Zitat von Biokonomweiss
hier jemand warum die auf ihrer internetseite nicht posten dass sie
insolvent sind......
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Du meinst diesen kleine Inso-News von Anfang Dez.11? Habe eben
nochmal nachgeschaut und auf der HP ist wirklich diese "unwichtige"
Meldung bislang nicht veröffentlicht worden. Vermutlich ist die
News aber nicht so wichtig, um sowas extra auf der HP zu erwähnen,
oder? Zudem ist es auch gerade erst einem Monat her, daß diese
Meldung in den News-Tickern der Agenturen lief. Da kann man nicht
erwarten, daß man so schnell bei November darauf reagiert.
05.12.2011 - dpa-AFX EANS-Adhoc: november Aktiengesellschaft
/ Insolvenzantrag gestellt - http://www.finanznachrichten.de/ausdruck/2011-12/22121178-ea…
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem
Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der
Emittent verantwortlich. Die november AG hat am heutigen Tage, den
5.12.2011, wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag beim
zuständigem Amtsgericht Köln gestellt. Rückfragehinweis: Dr. Dirk
Zurek Vorstand/CEO Tel.: +49 (0) 221 82200 520 10 E-Mail:
ir@november.de - Ende der Mitteilung euro adhoc
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Eine HP laufend zu betreuen und transparent zeitnahe Kommunikation
mit den Aktionären zu pflegen kostet nunmal Geld. Und Geld war
zuletzt nicht mehr viel da (siehe Insolvenzantrag wg.
Zahlungsunfähigkeit). Geld wurde in den letzten Jahren nachweislich
und belegbar besonders gerne für das Vorstandsgehalt ausgegeben.
Das wurde ja auch auf der letzten HV von den Vertretern der
Aktionärschützern deutlich angemahnt. Wer dort war wird sich noch
gut daran erinnern. gogo kann das auch jederzeit bestätigen. Der
aktuelle Aktienkurs ist eine Beleidigung für alle
November-Aktionäre die gehofft hatten es würde bei November nicht
schon wieder zu der Situation kommen wie 2006, wo Bertling am Ende
die Kasse aufgebraucht hatte =>
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/november-AG-stellt-…
.
Vor wenige Monate hat der Vorstand alles noch rosa
dargestellt,turnaround geschafft etc. etc. und dann nicht viel
später sieht man die platzende Luftblase. Vermutlich fehlt mir der
philosophische Tiefgang, um das zu verstehen wie man die Situation
so falsch einschätzen konnte. gogo hat ja jüngst mit seinem Posting
hier ebenfalls schon auf die Diskrepanz hingewiesen zwischen dem
was gesagt wurde vom Vorstand und dem was am Ende rauskam (=>
Insolvenzantrag). Nochmal zur Erinnerung das gogo-Posting:
aus der Diskussion: Come-Back der NOVEMBER AG Autor (Datum
des Eintrages): gogo (09.12.11 10:58:09)
http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…
Pressemeldung zum 1. Quartalsbericht (30.03.2011), veröffentlicht
am 13.05.2011 http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?I…
"..november AG vollzieht Turnaround und erzielt Nettogewinn
/Veröffentlichung des Konzernabschlusses zum ersten Quartal 2011
Operativer Turnaround geschafft Ordentlicher Konzerngewinn von TEUR
188 Erstmals positives Eigenkapital von TEUR 258 Verbindlichkeiten
deutlich reduziert und langfristig geordnet Gewinn je Aktie (EPS)
von EUR 0,04
Auf der kurz darauf folgenden HV darauf angesprochen, ob dies nicht
schön gerechnete Ergebnisse wären (Details des Berichts sprachen
eine andere Sprache) antwortete Dr. Zurek, dass man es geschafft
hätte, die Kosten (insbesondere Personal und Material) nachhaltig
und auch für die Zukunft zu reduzieren. Das war wohl nicht die
"volle" Wahrheit. Wie sonst lassen sich weitere Geldverbrennung und
fortgeführte Reduktion des Cash-Bestandes bei einem Unternehmen mit
angeblich positiven Ergebnissen erklären?
2) Jubelarie in der Pressemeldung zum Halbjahresbericht zum
30.06.2011, veröffentlicht am 18.08.2011
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?I…
Überschrift: november Aktiengesellschaft weiter auf Erfolgskurs /
Veröffentlichung des Konzernabschlusses zum ersten Halbjahr
2011
Das war ja wohl definitv falsch bzw. NICHT DIE WAHRHEIT.
Andernfalls würde nun wohl kaum die Zahlungsunfähigkeit drohen, die
seitens des Unternehmens als Begründung für einen Insolvenzantrag
beim AG Köln genannt wurde.
3) Quartalsbericht zum 30.09.2011, veröffentlicht am 18.11.2011,
also gerade einmal vor 2 Wochen vor dem Insolvenzantrag.
http://www.november.de/fileadmin/downloads/berichte/2011/qua…
Im ganzen Bericht steht kein Wort einer drohenden
Zahlungsunfähigkeit/Insolvenz, auch nicht auf den letzten beiden
Seiten im Abschnitt "12. Wesentliche Ereignisse nach dem
Bilanzstichtag".
Zurek kann uns nicht erzählen, dass die Situation sich ausgerechnet
in den letzten 2 Wochen so drastisch verändert hat
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Wenn ich mir die Vita des Vorstandes auf der HP ansehe und
feststelle, daß der Vorstand ein Doktor der Philosophie und
Diplom-Politologe ist, dann stellt sich zwangsläufig die Frage, ob
eine Person mit diesem akademischen Background die Idealbestzung
als Vorstand war/ist und warum man den Vertrag nochmal verlängert
hat in 2010 (zu verbesserten Konditionen, wie man aus den
Unternehmensberichten klar erkennen kann). Da kann man den AR und
speziell den (schon seit Bertlings Zeiten uns bestens bekannten)
AR-Vorsitzenden auch mal hinterfragen, denn der AR muß den Vorstand
ernennen und die Verträge absegnen. Und auch gewisse Großaktionäre
müßte man mal fragen, ob diese Personalie rückblickend so glücklich
war. Ich hätte mir jedenfalls lieber jemandem auf dem Posten
gewünscht der ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium hat und auch
noch eine länger Berufserfahrung im Bereich der Pharmabranche
mitbrächte wg. der Progen.
Es gibt auch die Frage, ob die Vorstandsvergütung und deren
Entwicklung im sinnvollen Einklang steht mit der wirtschaftlichen
Entwicklung der Firma. Wenn der Vorstand für 2010 üppige 233.000€
bekam und gleichzeitig Ende 2010 nurnoch 400.000 € Liquidität
vorhanden waren
9 Monate später die Liquidität um weitere fast 90% gefallen ist auf
nurnnoch ca. 49.000€ und die Eigenkapitalquote weiter nahe Null
steht und das Cashflow extrem negativ bleibt,
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Quelle:
http://www.november.de/fileadmin/downloads/berichte/2011/qua…
dann wird ein Mißverhältnis zwischen Höhe und Entwicklung des
Vorstandsgehalt und dem was November sich eigentlich nurnoch
leisten konnte deutlich. Von daher ist es am Ende nicht wirklich so
überraschend, daß man den Insolvenzantrag stellen mußte. Wenn die
Ausgabenseite nicht im Einklang war/ist mit dem was November sich
leisten konnte, dann kann das eben auf Dauer nicht gut gehen. Und
wenn man Ende September schon sah, daß man nurnoch 49.000€ hat,
aber gleichzeitig der Cashflow so negativ bleibt, dann hätte man
aus meiner Sicht sogar schon im Oktober die weiße Fahne schwenken
können/müssen.
mal ein kleiner Rückblick auf die Vergütungsentwicklung bei
November. Zurek hat 2010 einen nicht gerade für Bescheidenheit
bekannten Bertling von 2005 um Längen geschlagen.
Bertling 2005: 125.000 fix+50.000 variabel = 175.000 €
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Zurek 2008: 120.000 fix + 30.000 variabel + 21.000 Sachleistungen =
171.000 €
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Zurek 2009: 140.000 fix + max. 80.000 variabel+ 23.000
Sachleistungen = 171.000 €
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Zurek 2010: 160.000 fix+ 60.000 variabel+13.000 Sachleistungen =
233.000 €