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Flughafen Wien - knapp 8% Dividendenrendite
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Flughafen Wien
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schrieb am 14.09.09 09:33:22
deswegen?:
Außerord. Hauptversammlung Flughafen Wien AG: Wahlen in den
Aufsichtsrat
Antrag auf aktienrechtliche Sonderprüfung angenommen
Im Rahmen der 20. außerordentlichen Hauptversammlung, die heute,
Donnerstag, 20. August 2009, stattgefunden hat, wurden Dr.
Christoph Herbst, Rechtsanwalt und Dr. Burkhard Hofer,
Generaldirektor EVN AG in den Aufsichtsrat gewählt.
In der anschließenden Sitzung des Aufsichtsrates legte Johannes
Coreth seine Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. Als
neuer Aufsichtsratsvorsitzender wurde Dr. Christoph Herbst gewählt.
Als Kleinaktionärsvertreter wurde Dr. Burkhard Hofer gewählt.
Johannes Coreth bleibt als einfaches Mitglied im Aufsichtsrat.
Der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG setzt sich daher wie folgt
zusammen: Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Christoph Herbst,
Rechtsanwalt, 1. Vorsitzender-Stellvertreter Kom.R Karl Samstag,
Generaldirektor a.D. Bank Austria Creditanstalt AG, 2.
Vorsitzender-Stellvertreter Dkfm. Alfred Reiter,
Vorstandsvorsitzender Investkredit Bank AG i.R. sowie weitere
Mitglieder sind: Johannes Coreth, Generaldirektor-Stellvertreter
Niederösterreichische Versicherung, Dr. Burkhard Hofer,
Generaldirektor EVN AG, Dr. Franz Lauer, Generaldirektor Wiener
Städtische Versicherung AG i.R., Hans-Jörgen Manstein, Manstein
Zeitschriftenverlag GesmbH, Prof. Kom.-Rat Alfons Metzger, Metzger
Realitäten Gruppe, und Kom.Rat Dr. Karl Skyba, Generaldirektor a.D.
Wiener Stadtwerke Holding AG.
Weiters gehören dem Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG als
Arbeitnehmervertreter Ing. Manfred Biegler, Heinz Wessely, Dieter
Rozboril, Thomas Schäffer und Karl Hromadka an.
Im Rahmen der 20. außerordentlichen Hauptversammlung wurde der
Antrag der Flughafen Wien Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung zur
Durchführung einer aktienrechtlichen Sonderprüfung zum Projekt
„Skylink“ angenommen. Zum Sonderprüfer wird LKC Kemper - Czarske -
v.Gronau - Berz bestellt.
schrieb am 14.09.09 09:39:30
Presseaussendungen
Flughafen Wien Gruppe: Reduktion des Periodenergebnisses auf EUR
34,1 Mio. aufgrund rückläufiger Verkehrsentwicklung
* Rückgang der Passagieranzahl um 12,7 Prozent auf 8.432.872
Passagiere
* Rückgang der Umsatzerlöse um EUR 28,1 Mio. (10,3 Prozent) auf EUR
244,6 Mio.
* Verringerung des EBITDA um EUR 24,3 Mio. (23,3 Prozent) auf EUR
80,1 Mio.
* Verringerung des EBIT um EUR 23,2 Mio. (33,2 Prozent) auf EUR
46,7 Mio.
* Verringerung des Periodenergebnisses um EUR 16,3 Mio. (32,4
Prozent) auf EUR 34,1 Mio.
Im ersten Halbjahr 2009 konnte die Flughafen Wien Gruppe Erlöse in
Höhe von EUR 244,6 Mio. erzielen, womit der Rückgang von 10,3
Prozent unter jenem der Verkehrsentwicklung liegt. Der
Personalaufwand verringerte sich um 1,0 Prozent auf EUR 107,6 Mio..
Für die Berichtsperiode werden ein EBITDA von EUR 80,1 Mio. (-23,3
Prozent) und ein EBIT von EUR 46,7 Mio. (-33,2 Prozent)
ausgewiesen. Das Finanzergebnis verbesserte sich um EUR 0,8 Mio.
auf minus EUR 2,4 Mio. Nach Berücksichtigung des Steueraufwands in
Höhe von EUR 10,2 Mio. konnte ein Periodenergebnis von EUR 34,1
Mio. (Vorperiode: EUR 50,5 Mio.) erzielt werden.
Umsatzrückgang geringer als Rückgang bei Verkehrsentwicklung
Im ersten Halbjahr 2009 wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 244,6
Mio. (Vorperiode: EUR 272,7 Mio.) erzielt, was einem im Vergleich
zur Passagierentwicklung unterproportionalen Rückgang um 10,3
Prozent entspricht. Aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 8
ab dem Jahr 2009 wurden die Segmente neu strukturiert. Der Umsatz
des Segments Airport nach IFRS 8 ist im Vergleich zur Vorperiode um
13,7 Prozent gesunken, was neben dem Verkehrsrückgang auch auf den
Rückgang der Sicherheitsbeiträge um EUR 5,3 Mio. zurückzuführen
ist. Das Segment Handling weist einen Rückgang von 8,7 Prozent und
das Segment Retail & Properties ein Minus von 5,8 Prozent auf.
Der durchschnittliche Marktanteil des Segments Handling erhöhte
sich im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 90,2
Prozent.
Am Flughafen Wien wurden im Zeitraum Jänner bis Juni 2009 8.432.872
Passagiere gezählt, ein Minus von 12,7 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr. Der Verkehr nach Osteuropa verzeichnete einen Rückgang um
18,9 Prozent, jener nach Westeuropa sank um 11,0 Prozent. Am
geringsten von der globalen Rezession betroffen war der Verkehr in
die Region Naher Osten, der einen Passagierzuwachs von 1,6 Prozent
erzielen konnte. Der Passagieranteil der Austrian Airlines Gruppe
ist mit 48,7 Prozent (Vorperiode: 49,4 Prozent) weiterhin
rückläufig. Die Low-Cost-Carrier weisen nach einem Rückgang von
10,2 Prozent einen Passagieranteil von 23,9 Prozent auf. Das
Höchstabfluggewicht (MTOW) war mit 3.494.293 Tonnen um 9,8 Prozent
niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das
Frachtvolumen (Luftfracht und Trucking) sank um 19,0 Prozent auf
106.298 Tonnen, die Flugbewegungen in Summe um 10,4 Prozent auf
119.353. Der Sitzladefaktor verringerte sich um 0,8 Prozentpunkte
auf 65,9 Prozent.
Investitionen
Die größte Investition im ersten Halbjahr 2009 entfiel mit EUR 48,2
Mio. auf die Terminalerweiterung VIE-Skylink. Zudem wurden in die
Rampe Vorplatz EUR 12,5 Mio., in die Feuerwache und Checkpoints EUR
5,0 Mio., in das Leitsystem EUR 3,1 Mio. und in die
Gepäcksortieranlage EUR 2,6 Mio. investiert. Für den Zeitraum 2009
bis 2013 veranschlagt die Flughafen Wien Gruppe ein
Investitionsvolumen von EUR 820 Mio. (ohne dritte Piste und
dazugehörige Grundstücke). Davon entfallen auf Terminals EUR 493,2
Mio.
Ausblick
Die vorläufigen Verkehrszahlen für Juli zeigen einen weiteren
Rückgang in allen Verkehrssegmenten. Gegenüber dem Vergleichsmonat
des Vorjahres sank die Gesamtanzahl der abgefertigten Passagiere um
5,2 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen um 6,8 Prozent und die Summe
des Höchstabfluggewichts (MTOW) um 4,7 Prozent ab. Das
Passagieraufkommen (Linien- und Charterverkehr) nach Osteuropa
verzeichnete im Juli 2009 ein Minus von 10,3 Prozent. Die übrigen
europäischen Destinationen weisen einen Rückgang von 1,9 Prozent
auf. Jene des Nahen und Mittleren Ostens weisen eine Steigerung von
6,9 Prozent auf. Für das Jahr 2009 erwartet der Flughafen Wien
Rückgänge bei den Passagieren von 9 Prozent, beim
Höchstabfluggewicht (MTOW) und bei den Flugbewegungen von je 8
Prozent. Unter diesen Vorzeichen wird ein Aufkommen von rund 18
Mio. Passagieren für das Gesamtjahr 2009 erwartet.
Per 30. Juni 2009 wurde der Bau der Terminalerweiterung VIE-Skylink
unterbrochen und es wurde der Rücktritt von allen noch laufenden
Verträgen mit den Professionalisten der ausführenden Gewerke
erklärt. Bis Ende September 2009 sollen fertiggestellte Leistungen
abgerechnet, allenfalls Verträge neu verhandelt bzw. Aufträge gemäß
Bundesvergabegesetz neu ausgeschrieben werden. Die EU-weite
Ausschreibung der Aufträge für Projektsteuerung und örtliche
Bauaufsicht ist bereits gestartet. Trotz der Bauunterbrechung soll
das Projekt bis Juli 2011 baulich abgeschlossen werden. Ziel der
Unterbrechung ist, dass die Kosten gesenkt und die derzeit
prognostizierten Kosten in Höhe von EUR 830 Mio. unterschritten
werden können.
Nachdem von SkyEurope Airlines, a.s. die vereinbarten
Zahlungsbedingungen zur Begleichung der offenen und fälligen
Forderungen der Flughafen Wien AG gegenüber SkyEurope Airlines,
a.s. nicht erfüllt wurden, hat der Flughafen Wien mit Wirkung 14.
August 2009, 24.00 Uhr die Dienstleistungen gegenüber SkyEurope
Airlines, a.s. eingestellt. Bis zum Redaktionsschluss für diese
Presseaussendung ist von Seiten SkyEurope Airlines, a.s. kein
Vorschlag eingelangt, wie die bisher aufgelaufenen
Verbindlichkeiten und künftige Dienstleistungen beglichen werden
können.
schrieb am 17.09.09 07:58:12
Wiener U-Kommission offenbar fix
16. September 2009, 12:19
*
Grüne und ÖVP wollen zustimmen - Rechtliche Basis muss noch geklärt
werden
Wien - In Wien wird es voraussichtlich wegen des Bauskandals um das
neue Flughafen-Terminal Skylink eine Untersuchungskommission des
Gemeinderates geben. Auf Initiative der FPÖ haben sich auch ÖVP und
Grüne zu diesem Schritt entschlossen, wie am Mittwoch auf
APA-Anfrage aus den jeweiligen Klubs verlautet. Allerdings seien
zuvor noch einige rechtliche Abklärungen vonnöten, um die
Kommission auf solide rechtliche Basis zu stellen.
"Grundsätzlich unterstützen wir aber das Ansinnen, die Vorkommnisse
restlos aufzuklären", heißt es aus dem ÖVP-Klub. Ähnlich auch die
grüne Klubchefin Maria Vassilakou, die gegenüber der APA betonte,
dass man grundsätzlich bereit sei, eine Untersuchungskommission zu
unterstützen, die aber rechtlich vorbereitet werden müsse und
entsprechend noch etwas Zeit benötige. "Ich bin aber
zuversichtlich, dass wir diese Basis finden werden", so
Vassilakou.
FPÖ-Initiative
Die FPÖ wird am Donnerstag in einer eigens anberaumten
Pressekonferenz über ihre Pläne für eine U-Kommission berichten.
Und am Freitag ist auf FPÖ-Antrag ein Sondergemeinderat unter dem
Titel "SPÖ - Steuergeldvernichtung 'Skylink' und Bürgermeister
Häupl schweigt..." angesetzt.
Laut Stadtverfassung wird eine U-Kommission mittels Antrag im
Gemeinderat dann eingesetzt, wenn eine mögliche politische
Verantwortung für Missstände geklärt werden soll. Die Einberufung
einer solchen ist in Wien ein Minderheitenrecht. Für die
Beantragung genügen die Unterschriften von 30 der insgesamt 100
Rathaus-Mandatare, wobei ÖVP, Grüne und FPÖ zusammen auf 45
Abgeordnete kommen.
U-Kommissionen gab es in Wien bisher dreimal: 2002/03 zur Praxis
der Flächenwidmung, 2003/04 zu Pflegemissständen im
Geriatriezentrum am Wienerwald in Lainz und 2008/09 zur Situation
in der Psychiatrie. Eine U-Kommission hat in Wien 15 Mitglieder,
wobei die SPÖ - gemäß der aktuellen Stimmverteilung im Gemeinderat
- mit neun Personen über die absolute Mehrheit verfügt. Der
Vorsitzende samt Stellvertreter werden aus einer Liste von drei
Richtern, drei Rechtsanwälten und drei Notaren ausgelost. (APA)
schrieb am 18.09.09 21:23:15
Skylink: Wien schnüffelt, St. Pölten wartet
18. September 2009, 18:36
Wiens Rathausopposition versucht , der SP die Verantwortung
umzuhängen. Die VP hat in NÖ hingegen wenig zu befürchten
Wien - Zu Beginn mahnte der Gemeinderatsvorsitzende, doch bitte
"zum Schutz der eigenen Person" ausschließlich über Dinge zu
sprechen, die im direkten Zusammenhang mit der Beteiligung der
Stadt Wien am Flughafen stehen. Schließlich stelle, so Godwin
Schuster (SP), ein von ihm in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten
klipp und klar fest, dass nur dieser Bereich in die Zuständigkeit
des Gemeinderats falle. Das Handeln einzelner
Flughafen-Aufsichtsräte gehöre da nicht dazu.
FP-Klubchef Eduard Schock hielt dies allerdings nicht davon ab, im
Sondergemeinderat zum Skylink, der auf Antrag der Blauen am Freitag
stattfand, von "rotem Filz" zu sprechen - und eine Reihe von
Flughafen-Mitarbeitern aufzuzählen, die entweder selbst
SP-Mitglieder oder zumindest mit einem solchen verwandt sind.
Was die rote Fraktion, allen voran Finanzstadträtin Renate Brauner,
sichtlich auf die Palme brachte. Man begnügte sich dennoch mit
Zwischenrufen und hielt sich an den Vorsatz, kein Mitglied der
Stadtregierung am Rednerpult auf die Vorwürfe eingehen zu lassen,
die von VP, FP und Grünen im Zusammenhang mit der Kostenexplosion
beim Bau des neuen Terminals erhoben wurden.
"Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht", sagte Brauner zum
Standard, "das ist ja Gesinnungsschnüffelei." Nach der Verdoppelung
der ursprünglich geplanten Kosten für den Skylink kam es zum
Baustopp, inzwischen ermittelt der Staatsanwalt. Für die Wiener
Roten ist völlig klar, wer schuld am Debakel ist: Der vom
niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) eingesetzte
und inzwischen geschasste Flughafen-Vorstand Christian Domany habe
seinen Job nicht gemacht, sein Nachfolger, der ehemalige
Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann habe völlig
überhastet einen Baustopp erzwungen.
Wahlkampf-Zündstoff
Die Länder Wien und Niederösterreich sind mit je 20 Prozent an der
Flughafen AG beteiligt. Laut Syndikatsvertrag - der in Wien von SP
und VP gemeinsam beschlossen wurde - sind beide Bundesländer dazu
berechtigt, jeweils zwei Aufsichtsräte zu ernennen. Woraus sich für
die Wiener Rathausopposition eine politische Verantwortung der SP
ergibt. Demnächst soll eine Untersuchungskommission die Rolle der
Wiener Stadtregierung beim Bau des Skylink klären. Blau, Schwarz
und Grün hoffen auf jede Menge Zündstoff für den Wien-Wahlkampf,
während die Roten sogar einen künftigen Koalitions-Dreier
wittern.
In St. Pölten, wo der Landtag erst 2013 wieder gewählt wird, geht
man die Sache etwas ruhiger an. Nicht zuletzt ob der - im Vergleich
zu Wien - deutlichen Schlechterstellung der Minderheitsparteien.
"Es gibt kein Instrument, wir können nicht aktiv werden", ärgert
sich Grünen-Landtagsabgeordnete Helga Krismer. Mit ihren vier
Mandataren können die Grünen laut Landtagsordnung nicht einmal eine
Aktuelle Stunde verlangen.
SP-Klubobmann Helmut Cerwenka kündigte am Freitag im
Standard-Gespräch an, seine Fraktion werde bei der Landtagssitzung
am 1. Oktober einen Untersuchungsausschuss zum Skylink beantragen.
Vor allem aufgrund des Personalwechsels Domany/Gabmann stelle sich
die Frage, was die Volkspartei gewusst habe.
Kein U-Ausschuss ohne VP
Doch für diesen Untersuchungsausschuss braucht es laut
niederösterreichischem Recht eine absolute Mehrheit, und die gibt
es nun einmal nicht ohne die VP. Und deren Klubobmann Klaus
Schneeberger winkt erwartungsgemäß ab: Der Rechnungshof solle
prüfen, den entsprechenden (einstimmigen) Landtagsbeschluss gibt es
bereits. Aber die Politik solle sich in der Zwischenzeit
raushalten.
Die FP wird für den U-Ausschuss stimmen, auch wenn Klubobmann
Gottfried Waldhäusl im Standard-Gespräch wenig euphorisch klingt:
Eine Mehrheit werde es dafür ohnehin nicht geben. Und: "Je öfter
man einen U-Ausschuss fordert, desto weniger ist er in der
Öffentlichkeit wert." (Andrea Heigl, Martina Stemmer, DER STANDARD,
Printausgabe, 19./20.9.2009)
schrieb am 09.11.09 12:44:35
09.11.2009 12:32
DGAP-Stimmrechte: Flughafen Wien AG (deutsch)
Flughafen Wien AG: Veröffentlichung gemäß § 93 Abs. 2 BörseG mit
dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Flughafen Wien AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 93 (1)
BörseG (Aktie)
09.11.2009
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die
DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der
Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------
-------
Gemäß § 93 (1) Börsegesetz wird mitgeteilt, dass Silchester
International Investors Limited, London, nunmehr über einen Anteil
von mehr als 5 % an den Stimmrechten der Gesellschaft verfügt.
09.11.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP.
Medienarchiv unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
schrieb am 16.01.10 18:01:52
15.01.2010 14:16
Barclays Capital senkt Flughafen Wien-Anlagevotum auf
''Underweight''
Die Analysten von Barclays Capital haben in ihrer Einschätzung die
Anlageempfehlung für die Aktien des Flughafen Wien von "Overweight"
auf "Underweight" abgestuft. Das Kursziel wurde von den Analysten
von 38,00 Euro je Aktie auf 37,00 je Aktie gesenkt. Das berichtet
die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Zum Vergleich: Die Aktien des Flughafen Wien notierten am
Freitagnachmittag an der Wiener Börse um 0,09 Prozent höher bei
34,78 Euro.
schrieb am 18.01.10 16:50:53
Kommunikations-Chef verlässt Unternehmen
18. Jänner 2010, 16:38
Kochwalter übernimmt "neue Aufgaben in der Wirtschaft" - Robert
Dusek interimistischer Nachfolger
Wien - Michael Kochwalter (43), Kommunikationsleiter der Flughafen
Wien AG, verlässt das Unternehmen. Ab 1. Februar wird - bis zur
Genehmigung durch den Aufsichtsrat - Robert Dusek (63) diesen
Bereich interimistisch leiten, teilte der Flughafen Wien am Montag
mit. Kochwalter werde "neuen Aufgaben in der Wirtschaft"
übernehmen, heißt es in der Aussendung ohne Angabe von näheren
Details. Er übte diese Funktion seit Mitte 2005 aus.
Dusek war zuletzt stellvertretender Leiter des Bereichs
Kommunikation und ist seit 21 Jahren am Flughafen Wien tätig. Er
war zuletzt neben seiner Funktion als stellvertretender
Bereichsleiter Kommunikation auch Leiter der Abteilung Investor
Relations. Der Bereich Kommunikation der Flughafen Wien AG besteht
aus den Abteilungen Pressestelle und Anrainerkommunikation, Interne
Kommunikation, Werbung/Marketing, Investor Relations und Compliance
sowie Typografie und Druckcenter. (APA)
schrieb am 28.03.10 19:56:55
glubat ihr werden wie jemals wieder die alten kurs sehen?
gibt es igendwelche news ? das mit dem umbau usw. ist ja derzeit
nicht sehr rosig oder?
schrieb am 28.03.10 23:14:46
Flughafen Wien Gruppe:
Trotz Wirtschaftskrise gutes Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2009
von Euro 73,4 Mio.
* Passagieranzahl um 8,3 Prozent auf 18.114.103 Passagiere
zurückgegangen
* Umsatzerlöse von Euro 501,7 Mio. (-8,5 Prozent) erzielt
* Verbesserte Prognose für 2010: Plus 3,0 Prozent bei den
Passagieren, plus 6,0 Prozent beim Höchstabfluggewicht (MTOW) sowie
plus 1,0 Prozent bei den Flugbewegungen.
Trotz allgemeiner Wirtschaftskrise konnte die Flughafen Wien Gruppe
im Geschäftsjahr 2009 einen Nettogewinn von Euro 73,4 Mio.
erzielen. Aufgrund des rückläufigen Verkehrsvolumens sind die
Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe im Geschäftsjahr 2009 um
Euro 46,4 Mio. (8,5 Prozent) auf Euro 501,7 Mio. gesunken,
dementsprechend ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) mit Euro 166,5 Mio. um Euro 35,4 Mio. (17,6
Prozent) niedriger als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT) ging um Euro 33,7 Mio. (25,3 Prozent) auf Euro 99,6
Mio. zurück. Das Finanzergebnis verbesserte sich von Euro -14,3
Mio. auf Euro -3,6 Mio.
Dies gab der Vorstand der Flughafen Wien AG am Donnerstag im Rahmen
einer Pressekonferenz in Wien bekannt. "Das Jahr 2009 war von
Herausforderungen für die gesamte Luftfahrtindustrie geprägt und
auch der Flughafen Wien konnte sich davon nicht entkoppeln. Die
Umsatzentwicklung ist daher entsprechend der Verkehrsentwicklung
verlaufen, dennoch konnten wir ein starkes Ergebnis erzielen. Die
Verkehrsergebnisse der letzten Monate zeigen, dass die Talsohle
durchschritten sein dürfte. Für 2010 erwarten wir ein Plus von 3
Prozent bei den Passagieren.", erläutert Mag. Herbert Kaufmann,
Vorstandssprecher der Flughafen Wien AG.
Hohe Dividendenrendite
Gestützt auf diese Geschäftsentwicklung wird der Hauptversammlung
am 29. April 2010 eine Dividende von Euro 2,10 je Aktie
vorgeschlagen. Die Dividendenausschüttung würde demnach Euro 44,1
Mio. betragen. Die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2009
beläuft sich bei einem Jahresschlusskurs von Euro 34,80 auf 6,0
Prozent.
Plus bei Destinationen im Nahen und Mittleren Osten
Die Passagier- und Frachtzahlen entwickelten sich aufgrund der
internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit rückläufig.
So musste der Flughafen Wien im Jahr 2009 einen Rückgang um 8,3
Prozent auf 18,1 Mio. Passagieren verzeichnen und lag im Rahmen der
Prognose. Der primär vom Businessverkehr geprägte Osteuropaverkehr
nahm um 15,1 Prozent ab. Die Destinationen in den Nahen und
Mittleren Osten entwickelten sich gegen den Trend und verzeichneten
ein Plus von 5,7 Prozent. Der Anteil der Low-Cost-Carrier am
Gesamtpassagieraufkommen blieb mit 23,1 Prozent nahezu stabil. Das
Höchstabfluggewicht ging im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent
auf 7.255.079 Tonnen zurück; die Flugbewegungen sanken um 8,6
Prozent. Bei der Fracht war mit 254.006 Tonnen ein Rückgang von 5,2
Prozent zu verzeichnen. Grund für den im internationalen Vergleich
geringeren Rückgang war, dass der Flughafen Wien Marktanteile
gewinnen konnte.
Ausbau des Flughafen Wien
Um das zukünftige Wachstum bewältigen und das hohe Qualitätsniveau
auch langfristig halten zu können, ist die Erweiterung der
bestehenden Terminalflächen notwendig, die mit dem Projekt
VIE-Skylink realisiert wird. Nach einer Bauunterbrechung ab Juni
2009 wurden Verträge neu verhandelt bzw. Ausschreibungen
durchgeführt, mit dem Ziel, die Kosten zu minimieren. Nachdem die
wichtigsten Verträge abgeschlossen wurden, konnte Mitte Februar
2010 wieder mit Bautätigkeiten begonnen werden. Die Inbetriebnahme
des VIE-Skylink ist für das 1. Halbjahr 2012 vorgesehen. Das
Unternehmen hat für die Terminalerweiterung im Dezember 2009 ein
Budget von Euro 830 Mio. bekannt gegeben. In dieser Summe wurden
Risikovorsorgen, Reserven sowie eine allfällige Beauftragung eines
Totalübernehmers berücksichtigt. 2009 wurden in das Projekt
VIE-Skylink Euro 115,4 Mio. investiert. Weitere wichtige
Investitionen im Berichtsjahr waren die Rampe Vorplatz (Euro 13,0
Mio.), die Feuerwache und Checkpoints (Euro 8,7 Mio.), die
Gepäcksortieranlage (Euro 4,0 Mio.), das Leitsystem (Euro 4,4
Mio.), der technische Lärmschutz (Euro 9,1 Mio.) und ein
Speditionsgebäude (Euro 2,1 Mio.). In Summe wurden im Berichtsjahr
Euro 223,6 Mio. in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
investiert.
Internationale Beteiligungen
Die Passagierzahlen unserer internationalen Beteiligungen
entwickelten sich aufgrund der gesamten Entwicklung in der
Aviationwirtschaft ebenfalls negativ, die Flughäfen Kosice und
Malta konnten jedoch trotz Verkehrsrückgang positive
Bilanzergebnisse erzielen. Der Flughafen Kosice verzeichnete
352.428 Passagiere und einen Gewinn von Euro 2,0 Mio. Der Flughafen
Malta erzielte einen Gewinn von Euro 8,7 Mio. bei 2.918.664
Passagieren. Der Flughafen Friedrichshafen verzeichnete 578.475
Passagiere und ein Ergebnis von Euro -2,5 Mio.
Ausblick für 2010: Verbesserte Prognose und Neuerungen im
Sommerflugplan
Trotz der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage verbessert die
Flughafen Wien AG ihre Prognose und erwartet für 2010 ein Plus von
3,0 Prozent bei den Passagieren, plus 6,0 Prozent beim
Höchstabfluggewicht (MTOW) sowie plus 1,0 Prozent bei den
Flugbewegungen. Im neuen Sommerflugplan 2010 (gültig von 28. März
bis 30. Oktober 2010) bietet der Flughafen Wien bereits ein
umfangreiches Angebot für Reisende: So stocken mehrere Fluglinien,
darunter Austrian Airlines, Fly Niki, Germanwings, Intersky, Blue
Air und Sun Express ihre Verbindungsangebote auf. Mit British
Midland International und Alitalia sind zwei neue Airlines am
Flughafen Wien vertreten. Mit 45 Destinationen nach Osteuropa ist
der Flughafen Wien auch weiterhin das führende Drehkreuz in diese
Region, noch vor Frankfurt mit 38 Destinationen, München mit 35
Destinationen und Zürich mit 27 Destinationen. Langfristig erwartet
der Flughafen Wien ein Wachstum auf bis zu 30 Mio. Passagiere im
Jahr 2020.
schrieb am 06.04.10 11:05:37
Citigroup stuft Flughafen Wien-Titel von ''hold'' auf ''buy''
hoch
Die Analysten der Citigroup haben ihr Anlagevotum für die Aktien
des Flughafen Wien von "hold" auf "buy" angehoben. Das Kursziel
wurde von 41 auf 46 Euro erhöht.
Als Hauptgrund für die Hinaufstufung wird das erwartete
Passagierwachstum genannt. Im Augenblick rechnen die Experten für
das Jahr 2010 mit einen Zuwachs von zumindest 3 Prozent. Davor
waren die Analysten von einem Minus von rund 3 Prozent
ausgegangen.
Des Weiteren wurden die Gewinnschätzungen ebenfalls angehoben. Für
2010 erwarten die Experten einen Gewinn von 3,60 (davor 2,96) Euro
je Aktie. Für die Folgeperioden 2011 und 2012 lauten die
Schätzungen 3,69 (2,66) bzw. 2,92 Euro je Anteilsschein. Für die
Dividende wird für die Perioden 2010, 2011 und 2012 jeweils ein
Wert von 2,20 Euro je Aktie prognostiziert.
Gegen 10.00 Uhr notierten die Flughafen Wien-Anteilsscheine an der
Wiener Börse mit einem Aufschlag von 2,09 Prozent bei 38,52
Euro.
Analysierendes Institut Citigroup
_____________________________________________
Wie seht ihr das? Bin noch immer nicht Ivestiert? seht ihr einen
Aufwärtstrend? Ist jetzt ein guter Zeitpunkt einzusteigen?
Hab irgendwie noch immer die schlechten und negativen Nachrichten
und Schlagzeilen wegen dem Umbau im Hinterkopf...?
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