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schrieb am 07.04.11 20:35:10
Antwort auf Beitrag Nr.:
41.336.585 von Verena376 am 07.04.11
20:29:20Ehehehehe. Musste liefern?
Fürchte hier sind alle raus, probiers mal bei Ariva, da gibts nen
Thread "Alles verloren, fiese Enteignung", da findest vielleicht
noch ein paar. Viel Spass dabei, mit den Figuren zu verhandeln.
Solche Typen sind dort nicht gern gesehen.
schrieb am 07.04.11 20:43:31
Antwort auf Beitrag Nr.:
41.336.585 von Verena376 am 07.04.11
20:29:20Im Ernst, ich glaube eine Lieferung ist nicht
mehr möglich. Wäre jedenfalls Augenauswischerei. Die Crux hier ist,
dass zwar die Aktien gecancellt sind, aber die Gesellschaft noch
bis Dezember formell weiterbesteht, wobei sie nur eine Aktie hat,
die zum Ausbuchungszeitpunkt eingetragenen Aktionäre aber weiter
irgendwo vermerkt sind, und eine Übertragungsmöglichkeit
ausgeschlossen ist.
Aber mit Glück geht irgendwas über die Verwahrstelle. Ansonsten
musst Deinem Broker erklären, dass er noch bis Dezember auf das
final decree warten muss und Deine Shortposition solange
stehenlassen soll. Damit sollte es dann gehen.
schrieb am 07.04.11 21:18:16
Eine Lieferung ist per Depotübertrag (Lieferung gegen Zahlung)
möglich.
Die Aktien werden wahrscheinlich irgendwann wie bei Delphi wertlos
ausgebucht, und der Verlust wird dann meiner Meinung nach auch
nicht steuerlich anerkannt, so dass keine Verrechnung mit
Aktiengewinnen möglich ist.
schrieb am 08.04.11 15:24:09
Antwort auf Beitrag Nr.:
41.336.585 von Verena376 am 07.04.11
20:29:20Das Delisting wurde am 2. März 2011 als
endgültige Sache angekündigt. Wir haben diese traurige Geschichte
mit General Motors Corp. in den letzten Monaten jedenfalls
ausgiebig erörtert. Die Aktie von Motors Liquidation hätte nur dann
einen Wert gehabt, wenn es eine Zuteilung von Neuaktien gegeben
hätte. Im Gespräch war eben das "Eine Prozent", was einem
Umtauschverhältnis von vierzig zu eins entsprochen hätte. --- Gehe
davon aus, daß die Altaktionäre von General Motors Corp. - i.d.R. -
nicht über einen solch hohen Aktienbestand verfügen. Zu den
Anschaffungskursen von 2007 hätten 146.390 GM-Aktien 5,3 Millionen
US-Dollar gekostet. (bei einem Kurs von 36,20 US-$ im Sommer 2007).
--- Warum hast Du den angefragten Posten nicht im März d.J. an
einer deutschen Börse gekauft? Noch am 1. April 2011 wäre Dir diese
Aktienzahl in Frankfurt, in Stuttgart oder im Xetra zu 3,3 Cent je
Stück nachgeworfen worden. --- Oder hast Du 146.390
Motors-Liq.-Aktien zu 4,1 Cent leerverkauft? Jetzt möchtest Du sie
zu 0,68 Cent das Stück zurückkaufen?
schrieb am 08.04.11 20:18:12
Ich brauche 146.930 Motors Liquid. (WKN A0X900). Der
durchschnittliche Tagesumsatz in Frankfurt im letzten Jahr war fast
dreimal höher. Es handelt sich demzufolge um eine kleine
Position.
Leider habe ich an unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt, und
so kommt man in eine ungünstige Position, wenn die Kaufseite nicht
liefert und auf der anderen Seite ich Stücke liefern muß.
Aus meiner Sicht ist es ein faires Angebot an jemanden der noch
einige Aktien hat. Besser ein paar Euro als keinen.
Ansonsten droht den Altaktionären eine wertlose Ausbuchung ohne
Steuergutschrift.
schrieb am 09.04.11 13:28:13
Antwort auf Beitrag Nr.:
41.342.601 von Verena376 am 08.04.11
20:18:12 Verena376 teilt uns mit:
"Leider habe ich an unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt, und
so kommt man in eine ungünstige Position, wenn die Kaufseite nicht
liefert und auf der anderen Seite ich Stücke liefern muß." --- Das
Paradoxe an diesem Leerverkauf ist folgender Umstand: Verena376 hat
zwar richtig erkannt, daß die Motors Liquis weiter fallen werden.
Die betreffende Person hat als Leerverkäufer unseren U.S.
Bankruptcy Judge Robert E. Gerber übersehen. Indem er unsere Aktien
von General Motors Corp. vom Börsenhandel herausnahm, machte er den
Baisse-Spekulanten einen Strich durch die Rechnung.
Wäre die Notierung fortgesetzt worden, wäre der Aktienkurs langsam
auf einen bis zwei US-Cent abgebröckelt. Durch das Delisting wird
für den Käufer die Beschaffung der Ware A0X900 wesentlich
schwieriger. Ausgerechnet Gerber schützte uns von einem weiteren
Siechtum des General Motors-Aktienkurses. Gerber; der nicht mein
Freund ist und der es mit den GM-Aktionären zu keiner Stunde gut
gemeint hat!
Ferner schreibt Verena376:
"Aus meiner Sicht ist es ein faires Angebot an jemanden der noch
einige Aktien hat. Besser ein paar Euro als keinen." ---
Der OberleutnantHahn schickte mir gestern eine Boardmail aus
Afghanistan. Demnach besitzt er noch 570 Altaktien von General
Motors. Weitere Altaktionäre informierten mich über deren
Stückzahl: 775; 2.320; 180; 415; 250; 1.090; 105.... Diese Bestände
wurde alle deutlich vor dem 31.12.2008 zu Kursen von 12,-- bis
29,70 Euro erworben. Steuerlich bringt für diese Leute ein Verkauf
überhaupt nichts mehr. Mengenmäßig müßte Verena376 von mehr als
hundert General Motors-Aktionären Kleinlieferungen einsammeln, um
den Kontrahenten des Putgeschäftes zufriedenzustellen.
schrieb am 10.04.11 00:24:22
es scheint noch Erklärungsbedarf zu geben
hierzu ein Beispiel
Eine Auslandsaktie, die ich zuerst in Stuttgart und anschließend
in
Frankfurt verkaufen, ist kein Leerverkauf.
Beim Kauf in Stuttgart steht auf der Verkaufsseite der Makler, der
die
Aktien "Leerverkauft" um einen liquiden Markt zu gewährleisten. Er
nimmt die Aktien in die sogenannte Aufgabe und kann somit seine
Lieferverpflichtung hinauszögern. In der Zwischenzeit besorgt er
sich die Aktien am Heimatmarkt umd liefert sie an den Käufer. Dies
geschieht aber nicht. Grund könnte sein, daß die Aktien im
Heimatmarkt nicht geliefert werden(Leerverkauf) oder es Probleme
beim Settlement,Clearing oder Umlagerung wegen eines bevorstehenden
Delistings kommt.
In Frankfurt können die Aktien nicht geliefert werden,und es tritt
automatisch das CCP-Buy-In Verfahren in Kraft. Dabei spielt es
keine Rolle, daß die Stücke in Stuttgart gekauft wurden. Die Bank
darf auch nicht auf andere Kundenbestände zurückgreifen.
Der letzte Kurs in Frankfurt war 0,033 Eur, was bei 146.930 Aktien
ungefähr einem Gegenwert von 5.000,- EUR entspricht. Der tägliche
Umsatz in den letzten 4 Wochen betrug allein in Frankfurt 400.000
Stück.
Aktionäre der MotorsLiquidation erwartet wahrscheinlich eine
wertlose
Ausbuchung ihrer Stücke, und darüberhinaus kann der Verlust nicht
steuerlich geltend gemacht werden. Es kommt zu keiner Verrechnung
mit anderen Aktiengewinnen und damit zu keiner
Steuergutschrift.
Die 1.000,- Kaufpreis entsprechen ungefähr den Kosten, die
insgesamt durch die CCP-BUY-IN Verfahren anfallen. Dieses Verfahren
wird wöchentlich wiederholt und schlägt jedesmal mit 250,- EUR zu
buche.
Es dauert aber nur 30 Tage und anschließend besteht keine
Lieferverpflichtung mehr. Darum ist mein Angebot auch zeitlich
befristet.
Jeder Aktionär sollte sich fragen was mit seiner Position passiert,
auch steulich. Meiner Meinung nach wird es wohl zu einer wertlosen
Ausbuchung ohne Steuergutschrift kommen wie bei Delphi. Auf der
anderen Seite zahle ich 1.000,- EUR und es gibt eine
Steuergutschrift.
Unschlüssige Aktionäre sollten sich bei ihrer Bank erkundigen und
anschließend mein Angebot durch den Kopf gehen lassen.
schrieb am 19.04.11 11:31:18
Investors get shares in new GM
DAVID WELCH
Published: 2011/04/08 07:14:03 AM
INVESTORS with bonds in the old General Motors (GM) will receive
stock and warrants for shares in the new GM on April 21, a move
analysts said may depress the stock price.
Old GM, now known as Motors Liquidation Company, will give
bondholders 150-million shares in GM and warrants to buy 272,8-
million more shares. A trust holding the shares will distribute
them directly to bondholders’ brokerage accounts on or after April
21, according to a memo distributed by Wilmington Trust, a money-
management firm hired by the creditors’ committee.
Some of the bondholders are retail investors who may sell the
shares and briefly sink GM’s stock price, said David Whiston, an
analyst with Chicago-based Morningstar. Investors had probably
priced in the dilution, so it would not change GM’s long-term
value, he said.
"I would think that there will be more selling than holding," he
said. "Any sell-off in GM is a buying opportunity. Long term, I
think the company is positioned very well."
Bondholders were promised stock and warrants in the new GM to make
up for some of their losses during its predecessor’s
government-backed bankruptcy.
The warrants given to bondholders for new GM stock are already in
the money, says a report by Kirk Ludtke, senior vicepresident of
CRT Capital Group, in Stamford, Connecticut. When the US bankruptcy
c ourt releases the warrants and stock through a trust, bondholders
will collectively get 136,4-million warrants for one share each at
$10 a share, and an equal amount at $18,33 a share, said the
Wilmington Trust .
Owners of old GM bonds must notify Wilmington Trust by Friday next
week to get stock and warrants on April 21. If they notify
Wilmington later, the bondholders will get their shares and
warrants at a later date.
Motors Liquidation has $30bn in claims allowed by bankruptcy court,
of which about $29bn are from the bondholders, said a person
familiar with the matter.
There may be as much as $8,8bn in additional claims that could be
allowed by the court, Mr Ludtke said in the report.
If the approved, unsecured claims exceed $35bn, GM would have to
issue up to 30-million shares, said company spokesman Jim Cain. GM
does not expect claims to reach that amount.
The bonds issued by GM should recover about 30c on the dollar when
the shares are distributed later this month, Mr Ludtke said. He
expects GM’s share price to rise to $40, which implies a recovery
rate of about 40c on the dollar.
GM shares were unchanged at $32,87 in New York Stock Exchange
trading yesterday, down from a high of $38,98 on January 7.
The shares were priced at $33 for the initial public offering in
November. Bloomberg
schrieb am 19.04.11 12:08:11
Wie werde ich die Ausschüttung erhalten?
Wenn gemäß dem Restrukturierungsplan der Debitoren Ausschüttungen
vorgenommen werden, erhalten alle Eurobond-Inhaber ihre
Ausschüttungen von der Euroclear Bank oder einer anderen
Clearinggesellschaft, nachdem sie ihre Wertpapiere an die Deutsche
Bank in ihrer Funktion als
US_ACTIVE:43594007272240.0639 5
Fiskalagent und Zahlstelle abgegeben haben. Die Debitoren sind der
Ansicht, dass diese Ausschüttungsmethode die administrativen
Belastungen in diesen Fällen verringern und sicherstellen wird,
dass die rechtmäßigen Eigentümer der Eurobonds ihre Ausschüttungen
erhalten.
Wer kann meine Frage beantworten? Was ist, wenn ich mich nicht bei
der Deutschen Bank gemeldet habe, also weder Zustimmung noch
Ablehnung signalisiert habe, also Stimmenthaltung.
Danke für die Infos
Gruß moosy
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