneigner mit
einem Finanzinvestor einigen und Douglas von der Börse nehmen.
Bislang hätten die Investoren Apax, BC Partners und Permira
Interesse bekundet - vor allem an der Parfümeriekette und dem
Juwelier Christ. Jedoch führt die Zeitung weiter aus, dass die
Gründerfamilie bislang plane, alle Sparten im Konzern zu
behalten.
Die Douglas-Aktie notierte in Frankfurt zuletzt mit einem Plus von
0,82 Prozent bei 33,80 Euro. Im Xetra legte das Papier 0,33 Prozent
auf 33,75 Euro zu. (15.02.2012/ac/n/d)Quelle: Finanzen.net /
Aktiencheck.de AG
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