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Douglas Holding ( Seite 28)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 17.07.09 18:31:05
von
neuster Beitrag 20.05.12 15:34:45
von

Anzahl Beiträge: 317
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schrieb am 07.02.12 16:18:21
Beitrag Nr.271 
(42.713.228)
Antwort
Zitat
DerWesten›
Wirtschaft›
Übernahmepläne: „Schlammschlacht“ um Lifestylekonzern Douglas
07.02.2012 RSS Feed abonnieren Auf Twitter teilen Auf Facebook teilen
Übernahmepläne
„Schlammschlacht“ um Lifestylekonzern Douglas
06.02.2012 | 20:16 Uhr 2012-02-06T20:16:00+0100

Hagen. Vor der Hauptversammlung im März spitzt sich der Machtkampf beim Hagener Unternehmen zwischen der Gründerfamilie Kreke und dem Drogeriekönig Erwin Müller zu. Dessen Übernahmepläne beflügeln den Aktienkurs des Lifestyle-Konzerns. Aktienexperten sind jedoch beunruhigt.
Jahreshauptversammlungen bei der Douglas Holding waren in der Vergangenheit überwiegend von Ruhe, Gelassenheit und einem reichhaltigen Buffet geprägt. Das könnte beim Treffen der Aktionäre in der Hagener Stadthalle am 21. März 2012 diesmal anders sein. Es läuft nicht wie gewohnt rund beim „Lifestylekonzern mit Herz“, der bisher unbeirrt von Aufsichtsrat Jörn Kreke und seinem Sohn Henning als Vorstandsvorsitzendem geleitet wurde.
Fast ein Drittel der Douglas-Aktien befindet sich in Streubesitz. Aber es sind nicht die mit stabiler Dividende belohnten Kleinaktionäre, die der Parfüm-Dynastie Kreke in die Suppe spucken wollen. Es ist der Drogeriekönig Erwin Müller aus Ulm. Seit 2009 schnuppert Müller am Konzern und kauft bei guter Gelegenheit Aktienpakete zu. 10,81 Prozent darf sich der beinahe 80-Jährige bereits direkt zurechnen lassen. Weitere 2,03 Prozent werden ihm indirekt zugeschrieben. Allein damit läge er bei einem Anteil von 12,84 Prozent – und vor Krekes. Jörn Kreke, Sohn von Herbert Eklöh (Hussel), hat den Konzern in den 1970er-Jahren aufgebaut und zu dem gemacht, was er heute ist. Ein Handelsunternehmen mit den Bereichen Süßwaren (Hussel), Parfümerien, Schmuck (Christ) und Buchhandel (Thalia).
Drogerie-Unternehmer Müller beflügelt Douglas-Kurs
Krekes und Eklöhs sollen zusammen mit der Oettker-Gruppe (25,81 Prozent) über 50 Prozent an Douglas halten – und möchten sich wohl nicht ins Geschäft reden lassen. Erwin Müller hatte die Idee geäußert, mit Douglas Synergien heben zu wollen, etwa beim Einkauf. Er kassierte eine Abfuhr. Kenner vermuten, dass Müllers unternehmerischer Ehrgeiz dadurch nur noch gewachsen ist. Und das könnte schon bald auch für seinen Anteil am Hagener Konzern zutreffen. Am vergangenen Freitag musste Müller aufgrund einer Änderung im Wertpapierhandelsgesetz offen legen, dass er Kaufoptionen für weitere 15,5 Prozent hält, von denen die erste theoretisch bis zum 2. März in Anspruch genommen werden müsste.
Die Bewegungen hinter den Kulissen beflügeln immer wieder den Aktienkurs. Einen Tag nach der mageren Bilanz für 2010/2011 im Januar machte das Wertpapier einen Sprung von gut 25 Euro auf über 33 Euro. Für diese Phantasie sorgten Krekes mit der Nachricht, mit Hilfe von Finanzinvestoren die Aktie möglicherweise aus dem Handel zu nehmen. Zwischenzeitlich sackte der Kurs wieder.
Seit Bekanntwerden der Müller-Optionen geht es wieder aufwärts. Allein am Montag stieg der Kurs um 6 Prozent. Douglas war MDax-Gewinner. Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) mit Sitz in Düsseldorf beobachtet die Entwicklung mit Skepsis. „Es entwickelt sich zu einer Art Schlammschlacht der Großaktionäre“, sagte Kurz gegenüber der WR.
Schlechte Zeichen für Privatanleger
In den vergangenen 18 Monaten war ziemlich viel Bewegung in der Anteilseignerstruktur. Das sorgt für Unruhe und viele Bewegung im Kurs. Aus Sicht der DSW ist das immer schlecht für Privatanleger. Die beiden Parteien sollten sich einigen und um das eigentliche Geschäft kümmern, die strategisch richtigen Entscheidungen treffen“, so Kurz. Dafür sei Ruhe im Konzern sicher hilfreicher als die jetzige Situation. Aus Sicht der Kleinanleger ist die Lage beunruhigend. Sollte es Krekes gelingen, die im MDax notierte Aktie vom Markt zu nehmen, dann wohl eher über ein „Delisting“ als ein „Squeeze out“.
Beim „Delisting“ benötigen Krekes 75 Prozent der Anteile. Douglas bliebe AG, es würde weiter Hauptversammlungen und vielleicht auch ein Buffet geben. Kleinaktionäre könnten Kleinaktionäre bleiben. Ihre Chance, die Aktien gut zu verkaufen wäre aber geringer. Für ein „Squeeze out“ wären 95 Prozent der Anteile nötig. Die restlichen Aktionäre könnten dann über Abfindungen hinausgeworfen werden.
Das allerdings wäre nur mit Müller und nicht gegen ihn möglich. Dafür hält er heute schon zu viele Anteile. Und hat eben Optionen in der Hinterhand. Ob er die tatsächlich kurzfristig ziehen müsste, ist nicht unbedingt gesagt. Mittlerweile gehört die Schweizer Bank Sarasin mit über 8 Prozent ebenfalls zu den Douglas- Aktionären. Sarasin ist eine Tochter der niederländischen Rabobank, die so nach und nach in der jüngeren Vergangenheit Anteile an Douglas erworben hat. Informierte Kreise vermuten eine enge Geschäftsbeziehung zwischen Rabobank und dem Unternehmer Müller, der ab 25 Prozent Anteile bei Douglas eine Sperrminorität besäße.
Ob Krekes die deutliche Einflussnahme verhindern können, scheint fraglich. Das Unternehmen lehnt jeglichen Kommentar zu aktuellen Eigentümerverhältnissen und dem Engagement von Müller ab. Allerdings schaltete sich gestern das Kartellamt ein. Eine Beteiligung von 25 Prozent müsste zur Prüfung vorgelegt werden. Sogar schon unterhalb dieser Schwelle könnte der Fall kontrollpflichtig werden, wenn Müllers Engagement wettbewerblich erheblichen Einfluss entfaltet. Eine Entwicklung, die Krekes schmecken könnte.
Jens Helmecke

Gruß Blackalien
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schrieb am 07.02.12 18:33:35
Beitrag Nr.272 
(42.714.308)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.713.228 von Blackalien am 07.02.12 16:18:21Der Artikel veranschaulicht die Lage zusammenfassend sehr schön. Er macht auch deutlich, dass das ganze Pokerspiel nicht im Sinne des Kleinanlegers sein kann.
Hier hat Bomian übrigens einen interessanten Hinweis darauf gegeben,auf den noch gar nicht weiter eingegangen worden ist, nämlich dass sich der Anteil des Streubesitzes verringern müsste, da institutionelle Anleger bzw. die anderen Großaktionäre bestrebt sind, ihren Einfluss über einen größeren Aktienanteil zu steigern.
Es gibt halt nur einen Bestand von 100 %. Auch wenn die von Bomian gezogene Parallele zu Porsche m.E. nicht ganz passend sein dürfte, so hat er aber insofern den richtigen Schluss gezogen: Die frei verfügbaren Aktien müssten knapper werden!
Sollte Müller es durch Optionen tatsächlich schaffen, 25 % zu erwerben und Kreke / Oetker, wie anscheinend beabsichtigt, zusammen auf über 50% kommen, wären noch die anderen größeren Aktionäre mit 13 % zu berücksichtigen, davon abgezogen die 8% Anteile der Sarazin Bank, die eventuell Müller zuzuschreiben wären, dann würde der Streubesitz bei nur noch 20% liegen.

Interessant wäre es zu wissen, welche Optionen für/von welche(r) Seite eventuell noch gehalten werden. Es gibt zwar mittlerweise neue Meldegrenzen ( ohne diese wären Müllers Optionen gar nicht bekannt geworden ), aber kein Kleinanleger weiß, welche Optionen von wem noch unter der Meldepflicht erworben sein könnten.
Genau dieses Spielchen wäre dann in kleinerer Dimension der Vergleich zu der damaligen Entwicklung bei Porsche.

Dem zur Folge jetzt aber davon auszugehen, dass der Kurs irgendwann "durch die Decke" gehen müsste, halte ich allerdings für gewagt, weil zu viele Variablen im Spiel sind.
Letztendlich befürchte ich, dass der Kleinanleger, wie schon in dem von Blackalien eingestellten Artikel beschrieben, derjenige sein könnte, der als letztes informiert sein wird. In diesem Zusammenhang wird die Hauptversammlung im März hoffentlich einmal anders verlaufen und " zur Sache gehen". Ganz optimistisch bin ich diesbezüglich allerdings nicht, weil sich niemand gänzlich in die Karten gucken lassen möchte und einige Dinge auch nicht Gegenstand einer Hauptversammlung sein können ( Optionen ).

Es grüßt BC

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schrieb am 08.02.12 10:08:00
Beitrag Nr.273 
(42.717.357)
Antwort
Zitat
Ich habe mal versucht die aktuellen Spekulationen mit ein paar bekannten und nachprüfbaren Fakten zu verknüpfen.

Zum einen kann es sein, dass es die viel beschworene Gemeinschaft zwischen Oetker und Douglas bröckelt.
Bekannt ist ja, dass Oetker Schwierigkeiten mit seiner Schifffahrtssparte hat. Die machte bis dahin die Hälfte des Umsatzes von Oetker. Entweder trennen die sich von dem Geschäft, oder sie stecken noch einmal viel Geld rein. Das Geld könnte über die 25 % Douglas Aktien kommen.
Zum andern könnte es Stress in der großen Douglas Familie geben und einige Familienmitglieder dienen ihre Anteile Herrn Müller an, da sie mit dem Kurs von Dr. Kreke nicht einverstanden sind.

Bekannt ist zu dem auch, dass Müller und Dr. Kreke nicht miteinander können. Herr Müller will es allen noch einmal beweisen und will Dr. Kreke um jeden Preis zeigen, wo der Hammer hängt und wer der erfolgreichere Unternehmer ist.

Das Geld dafür könnte von Hutchison Whampoa Limited (HWL) kommen. Die Chinesen hatten schon vor ein paar Jahren ihre Kampfansage abgegeben. Sie wollten Douglas zeigen, wie man in Deutschland „richtig“ Parfüm verkauft. Man hat bis heute nichts mehr von ihnen gehört. Stattdessen haben sie mit ihrem Geld Dirk Rossmann am Leben gehalten. Aktuell leisten die sich mit Marionnaud in Frankreich sehr hohe Verluste und könnten Douglas über ihre Portokasse kaufen. Nur in diesem Fall kann ich mir vorstellen, das die Aktie eines Tages durch die Decke geht. In den andern oben beschriebenen Fällen wird sich nicht großartig was verändern. Die Anteile um die es da geht werden hinter den Kulissen verhandelt und wahrscheinlich nicht an der Börse.

Es grüßt Blackalien
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schrieb am 08.02.12 14:49:55
Beitrag Nr.274 
(42.719.535)
Antwort
Zitat
heute, 14:25 dpa-AFX
ROUNDUP 2: Douglas sieht keinen Machtkampf mit Müller - Gewinnrückgang
(Neu: Aussagen Krekes, Müller, Aktienkurs)
HAGEN (dpa-AFX) - Beim Handelskonzern Douglas DOUGLAS HOLDING bahnt sich nach Aussage von Vorstandschef Henning Kreke kein Machtkampf mit dem ungeliebten Großaktionär Erwin Müller an. 'Wir sind sicherlich Konkurrenten, aber es gibt keinen Krieg zwischen uns', sagte Douglas-Chef Henning Kreke am Mittwoch während einer Analystenkonferenz. Zuvor hatte der Vorstandschef die Zahlen für das wichtige Weihnachtsquartal präsentiert und einen Gewinnrückgang gemeldet. Vor allem in der Buchsparte Thalia läuft das Geschäft nicht wie gewünscht, weil immer mehr Kunden lieber im Internet einkaufen.
Die Douglas-Aktie legte am Mittwoch dennoch um ein gutes Prozent zu. Seit Mitte Januar befindet sich das Papier im Aufwind, beflügelt von Übernahmefantasien. Denn die Gründerfamilie Kreke hatte damals mitgeteilt, sie erwäge, den Konzern von der Börse zu nehmen. Unterstützung könnten Finanzinvestoren bieten. Ohne den Ulmer Drogerieunternehmer Erwin Müller kann die Familie die Pläne aber nicht in die Tat umsetzen, schon gar nicht wenn dieser von seinen Optionen Gebrauch macht, seinen Anteil von derzeit gut zehn Prozent auf über 25 Prozent aufzustocken.
Dass Müller diese Möglichkeit hat, ist seit Ende letzter Woche bekannt. Ob er davon Gebrauch machen wird, und mit welchen Hintergedanken, hingegen nicht. Auf Nachfrage ließ Müller mitteilen, er werde sich bis zur Hauptversammlung der Douglas-Holding im März nicht äußern. Größter Einzelaktionär ist derzeit die Oetker-Gruppe mit fast 26 Prozent, mit der die Krekes nach Aussage von Vorstandschef Henning Kreke gut zusammenarbeiten.
Handlungsbedarf bei Douglas gibt es aber auch in operativer Hinsicht. Von Oktober bis Dezember ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um knapp 13 Prozent auf 173,6 Millionen Euro zurück. Bereinigt um den Verkaufserlös der Russland-Parfümerien lag es auf Vorjahresniveau. Vor Steuern verdiente etwa ein Prozent weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich sank der Überschuss um 2,3 Prozent auf 91,7 Millionen Euro. Das erste Geschäftsquartal ist wegen des Weihnachtsgeschäfts ganz maßgeblich für das Abschneiden der Douglas-Gruppe im Gesamtjahr verantwortlich.
Der Umsatz verbesserte sich im Konzern um 1,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Zu verdanken hatte Douglas das in erster Linie seiner Juweliertochter Christ, deren Umsätze zweistellig stiegen. Die Parfümerien hielten ihren Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau. Ein kleines Minus ergab sich bei den Modehäusern AppelrathCüpper. Die Süßwarenläden Hussel legten hingegen zu.
Sorgenkind ist derzeit die Buchsparte Thalia, die Kunden an Internetgrößen wie Amazon AMAZON.COM verliert. Zwar konnte die Sparte insgesamt ihren Umsatz im ersten Geschäftsquartal leicht steigern, in den Sortimentsbuchhandlungen gingen die Erlöse aber auf vergleichbarer Fläche zurück. Douglas hatte Anfang des Jahres einen Umbau der Sparte angekündigt, der unter anderem eine Verkleinerung der bestehenden Filialen oder die Schließung von Standorten vorsieht. Durch die Kosten für die Restrukturierung wird das Ergebnis im Gesamtjahr 2011/12 (Ende September) zurückgehen. Der Konzernumsatz soll hingegen leicht steigen./she/fn/wiz
Avatar
schrieb am 08.02.12 14:55:28
Beitrag Nr.275 
(42.719.573)
Antwort
Zitat
Douglas-Chef sieht keinen Machtkampf mit Müller
08.02.2012 - 12:20 | Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Handelskonzern Douglas sieht sich in keinen Machtkampf mit dem Drogerieunternehmer und Douglas-Aktionär Erwin Müller verwickelt. "Wir sind sicherlich Konkurrenten, aber es gibt keinen Krieg zwischen uns", sagte Douglas-Chef Henning Kreke am Mittwoch während einer Analystenkonferenz. Es werde nach außen hin gerne so dargestellt, als ob es einen Machtkampf geben würde. "Aber das ist sicherlich nicht der Fall."

Müller ist derzeit drittgrößter Aktionär bei Douglas und hält gut zehn Prozent der Anteile. Seit Ende letzter Woche ist bekannt, dass der Unternehmer aus Ulm die Option hat, seine Beteiligung um weitere gut 15 Prozent aufzustocken. Sollte er dies tun, hätte Müller eine Sperrminorität und könnte bestimmte Beschlüsse der Hauptversammlung blockieren.

Damit könnte Müller aber die Pläne der Kreke-Familie durchkreuzen, den Handelskonzern von der Börse zu nehmen. Im Januar hatten die Krekes mitgeteilt, dass sie diese Option prüfen würden. Die Überlegungen in diese Richtung gingen weiter, auch wenn die jüngsten Entwicklungen sicherlich nicht geholfen hätten, sagte Kreke am Mittwoch. Der Manager spielte dabei vor allem auf das Informationsleck an, wodurch die Pläne öffentlich gemacht worden waren. Mit dem größten Aktionär Oetker hatten sich die Krekes bei ihren Überlegungen zur Privatisierung nicht abgestimmt. Es habe sich um reine Gedankenspiele gehandelt, erklärte Kreke. Das Verhältnis zur Oetker-Gruppe, bei der rund 26 Prozent der Douglas-Anteile liegen, sei aber weiterhin gut.

Über die Pläne Müllers hat Kreke eigenen Angaben zufolge keine Informationen. Auch der Unternehmer selbst hält sich bedeckt. Auf Anfrage ließ er mitteilen, dass er sich vor der Hauptversammlung von Douglas am 21. März nicht äußern werde./she/wiz

Quelle: dpa-AFX
Avatar
schrieb am 08.02.12 15:18:19
Beitrag Nr.276 
(42.719.761)
Antwort
Zitat
Mir als Kleinanleger sind da zu viele Unsicherheiten vorhanden -deshalb werde ich nach jetzigem Kenntnisstand keine douglas Aktien zukaufen.

Wie "Blackalien" hatte ich schon weiter oben auf den Chinesen (Forbes Liste Nr. 11) und den Franzosen (Forbes Liste Nr. 4) hingewiesen. Beide sind international im Fachhandel und auch speziell im Parfümerie-Handel aktiv und auf vielen Märkten Marktführer. Degegen sind die Krekes und Müllers "relativ" kleine Fische.

Dass Kreke versucht seine Firma aus dem Schußfeld zu nehmen leuchtet ein -wenn er langfristig zu seinem Laden stehen will. Die Rolle von Müller ist nach wie vor unklar. Von seinem Sohn hört man auch nichts mehr. Als 80ig-jähriger würde ich mir schon mal Gedanken machen.

Grüße
la perla
Avatar
schrieb am 09.02.12 16:33:42
Beitrag Nr.277 
(42.726.604)
Antwort
Zitat

Douglas rätselt über Müllers Optionen

Börsen-Zeitung, 9.2.2012

Düsseldorf - Über die Absichten von Drogerieunternehmer Erwin Müller tappt Douglas im Dunkeln. Ob Müller die Optionen, die ihm den Ausbau seiner Beteiligung an einer Sperrminorität bei Douglas erlauben, ziehe und welche Preise dem Geschäft zugrunde lägen, sei nicht bekannt, sagte Douglas-Chef Henning Kreke bei der Vorlage der Quartalszahlen. Seit Freitag ist bekannt, dass Müller Zugriff auf weitere gut 15 % an Douglas hat. Mit einer Sperrminorität könnte Müller Hauptversammlungsbeschlüsse, für die eine qualifizierte Mehrheit erforderlich ist, torpedieren. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass die Gründerfamilie Kreke erwägt, Douglas mit Hilfe von Finanzinvestoren von der Börse zu nehmen. Müller selbst will sich frühestens auf der Hauptversammlung am 21. März äußern.

Da wären wir wohl so schlau wie vorher!

Gruß BC
Avatar
schrieb am 09.02.12 21:50:25
Beitrag Nr.278 
(42.728.848)
Antwort
Zitat
Die Einladung zur HV ist auf der Webseite von Douglas veröffentlicht. Damit wird es erstmal nichts mit einem Delisting (und Abfindungsangebot zum 3-Monatsdurchschnittskurs), obwohl die Tagesordnung bis zum 19. Februar noch ergänzt werden könnte. Es läuft wohl vielmehr auf "alles oder nichts" hinaus. Wenn ein Übernahmeangebot kommt, denke ich wird es zu einem "vernünftigen" Preis um die 40 € abgegeben, um die 15% Inhaber der Müller-Optionen zum Verkauf ihrer Aktien zu bewegen. Dem steht jedoch entgegen, dass das sogenannte Optionsgeschäft mit Müller möglicherweise hinter den Kulissen schon zu einem festen Preis abgesprochen ist und Müller somit auf jeden Fall Zugriff auf 25% hat. Die Delisting-Androhung ist somit vielleicht einfach nur als Drohung seitens Kreke aufzufassen.
Avatar
schrieb am 15.02.12 14:11:35
Beitrag Nr.279 
(42.754.237)
Antwort
Zitat
Hagen (aktiencheck.de AG) - Der Einzelhandelskonzern Douglas Holding AG (ISIN DE0006099005/ WKN 609900) prüft einem Medienbericht zufolge offenbar den Verkauf der Buchhandelstochter Thalia.
Wie das "manager-magazin" (Mittwoch, Vorabveröffentlichung) unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, gebe es entsprechende Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren. Zu den Kaufinteressenten zählt nach Informationen des Magazins die US-Beteiligungsgesellschaft Najafi, die in der Vergangenheit bereits die Buchclubs des Bertelsmann-Konzerns in den USA und Frankreich erworben hat. Ein verbindliches Kaufangebot liegt Douglas laut dem Bericht allerdings offenbar noch nicht vor.
Thalia gilt laut dem Bericht innerhalb des Douglas-Konzerns als Sorgenkind. Die Buchhandelskette leidet wegen zunehmender Konkurrenz durch E-Books und den Online-Buchhandel an schrumpfenden Gewinnen. Zuletzt war Thalia nicht mehr in der Lage, die Kapitalkosten wieder einzuspielen.
Die Aktie von Douglas notiert aktuell mit einem Plus von 1,62 Prozent bei 34,19 Euro. (15.02.2012/ac/n/d)Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Avatar
schrieb am 16.02.12 11:21:34
Beitrag Nr.280 
(42.759.551)
Antwort
Zitat
Hagen (aktiencheck.de AG) - Der Einzelhandelskonzern Douglas Holding AG (ISIN DE0006099005/ WKN 609900) steht laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom Mittwoch vor einem Umbau des Unternehmens.

Demnach drohe nicht nur die Abspaltung der Buchhandelskette Thalia, sondern ein Umbau des gesamten Konzerns. So könnten auch Appelrath Cüpper und Hussel verkauft werden. Die Zeitung berichtet, dass diese Möglichkeiten bestünden, sollten sich die Familieneigner mit einem Finanzinvestor einigen und Douglas von der Börse nehmen. Bislang hätten die Investoren Apax, BC Partners und Permira Interesse bekundet - vor allem an der Parfümeriekette und dem Juwelier Christ. Jedoch führt die Zeitung weiter aus, dass die Gründerfamilie bislang plane, alle Sparten im Konzern zu behalten.

Die Douglas-Aktie notierte in Frankfurt zuletzt mit einem Plus von 0,82 Prozent bei 33,80 Euro. Im Xetra legte das Papier 0,33 Prozent auf 33,75 Euro zu. (15.02.2012/ac/n/d)Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

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