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Alt General Motors- Neu Motors Liquidation ( Seite 61)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.07.09 14:46:53
von
neuster Beitrag 21.12.11 19:50:13
von

Anzahl Beiträge: 610
Aufrufe gesamt: 48.125
Aufrufe heute: 13
Diskussionsnr.: 1.151.865

MOTORS LIQUIDATION

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[ Seite: 123596061neuster Beitrag ]

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schrieb am 17.08.11 18:39:04
Beitrag Nr.601 
(41.965.319)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.964.938 von wertpapierfrust am 17.08.11 17:29:06Hm, ich weiß nicht ob das so stimmt. Du solltest von allen drei Kategorien wieder etwas bekommen haben, und zwar etwa 3 Prozent von der ersten Ausschüttung.

The following table provides information regarding the New GM Securities distributed to holders of Allowed General Unsecured Claims by the Trust (including, for distributions on and after July 2011, in respect of the Trust units). Distributions are subject to the rounding provisions in the Trust Agreement.

Shares of New GM Common Stock A Warrants B Warrants
April 21 Distribution:* 113,199,093 102,908,315 102,908,315
July 28 Distribution:* 3,342,831.08 3,038,936.38 3,038,936.38


Siehe https://www.mlcguctrust.com/FAQDocuments.aspx#SubsequentDistributionsFAQs

Es ist möglich dass, etwa Ende Oktober, eine weitere Ausschüttung kommt, aber die dürfte noch kleiner sein als die vom Juli.
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schrieb am 20.08.11 17:38:21
Beitrag Nr.602 
(41.980.362)
Antwort
Zitat
OK, habe genau nachgesehen: Bei den Aktien wurden 2,666 Stk.(+2,58%)und bei den Warrants je 1,778 Stk.(+1,9%)eingebucht.
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schrieb am 20.08.11 21:23:30
Beitrag Nr.603 
(41.980.658)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.980.362 von wertpapierfrust am 20.08.11 17:38:21Ich rate, es auf sich beruhen zu lassen. Die Differenz, wenn sie sich nicht sowieso durch irgendwas wie Währungsdifferenzen bei den Eurobonds rechtfertigen läßt, macht maximal so 20 bis 30 Dollar aus.
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schrieb am 26.08.11 00:08:50
Beitrag Nr.604 
(42.004.684)
Antwort
Zitat
Ich habe für meine Anleihen wie von Pfandbrief ausführlich erklärt, meinen Dank noch einmal an dieser Stelle, 3 unterschiedliche Papiere eingebucht bekommen. In der ersten Aktion waren dies:

Aktien 17,192 Stück und Warrants zwei mal 15,629 Stück.

Anschließend hat meine Bank DAB alles hinter dem Komma ohne weitere Rücksprache mit mir verkauft
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, daß es sich um sogenannte Spitzenverkäufe handelt, die vorgenommen werden mußten, da Bruchstücke bei den Lagerstellen nicht verwahrt werden können.
Mein Einwand, daß der Gesamtvorgang noch nicht abgeschlossen sei und deshalb bis zur endgültigen Ausgabe aller Teilstücke kein Verkauf in meinem Namen zu erfolgen hat, wurde ignoriert.
Zum zweiten Termin wurde mir dann auf Nachfrage mitgeteilt, daß die Trennverhältnisse so festgelegt wurden, dass für mich keine ganzen Papiere verbucht werden konnten. Wir haben daher von der Lagerstelle für Sie keine Bestände erhalten. Diese Vorgehensweise wurde seitens der Gesellschaft beschlossen.

In Verbindung mit den zuvor verkauften Bruchstücken, wären es vielleicht ganze Stücke gewesen.

Ich wüßte gerne, ob diese Vorgehensweise statthaft ist.

Unterm Strich ist der Vorgang insgesamt sowieso eine Riesensauerei: Der größte Autohersteller der Welt macht mal eben pleite und macht anschließend unter dem selben Namen weiter. Die Kreditgeber bekommen eine lange Nase gezeigt und müssen sich mit drei statt mit einem Papier rumärgern das sie noch nicht einmal ohne Aufwand verkaufen können. Macht aber erstmal wieder dreimal Gebühren statt einmal und das bei kleinen Stückzahlen. Nach General Motors sahnt hier meine Bank auch noch mal richtig fett ab.

Trotzdem noch einmal die Frage: Ist das so korrekt?

Gruß Tim
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schrieb am 26.08.11 00:32:16
Beitrag Nr.605 
(42.004.706)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.004.684 von timedlinux am 26.08.11 00:08:50Du könntest Dich über die fehlenden Bruchstücke beim zweiten Mal vielleicht beim Ombudsmann beschweren...es ist z.B. unklar warum sie beim ersten Mal Bruchstücke verbuchen können und beim zweiten Mal nicht mehr, nur weil eine Null vor dem Komma steht, aber...ich meine, jetzt mal ehrlich...zahlt' sichs aus?

Übrigens kommen womöglich noch einmal Bruchstücke.

Der Rest ist schon korrekt abgelaufen...es ist halt generell nichts gutes wenn einem ein Bond defaultet, noch dazu von einer ausländischen Gesellschaft. Da muss man auch mit solchen Abwicklungskosten und -schwierigkeiten rechnen.

Avatar
schrieb am 26.08.11 01:36:33
Beitrag Nr.606 
(42.004.750)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.004.706 von Pfandbrief am 26.08.11 00:32:16Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich denke nicht, daß es sich auszahlt. Trotzdem noch einmal zum Verständnis.
Beim zweiten Mal wäre es die Entscheidung der Gesellschaft (die für die Verteilung zuständig ist - meine Interpretation) mir keine Stücke zu zu teilen, da keine Ganzen zustande gekommen wären. Auch da werden tausende von Anleiheninhabern erneut um ihren Anteil betrogen. Unterm Strich summiert sich das nämlich schon für die, die diese "Reste" einfach nicht auszahlen. Beim dritten Mal wird es dann wieder so laufen.

Trotzdem finde ich den Bruchstückverkauf durch die Bank ohne Rückfrage nicht in Ordnung.
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schrieb am 22.09.11 22:02:38
Beitrag Nr.607 
(42.124.359)
Antwort
Zitat
An dieser Stelle die Bitte an Pfandbrief hier mitzuteilen wenn es eine erneute Zuteilung (die dritte) gegeben hat.
Avatar
schrieb am 31.10.11 21:14:33
Beitrag Nr.608 
(42.282.507)
Antwort
Zitat
Zitat von timedlinuxAn dieser Stelle die Bitte an Pfandbrief hier mitzuteilen wenn es eine erneute Zuteilung (die dritte) gegeben hat.


Das ist nun geschehen, es kamen noch so zirka 1,4 % des bisher erhaltenen Bestands an Aktien und Warrants dazu.

Das dürfte es nun gewesen sein.

Avatar
schrieb am 20.12.11 08:42:18
Beitrag Nr.609 
(42.501.702)
Antwort
Zitat
Am 15 Dez.2011, spätestens am 29.12. sollte MLC (die Pleitefirma von GM) aufgelöst werden. Der restliche Aktienbestand von 30 Mio neuen GM-Aktien für Klasse III Gläubiger (also auch bondholder) wandert dann in den GUC-Trust, der schon bisher mit der Verteilung befasst war.

Jetzt im Dezember jagt drüben in USA ein hearing das andere.

Soweit ich das richtig interpretiere könnte es auch um die Entscheidung zu den "disputed claims" gehen, also den noch strittigen Forderungen.

Bislang wurden nur rund 120 Mio der Aktien + warrants von insgesamt 150 Mio Aktien + warrants verteilt. Die restlichen 30 Mio entsprechen dem Rest der noch nicht entschiedenen Forderungen von ca. 7 Mrd. US-$.
Da diese Forderungen bisher nicht entschieden waren, durfte laut einer Formel bisher nur ca. 80 % "ausgezahlt" werden in Form neuer Aktien + ....

Aus einem anderen Forum erhielt ich den Hinweis, daß nun endgültig abgerechnet werden soll. Für den Fall, daß die 7 Mrd. jetzt allesamt nicht anerkannt werden als berechtigte Forderung, gäbe es für die Anleihebesitzer nochmal eine warme Dusche von 25 % der ersten Auszahlung. So um den 11.2.2012 herum.

Das Problem: Ich kann aus den Dokumenten von MCL usw. nirgendwo einen klaren Hinweis darauf finden. Was aber auch sehr klar aufgeführt ist, das ist die Zahl der entschiedenen, vorher strittigen Fälle.
Theoretisch könnte es auch in alle Ewigkeit so weitergehen, also vierteljährliche Aktienverteilungen bis alles weg ist.
Aber mit den hearings schaut es so aus, das zusammengefaßte Omnibus-Claims nun gruppenweise entschieden und vielleicht zur Mehrheit abgelehnt werden.

Ich habe das nochmal so ähnlich in das besagte Forum gestellt und keine Antwort erhalten, so als wenn sich auch niemand so recht rantraute. Die Pleitedokumente haben z. T. auch ihre Längen (hunderte von seiten) und das Juristenenglisch macht dann irgendwann Kopfschmerzen.

Vielleicht hat aber doch einer eine Idee, wie es nun definitiv weitergeht.
Die 2 letzten kleinen Ausschüttungen entsprachen exakt den in 3 Monaten geklärten Forderungen. Das waren relativ wenige und deshalb gabs nicht viel. Aber jetzt steht immer noch ein großer Batzen aus.

Die werden ja wohl nicht 5 Jahre so weitermachen.









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schrieb am 21.12.11 19:50:13
Beitrag Nr.610 
(42.510.770)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.501.702 von Zero_Bond_007 am 20.12.11 08:42:18Vielleicht wird den Altaktionären doch noch das angesprochene "Eine Prozent" an Neuaktien zugeteilt? Das wären ungefähr 15 Millionen neue GM-Aktien. Bei 611 Millionen emittierten Motors Liquidations Corp.-Shares wäre das ein Bezugsverhältnis von 40,7 zu eins. Da der U.S. Bankruptcy Judge Robert E. Gerber am 2. März 2011 das Delisting der Altgesellschaft von den Börsen der Welt öffentlich verkündet hat, wäre der 1. März 2011 als Stichtag maßgeblich (=Stichtagsbestand 1.3.2011). Denn spätestens ab dem 2. März 2011 mußte jeder verbliebene GM-Altaktionär endgültig denken, daß die MLC-Aktien wertlos ausgebucht werden. --- Wer weiß, auf welche Ideen die Amerikaner noch alles kommen werden? --- 1972 wurde z.B. die Todesstrafe in den USA ausgesetzt, ehe sie 1976 wiedereingeführt worden ist. Gesetze und politische Absichten können ausgesprochen und wieder geändert werden. Falls es von Juni 2009 bis zum November 2011 geheißen hat, daß die General Motors Corp.-Aktionäre keine - d.h. nicht die geringste - Entschädigung erhalten würden, kann im Dezember 2011 die Uhr wieder in eine neue Richtung gedreht werden. In der Politik ist nichts unmöglich.

[ Seite: 123596061neuster Beitrag ]

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