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schrieb am 17.08.11 18:39:04
Antwort auf Beitrag Nr.:
41.964.938 von wertpapierfrust am 17.08.11
17:29:06Hm, ich weiß nicht ob das so stimmt. Du solltest
von allen drei Kategorien wieder etwas bekommen haben, und zwar
etwa 3 Prozent von der ersten Ausschüttung.
The following table provides information regarding the New GM
Securities distributed to holders of Allowed General Unsecured
Claims by the Trust (including, for distributions on and after July
2011, in respect of the Trust units). Distributions are subject to
the rounding provisions in the Trust Agreement.
Shares of New GM Common Stock A Warrants B Warrants
April 21 Distribution:* 113,199,093 102,908,315 102,908,315
July 28 Distribution:* 3,342,831.08 3,038,936.38
3,038,936.38
Siehe
https://www.mlcguctrust.com/FAQDocuments.aspx#SubsequentDistributionsFAQs
Es ist möglich dass, etwa Ende Oktober, eine weitere Ausschüttung
kommt, aber die dürfte noch kleiner sein als die vom Juli.
schrieb am 20.08.11 17:38:21
OK, habe genau nachgesehen: Bei den Aktien wurden 2,666
Stk.(+2,58%)und bei den Warrants je 1,778 Stk.(+1,9%)eingebucht.
schrieb am 20.08.11 21:23:30
Antwort auf Beitrag Nr.:
41.980.362 von wertpapierfrust am 20.08.11
17:38:21Ich rate, es auf sich beruhen zu lassen. Die
Differenz, wenn sie sich nicht sowieso durch irgendwas wie
Währungsdifferenzen bei den Eurobonds rechtfertigen läßt, macht
maximal so 20 bis 30 Dollar aus.
schrieb am 26.08.11 00:08:50
Ich habe für meine Anleihen wie von Pfandbrief ausführlich erklärt,
meinen Dank noch einmal an dieser Stelle, 3 unterschiedliche
Papiere eingebucht bekommen. In der ersten Aktion waren dies:
Aktien 17,192 Stück und Warrants zwei mal 15,629 Stück.
Anschließend hat meine Bank DAB alles hinter dem Komma ohne weitere
Rücksprache mit mir verkauft
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, daß es sich um sogenannte
Spitzenverkäufe handelt, die vorgenommen werden mußten, da
Bruchstücke bei den Lagerstellen nicht verwahrt werden können.
Mein Einwand, daß der Gesamtvorgang noch nicht abgeschlossen sei
und deshalb bis zur endgültigen Ausgabe aller Teilstücke kein
Verkauf in meinem Namen zu erfolgen hat, wurde ignoriert.
Zum zweiten Termin wurde mir dann auf Nachfrage mitgeteilt, daß die
Trennverhältnisse so festgelegt wurden, dass für mich keine ganzen
Papiere verbucht werden konnten. Wir haben daher von der
Lagerstelle für Sie keine Bestände erhalten. Diese Vorgehensweise
wurde seitens der Gesellschaft beschlossen.
In Verbindung mit den zuvor verkauften Bruchstücken, wären es
vielleicht ganze Stücke gewesen.
Ich wüßte gerne, ob diese Vorgehensweise statthaft ist.
Unterm Strich ist der Vorgang insgesamt sowieso eine Riesensauerei:
Der größte Autohersteller der Welt macht mal eben pleite und macht
anschließend unter dem selben Namen weiter. Die Kreditgeber
bekommen eine lange Nase gezeigt und müssen sich mit drei statt mit
einem Papier rumärgern das sie noch nicht einmal ohne Aufwand
verkaufen können. Macht aber erstmal wieder dreimal Gebühren statt
einmal und das bei kleinen Stückzahlen. Nach General Motors sahnt
hier meine Bank auch noch mal richtig fett ab.
Trotzdem noch einmal die Frage: Ist das so korrekt?
Gruß Tim
schrieb am 26.08.11 00:32:16
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.004.684 von timedlinux am 26.08.11
00:08:50Du könntest Dich über die fehlenden Bruchstücke
beim zweiten Mal vielleicht beim Ombudsmann beschweren...es ist
z.B. unklar warum sie beim ersten Mal Bruchstücke verbuchen können
und beim zweiten Mal nicht mehr, nur weil eine Null vor dem Komma
steht, aber...ich meine, jetzt mal ehrlich...zahlt' sichs aus?
Übrigens kommen womöglich noch einmal Bruchstücke.
Der Rest ist schon korrekt abgelaufen...es ist halt generell nichts
gutes wenn einem ein Bond defaultet, noch dazu von einer
ausländischen Gesellschaft. Da muss man auch mit solchen
Abwicklungskosten und -schwierigkeiten rechnen.
schrieb am 26.08.11 01:36:33
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.004.706 von Pfandbrief am 26.08.11
00:32:16Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich denke nicht, daß es sich auszahlt. Trotzdem noch einmal zum
Verständnis.
Beim zweiten Mal wäre es die Entscheidung der Gesellschaft (die für
die Verteilung zuständig ist - meine Interpretation) mir keine
Stücke zu zu teilen, da keine Ganzen zustande gekommen wären. Auch
da werden tausende von Anleiheninhabern erneut um ihren Anteil
betrogen. Unterm Strich summiert sich das nämlich schon für die,
die diese "Reste" einfach nicht auszahlen. Beim dritten Mal wird es
dann wieder so laufen.
Trotzdem finde ich den Bruchstückverkauf durch die Bank ohne
Rückfrage nicht in Ordnung.
schrieb am 22.09.11 22:02:38
An dieser Stelle die Bitte an Pfandbrief hier mitzuteilen wenn es
eine erneute Zuteilung (die dritte) gegeben hat.
schrieb am 31.10.11 21:14:33
Zitat von timedlinuxAn
dieser Stelle die Bitte an Pfandbrief hier mitzuteilen wenn es eine
erneute Zuteilung (die dritte) gegeben hat.
Das ist nun geschehen, es kamen noch so zirka 1,4 % des bisher
erhaltenen Bestands an Aktien und Warrants dazu.
Das dürfte es nun gewesen sein.
schrieb am 20.12.11 08:42:18
Am 15 Dez.2011, spätestens am 29.12. sollte MLC (die Pleitefirma
von GM) aufgelöst werden. Der restliche Aktienbestand von 30 Mio
neuen GM-Aktien für Klasse III Gläubiger (also auch bondholder)
wandert dann in den GUC-Trust, der schon bisher mit der Verteilung
befasst war.
Jetzt im Dezember jagt drüben in USA ein hearing das andere.
Soweit ich das richtig interpretiere könnte es auch um die
Entscheidung zu den "disputed claims" gehen, also den noch
strittigen Forderungen.
Bislang wurden nur rund 120 Mio der Aktien + warrants von insgesamt
150 Mio Aktien + warrants verteilt. Die restlichen 30 Mio
entsprechen dem Rest der noch nicht entschiedenen Forderungen von
ca. 7 Mrd. US-$.
Da diese Forderungen bisher nicht entschieden waren, durfte laut
einer Formel bisher nur ca. 80 % "ausgezahlt" werden in Form neuer
Aktien + ....
Aus einem anderen Forum erhielt ich den Hinweis, daß nun endgültig
abgerechnet werden soll. Für den Fall, daß die 7 Mrd. jetzt
allesamt nicht anerkannt werden als berechtigte Forderung, gäbe es
für die Anleihebesitzer nochmal eine warme Dusche von 25 % der
ersten Auszahlung. So um den 11.2.2012 herum.
Das Problem: Ich kann aus den Dokumenten von MCL usw. nirgendwo
einen klaren Hinweis darauf finden. Was aber auch sehr klar
aufgeführt ist, das ist die Zahl der entschiedenen, vorher
strittigen Fälle.
Theoretisch könnte es auch in alle Ewigkeit so weitergehen, also
vierteljährliche Aktienverteilungen bis alles weg ist.
Aber mit den hearings schaut es so aus, das zusammengefaßte
Omnibus-Claims nun gruppenweise entschieden und vielleicht zur
Mehrheit abgelehnt werden.
Ich habe das nochmal so ähnlich in das besagte Forum gestellt und
keine Antwort erhalten, so als wenn sich auch niemand so recht
rantraute. Die Pleitedokumente haben z. T. auch ihre Längen
(hunderte von seiten) und das Juristenenglisch macht dann
irgendwann Kopfschmerzen.
Vielleicht hat aber doch einer eine Idee, wie es nun definitiv
weitergeht.
Die 2 letzten kleinen Ausschüttungen entsprachen exakt den in 3
Monaten geklärten Forderungen. Das waren relativ wenige und deshalb
gabs nicht viel. Aber jetzt steht immer noch ein großer Batzen
aus.
Die werden ja wohl nicht 5 Jahre so weitermachen.
schrieb am 21.12.11 19:50:13
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.501.702 von Zero_Bond_007 am 20.12.11
08:42:18Vielleicht wird den Altaktionären doch noch das
angesprochene "Eine Prozent" an Neuaktien zugeteilt? Das wären
ungefähr 15 Millionen neue GM-Aktien. Bei 611 Millionen emittierten
Motors Liquidations Corp.-Shares wäre das ein Bezugsverhältnis von
40,7 zu eins. Da der U.S. Bankruptcy Judge Robert E. Gerber am 2.
März 2011 das Delisting der Altgesellschaft von den Börsen der Welt
öffentlich verkündet hat, wäre der 1. März 2011 als Stichtag
maßgeblich (=Stichtagsbestand 1.3.2011). Denn spätestens ab dem 2.
März 2011 mußte jeder verbliebene GM-Altaktionär endgültig denken,
daß die MLC-Aktien wertlos ausgebucht werden. --- Wer weiß, auf
welche Ideen die Amerikaner noch alles kommen werden? --- 1972
wurde z.B. die Todesstrafe in den USA ausgesetzt, ehe sie 1976
wiedereingeführt worden ist. Gesetze und politische Absichten
können ausgesprochen und wieder geändert werden. Falls es von Juni
2009 bis zum November 2011 geheißen hat, daß die General Motors
Corp.-Aktionäre keine - d.h. nicht die geringste - Entschädigung
erhalten würden, kann im Dezember 2011 die Uhr wieder in eine neue
Richtung gedreht werden. In der Politik ist nichts unmöglich.
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