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Seite 50 von 61

Alt General Motors- Neu Motors Liquidation ( Seite 50)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.07.09 14:46:53
von
neuster Beitrag 21.12.11 19:50:13
von

Anzahl Beiträge: 610
Aufrufe gesamt: 48.125
Aufrufe heute: 13
Diskussionsnr.: 1.151.865

MOTORS LIQUIDATION

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[ Seite: 123495051596061neuster Beitrag ]

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schrieb am 07.04.11 20:35:10
Beitrag Nr.491 
(41.336.612)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.336.585 von Verena376 am 07.04.11 20:29:20Ehehehehe. Musste liefern? ;)

Fürchte hier sind alle raus, probiers mal bei Ariva, da gibts nen Thread "Alles verloren, fiese Enteignung", da findest vielleicht noch ein paar. Viel Spass dabei, mit den Figuren zu verhandeln. Solche Typen sind dort nicht gern gesehen. :)
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schrieb am 07.04.11 20:43:31
Beitrag Nr.492 
(41.336.663)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.336.585 von Verena376 am 07.04.11 20:29:20Im Ernst, ich glaube eine Lieferung ist nicht mehr möglich. Wäre jedenfalls Augenauswischerei. Die Crux hier ist, dass zwar die Aktien gecancellt sind, aber die Gesellschaft noch bis Dezember formell weiterbesteht, wobei sie nur eine Aktie hat, die zum Ausbuchungszeitpunkt eingetragenen Aktionäre aber weiter irgendwo vermerkt sind, und eine Übertragungsmöglichkeit ausgeschlossen ist.

Aber mit Glück geht irgendwas über die Verwahrstelle. Ansonsten musst Deinem Broker erklären, dass er noch bis Dezember auf das final decree warten muss und Deine Shortposition solange stehenlassen soll. Damit sollte es dann gehen.
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schrieb am 07.04.11 21:18:16
Beitrag Nr.493 
(41.336.845)
Antwort
Zitat
Eine Lieferung ist per Depotübertrag (Lieferung gegen Zahlung) möglich.
Die Aktien werden wahrscheinlich irgendwann wie bei Delphi wertlos ausgebucht, und der Verlust wird dann meiner Meinung nach auch nicht steuerlich anerkannt, so dass keine Verrechnung mit Aktiengewinnen möglich ist.
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schrieb am 08.04.11 15:24:09
Beitrag Nr.494 
(41.340.877)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.336.585 von Verena376 am 07.04.11 20:29:20Das Delisting wurde am 2. März 2011 als endgültige Sache angekündigt. Wir haben diese traurige Geschichte mit General Motors Corp. in den letzten Monaten jedenfalls ausgiebig erörtert. Die Aktie von Motors Liquidation hätte nur dann einen Wert gehabt, wenn es eine Zuteilung von Neuaktien gegeben hätte. Im Gespräch war eben das "Eine Prozent", was einem Umtauschverhältnis von vierzig zu eins entsprochen hätte. --- Gehe davon aus, daß die Altaktionäre von General Motors Corp. - i.d.R. - nicht über einen solch hohen Aktienbestand verfügen. Zu den Anschaffungskursen von 2007 hätten 146.390 GM-Aktien 5,3 Millionen US-Dollar gekostet. (bei einem Kurs von 36,20 US-$ im Sommer 2007). --- Warum hast Du den angefragten Posten nicht im März d.J. an einer deutschen Börse gekauft? Noch am 1. April 2011 wäre Dir diese Aktienzahl in Frankfurt, in Stuttgart oder im Xetra zu 3,3 Cent je Stück nachgeworfen worden. --- Oder hast Du 146.390 Motors-Liq.-Aktien zu 4,1 Cent leerverkauft? Jetzt möchtest Du sie zu 0,68 Cent das Stück zurückkaufen?
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schrieb am 08.04.11 20:18:12
Beitrag Nr.495 
(41.342.601)
Antwort
Zitat
Ich brauche 146.930 Motors Liquid. (WKN A0X900). Der durchschnittliche Tagesumsatz in Frankfurt im letzten Jahr war fast dreimal höher. Es handelt sich demzufolge um eine kleine Position.
Leider habe ich an unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt, und so kommt man in eine ungünstige Position, wenn die Kaufseite nicht liefert und auf der anderen Seite ich Stücke liefern muß.
Aus meiner Sicht ist es ein faires Angebot an jemanden der noch einige Aktien hat. Besser ein paar Euro als keinen.
Ansonsten droht den Altaktionären eine wertlose Ausbuchung ohne Steuergutschrift.
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schrieb am 09.04.11 13:28:13
Beitrag Nr.496 
(41.344.127)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.342.601 von Verena376 am 08.04.11 20:18:12 Verena376 teilt uns mit:
"Leider habe ich an unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt, und so kommt man in eine ungünstige Position, wenn die Kaufseite nicht liefert und auf der anderen Seite ich Stücke liefern muß." --- Das Paradoxe an diesem Leerverkauf ist folgender Umstand: Verena376 hat zwar richtig erkannt, daß die Motors Liquis weiter fallen werden. Die betreffende Person hat als Leerverkäufer unseren U.S. Bankruptcy Judge Robert E. Gerber übersehen. Indem er unsere Aktien von General Motors Corp. vom Börsenhandel herausnahm, machte er den Baisse-Spekulanten einen Strich durch die Rechnung.

Wäre die Notierung fortgesetzt worden, wäre der Aktienkurs langsam auf einen bis zwei US-Cent abgebröckelt. Durch das Delisting wird für den Käufer die Beschaffung der Ware A0X900 wesentlich schwieriger. Ausgerechnet Gerber schützte uns von einem weiteren Siechtum des General Motors-Aktienkurses. Gerber; der nicht mein Freund ist und der es mit den GM-Aktionären zu keiner Stunde gut gemeint hat!

Ferner schreibt Verena376:
"Aus meiner Sicht ist es ein faires Angebot an jemanden der noch einige Aktien hat. Besser ein paar Euro als keinen." ---

Der OberleutnantHahn schickte mir gestern eine Boardmail aus Afghanistan. Demnach besitzt er noch 570 Altaktien von General Motors. Weitere Altaktionäre informierten mich über deren Stückzahl: 775; 2.320; 180; 415; 250; 1.090; 105.... Diese Bestände wurde alle deutlich vor dem 31.12.2008 zu Kursen von 12,-- bis 29,70 Euro erworben. Steuerlich bringt für diese Leute ein Verkauf überhaupt nichts mehr. Mengenmäßig müßte Verena376 von mehr als hundert General Motors-Aktionären Kleinlieferungen einsammeln, um den Kontrahenten des Putgeschäftes zufriedenzustellen.




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schrieb am 10.04.11 00:24:22
Beitrag Nr.497 
(41.344.973)
Antwort
Zitat
es scheint noch Erklärungsbedarf zu geben

hierzu ein Beispiel

Eine Auslandsaktie, die ich zuerst in Stuttgart und anschließend in
Frankfurt verkaufen, ist kein Leerverkauf.
Beim Kauf in Stuttgart steht auf der Verkaufsseite der Makler, der die
Aktien "Leerverkauft" um einen liquiden Markt zu gewährleisten. Er nimmt die Aktien in die sogenannte Aufgabe und kann somit seine Lieferverpflichtung hinauszögern. In der Zwischenzeit besorgt er sich die Aktien am Heimatmarkt umd liefert sie an den Käufer. Dies geschieht aber nicht. Grund könnte sein, daß die Aktien im Heimatmarkt nicht geliefert werden(Leerverkauf) oder es Probleme beim Settlement,Clearing oder Umlagerung wegen eines bevorstehenden Delistings kommt.

In Frankfurt können die Aktien nicht geliefert werden,und es tritt automatisch das CCP-Buy-In Verfahren in Kraft. Dabei spielt es keine Rolle, daß die Stücke in Stuttgart gekauft wurden. Die Bank darf auch nicht auf andere Kundenbestände zurückgreifen.

Der letzte Kurs in Frankfurt war 0,033 Eur, was bei 146.930 Aktien ungefähr einem Gegenwert von 5.000,- EUR entspricht. Der tägliche Umsatz in den letzten 4 Wochen betrug allein in Frankfurt 400.000 Stück.

Aktionäre der MotorsLiquidation erwartet wahrscheinlich eine wertlose
Ausbuchung ihrer Stücke, und darüberhinaus kann der Verlust nicht steuerlich geltend gemacht werden. Es kommt zu keiner Verrechnung mit anderen Aktiengewinnen und damit zu keiner Steuergutschrift.

Die 1.000,- Kaufpreis entsprechen ungefähr den Kosten, die insgesamt durch die CCP-BUY-IN Verfahren anfallen. Dieses Verfahren wird wöchentlich wiederholt und schlägt jedesmal mit 250,- EUR zu buche.
Es dauert aber nur 30 Tage und anschließend besteht keine Lieferverpflichtung mehr. Darum ist mein Angebot auch zeitlich befristet.

Jeder Aktionär sollte sich fragen was mit seiner Position passiert, auch steulich. Meiner Meinung nach wird es wohl zu einer wertlosen Ausbuchung ohne Steuergutschrift kommen wie bei Delphi. Auf der anderen Seite zahle ich 1.000,- EUR und es gibt eine Steuergutschrift.

Unschlüssige Aktionäre sollten sich bei ihrer Bank erkundigen und anschließend mein Angebot durch den Kopf gehen lassen.
Avatar
schrieb am 12.04.11 12:18:27
Beitrag Nr.498 
(41.353.788)
Antwort
Zitat
Zitat von Verena376es scheint noch Erklärungsbedarf zu geben

hierzu ein Beispiel

Eine Auslandsaktie, die ich zuerst in Stuttgart und anschließend in
Frankfurt verkaufen, ist kein Leerverkauf.
Beim Kauf in Stuttgart steht auf der Verkaufsseite der Makler, der die
Aktien "Leerverkauft" um einen liquiden Markt zu gewährleisten. Er nimmt die Aktien in die sogenannte Aufgabe und kann somit seine Lieferverpflichtung hinauszögern. In der Zwischenzeit besorgt er sich die Aktien am Heimatmarkt umd liefert sie an den Käufer. Dies geschieht aber nicht. Grund könnte sein, daß die Aktien im Heimatmarkt nicht geliefert werden(Leerverkauf) oder es Probleme beim Settlement,Clearing oder Umlagerung wegen eines bevorstehenden Delistings kommt.

In Frankfurt können die Aktien nicht geliefert werden,und es tritt automatisch das CCP-Buy-In Verfahren in Kraft. Dabei spielt es keine Rolle, daß die Stücke in Stuttgart gekauft wurden. Die Bank darf auch nicht auf andere Kundenbestände zurückgreifen.

Der letzte Kurs in Frankfurt war 0,033 Eur, was bei 146.930 Aktien ungefähr einem Gegenwert von 5.000,- EUR entspricht. Der tägliche Umsatz in den letzten 4 Wochen betrug allein in Frankfurt 400.000 Stück.

Aktionäre der MotorsLiquidation erwartet wahrscheinlich eine wertlose
Ausbuchung ihrer Stücke, und darüberhinaus kann der Verlust nicht steuerlich geltend gemacht werden. Es kommt zu keiner Verrechnung mit anderen Aktiengewinnen und damit zu keiner Steuergutschrift.

Die 1.000,- Kaufpreis entsprechen ungefähr den Kosten, die insgesamt durch die CCP-BUY-IN Verfahren anfallen. Dieses Verfahren wird wöchentlich wiederholt und schlägt jedesmal mit 250,- EUR zu buche.
Es dauert aber nur 30 Tage und anschließend besteht keine Lieferverpflichtung mehr. Darum ist mein Angebot auch zeitlich befristet.

Jeder Aktionär sollte sich fragen was mit seiner Position passiert, auch steulich. Meiner Meinung nach wird es wohl zu einer wertlosen Ausbuchung ohne Steuergutschrift kommen wie bei Delphi. Auf der anderen Seite zahle ich 1.000,- EUR und es gibt eine Steuergutschrift.

Unschlüssige Aktionäre sollten sich bei ihrer Bank erkundigen und anschließend mein Angebot durch den Kopf gehen lassen.


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schrieb am 19.04.11 11:31:18
Beitrag Nr.499 
(41.388.147)
Antwort
Zitat
Investors get shares in new GM
DAVID WELCH
Published: 2011/04/08 07:14:03 AM

INVESTORS with bonds in the old General Motors (GM) will receive stock and warrants for shares in the new GM on April 21, a move analysts said may depress the stock price.

Old GM, now known as Motors Liquidation Company, will give bondholders 150-million shares in GM and warrants to buy 272,8- million more shares. A trust holding the shares will distribute them directly to bondholders’ brokerage accounts on or after April 21, according to a memo distributed by Wilmington Trust, a money- management firm hired by the creditors’ committee.

Some of the bondholders are retail investors who may sell the shares and briefly sink GM’s stock price, said David Whiston, an analyst with Chicago-based Morningstar. Investors had probably priced in the dilution, so it would not change GM’s long-term value, he said.

"I would think that there will be more selling than holding," he said. "Any sell-off in GM is a buying opportunity. Long term, I think the company is positioned very well."

Bondholders were promised stock and warrants in the new GM to make up for some of their losses during its predecessor’s government-backed bankruptcy.

The warrants given to bondholders for new GM stock are already in the money, says a report by Kirk Ludtke, senior vicepresident of CRT Capital Group, in Stamford, Connecticut. When the US bankruptcy c ourt releases the warrants and stock through a trust, bondholders will collectively get 136,4-million warrants for one share each at $10 a share, and an equal amount at $18,33 a share, said the Wilmington Trust .

Owners of old GM bonds must notify Wilmington Trust by Friday next week to get stock and warrants on April 21. If they notify Wilmington later, the bondholders will get their shares and warrants at a later date.

Motors Liquidation has $30bn in claims allowed by bankruptcy court, of which about $29bn are from the bondholders, said a person familiar with the matter.

There may be as much as $8,8bn in additional claims that could be allowed by the court, Mr Ludtke said in the report.

If the approved, unsecured claims exceed $35bn, GM would have to issue up to 30-million shares, said company spokesman Jim Cain. GM does not expect claims to reach that amount.

The bonds issued by GM should recover about 30c on the dollar when the shares are distributed later this month, Mr Ludtke said. He expects GM’s share price to rise to $40, which implies a recovery rate of about 40c on the dollar.

GM shares were unchanged at $32,87 in New York Stock Exchange trading yesterday, down from a high of $38,98 on January 7.

The shares were priced at $33 for the initial public offering in November. Bloomberg

Avatar
schrieb am 19.04.11 12:08:11
Beitrag Nr.500 
(41.388.346)
Antwort
Zitat
Wie werde ich die Ausschüttung erhalten?
Wenn gemäß dem Restrukturierungsplan der Debitoren Ausschüttungen vorgenommen werden, erhalten alle Eurobond-Inhaber ihre Ausschüttungen von der Euroclear Bank oder einer anderen Clearinggesellschaft, nachdem sie ihre Wertpapiere an die Deutsche Bank in ihrer Funktion als
US_ACTIVE:43594007272240.0639 5
Fiskalagent und Zahlstelle abgegeben haben. Die Debitoren sind der Ansicht, dass diese Ausschüttungsmethode die administrativen Belastungen in diesen Fällen verringern und sicherstellen wird, dass die rechtmäßigen Eigentümer der Eurobonds ihre Ausschüttungen erhalten.


Wer kann meine Frage beantworten? Was ist, wenn ich mich nicht bei der Deutschen Bank gemeldet habe, also weder Zustimmung noch Ablehnung signalisiert habe, also Stimmenthaltung.
Danke für die Infos
Gruß moosy

[ Seite: 123495051596061neuster Beitrag ]

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