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Alt General Motors- Neu Motors Liquidation ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.07.09 14:46:53
von
neuster Beitrag 21.12.11 19:50:13
von

Anzahl Beiträge: 610
Aufrufe gesamt: 48.125
Aufrufe heute: 13
Diskussionsnr.: 1.151.865

MOTORS LIQUIDATION

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[ Seite: 123596061neuster Beitrag ]

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schrieb am 31.07.09 10:44:04
Beitrag Nr.11 
(37.684.880)
Antwort
Zitat
31.07.2009 05:00 Uhr


Opel-Rückkauf ist letzte Option

Bei General Motors gibt es angeblich einen Richtungsstreit


Der GM-Konzern, der an der künftigen Opel-Gesellschaft einen Anteil von 35 Prozent halten wird, hat allerdings inzwischen ausgeschlossen, erneut eine Mehrheitsbeteiligung bei der bisherigen deutschen Tochter Opel anzustreben. Das gelte unabhängig vom künftigen Investor bei Opel, betonte GM-Verhandlungsführer John Smith in einem Internet-Blog des Konzerns. "GM strebt nicht an, die Kontrollmehrheit bei Opel wiederzuerhalten", schrieb der Manager. Der US-Konzern hatte zuletzt das Angebot des Finanzinvestors RHJI Ripplewood als fertig und einfacher umsetzbar bezeichnet. Spekuliert wurde, dass der US-Konzern die Offerte von RHJI auch bevorzuge, weil ein späterer Rückkauf von Anteilen möglich sei. Dem Vernehmen nach gibt es im GM-Konzern zwei Lager: Das eine strebe den direkten Rückkauf von Opel an, das andere sehe Vorteile im Einstieg eines fremden Investors.

GM kommt wieder nach oben.
;);)

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schrieb am 31.07.09 14:23:16
Beitrag Nr.12 
(37.686.799)
Antwort
Zitat
Wirtschaft

Freitag, 31. Juli 2009
Teile für General Motors
Delphi darf neu anfangen
Nach einem fast vierjährigen Insolvenzverfahren steht der US-Autozulieferer Delphi vor dem Neustart. Die meisten Unternehmensteile können an Gläubiger und den früheren Mutterkonzern General Motors (GM) verkauft werden.


Die Fahrt vor die Wand blieb dem Unternehmen letztlich erspart: Airbag-Testschlitten bei Delphi in Wuppertal (Archivbild).

Ein New Yorker Insolvenzgericht gab dafür am Donnerstag nach einem langem Tauziehen grünes Licht. Delphi hat sich nun den 31. August als Ziel für das offizielle Ende des Gläubigerschutzverfahrens gesetzt. In den vergangenen Jahren waren mehrere Rettungspläne immer wieder gescheitert. Der US-Teil des weltweit tätigen Konzerns hatte im Herbst 2005 Insolvenz beantragt.

Die Delphi Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Wuppertal war davon nicht betroffen, ist aber längst selbst angeschlagen. Der nordrhein-westfälische Landtag gab ebenfalls am Donnerstag grünes Licht für eine staatliche Bürgschaft.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll der deutsche Steuerzahler im Fall Delphi für 125 Mio. Euro geradestehen. Den Löwenanteil von 99 Mio. Euro trägt demnach der Bund, das Land den Rest. Das Unternehmen hat 4500 Beschäftigte an bundesweit 19 Standorten. Ein Stellenabbau droht.
Zuschlag für Platinum

In den USA hatte sich Delphi erst zuletzt für ein Rettungsangebot des Finanzinvestors Platinum im Verbund mit GM ausgesprochen. Am Ende bekamen nun aber die Gläubiger per Auktion den Zuschlag, ebenfalls unterstützt von GM.

Als Kaufpreis verzichten die Kreditgeber auf ihnen zustehende Milliardenschulden. GM nimmt von der 1999 abgespaltenen Tochter einige Werke unter anderem für Lenksysteme zurück. Der Autobauer ist noch immer größter Delphi-Kunde und pumpte in den vergangenen Jahren Milliardensummen in den notleidenden Zulieferer.

Gegen den Rettungsplan gab es insgesamt mehr als 1900 Widersprüche, vor allem von früheren Beschäftigten. Richter Robert Drain wies die am Ende verbliebenen ungelösten Einsprüche ab.

Der Zulieferer soll voraussichtlich seinen Namen Delphi behalten. Konzernchef Rodney O'Neal bleibe im Amt. Die nicht verkauften Teile des Unternehmens werden abgewickelt.

mmo/dpa
;);)
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schrieb am 31.07.09 15:11:49
Beitrag Nr.13 
(37.687.274)
Antwort
Zitat


1 Woche Shart.

Aktie steigt oben.
Avatar
schrieb am 03.08.09 09:45:56
Beitrag Nr.14 
(37.696.571)
Antwort
Zitat
Ich erwarte GM für dises Jahr über 1 €.

;);)
Avatar
schrieb am 03.08.09 14:05:36
Beitrag Nr.15 
(37.698.908)
Antwort
Zitat

Unternehmen
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND – Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen


Von Januar bis Juli wurden rund 219.000 Opel-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Freitag in Rüsselsheim mit. Gefragt war neben dem Kleinwagen Corsa vor allem der Kompaktwagen Astra. In den vergangenen drei Monaten habe sich der Astra-Absatz verdoppelt, teilte Opel mit. Der Hersteller profitierte stark von der Abwrackprämie.

Bei den verkauften Fahrzeugen habe der Anteil Sprit sparender Modelle bei 40 Prozent gelegen. "Die Kunden sind bereit, auf umweltfreundliche Modelle umzusteigen, wenn man ihnen das richtige Angebot bietet", sagte Marketingdirektor Michael Klaus. "Gerade wir bei Opel sind in dieser Richtung sehr gut aufgestellt." Aber auch sportliche Modelle seien gefragt. Angaben zum Europaabsatz bis Juli machte Opel nicht.

Die Bundesregierung hatte zuvor Opel mit einem 1,5 Mrd. Euro schweren Überbrückungskredit aus Steuergeldern gestützt. Die ehemalige US-Konzernmutter General Motors (GM) verhandelt derzeit über eine Übernahme mit dem Finanzinvestor RHJ International und einem Konsortium um den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna. Letzterer ist der von der Bundesregierung bevorzugte Interessent.

GM bevorzugt RHJ

GM jedoch hatte zuletzt das RHJ-Angebot als fertig und einfach umsetzbar bezeichnet. Spekuliert wurde, dass der US-Konzern die Offerte auch deshalb bevorzuge, weil ein späterer Rückkauf von Opel-Anteilen möglich sei. Das wies der Konzern zurück. "GM strebt nicht an, die Kontrollmehrheit bei Opel wiederzuerhalten", schrieb Verhandlungsführer John Smith in einem Internetblog.

Bilderserie: Das ist Russlands Autoindustrie

Das Angebot von Magna und der russischen Sberbank beinhaltet nach Ansicht GMs große Hürden, obwohl das Konsortium noch einmal nachgebessert hatte. Demnach bietet Magna nun mit Vertragsabschluss eine Eigenkapitalspritze von 350 Mio. Euro. Bisher sollten es bei Vertragsabschluss lediglich 100 Mio. Euro sein.

Hintergrund der ablehnenden Haltung aus Detroit sind Differenzen zwischen GM und der Bundesregierung über die Verhandlungsführung. Die Frage, wie viel Eigenkapital Magna einbringe, sei vor allem für Berlin von Bedeutung, nicht aber für GM, hieß es im US-Konzern. Für GM seien Probleme im Russland-Geschäft wichtiger.

Verkauf im Herbst

Demnach verlangen Magna und die Sberbank etwa den Zugang zu Patenten und Entwicklungen, die sich GM innerhalb von Joint Ventures wie dem südkoreanischen Ableger GM Daewoo mit dritten Unternehmen teile. "Selbst wenn GM diese Rechte abgeben wollte, ist das nicht möglich, da auch andere Parteien hier involviert sind."

Obwohl sich die Verhandlungen immer noch als schwierig erweisen, rechnet die Bundesregierung rechnet mit dem Verkauf Opels im Herbst.

Kursinformationen
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GENERAL MOTORS CORP... 0,74 EUR 8,82 % 0,06
MAGNA INTERNATIONAL .. 35,23 EUR 1,21 % 0,42
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FTD.de, 31.07.2009
© 2009 Financial Times Deutschland
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schrieb am 04.08.09 08:55:47
Beitrag Nr.16 
(37.704.266)
Antwort
Zitat
Dossier Der kleine Riese GM
von Matthias Ruch (New York)

In Rekordzeit hat General Motors die Insolvenz abgeschlossen. Jetzt zelebriert die Opel-Mutter ihre eigene Wiedergeburt. Doch der Neuanfang ist mehr Schein als Sein: Der einstige Autogigant stolpert ziellos vor sich hin.


Fritz Henderson kann einem leidtun. Der Chef von General Motors gibt sich alle Mühe, locker, frisch und kompetent zu wirken. Doch er wird mit Hohn und Spott überschüttet. Seit Henderson einen eigenen Blog gestartet hat, wird er zur Witzfigur der US-Blogger-Gemeinde. "Noch mehr Blendwerk von Government Motors, dem weltgrößten Hersteller von Bullshit!" schreibt ein User auf der Seite Autoblog.com. "Fritzy Baby, bleib ehrlich und lass die Hosen runter!" ein anderer. "Mein Ziel ist, jeden Tag einige Fragen zu lesen und zu beantworten", gelobt unverdrossen der GM-Chef. "Ein paar Tausend habe ich schon bekommen."

Die Wiedergeburt von General Motors - unter dieser Überschrift steht alles, was der Konzern in diesen Tagen unternimmt. In der Rekordzeit von nur 40 Tagen hat die Regierung in Washington ihren größten Autobauer durch die Insolvenz getrieben. Mehr als 40 Mrd. $ Schulden wurden einfach gelöscht. Es bleiben allerdings immer noch Verbindlichkeiten in zweistelliger Milliardenhöhe übrig. Ohne Rücksicht auf juristische Feinheiten wurde GM in eine gute und eine schlechte Hälfte zerschlagen.

Alles, was noch Wert hat, wird jetzt als moderner, schlanker Konzern wiedergeboren. Der Rest rostet auf der Schrotthalde der Industriegeschichte vor sich hin: Dutzende Werke werden stillgelegt, namhafte Marken wie Saturn, Pontiac oder Hummer abgestoßen. Auch an Opel geht das Schicksal nicht vorbei. Am Montag beriet GM mit Vertretern von Bund und Ländern, welcher Bieter den Zuschlag bei der deutschen Tochter bekommen soll.

General-Motors-Chef Fritz Henderson
General-Motors-Chef Fritz Henderson

Die Pläne klingen fantastisch: In zwei Jahren will GM schon wieder schwarze Zahlen schreiben - und die besten Autos der Welt bauen. Dann soll es zurück an die Börse gehen. Mit dem Erlös sollen die Schulden getilgt werden. Das alles hat Henderson hoch und heilig versprochen.

Die Realität sieht anders aus. GM steckt in einem Strategieloch. Unausgegorene Modellpaletten, Sparzwänge und der politische Eingriff Washingtons belasten den Autogiganten. GM kommt einfach nicht vom Fleck. "Niemand kann heute abschätzen, wie es mit General Motors in den nächsten Monaten weitergeht", sagt der renommierte Branchenexperte Dave Lucas vom US-Marktforscher Autodata.

Jung und spritzig will der neue Konzern sein, modern und grün. Ganz anders als der rostige, bullige Vorgänger. Sparsame Klein- und Kompaktwagen wie der Insignia oder der Corsa von Opel sollen in den USA die Wende zum Besseren bringen. Und natürlich das Flaggschiff des modernen GM-Konzerns: der Chevy Volt. Das Elektroauto ist der große Hoffnungsträger
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schrieb am 04.08.09 15:25:39
Beitrag Nr.17 
(37.707.600)
Antwort
Zitat
Erste Ziel ist 1 €.
Nacher kommt wieder GM stärke..



;)
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schrieb am 05.08.09 10:33:09
Beitrag Nr.18 
(37.713.426)
Antwort
Zitat
04.08.2009 12:03
Experte: General Motors (GM) will Opel in die Insolvenz treiben

Der Autobauer General Motors (GM) <GMGMQ.PK> <GMC.FSE> spielt nach Überzeugung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer auf Zeit und will seine Tochter Opel in die Insolvenz treiben. Bei einer Insolvenz könne GM sich ohne große Sozialleistungen der Opel- Standorte Antwerpen, Bochum, Kaiserslautern und Ellesmere Port "entledigen", schreibt der Experte für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen in einer der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegenden Analyse. "Man gewinnt den Eindruck, GM spielt mit den Werken Monopoly", kritisiert Dudenhöffer.;)

GM versuche, die Entscheidung bis nach der Bundestagswahl hinauszögern, damit der politische Druck aus Deutschland geringer werde. Am Dienstag hatte die GM-Führung die Entscheidung zu Opel verschoben. Der GM-Verwaltungsrat gab in der Nacht kein Votum dazu ab, an wen Opel verkauft werden soll. Der Konzern verhandelt seit Monaten mit dem kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna <MGA.NYS> <MGA.FSE> sowie dem Finanzinvestor RHJ International.

Nach Ansicht Dudenhöffers bevorzugt GM den Finanzinvestor RHJI, weil der US-Konzern später leichter Anteile zurückkaufen und Opel wieder integrieren könnte. Das Kalkül der Amerikaner sehe folgendermaßen aus: Da sich Bund und Länder gegen das RHJI-Angebot ausgesprochen haben und Magna bevorzugten, könnte es sein, dass die Länder die staatlichen Bürgschaften kündigten. "Damit bliebe die Insolvenz. Dies ist mit Sicherheit ein Szenario, das bei GM genau geprüft wird", schreibt Dudenhöffer.

Auch Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte das Thema Insolvenz mehrfach als Option ins Spiel gebracht. Der Opel- Betriebsrat lehnt dies aber ab - auch aus Angst, mögliche Opel-Käufer zu verschrecken.

Autoexperte Dudenhöffer geht davon aus, dass der GM-Konzern, der nach Ende des Insolvenzverfahrens wiedererstarkt ist, seinen Einfluss bei Opel in jedem Fall behalten möchte. "GM hängt stärker an Opel als vermutet", schreibt Dudenhöffer. Der ehemals weltgrößte Autobauer werde ohne Opel und weitere kleinere Tochtermarken im Jahr 2010 auf den vierten Platz abrutschen. Die Chancen am Markt seien dann deutlich schlechter./mt/DP/tw

ISIN US3704421052 CA5592224011

AXC0099 2009-08-04/12:03;)
Avatar
schrieb am 05.08.09 21:36:42
Beitrag Nr.19 
(37.719.488)
Antwort
Zitat

05.08.2009, 19:24 Uhr
Opel
GM lässt Magna hoffen
von Carsten Herz, Peter Müller, Rober Landgraf und Sven Afhüppe

In die Hängepartie um Opel kommt wieder Bewegung. Der amerikanische Opel-Mutterkonzern General Motors und der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna haben sich bei den Übernahmeverhandlungen offenbar deutlich angenähert.

BERLIN/FRANKFURT. Der Opel-Mutterkonzern General Motors lenkt angesichts des massiven politischen Drucks bei der Suche nach einem neuen Investor für die deutsche Tochter offenbar ein. GM rechnet nun mit einer baldigen Entscheidung über die Zukunft des Rüsselsheimer Autobauers. Was „bald“ heißt, bleibt aber offen. Während die Bundesregierung bis Freitag mit einer Einigung auf einen Investor für Opel spekuliert, rechnen GM-Kreise mit weiteren 14 Tagen Verhandlungsbedarf.

„Wir haben GM dringend gebeten, die Verhandlungen mit Magna in wenigen Tagen zu einem positiven Abschluss zu bringen“, sagte Hessens Finanzstaatssekretär und Opel-Taskforce-Mitglied Thomas Schäfer dem Handelsblatt. Eine Vorentscheidung über einen Opel-Eigner rückt damit näher.

Mehrere deutsche Spitzenpolitiker hatten am Wochenende klar gemacht, nur Magna und seine beiden russischen Partner als neuen Opel-Investor akzeptieren zu wollen. „General Motors hat erkannt, dass ein Crashkurs gegen die Interessen der deutschen Politik nicht sinnvoll ist“, betonte Schäfer. Magna sei weiter der Favorit von Bund und Ländern. GM hat sich bisher nicht auf einen Investor festgelegt, aber aus seiner Präferenz für den Finanzinvestor RHJ International keinen Hehl gemacht. GM will nach eigenen Angaben nun „in Kürze“ beide Angebote bewerten.

Die Chancen für Magna auf einen Zuschlag im Bieterverfahren steigen aber. „General Motors hat erklärt, dass man mit Magna in zwei Dritteln der Punkte einig ist und die noch offenen Fragen in den nächsten 48 Stunden klären kann“, berichtete Schäfer über die Verhandlungen zwischen Bund, Ländern, General Motors (GM) und Magna am Dienstagabend in Berlin.

Dennoch favorisiert offenbar ein Teil des US-Managements von GM weiter einen Zuschlag für den Finanzinvestor RHJ. Magna habe sich in den jüngsten Verhandlungen für GM nicht ausreichend bewegt, sagte ein Insider. Es werde befürchtet, dass Russland am Ende das Sagen bei der Magna-Seite bekommt. Aus diesem Blickwinkel führe eigentlich für GM kein Weg an RHJ vorbei, heißt es in Finanzkreisen.
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schrieb am 06.08.09 11:23:33
Beitrag Nr.20 
(37.722.566)
Antwort
Zitat
Obama pumpt Milliarden in Elektroautos
Technologischer Fortschritt soll USA aus der Krise führen


USA investieren Mrd. in Entwicklung von Elektroautobatterien (Foto: aboutpixel.de, Benzo)

Washington (pte/06.08.2009/11:01) - Die US-Regierung unter Barack Obama hat Mrd.-Investitionen im Bereich Elektro- und Hybridautos angekündigt. Mit den Mitteln sollen umweltschonende Fahrzeuge technologisch verbessert werden. Die Förderungen stellen mit einer Summe von rund 2,4 Mrd. Dollar die größte Investition der US-Geschichte in dem Technologiebereich dar. Anhand der Gelder soll die Forschung und Weiterentwicklung verschiedener Fahrzeugkomponenten vorangetrieben werden, etwa um die Leistung von Elektroautobatterien zu steigern. Die US-Administration verspricht sich aus der Initiative die Schaffung von "Zehntausenden Arbeitsplätzen", die in der Autoindustrie im Zuge der Wirtschaftskrise verloren gingen. Die internationale Konkurrenz in dem Bereich ist allerdings groß.

"Die Batterieentwicklung wird von zahlreichen Ventures weltweit vorangetrieben. Allianzen zwischen international agierenden Akteuren wie Renault-Nissan und NEC oder Citroen-Peugoet und Mitsubishi beweisen, dass es sich um einen globalen Trend handelt", meint Stefan Lippautz, Cohead Automotive & Manufacturing Group CE von Arthur D. Little http://www.adlittle.de , im Gespräch mit pressetext. Experten zufolge steckt im Geschäft mit Elektroautokomponenten - insbesondere mit Batterien - jedoch noch hohes Potenzial für westliche Akteure. So resultieren nur zehn bis 15 Prozent der Herstellungskosten aus Arbeitskosten, weshalb keine großen Preisunterschiede zu Erzeugnissen aus Niedriglohnländern zu erwarten sein dürften. Es bestehe kein Grund dafür, die Batterien beispielsweise aus China zu importieren. Statt Billigproduktion seien Hightechfabriken gefragt.

Durch technologischen Fortschritt und Investitionen in innovative Jobs will Obama die US-Wirtschaft stärken. Darüber hinaus hätten die Staaten dem US-Präsidenten zufolge im internationalen Vergleich deutlichen Aufholbedarf. So hatte etwa die Europäische Union bereits im Frühjahr mehrfach Förderungen zur Entwicklung und Herstellung "sauberer" Autos bereitgestellt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090408018/). Insgesamt pumpte die EU rund sieben Mrd. Euro in Form von Förderkrediten in die angeschlagene Automobilbranche. Gegenüber den USA hätten sich zudem Japan und China bereits einen deutlichen Vorsprung herausgearbeitet. Mit den Mitteln aus dem US-Konjunkturpaket sieht die US-Administration nun vor, im zukunftsträchtigen Elektroautomarkt konkurrenzfähiger zu werden. Neben der Schaffung grüner Jobs sei dadurch die Reduzierung von CO2-Emissionen und der Erdöl-Abhängigkeit möglich. (Ende)

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