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Flughafen Wien - knapp 8% Dividendenrendite

Diskussionsstatistik
eröffnet am 14.09.09 09:33:22
von
neuster Beitrag 03.02.12 13:49:37
von

Anzahl Beiträge: 17
Aufrufe gesamt: 2.980
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Diskussionsnr.: 1.152.996

Flughafen Wien

Chart
WKN: 884216
ISIN: AT0000911805
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Frankfurt (EUR), 25.05.12 | 10:49
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schrieb am 14.09.09 09:33:22
Beitrag Nr.1 
(37.971.889)
Antwort
Zitat
deswegen?:

Außerord. Hauptversammlung Flughafen Wien AG: Wahlen in den Aufsichtsrat
Antrag auf aktienrechtliche Sonderprüfung angenommen

Im Rahmen der 20. außerordentlichen Hauptversammlung, die heute, Donnerstag, 20. August 2009, stattgefunden hat, wurden Dr. Christoph Herbst, Rechtsanwalt und Dr. Burkhard Hofer, Generaldirektor EVN AG in den Aufsichtsrat gewählt.

In der anschließenden Sitzung des Aufsichtsrates legte Johannes Coreth seine Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. Als neuer Aufsichtsratsvorsitzender wurde Dr. Christoph Herbst gewählt. Als Kleinaktionärsvertreter wurde Dr. Burkhard Hofer gewählt. Johannes Coreth bleibt als einfaches Mitglied im Aufsichtsrat.

Der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG setzt sich daher wie folgt zusammen: Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Christoph Herbst, Rechtsanwalt, 1. Vorsitzender-Stellvertreter Kom.R Karl Samstag, Generaldirektor a.D. Bank Austria Creditanstalt AG, 2. Vorsitzender-Stellvertreter Dkfm. Alfred Reiter, Vorstandsvorsitzender Investkredit Bank AG i.R. sowie weitere Mitglieder sind: Johannes Coreth, Generaldirektor-Stellvertreter Niederösterreichische Versicherung, Dr. Burkhard Hofer, Generaldirektor EVN AG, Dr. Franz Lauer, Generaldirektor Wiener Städtische Versicherung AG i.R., Hans-Jörgen Manstein, Manstein Zeitschriftenverlag GesmbH, Prof. Kom.-Rat Alfons Metzger, Metzger Realitäten Gruppe, und Kom.Rat Dr. Karl Skyba, Generaldirektor a.D. Wiener Stadtwerke Holding AG.

Weiters gehören dem Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG als Arbeitnehmervertreter Ing. Manfred Biegler, Heinz Wessely, Dieter Rozboril, Thomas Schäffer und Karl Hromadka an.

Im Rahmen der 20. außerordentlichen Hauptversammlung wurde der Antrag der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung zur Durchführung einer aktienrechtlichen Sonderprüfung zum Projekt „Skylink“ angenommen. Zum Sonderprüfer wird LKC Kemper - Czarske - v.Gronau - Berz bestellt.
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schrieb am 14.09.09 09:39:30
Beitrag Nr.2 
(37.971.935)
Antwort
Zitat
Presseaussendungen
Flughafen Wien Gruppe: Reduktion des Periodenergebnisses auf EUR 34,1 Mio. aufgrund rückläufiger Verkehrsentwicklung


* Rückgang der Passagieranzahl um 12,7 Prozent auf 8.432.872 Passagiere
* Rückgang der Umsatzerlöse um EUR 28,1 Mio. (10,3 Prozent) auf EUR 244,6 Mio.
* Verringerung des EBITDA um EUR 24,3 Mio. (23,3 Prozent) auf EUR 80,1 Mio.
* Verringerung des EBIT um EUR 23,2 Mio. (33,2 Prozent) auf EUR 46,7 Mio.
* Verringerung des Periodenergebnisses um EUR 16,3 Mio. (32,4 Prozent) auf EUR 34,1 Mio.


Im ersten Halbjahr 2009 konnte die Flughafen Wien Gruppe Erlöse in Höhe von EUR 244,6 Mio. erzielen, womit der Rückgang von 10,3 Prozent unter jenem der Verkehrsentwicklung liegt. Der Personalaufwand verringerte sich um 1,0 Prozent auf EUR 107,6 Mio.. Für die Berichtsperiode werden ein EBITDA von EUR 80,1 Mio. (-23,3 Prozent) und ein EBIT von EUR 46,7 Mio. (-33,2 Prozent) ausgewiesen. Das Finanzergebnis verbesserte sich um EUR 0,8 Mio. auf minus EUR 2,4 Mio. Nach Berücksichtigung des Steueraufwands in Höhe von EUR 10,2 Mio. konnte ein Periodenergebnis von EUR 34,1 Mio. (Vorperiode: EUR 50,5 Mio.) erzielt werden.

Umsatzrückgang geringer als Rückgang bei Verkehrsentwicklung
Im ersten Halbjahr 2009 wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 244,6 Mio. (Vorperiode: EUR 272,7 Mio.) erzielt, was einem im Vergleich zur Passagierentwicklung unterproportionalen Rückgang um 10,3 Prozent entspricht. Aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 8 ab dem Jahr 2009 wurden die Segmente neu strukturiert. Der Umsatz des Segments Airport nach IFRS 8 ist im Vergleich zur Vorperiode um 13,7 Prozent gesunken, was neben dem Verkehrsrückgang auch auf den Rückgang der Sicherheitsbeiträge um EUR 5,3 Mio. zurückzuführen ist. Das Segment Handling weist einen Rückgang von 8,7 Prozent und das Segment Retail & Properties ein Minus von 5,8 Prozent auf. Der durchschnittliche Marktanteil des Segments Handling erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 90,2 Prozent.

Am Flughafen Wien wurden im Zeitraum Jänner bis Juni 2009 8.432.872 Passagiere gezählt, ein Minus von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verkehr nach Osteuropa verzeichnete einen Rückgang um 18,9 Prozent, jener nach Westeuropa sank um 11,0 Prozent. Am geringsten von der globalen Rezession betroffen war der Verkehr in die Region Naher Osten, der einen Passagierzuwachs von 1,6 Prozent erzielen konnte. Der Passagieranteil der Austrian Airlines Gruppe ist mit 48,7 Prozent (Vorperiode: 49,4 Prozent) weiterhin rückläufig. Die Low-Cost-Carrier weisen nach einem Rückgang von 10,2 Prozent einen Passagieranteil von 23,9 Prozent auf. Das Höchstabfluggewicht (MTOW) war mit 3.494.293 Tonnen um 9,8 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Frachtvolumen (Luftfracht und Trucking) sank um 19,0 Prozent auf 106.298 Tonnen, die Flugbewegungen in Summe um 10,4 Prozent auf 119.353. Der Sitzladefaktor verringerte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 65,9 Prozent.


Investitionen
Die größte Investition im ersten Halbjahr 2009 entfiel mit EUR 48,2 Mio. auf die Terminalerweiterung VIE-Skylink. Zudem wurden in die Rampe Vorplatz EUR 12,5 Mio., in die Feuerwache und Checkpoints EUR 5,0 Mio., in das Leitsystem EUR 3,1 Mio. und in die Gepäcksortieranlage EUR 2,6 Mio. investiert. Für den Zeitraum 2009 bis 2013 veranschlagt die Flughafen Wien Gruppe ein Investitionsvolumen von EUR 820 Mio. (ohne dritte Piste und dazugehörige Grundstücke). Davon entfallen auf Terminals EUR 493,2 Mio.

Ausblick
Die vorläufigen Verkehrszahlen für Juli zeigen einen weiteren Rückgang in allen Verkehrssegmenten. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres sank die Gesamtanzahl der abgefertigten Passagiere um 5,2 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen um 6,8 Prozent und die Summe des Höchstabfluggewichts (MTOW) um 4,7 Prozent ab. Das Passagieraufkommen (Linien- und Charterverkehr) nach Osteuropa verzeichnete im Juli 2009 ein Minus von 10,3 Prozent. Die übrigen europäischen Destinationen weisen einen Rückgang von 1,9 Prozent auf. Jene des Nahen und Mittleren Ostens weisen eine Steigerung von 6,9 Prozent auf. Für das Jahr 2009 erwartet der Flughafen Wien Rückgänge bei den Passagieren von 9 Prozent, beim Höchstabfluggewicht (MTOW) und bei den Flugbewegungen von je 8 Prozent. Unter diesen Vorzeichen wird ein Aufkommen von rund 18 Mio. Passagieren für das Gesamtjahr 2009 erwartet.

Per 30. Juni 2009 wurde der Bau der Terminalerweiterung VIE-Skylink unterbrochen und es wurde der Rücktritt von allen noch laufenden Verträgen mit den Professionalisten der ausführenden Gewerke erklärt. Bis Ende September 2009 sollen fertiggestellte Leistungen abgerechnet, allenfalls Verträge neu verhandelt bzw. Aufträge gemäß Bundesvergabegesetz neu ausgeschrieben werden. Die EU-weite Ausschreibung der Aufträge für Projektsteuerung und örtliche Bauaufsicht ist bereits gestartet. Trotz der Bauunterbrechung soll das Projekt bis Juli 2011 baulich abgeschlossen werden. Ziel der Unterbrechung ist, dass die Kosten gesenkt und die derzeit prognostizierten Kosten in Höhe von EUR 830 Mio. unterschritten werden können.

Nachdem von SkyEurope Airlines, a.s. die vereinbarten Zahlungsbedingungen zur Begleichung der offenen und fälligen Forderungen der Flughafen Wien AG gegenüber SkyEurope Airlines, a.s. nicht erfüllt wurden, hat der Flughafen Wien mit Wirkung 14. August 2009, 24.00 Uhr die Dienstleistungen gegenüber SkyEurope Airlines, a.s. eingestellt. Bis zum Redaktionsschluss für diese Presseaussendung ist von Seiten SkyEurope Airlines, a.s. kein Vorschlag eingelangt, wie die bisher aufgelaufenen Verbindlichkeiten und künftige Dienstleistungen beglichen werden können.
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schrieb am 17.09.09 07:58:12
Beitrag Nr.3 
(37.996.667)
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Zitat
Wiener U-Kommission offenbar fix
16. September 2009, 12:19

*

Grüne und ÖVP wollen zustimmen - Rechtliche Basis muss noch geklärt werden

Wien - In Wien wird es voraussichtlich wegen des Bauskandals um das neue Flughafen-Terminal Skylink eine Untersuchungskommission des Gemeinderates geben. Auf Initiative der FPÖ haben sich auch ÖVP und Grüne zu diesem Schritt entschlossen, wie am Mittwoch auf APA-Anfrage aus den jeweiligen Klubs verlautet. Allerdings seien zuvor noch einige rechtliche Abklärungen vonnöten, um die Kommission auf solide rechtliche Basis zu stellen.

"Grundsätzlich unterstützen wir aber das Ansinnen, die Vorkommnisse restlos aufzuklären", heißt es aus dem ÖVP-Klub. Ähnlich auch die grüne Klubchefin Maria Vassilakou, die gegenüber der APA betonte, dass man grundsätzlich bereit sei, eine Untersuchungskommission zu unterstützen, die aber rechtlich vorbereitet werden müsse und entsprechend noch etwas Zeit benötige. "Ich bin aber zuversichtlich, dass wir diese Basis finden werden", so Vassilakou.

FPÖ-Initiative

Die FPÖ wird am Donnerstag in einer eigens anberaumten Pressekonferenz über ihre Pläne für eine U-Kommission berichten. Und am Freitag ist auf FPÖ-Antrag ein Sondergemeinderat unter dem Titel "SPÖ - Steuergeldvernichtung 'Skylink' und Bürgermeister Häupl schweigt..." angesetzt.

Laut Stadtverfassung wird eine U-Kommission mittels Antrag im Gemeinderat dann eingesetzt, wenn eine mögliche politische Verantwortung für Missstände geklärt werden soll. Die Einberufung einer solchen ist in Wien ein Minderheitenrecht. Für die Beantragung genügen die Unterschriften von 30 der insgesamt 100 Rathaus-Mandatare, wobei ÖVP, Grüne und FPÖ zusammen auf 45 Abgeordnete kommen.

U-Kommissionen gab es in Wien bisher dreimal: 2002/03 zur Praxis der Flächenwidmung, 2003/04 zu Pflegemissständen im Geriatriezentrum am Wienerwald in Lainz und 2008/09 zur Situation in der Psychiatrie. Eine U-Kommission hat in Wien 15 Mitglieder, wobei die SPÖ - gemäß der aktuellen Stimmverteilung im Gemeinderat - mit neun Personen über die absolute Mehrheit verfügt. Der Vorsitzende samt Stellvertreter werden aus einer Liste von drei Richtern, drei Rechtsanwälten und drei Notaren ausgelost. (APA)
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schrieb am 18.09.09 21:23:15
Beitrag Nr.4 
(38.013.518)
Antwort
Zitat
Skylink: Wien schnüffelt, St. Pölten wartet
18. September 2009, 18:36

Wiens Rathausopposition versucht , der SP die Verantwortung umzuhängen. Die VP hat in NÖ hingegen wenig zu befürchten

Wien - Zu Beginn mahnte der Gemeinderatsvorsitzende, doch bitte "zum Schutz der eigenen Person" ausschließlich über Dinge zu sprechen, die im direkten Zusammenhang mit der Beteiligung der Stadt Wien am Flughafen stehen. Schließlich stelle, so Godwin Schuster (SP), ein von ihm in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten klipp und klar fest, dass nur dieser Bereich in die Zuständigkeit des Gemeinderats falle. Das Handeln einzelner Flughafen-Aufsichtsräte gehöre da nicht dazu.

FP-Klubchef Eduard Schock hielt dies allerdings nicht davon ab, im Sondergemeinderat zum Skylink, der auf Antrag der Blauen am Freitag stattfand, von "rotem Filz" zu sprechen - und eine Reihe von Flughafen-Mitarbeitern aufzuzählen, die entweder selbst SP-Mitglieder oder zumindest mit einem solchen verwandt sind.

Was die rote Fraktion, allen voran Finanzstadträtin Renate Brauner, sichtlich auf die Palme brachte. Man begnügte sich dennoch mit Zwischenrufen und hielt sich an den Vorsatz, kein Mitglied der Stadtregierung am Rednerpult auf die Vorwürfe eingehen zu lassen, die von VP, FP und Grünen im Zusammenhang mit der Kostenexplosion beim Bau des neuen Terminals erhoben wurden.

"Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht", sagte Brauner zum Standard, "das ist ja Gesinnungsschnüffelei." Nach der Verdoppelung der ursprünglich geplanten Kosten für den Skylink kam es zum Baustopp, inzwischen ermittelt der Staatsanwalt. Für die Wiener Roten ist völlig klar, wer schuld am Debakel ist: Der vom niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) eingesetzte und inzwischen geschasste Flughafen-Vorstand Christian Domany habe seinen Job nicht gemacht, sein Nachfolger, der ehemalige Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann habe völlig überhastet einen Baustopp erzwungen.

Wahlkampf-Zündstoff

Die Länder Wien und Niederösterreich sind mit je 20 Prozent an der Flughafen AG beteiligt. Laut Syndikatsvertrag - der in Wien von SP und VP gemeinsam beschlossen wurde - sind beide Bundesländer dazu berechtigt, jeweils zwei Aufsichtsräte zu ernennen. Woraus sich für die Wiener Rathausopposition eine politische Verantwortung der SP ergibt. Demnächst soll eine Untersuchungskommission die Rolle der Wiener Stadtregierung beim Bau des Skylink klären. Blau, Schwarz und Grün hoffen auf jede Menge Zündstoff für den Wien-Wahlkampf, während die Roten sogar einen künftigen Koalitions-Dreier wittern.

In St. Pölten, wo der Landtag erst 2013 wieder gewählt wird, geht man die Sache etwas ruhiger an. Nicht zuletzt ob der - im Vergleich zu Wien - deutlichen Schlechterstellung der Minderheitsparteien. "Es gibt kein Instrument, wir können nicht aktiv werden", ärgert sich Grünen-Landtagsabgeordnete Helga Krismer. Mit ihren vier Mandataren können die Grünen laut Landtagsordnung nicht einmal eine Aktuelle Stunde verlangen.

SP-Klubobmann Helmut Cerwenka kündigte am Freitag im Standard-Gespräch an, seine Fraktion werde bei der Landtagssitzung am 1. Oktober einen Untersuchungsausschuss zum Skylink beantragen. Vor allem aufgrund des Personalwechsels Domany/Gabmann stelle sich die Frage, was die Volkspartei gewusst habe.

Kein U-Ausschuss ohne VP

Doch für diesen Untersuchungsausschuss braucht es laut niederösterreichischem Recht eine absolute Mehrheit, und die gibt es nun einmal nicht ohne die VP. Und deren Klubobmann Klaus Schneeberger winkt erwartungsgemäß ab: Der Rechnungshof solle prüfen, den entsprechenden (einstimmigen) Landtagsbeschluss gibt es bereits. Aber die Politik solle sich in der Zwischenzeit raushalten.

Die FP wird für den U-Ausschuss stimmen, auch wenn Klubobmann Gottfried Waldhäusl im Standard-Gespräch wenig euphorisch klingt: Eine Mehrheit werde es dafür ohnehin nicht geben. Und: "Je öfter man einen U-Ausschuss fordert, desto weniger ist er in der Öffentlichkeit wert." (Andrea Heigl, Martina Stemmer, DER STANDARD, Printausgabe, 19./20.9.2009)
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schrieb am 09.11.09 12:44:35
Beitrag Nr.5 
(38.347.026)
Antwort
Zitat
09.11.2009 12:32
DGAP-Stimmrechte: Flughafen Wien AG (deutsch)

Flughafen Wien AG: Veröffentlichung gemäß § 93 Abs. 2 BörseG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

Flughafen Wien AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 93 (1) BörseG (Aktie)

09.11.2009

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

-------------------------------------------------------------------- -------

Gemäß § 93 (1) Börsegesetz wird mitgeteilt, dass Silchester International Investors Limited, London, nunmehr über einen Anteil von mehr als 5 % an den Stimmrechten der Gesellschaft verfügt.

09.11.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
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schrieb am 16.01.10 18:01:52
Beitrag Nr.6 
(38.751.222)
Antwort
Zitat
15.01.2010 14:16
Barclays Capital senkt Flughafen Wien-Anlagevotum auf ''Underweight''

Die Analysten von Barclays Capital haben in ihrer Einschätzung die Anlageempfehlung für die Aktien des Flughafen Wien von "Overweight" auf "Underweight" abgestuft. Das Kursziel wurde von den Analysten von 38,00 Euro je Aktie auf 37,00 je Aktie gesenkt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Zum Vergleich: Die Aktien des Flughafen Wien notierten am Freitagnachmittag an der Wiener Börse um 0,09 Prozent höher bei 34,78 Euro.
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schrieb am 18.01.10 16:50:53
Beitrag Nr.7 
(38.758.327)
Antwort
Zitat
Kommunikations-Chef verlässt Unternehmen
18. Jänner 2010, 16:38
Kochwalter übernimmt "neue Aufgaben in der Wirtschaft" - Robert Dusek interimistischer Nachfolger

Wien - Michael Kochwalter (43), Kommunikationsleiter der Flughafen Wien AG, verlässt das Unternehmen. Ab 1. Februar wird - bis zur Genehmigung durch den Aufsichtsrat - Robert Dusek (63) diesen Bereich interimistisch leiten, teilte der Flughafen Wien am Montag mit. Kochwalter werde "neuen Aufgaben in der Wirtschaft" übernehmen, heißt es in der Aussendung ohne Angabe von näheren Details. Er übte diese Funktion seit Mitte 2005 aus.

Dusek war zuletzt stellvertretender Leiter des Bereichs Kommunikation und ist seit 21 Jahren am Flughafen Wien tätig. Er war zuletzt neben seiner Funktion als stellvertretender Bereichsleiter Kommunikation auch Leiter der Abteilung Investor Relations. Der Bereich Kommunikation der Flughafen Wien AG besteht aus den Abteilungen Pressestelle und Anrainerkommunikation, Interne Kommunikation, Werbung/Marketing, Investor Relations und Compliance sowie Typografie und Druckcenter. (APA)
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schrieb am 28.03.10 19:56:55
Beitrag Nr.8 
(39.232.684)
Antwort
Zitat
glubat ihr werden wie jemals wieder die alten kurs sehen?

gibt es igendwelche news ? das mit dem umbau usw. ist ja derzeit nicht sehr rosig oder?
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schrieb am 28.03.10 23:14:46
Beitrag Nr.9 
(39.233.309)
Antwort
Zitat
Flughafen Wien Gruppe:
Trotz Wirtschaftskrise gutes Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2009 von Euro 73,4 Mio.


* Passagieranzahl um 8,3 Prozent auf 18.114.103 Passagiere zurückgegangen



* Umsatzerlöse von Euro 501,7 Mio. (-8,5 Prozent) erzielt

* Verbesserte Prognose für 2010: Plus 3,0 Prozent bei den Passagieren, plus 6,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht (MTOW) sowie plus 1,0 Prozent bei den Flugbewegungen.


Trotz allgemeiner Wirtschaftskrise konnte die Flughafen Wien Gruppe im Geschäftsjahr 2009 einen Nettogewinn von Euro 73,4 Mio. erzielen. Aufgrund des rückläufigen Verkehrsvolumens sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe im Geschäftsjahr 2009 um Euro 46,4 Mio. (8,5 Prozent) auf Euro 501,7 Mio. gesunken, dementsprechend ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit Euro 166,5 Mio. um Euro 35,4 Mio. (17,6 Prozent) niedriger als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um Euro 33,7 Mio. (25,3 Prozent) auf Euro 99,6 Mio. zurück. Das Finanzergebnis verbesserte sich von Euro -14,3 Mio. auf Euro -3,6 Mio.

Dies gab der Vorstand der Flughafen Wien AG am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien bekannt. "Das Jahr 2009 war von Herausforderungen für die gesamte Luftfahrtindustrie geprägt und auch der Flughafen Wien konnte sich davon nicht entkoppeln. Die Umsatzentwicklung ist daher entsprechend der Verkehrsentwicklung verlaufen, dennoch konnten wir ein starkes Ergebnis erzielen. Die Verkehrsergebnisse der letzten Monate zeigen, dass die Talsohle durchschritten sein dürfte. Für 2010 erwarten wir ein Plus von 3 Prozent bei den Passagieren.", erläutert Mag. Herbert Kaufmann, Vorstandssprecher der Flughafen Wien AG.

Hohe Dividendenrendite
Gestützt auf diese Geschäftsentwicklung wird der Hauptversammlung am 29. April 2010 eine Dividende von Euro 2,10 je Aktie vorgeschlagen. Die Dividendenausschüttung würde demnach Euro 44,1 Mio. betragen. Die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2009 beläuft sich bei einem Jahresschlusskurs von Euro 34,80 auf 6,0 Prozent.

Plus bei Destinationen im Nahen und Mittleren Osten
Die Passagier- und Frachtzahlen entwickelten sich aufgrund der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit rückläufig. So musste der Flughafen Wien im Jahr 2009 einen Rückgang um 8,3 Prozent auf 18,1 Mio. Passagieren verzeichnen und lag im Rahmen der Prognose. Der primär vom Businessverkehr geprägte Osteuropaverkehr nahm um 15,1 Prozent ab. Die Destinationen in den Nahen und Mittleren Osten entwickelten sich gegen den Trend und verzeichneten ein Plus von 5,7 Prozent. Der Anteil der Low-Cost-Carrier am Gesamtpassagieraufkommen blieb mit 23,1 Prozent nahezu stabil. Das Höchstabfluggewicht ging im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent auf 7.255.079 Tonnen zurück; die Flugbewegungen sanken um 8,6 Prozent. Bei der Fracht war mit 254.006 Tonnen ein Rückgang von 5,2 Prozent zu verzeichnen. Grund für den im internationalen Vergleich geringeren Rückgang war, dass der Flughafen Wien Marktanteile gewinnen konnte.

Ausbau des Flughafen Wien
Um das zukünftige Wachstum bewältigen und das hohe Qualitätsniveau auch langfristig halten zu können, ist die Erweiterung der bestehenden Terminalflächen notwendig, die mit dem Projekt VIE-Skylink realisiert wird. Nach einer Bauunterbrechung ab Juni 2009 wurden Verträge neu verhandelt bzw. Ausschreibungen durchgeführt, mit dem Ziel, die Kosten zu minimieren. Nachdem die wichtigsten Verträge abgeschlossen wurden, konnte Mitte Februar 2010 wieder mit Bautätigkeiten begonnen werden. Die Inbetriebnahme des VIE-Skylink ist für das 1. Halbjahr 2012 vorgesehen. Das Unternehmen hat für die Terminalerweiterung im Dezember 2009 ein Budget von Euro 830 Mio. bekannt gegeben. In dieser Summe wurden Risikovorsorgen, Reserven sowie eine allfällige Beauftragung eines Totalübernehmers berücksichtigt. 2009 wurden in das Projekt VIE-Skylink Euro 115,4 Mio. investiert. Weitere wichtige Investitionen im Berichtsjahr waren die Rampe Vorplatz (Euro 13,0 Mio.), die Feuerwache und Checkpoints (Euro 8,7 Mio.), die Gepäcksortieranlage (Euro 4,0 Mio.), das Leitsystem (Euro 4,4 Mio.), der technische Lärmschutz (Euro 9,1 Mio.) und ein Speditionsgebäude (Euro 2,1 Mio.). In Summe wurden im Berichtsjahr Euro 223,6 Mio. in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen investiert.

Internationale Beteiligungen
Die Passagierzahlen unserer internationalen Beteiligungen entwickelten sich aufgrund der gesamten Entwicklung in der Aviationwirtschaft ebenfalls negativ, die Flughäfen Kosice und Malta konnten jedoch trotz Verkehrsrückgang positive Bilanzergebnisse erzielen. Der Flughafen Kosice verzeichnete 352.428 Passagiere und einen Gewinn von Euro 2,0 Mio. Der Flughafen Malta erzielte einen Gewinn von Euro 8,7 Mio. bei 2.918.664 Passagieren. Der Flughafen Friedrichshafen verzeichnete 578.475 Passagiere und ein Ergebnis von Euro -2,5 Mio.

Ausblick für 2010: Verbesserte Prognose und Neuerungen im Sommerflugplan
Trotz der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage verbessert die Flughafen Wien AG ihre Prognose und erwartet für 2010 ein Plus von 3,0 Prozent bei den Passagieren, plus 6,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht (MTOW) sowie plus 1,0 Prozent bei den Flugbewegungen. Im neuen Sommerflugplan 2010 (gültig von 28. März bis 30. Oktober 2010) bietet der Flughafen Wien bereits ein umfangreiches Angebot für Reisende: So stocken mehrere Fluglinien, darunter Austrian Airlines, Fly Niki, Germanwings, Intersky, Blue Air und Sun Express ihre Verbindungsangebote auf. Mit British Midland International und Alitalia sind zwei neue Airlines am Flughafen Wien vertreten. Mit 45 Destinationen nach Osteuropa ist der Flughafen Wien auch weiterhin das führende Drehkreuz in diese Region, noch vor Frankfurt mit 38 Destinationen, München mit 35 Destinationen und Zürich mit 27 Destinationen. Langfristig erwartet der Flughafen Wien ein Wachstum auf bis zu 30 Mio. Passagiere im Jahr 2020.

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schrieb am 06.04.10 11:05:37
Beitrag Nr.10 
(39.278.127)
Antwort
Zitat
Citigroup stuft Flughafen Wien-Titel von ''hold'' auf ''buy'' hoch

Die Analysten der Citigroup haben ihr Anlagevotum für die Aktien des Flughafen Wien von "hold" auf "buy" angehoben. Das Kursziel wurde von 41 auf 46 Euro erhöht.

Als Hauptgrund für die Hinaufstufung wird das erwartete Passagierwachstum genannt. Im Augenblick rechnen die Experten für das Jahr 2010 mit einen Zuwachs von zumindest 3 Prozent. Davor waren die Analysten von einem Minus von rund 3 Prozent ausgegangen.

Des Weiteren wurden die Gewinnschätzungen ebenfalls angehoben. Für 2010 erwarten die Experten einen Gewinn von 3,60 (davor 2,96) Euro je Aktie. Für die Folgeperioden 2011 und 2012 lauten die Schätzungen 3,69 (2,66) bzw. 2,92 Euro je Anteilsschein. Für die Dividende wird für die Perioden 2010, 2011 und 2012 jeweils ein Wert von 2,20 Euro je Aktie prognostiziert.

Gegen 10.00 Uhr notierten die Flughafen Wien-Anteilsscheine an der Wiener Börse mit einem Aufschlag von 2,09 Prozent bei 38,52 Euro.

Analysierendes Institut Citigroup



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Wie seht ihr das? Bin noch immer nicht Ivestiert? seht ihr einen Aufwärtstrend? Ist jetzt ein guter Zeitpunkt einzusteigen?
Hab irgendwie noch immer die schlechten und negativen Nachrichten und Schlagzeilen wegen dem Umbau im Hinterkopf...?

[ Seite: 12neuster Beitrag ]

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