Prognose bestätigt: Aktive Hurrikan-Saison erwartet /„Earl“,
„Fiona“ und „Gaston“ derzeit aktiv im Atlantik
Derzeit bedrohen Hurrikan „Earl“ und Tropensturm „Fiona“ die
Ostküste der USA. Vor allem „Earl“ wird aufgrund seiner Intensität
und berechneten Route von den US-Behörden sehr ernst genommen.
US-Präsident Obama hat mittlerweile für den Bundesstaat
North-Carolina Katastrophenalarm ausgelöst.
Für die Öl- und Gasfelder im Golf von Mexiko könnte der nächste
Sturm „Gaston“ eine Bedrohung werden. Aktuell tobt das
Tiefdruckgebiet über dem mittleren Atlantik und bewegt sich mit
Windgeschwindigkeiten von bis zu 67 km/h westwärts. „Gaston“ wird
wiederum von einer neuen Unwetterformation westlich von Afrika
verfolgt. Für dieser Wettersystem prognostiziert das „National
Hurrican Center“ (NHC) derzeit eine 10 prozentige
Wahrscheinlichkeit für eine weitere Entwicklung zu einem
Tropensturm.
Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)
bestätigte in ihrem letzten Ausblick dass für die aktuelle
Hurrikan-Saison im Atlantik mit einer vergleichsweise hohen
Aktivität an Stürmen zu rechnen sei.
Kurz vor dem Saison- Höhepunkt zwischen Ende August und Oktober
warnte die NOAA alle Betroffenen in der Region entsprechende
Maßnahmen zur Vorbereitung zu ergreifen.
Alle verfügbaren Informationen sprächen für eine hohe Zahl und
Intensität an Stürmen. So erwartet die NOAA für die gesamte
Hurrikan-Saison inklusive der bereits aufgetretenen Tropenstürme
„Alex“, „Bonnie“, und „Colin“ 14-20 Tropenstürme von denen sich
acht bis zwölf zu Hurrikans entwickeln könnten. Davon würden
wiederum vier bis sechs mit Windgeschwindigkeiten von mindesten 111
mph (178 km/h), das Potenzial für die Sturmkategorie 3,4 oder 5
haben.
Im August 2005 hatte die Wucht der Hurrikans "Katrina" und
„Rita“ zu massiven Zerstörungen an den Küsten der USA und
tagelangen Unterbrechungen der Öl- und Gasförderung im Golf von
Mexiko geführt.
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