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Das Ende für viele Solaraktien? ( Seite 5)
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Solarworld
WKN: 510840
ISIN: DE0005108401
Symbol: SWV
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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schrieb am 25.02.10 08:36:35
25.02.2010 08:26
Solarworld leidet stärker unter Preisverfall als erwartet - Gewinn
gesunken
Das Photovoltaik-Unternehmen Solarworld hat im vergangenen Jahr
stärker unter dem heftigen Preisverfall in der Branche gelitten als
erwartet. Trotz eines starken Schlussquartals sank der operative
Gewinn (EBIT) um ein Drittel auf 151,8 Millionen Euro, wie die im
TecDax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Bonn mitteilte. Damit
verfehlte das Unternehmen die Erwartungen von Analysten deutlich.
Der Überschuss brach sogar um 60 Prozent auf 59 Millionen Euro ein.
Dafür machte der Vorstand auch negative Steuereffekte
verantwortlich.
Dennoch schlug sich Solarworld immer noch deutlich besser als viele
andere Firmen der Branche, die angesichts der dramatischen
Veränderungen des Solarmarktes tief in die roten Zahlen gerutscht
waren. Den Umsatz steigerte Solarworld um gut 12 Prozent auf 1,01
Milliarden Euro, wie das Unternehmen bereits Anfang Januar
mitgeteilt hatte. Für das laufenden Jahr gab der Vorstand das Ziel
aus, das Umsatzniveau von einer Milliarde Euro nachhaltig zu
übertreffen. Zur erwarteten Profitabilität machte Solarworld keine
Angaben./nl/wiz
ISIN DE0005108401
AXC0058 2010-02-25/08:26
Jetzt schwächelt sogar schon Solarworld.

schrieb am 26.02.10 07:04:54
Solarword wird nicht untergehen, solange F.A. das Sagen hat. Kurse
unter 10€ sind für mich pers. klare KAUFKURSE. Heute wird es erst
einmal grün!
schrieb am 02.03.10 10:33:25
Sogar das Aushängeschild der Solarbranche ist im freien Fall.
schrieb am 17.08.11 08:25:17
Es hat begonnen.
schrieb am 14.09.11 12:21:30
Nur die Kosten pro Watt sind von Bedeutung!
schrieb am 14.09.11 12:30:59
13.09.2011
Aktuell: Solarexperte über Preisverfall für Trina, Q-Cells,
Solarworld und Co
Florian Söllner
Sommerschlussverkauf in der Solarbranche. Experte Wolfgang Hummel
hat mit chinesischen Herstellern gesprochen und sieht weiterhin
einen brutalen Preiswettbewerb. Am langen Hebel sitzen nun die
Projektierer.
Es gab Zeiten, in denen Solarpark-Bauer nur Module erhalten hatten,
wenn sie gleichzeitig Knebelverträge für die kommenden Jahre
unterschrieben. Doch aus dem Mangel an Solarmodulen ist längst ein
Überschussmarkt geworden. Das unterstreicht jetzt Wolfgang Hummel
gegenüber dem AKTIONÄR. Dem Solarexeperten zufolge ist nun erstmals
die 70-Cent-Marke gefallen: "Ich hatte letzte Woche ein Gespräch
mit dem Vorstand von Trina Solar. Die Abnehmer, in der Regel
Projektentwickler, verlangen gegenwärtig selbst gegenüber solchen
im Markt führenden Unternehmen Zahlungsziele von sechs Monaten
beziehungsweise Zahlung nach Verkauf einer Solaranlage
beziehungsweise eines Solarparks."
Zudem berichtete er über ein aktuelles Beispiel für den
Preisverfall bei Modulen von der 26. Europäischen
Photovoltaik-Messe diese Woche in Hamburg. So bot Zhong Jing Solar
Silizium-Module mit TÜV-Siegel zu 0,68 Cent per Watt an. "Dies sind
Preise, die bisher bestenfalls für Dünnschicht-Module galten", so
der Solarexperte. In Hintergrundgesprächen hat DER AKTIONÄR
erfahren, dass in diesen Tagen selbst Module von chinesischen
Premiumanbietern für rund 0,75 Euro pro Watt angeboten werden.
Noch abwarten
DER AKTIONÄR rechnet mit potentiell schwachen Quartalszahlen der
Solarhersteller. Dies wird gerade in die Aktienkurse eingepreist.
Noch ist eine Trendwende der Aktien von Solarworld oder Trina nicht
erkennbar. Doch nach einer Bodenbildung kann für einige ausgewählte
Solarfirmen aufgrund der für die nächsten Jahre in wichtigen
Märkten anstehenden Grid Parity durchaus ein zweiter Frühling
anbrechen.
0,68 Cent pro Watt WoW
schrieb am 14.09.11 12:41:08
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,782703,00.html
das ist ein sehr schöner Beitrag, den muß ich mir aufheben.
schrieb am 30.11.11 10:28:32
Schwarz-Gelb fordert drastische Solarfördersenkungen
30.11.2011 / 09:25 Uhr / Berlin
In einem gemeinsamen Brief fordern die Fraktionsspitzen der
Regierungskoalition Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zu
einer drastischen Einschränkung der Solarförderung auf. Wie
Unionsfraktionschef Volker Kauder, CSU-Landesgruppenchefin Gerda
Hasselfeldt sowie FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle schrieben,
solle das Umweltministerium bis Januar Vorschläge zur
Förderungsreduzierung auf 1000 Megawatt neuinstallierter Leistung
pro Jahr vorlegen. Dies soll dem Brief zufolge entweder durch einen
festen Deckel oder eine deutliche Förderungskürzung geschehen, hieß
es weiter in dem der dpa und dem „Handelsbaltt“ vorliegenden
Schreiben. Das belastete vorbörslich Solartitel wie Q-Cells,
Solarworld und SMA Solar.
Hintergrund für die Forderung ist der wachsende Unmut über die
steigenden Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien. Sie wird
durch eine Ökostromumlage als Teil des Strompreises automatisch mit
der Stromrechnung erhoben. Die Fraktionsspitzen wollen diese
Umlagen auf maximal 3,5 Cent je Kilowattstunde begrenzen. Deswegen
fordern sie auch, dass die Unterstützung kleinerer Biogasanlagen
gesenkt werden soll.
Röttgen: Es wird bereits drastisch gesenkt
Bundesumweltminister Röttgen sprach sich in der Vergangenheit
jedoch für das Beibehalten des derzeitigen Fördersystems aus.
Dieses beinhalte nämlich bereits drastische und an das Wachstum des
Marktes angepasste Förderungssenkungen. So wurde seit 2008 die
Förderung praktisch halbiert. Ab Januar 2012 sind weitere
Förderungssenkungen absehbar. Denn Röttgen verfolgt das Modell
einer automatischen Absenkung – eines so genannten atmenden
Deckels: Wenn eine bestimmte Menge an neuen Anlagen ans Netz geht,
sinkt die Förderung bereits im Januar 2012 um weitere 15 Prozent
auf rund 24 Cent je Kilowattstunde.
Derzeit liegt die Vergütung noch bei 28,74 Cent je Kilowattstunde
Solarstrom vom eigenen Hausdach. Im vergangenen Jahr wurden 7.400
Megawatt neue Solaranlagen installiert; für 2011 werden etwa 5.000
Megawatt prognostiziert. Das verursacht selbstverständlich hohe
zusätzliche Förderkosten für alle Stromkunden. Doch gleichzeitig
sinkt der Stromeinkaufspreis an der Strombörse deutlich durch den
zusätzlich eingespeisten Strom.
(© BörseGo AG 2011 - Autor: Susanne Schulz)
schrieb am 14.12.11 00:16:55
SOLON stellt Insolvenzantrag
Autor: Aktiencheck News 13.12.2011, 20:46
Der Solartechnikkonzern SOLON SE (ISIN DE0007471195/ WKN 747119)
hat am Dienstag Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
gestellt. Dies gab das Unternehmen am Dienstagabend in einer
Ad-hoc-Mitteilung bekannt.
Demnach habe sich SOLON in den letzten Monaten um eine finanzielle
Restrukturierung bemüht. Man habe Gespräche mit Investoren, den
finanzierenden Banken und Bürgen geführt. Heute seien die
Verhandlungen über eine einvernehmliche Lösung gescheitert. Das
Unternehmen erklärte, dass es nun die Möglichkeiten zur
Restrukturierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens nutzen
werde.
Im Nachgang wurde ebenfalls für folgende Tochtergesellschaften
Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt: SOLON
Photovoltaik GmbH, SOLON Nord GmbH und SOLON Investments GmbH.
Die SOLON-Aktie hatte in Frankfurt zuletzt bei 0,94 Euro notiert
(-11,39 Prozent). Im Xetra-Handel verlor das Papier 13,74 Prozent
auf 0,93 Euro. (13.12.2011/ac/n/nw)
Die Geschwindigkeit schockt selbst mich!
schrieb am 14.05.12 12:37:58
09. Mai 2012
Das Berliner Photovoltaik-Unternehmen musste nun auch zum
Amtsgericht, um Insolvenz anzumelden. Hartwig Albers ist zum
vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt worden.
Soltecture musste nun auch Insolvenz anmelden
Nun hat es die Berliner Soltecture GmbH erwischt. Das
Photovoltaik-Unternehmen hat beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
am Mittwoch einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
gestellt. Der Anwalt Hartwig Albers von der Kanzlei Brinkmann &
Partner sei zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden,
teilte Soltecture mit. Dieser Schritt sei erforderlich geworden,
„weil die Geschäftsführung von Soltecture nach intensiver Prüfung
neuer Finanzierungsmöglichkeiten gegenwärtig keine Chance sieht,
kurzfristig eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden".
Soltecture – ehemals Sulfurcell – stellt nach eigenen Angaben
Dünnschichtmodule auf CIGSe-Basis her. „Die hohen Überkapazitäten
am Markt haben jedoch zu einem dramatischen Preisverfall für
Solarmodule geführt, der durch die großen Anstrengungen, die Kosten
weiter zu senken, nicht kompensiert werden konnte“, hieß es weiter.
Es gebe aber bereits „fortgeschrittene Gespräche mit
Interessenten“. Die Geschäftsführung von Soltecture äußerte sich
daher zuversichtlich, die Produktion in Berlin-Adlershof nach dem
Einstieg eines industriellen Investors weiter fortführen zu können.
Der vorläufige Insolvenzverwalter werde sich nun zunächst einen
Überblick über die Lage des Photovoltaik-Herstellers verschaffen
und weitere Verfahrensschritte einleiten. (Sandra Enkhardt)
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