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Das Ende für viele Solaraktien?


FDP und Union wollen Solarförderung deutlich kappen
01.10.2009 | 09:50 Uhr | Düsseldorf (BoerseGo.de)

Einem Medienbericht zufolge kommen auf die Solarstrombranche milliardenschwere Einschnitte zu. Die FDP wolle sich in einer künftigen gelb-schwarzen Koalition für eine deutliche Kürzung der Solarstromförderung starkmachen", berichtet das "Handelsblatt". "Wir haben die Pflicht, die Verbraucher zu entlasten. Das steht für uns ganz oben auf der Tagesordnung", sagte Gudrun Kopp, energiepolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bundestag, gegenüber der Zeitung. Die Förderung des Solarstroms müsse mit "deutlich mehr Augenmaß" erfolgen. Auch in der Union gebe es entsprechende Überlegungen. Forscher unterstützen die Forderungen.

Der Solarstrom wird über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Die Betreiber von Photovoltaikanlagen erhalten für jede Kilowattstunde Strom, die sie ins Netz einspeisen, eine für 20 Jahre festgelegte Vergütung. Für Anlagen, die in diesem Jahr in Betrieb gehen, gibt es eine Vergütung zwischen knapp 32 und 43 Cent je Kilowattstunde. Zum Vergleich: Konventionell erzeugter Strom war gestern an der Leipziger Strombörse EEX im Spotmarkt für fünf Cent zu haben. Die Differenz zwischen Marktpreis und Einspeisevergütung wird auf die Verbraucher umgelegt. Allein 2008 summierten sich die Vergütungen für Ökostrom auf 8,95 Milliarden Euro.

Unterstützung für ihre Überlegungen erhalten Union und FDP aus der Wissenschaft: Es sei aus volkswirtschaftlicher Sicht "dringend geboten, die Einspeisevergütung auf ein vernünftiges Maß zu stutzen", sagte Manuel Frondel, Leiter des Bereichs Umwelt und Ressourcen beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), dem "Handelsblatt". "FDP und Union sollten den Regierungswechsel nutzen, um an dieser Stelle ein Signal zu setzen." Wenn die Einspeisevergütungen auf dem jetzigen Niveau verharrten oder nur leicht gesenkt würden, "wächst die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen in den Himmel", so Frondel. Zugleich werde die Solarstromförderung zur "milliardenschweren Last" für die Verbraucher.


© BörseGo AG 2009, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/
Asbeck hat ja selber schon weitere Einschnitte gefordert. Den Suizid somit selbst eingeleitet....

Wie kann SW den Solargegnern solch eine Vorlage liefern ? Das wird ein Totschlagargument in der Diskussion sein ! Selbst ein Großer der Solarbranche fordert eine schnellere Absenkung der Förderung :laugh:

Wir haben gesehen was die Kappung der Förderung in Spanien verursacht hat. Eine Kappung in Deutschland wird die Preise weiter fallen lassen. Es gibt derzeit Überkapazitäten. China Module sind qualitaitiv genauso gut aber billiger...

Asbeck schießt nur noch Eigentore....

0:1 durch Aktienrückkaufprogrammankündigung aber nie umgesetzt !

0:2 durch Opel Übernahme Geschwätz

0:3 durch Forderung von China Zöllen

0:4 durch Forderung einer stärkeren Senkung der Förderung

was jetzt noch fehlt ist die Korrektur des Gesamtmarktes- dann ist SW bald EINSTELLIG !
Ich denke Asbeck hat einfach nur Recht.

In der Überschrift habe ich ja geschrieben, Ende für viele .......

nicht alle .....

Solarworld könnte sogar ein Gewinner sein.

Könnte, wenn man Technologieführer ist ..... (bzw. wird).:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.099.510 von rneuerbar am 01.10.09 22:37:45Dieser Threat, überflüssig wie nur was,

könnte von ka.sandra sein:

"Weltwirtschaft kaput
Europa kaput
Deutschland kaput
Dax kaput
Solar kaput

alles kaaapuuuuut

geil"
Dieser Threat ist ganz sicher nicht überflüssig. Also gar nichts ist kaput, nur die Förderung für Solarstrom soll deutlich gekürzt werde. Die meisten Solarfirmen gibt es nur wegen dieser Förderung. Somit als schlauer Investor besser fernhalten. Aber es ist ja euer Geld.


Diejenigen welche keine weitere schnelle Kostensenkung ermöglichen können, werden sowieso nicht überleben. Nur die richtig Inovativen Unternehmen werden am Ende Gewinner sein.


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